55 Geschäftsmodelle – machen Sie sich selbstständig

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55 geschaeftsmodelle

Angetrieben von der Idee, sich selbstständig zu machen, fragen Sie sich bestimmt, mit welchem Geschäftsmodell das am besten gelingt. Vor allem wenn Sicherheit eine große Rolle spielt. Eine Möglichkeit der sicheren Existenzgründung stellt das Franchising dar. Welche anderen Geschäftsmodelle in eine sichere Selbstständigkeit verhelfen, erläutern wir Ihnen im Einzelnen.

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Mit partnerschaftlicher Unterstützung in die Existenzgründung

Ob nun privat oder im Job – die Sicherheit ist des Deutschen liebstes Gut. Dieser Grundsatz lässt sich auch im Arbeitsleben beobachten. Während sich ein Teil mit einer Festanstellung in einem Dead-End Job zufriedengibt, verzweifelt der andere Teil an der Entscheidung – Existenzgründung, ja oder nein? Häufig sehen angehende Gründer die Probleme in der geringen Liquidität und fehlenden Expertise. In dem Zusammenhang ist es ratsam, sich einen versierten Partner an die Seite zu stellen. Schließlich soll die Zusammenarbeit über mehrere Jahre bestehen bleiben und das zu eröffnende Geschäft zum Erfolg führen.

Franchising als Kompromiss zur Sicherheit und Abenteuerlust

Eine Möglichkeit, die sich gerade in der Praxis sehr gut bewährt, stellt das Franchising dar. Beim Franchising profitiert der Existenzgründer von den zahlreichen Erfahrungen, die mit dem Franchisesystem bereits durchlebt wurden. Das schafft Planungssicherheit. Darüber hinaus erfreut sich die Marke des Franchisegebers einer unvergleichlichen Bekanntheit. Somit gehen sämtliche Aufgaben des Marketings in die Verantwortlichkeit des Mutterkonzerns über. Auch im Hinblick auf die vorhandene Expertise braucht man keinerlei Sorgen zu haben. Durch In-House-Schulungen werden sämtliche Mitarbeiter auf denselben Wissenstand gebracht. Für die zahlreichen, sicherheitsorientierten Aspekte verpflichtet sich der Franchisenehmer zur Einhaltung der Geschäftspolitik.

Ein bisschen Franchising für alle

Vor allem innerhalb der Expansionspolitik, decken einige Modelle Charakterzüge eines bestimmten Konzepts auf das in jedem Geschäftsmodell ein bisschen Franchising steckt, reflektieren die nachfolgenden Modelle:

Barter – die Existenzgründung mit der Tauschbörse

Das Geschäftsmodell Barter zeichnet sich dadurch aus, dass dem Unternehmen keine geldliche Entlohnung für die erbrachte Dienstleistung zugeht. Vielmehr stellt Barter eine Art Tauschgeschäft dar. In Australien und den USA haben sich zu dem Modell mittlerweile eine Reihe von Tauschbörsen aufgetan. Hegen Existenzgründer ein Interesse für das Modell, können sie sich im Rahmen eines Franchise-Konzepts als Barter selbstständig machen. Dort erhalten sie denselben Grad an Expertise und Ausstattung, um erfolgreich in eine Barter-Franchise Zukunft starten zu können. Einzig sich ergebende Schwierigkeit, ist die zu verkaufende Dienstleistung: Tauschhandel.

User Designed – der Kunde wird als Franchisenehmer ins Boot geholt

Hinter dem Begriff User Designed verbirgt sich nichts anderes, als das Kunden in den Produktentwurf einbezogen werden. Ganz nach dem Prinzip Do-it-yourself kreieren sie selbst ihr Design für die jeweiligen Produkte. Der Grundgedanke dieses Konzept besteht nicht nur in der Teilhabe am Kreationsprozess. Vielmehr sollen die Kunden dazu gebracht werden, das entworfene Produkt zu verkaufen. Auf die Weise schafft der Existenzgründer auch eine Art latente Franchise-Beziehung zwischen ihm und den Kunden.

White Label – mit Eigenmarke zum Erfolg

Das Konzept White Label beschreibt eine Eigenmarkenstrategie. Mit Erlaubnis des White-Label-Produzenten können dessen Produkte unter dem Namen des jeweiligen Unternehmens verkauft werden. Das Konzept White Label lässt sich ebenso in ein Unternehmens-Franchise umwandeln. Wie eindrucksvoll das funktionieren kann, zeigen Hotelketten wie Hilton. Besitzen White Label Unternehmen ein entsprechendes Maß an Flexibilität hinsichtlich des Leistungsumfangs, sind sie zur Einhaltung bestimmter Anforderungen der Marke angehalten. Schließlich soll der Wert und das Versprechen der Marke bewahrt werden. Ebenso erhält ein Existenzgründer des White Label Zugang zu jeglichen, für den Unternehmenszweck relevanten, Programmen. Zudem können sich Franchisenehmer auf eine kompetente Beratung verlassen, die ihnen Hilfestellungen zu folgenden Punkten bietet:

Shop in Shop – Erweiterung des Angebots durch günstige Ladenfläche

Das Geschäftskonzept Shop in Shop beinhaltet eine Verkaufsfläche, die in einem größeren Geschäft ihren Platz hat. Dabei ist diese räumlich von der eigentlichen Geschäftstätigkeit abgetrennt. Gerade im Bereich des Franchisings wird Franchisenehmern häufig eine Shop-In-Shop-Lösung angeboten. Entweder anstelle des Standorts oder zusätzlich zum laufenden Geschäftsbetrieb. Dadurch wird der Franchisenehmer zum Mieter bzw. Untermieter der jeweiligen Verkaufsfläche. Derartige Franchisesysteme lassen sich oftmals in Bereichen, wie Einzelhandel oder Gastronomie finden.

Revenue Sharing – Gewinnteilung als Motivation zur Partnerschaft

Das Geschäftsmodell Revenue Sharing charakterisiert sich durch eine motivierte Beteiligung der Partner am Gesamtumsatz. Diese soll nicht nur Anreiz zur weiteren Zusammenarbeit bieten, sondern auch die Geschäftsbeziehung stärken. Eine derartige Zusammenarbeit verknüpft mit Franchising lässt sich vor allem im Bereich des Sports beobachten. Insbesondere die USA setzt das System um, allen voran die League of Legends Liga. Mit der Einführung werden sämtliche Teams zu stetigen Spielern der nordamerikanischen Liga. Interessierte Franchisenehmer-Organisationen können sich bei dem Gründer um einen Platz bewerben. Jedoch müssen sich bewerbende Mannschaften einen Kapitaleinsatz von 10 Millionen Dollar erbringen. Im Gegenzug werden sie dafür anteilig zu 32, 5 Prozent an den e-Sportseinnahmen beteiligt. Währenddessen die Spieler zusammen einen Anteil von 35 Prozent erhalten. Zur Finanzierung der Ligen-Academy gehen Erlöse aus Sponsoring in den Topf der Liga.

Direct Selling – der unmittelbare Verkauf an den Kunden

Das Modell Direct Selling beschreibt das Übergehen von Groß- und Einzelhändlern. Dadurch entsteht ein unmittelbarer Handel zwischen dem Unternehmen und Kunden. Diese Form des Verkaufs lässt sich vor allem im Home-Business oder Home-office beobachten. Ob nun Cremes, Öle oder doch Schmuck, alles wird direkt zum Kunden nach Hause geliefert. Im Rahmen der Expansionspolitik gehen Existenzgründer häufig dazu über, ihre Idee in ein Franchisekonzept zu verwandeln. Je nach Produkt müssen sich angehende Franchisenehmer eindeutig mit der Marke identifizieren, eine gewisse Liebe ausstrahlen und werden womöglich dazu angehalten, nur diese Produkte zu verwenden, wie etwa Körperpflegeprodukte.

Flatrate – Nutzung bestimmter Produkte zum Festpreis

Die Entrichtung einer monatlichen Grundgebühr befähigt den Konsumenten zur unbegrenzten Nutzung des Produkts. Durch die Digitalisierung erlebt diese Art von Geschäftsmodell ein stetiges Wachstum. Mittlerweile haben sich Unternehmen etabliert, die sämtliche Funktionen einer IT-Abteilung übernehmen. Dadurch sorgen sie für den digitalen Vorsprung bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. Existenzgründer, die am digitalen Wachstum teilhaben wollen, sind als Franchisenehmer in IT-Full-Services selbstständig. Dabei werden ihnen jegliche Annehmlichkeiten, wie in einem normalen Franchiseunternehmen, zur Verfügung gestellt.

Fazit

Die Existenzgründung kann unter Einsatz der unterschiedlichen Geschäftsmodelle erfolgen. Spätestens ab dem Zeitpunkt der Expansion werden auch einzigartige Geschäftskonzepte den Charakter von Franchising annehmen. Schließlich ermöglicht Franchising ein nachhaltiges und beständiges Wachstum des Unternehmens.

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