Abfindung bei Kündigung - was nun? Klug investieren!

20.01.2019 16:00 | Ein Unternehmen gründen

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Sie wurden gekündigt? Was kommt nun? Im ersten Moment fühlt man sich bei einer Kündigung oft machtlos und planlos: Wer anders hat in gewisser Weise über Ihr Schicksal entschieden. Aber versuchen Sie bei einer Kündigung eher das Positive zu sehen: Denn oft geht diese mit einer Abfindung viel positiver Wandel einher. Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine neue. Und sind wir mal ehrlich, eine satte Abfindung bei einer Kündigung öffnet zahlreiche Türen! Heute stellen wir Ihnen interessante Dinge vor, was Sie mit dem Geld alles anstellen können.

Nutzen Sie die Abfindung bei einer Kündigung weise!

Sollten Sie zu denjenigen zählen, die eine Kündigung ausgesprochen bekommen, ist das natürlich im ersten Moment hart. Sicherlich hatten Sie noch tolle Ideen für Projekte in dem Unternehmen und hätten das, was Sie sich so hart erarbeitet haben, gerne weiter verfolgt. Sehen Sie in der Kündigung aber in jedem Fall etwas Positives: Eine Veränderung ist oft gut und macht es möglich, neue, ungeahnte Wege zu beschreiten. Zählen Sie zu den Glücklichen, die eine Abfindung erhalten, dann birgt dieses Kapital zahlreiche Möglichkeiten für eine andere (bessere!) Zukunftsvision! Wie wäre es mit einer längeren Reise? Gönnen Sie sich eine Auszeit von all dem Stress, drücken Sie Ihren eigenen „Reset“-Button und sortieren Sie sich neu. Und danach sieht die Welt direkt schon ganz anders aus.

Anbei unsere Tipps, was Sie mit Ihrer Abfindung bei einer Kündigung anstellen können.

Gönnen Sie sich eine ausgiebige Reise!

Wie lange ist es her, dass Sie sich einmal eine längere Auszeit genommen haben? Oft mussten wir unsere Reisepläne hinten an stellen, weil der Job und die Karriere wichtiger waren. Nutzen Sie daher nun die gewonnene Zeit, um sich Ihre Traumreise zu gönnen! Welches Land wollten Sie schon immer kennenlernen? Welche Beschäftigung oder Hobby wollten Sie schon immer erlernen? Packen Sie Ihren Koffer und steigen Sie in den nächsten Flieger – diese Reise wird voller neuer Erfahrungen sein und kann Ihnen ziemlich sicher noch sehr vieles über Sie selbst offenbaren. Oft lernen wir uns beim Reisen besser kennen und entdecken völlig neue Seiten an uns. Worauf warten Sie also noch?

Und machen Sie sich keine Sorgen, dass Sie danach keine neue Anstellung finden können! Entweder finden Sie aufgrund Ihrer langjährigen Berufserfahrung nach einer kurzen Bewerbungszeit direkt wieder eine neue Stelle oder aber Sie merken auf der Reise, dass Sie beruflich endlich neue Wege gehen möchten?

Investieren Sie eine gewisse Summe Ihrer Abfindung!

Zudem kann es nicht schaden, ein wenig Geld anzulegen. Vor allem sollten Sie bedenken, dass Sie Ihre Abfindung natürlich in voller Höhe versteuern müssen! Hier ist es in jedem Fall sinnvoll, dass Sie vorab beim Finanzamt die Fünftelregelung nutzen, da Sie so aus steuerlicher Sicht wahrscheinlich besser bei wegkommen. Denn in diesem Fall würde die Abfindung rechnerisch auf fünf Jahre verteilt werden, anstatt dass die Abfindung auf das letztjährige Brutto-Einkommen angerechnet wird.

Nutzen Sie die Abfindung für Ihre Altersvorsorge und legen Sie das Geld für die Zukunft an. Hier ist es in jedem Fall hilfreich, wenn Sie Kontakt zu einem Experten aufnehmen, um Ihr Investment möglichst clever anzugehen. Ein guter Anlageberater wird Ihnen sicherlich raten, dass Sie Ihr Risiko eher streuen sollen und nicht die gesamte Abfindung auf ein einziges Produkt setzen sollten. Wer auf konservative und spekulative Formen kombiniert setzt, der kann meist mit der höchsten Rendite rechnen.

Legen Sie in Immobilien an!

Statt Aktien und Fonds können Sie auch auf eine krisensichere Kapitalanlage setzen: Immobilien sind zudem auch eine attraktive Altersvorsorge. Gerade in Hinsicht auf unaufhaltsam steigende Mieten ist die Aussicht auf ein Eigenheim eine sehr kluge Investition!

Nutzen Sie die Abfindung Ihrer Kündigung als Anschubfinanzierung, um eine Immobilie zu erwerben. Auch wenn man vor allem beim Eigenheim auf mehrere Jahre einen Kredit abzahlen muss, so werden Sie letztendlich mehr von Ihrem Lohn einbehalten, da in Zukunft keine Miete als monatlicher Kostenfaktor mehr fällig wird.

Investieren Sie in Ihre berufliche Selbstständigkeit: Zwei Wege für Ihre Existenzgründung!

Vielleicht haben Sie ja auch nach der Kündigung die Nase voll vom Angestelltendasein? Vielleicht stellt die Kündigung den Moment dar, wo Sie von nun an, etwas Eigenes kreieren möchten. Falls Sie schon immer eine pfiffige Geschäftsidee hatten, kann diese nun endlich in die Realität umgesetzt werden. Oder aber Sie nutzen ein erfolgreich am Markt etabliertes Geschäftskonzept eines Franchisegebers und machen sich als Franchisenehmer selbstständig?

Gründen Sie in Eigeninitiative!

Als Existenzgründer sollte Sie über eine große Leidenschaft für Ihre wirtschaftlich tragfähige Geschäftsidee verfügen, damit das Projekt Gründung auch wirklich gelingen kann. Als Unternehmer müssen Sie mit Herzblut Ihr eigenes Unternehmen führen können und von einer großen Portion Motivation und Disziplin angetrieben werden. Als eigenständiger Unternehmer kommen neue Herausforderungen auf Sie zu.

Haben Sie eine interessante Marktlücke ausfindig machen können oder dient Ihre Geschäftsidee dazu, ein bestimmtes Problem, was vielen von uns im Alltag begegnet, aus dem Weg zu räumen? Längst nicht jede Geschäftsidee kann am Markt Erfolg haben. Recherchieren Sie also intensiv vorab, wie es um den Markt steht, der für Sie relevant ist. Das hilft Ihnen auch, um das Marktpotential und die zukünftige Nachfrage nach Ihrem Produkt oder aber Service abzustecken.

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Bevor es dann an die konkrete Umsetzung geht, müssen Sie Ihre Ergebnisse der Marktanalysen, zur Zielgruppe und zur Wirtschaftlichkeit Ihres Produkts in einem Businessplan niederschreiben. Im Zuge dessen nimmt Ihr Konzept eine konkretere Form an. Nehmen Sie hier die Unterstützung eines Gründungsberaters in Anspruch. Dieser weiß meist um zahlreiche Gründungszuschüsse, die eine Finanzierung der Gründung einfacher machen. Denn wahrscheinlich reicht die Abfindung Ihrer Kündigung nicht aus, da die Start-Investitionen relativ hoch sind. Machen Sie sich also darauf gefasst, dass Sie Ihre Gründung durchaus mit Fremdkapital realisieren müssen.

Nutzen Sie Franchising für Ihre Existenzgründung!

Wer gerne gründen möchten, aber nicht über eine eigene Geschäftsidee verfügt, der kann eine Franchiselizenz erwerben. Im Zuge dessen können Sie sich mit dem Konzept, der Marke und Corporate Identity eines Franchisegebers selbstständig machen. Als Franchisenehmer entrichten Sie dem Franchisegeber eine einmalige Lizenzgebühr, um die Markenrechte zu erstehen. Der Vorteil an einer Gründung mit Franchising ist, dass Sie auf ein etabliertes Geschäftskonzept setzen können, was sich erfolgreich am Markt behaupten konnte. Dabei wurde das Konzept vom Franchisegeber komplett getestet und optimiert, so dass Sie von einer starken Marke, einem Bekanntheitsgrad und einem arbeitsteilig organisierten Netzwerk profitieren können. Während die Franchisezentrale vor allem administrative Aufgaben übernimmt und Sie so entlastet, kümmern Sie sich primär um das Kerngeschäft: Den Aufbau Ihres Franchisestandortes, die Akquise von Neukunden und die Bindung bereits bestehender Kunden.

Sie sehen also: Mit der Abfindung bei einer Kündigung lassen sich zahlreiche Dinge realisieren. Es öffnen sich zahlreiche neue Türen mit ungeahnten Optionen, die Ihnen eine tolle Zukunft bescheren können. Das Wichtige ist dabei nur, dass Sie alles als Chance sehen!

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