Angestelltenverhältnis vs. eigener Chef sein! Bin ich ein Gründertyp?

08.07.2018 08:00 | Ein Unternehmen gründen

angestellt gründertyp

Sein eigener Chef zu sein, das wünscht man sich oftmals gerade dann, wenn man tun soll, was man nicht sehr gerne auf sich nimmt. Doch wäre es wirklich besser? Was dazu geführt hat, die Order auszugeben, bleibt meist im Hintergrund, beurteilt wird nur das Ergebnis. Es herbeizuführen, könnte mehr Mühe erfordert haben als die Direktive auszuführen. Da bleibt vieles im Dunkeln, ein Angestelltenverhältnis kann erholsamer sein, wenn man es mit engagierter Tätigkeit im Franchising vergleicht.

Verantwortung fürs eigene Handeln tragen im Franchising

Was man als aufgebürdet empfindet, mag Widerstände hervorrufen – und wenn man sich selbst damit belastet hat? Dann ist der Auslöser dafür nicht mehr von sich zu weisen, man muss in Person einstehen für das, was man von sich verlangt. Es kann eine Befreiung von Zwängen bedeuten, aber auch das genaue Gegenteil. Machen Sie sich keine Illusionen, wenn Sie Franchisenehmer werden wollen, informieren Sie sich genauestens darüber, was im Einzelnen auf Sie zukommt. Zunehmender Unmut über Fremdbestimmtes kann zwar ein Anstoß sein, doch das allein reicht in den seltensten Fällen aus. Andererseits können Talente auch verkümmern, wenn sie nicht zum Einsatz kommen. Das sollte aus eigenem Antrieb möglichst wirkungsvoll verhindert werden.

Sich aus einem trostlosen Angestelltenverhältnis lösen

Passen Sie den Zeitpunkt ab, wenn er sich unübersehbar abzeichnet. Kündigen Sie nicht, bevor Sie Verlässliches in der Hinterhand haben. Wer sich am Arbeitsplatz anderswo bewirbt, wird nicht lange Gefallen daran finden. Wenn man sich dagegen nebenbei etwas aufbaut, kostet das viel Mühe und muss auch nicht unentdeckt bleiben. Sich aber in der Freizeit fürs Franchising zu interessieren und dabei tragende Kontakte zum Franchisegeber anzuknüpfen, dürfte dem Chef kaum schaden, könnte dem unterforderten Angestellten aber sehr nützen. Mit sorgsamer Vorbereitung zeigt er seinen ehemaligen Kollegen, wozu er wirklich fähig ist. Es erfordert Ausdauer und Umsicht, womit zwei wichtige Voraussetzungen für die Begründung einer Existenz in eigener Regie gegeben wären.

Der in Ruhe gereifte Entschluss ist unabänderlich

Erforschen Sie sich und Ihre Motive aus einer gesicherten Position heraus, sodass Sie gegebenenfalls auch einen Rückzieher machen können, ohne sich bis über die Ohren verschuldet zu haben.

  • Gehen Sie es ganz gelassen an,
  • für Denkpausen sorgen schon die Erfordernisse Ihrer gewohnten Tätigkeit.

Doch eines schönen Tages wird das Fässchen überlaufen, der Ärger häuft sich und Ihre gewachsenen Chancen stehen gut. Dann ist der Moment gekommen, sich kaltlächelnd von Verhasstem zu verabschieden, um ein Abenteuer zu wagen, das Sie auch den Kopf kosten könnte. Tun Sie es nicht aus Wut, sondern nach reiflicher Überlegung. Nur so sind Sie davor gefeit, empfindlich zu scheitern und sich die Vergangenheit zurückzuwünschen.

Die Fesseln abzuschütteln ist nichts Leichtes

Denn im Franchising gibt es nur eine Richtung: geradeaus! Wer damit beginnt, kann sich nicht mehr abwenden, er ist an den Mast gefesselt. Schon deshalb sollte man sich einen suchen, in dessen Schatten man es lange aushält, was leichter fällt, wenn währenddessen reiche Beute gemacht werden kann. Doch halten Sie sich nicht alleine daran fest, der Eindruck könnte trügen, und viel wichtiger ist, dass Sie bereit sind, alles dafür zu unternehmen. Das könnte schwierig werden, wenn Sie immer nur das getan haben, was Ihnen vorgeschrieben wurde. Zwar gibt es auch im Franchising Regeln, die man beachten muss, doch ohne eigene Initiative geht es nicht. Träumen Sie nicht nur davon, probieren Sie es aus. Finden Sie das ideale Franchisesystem für sich!

Unbelastet eine neue Zukunft wählen

Man kann natürlich auch in die Selbstständigkeit starten, ohne vorher abhängig beschäftigt gewesen zu sein. Es hat den Vorteil, dass man sich nicht aus Eingefahrenem befreien muss, doch andererseits mangelt es an Erfahrung. Sie lässt sich gleichwohl auch anhand theoretischer Überlegungen sammeln, von praktischen Übungen durchtränkt. Manche studieren eigens deswegen, um sich anschließend keinen Job suchen zu müssen, andere gründen ein Unternehmen, weil sie keinen finden. Es ist schwer zu sagen, welcher Weg am aussichtsreichsten ist, das hängt nicht zuletzt von der Persönlichkeit und den Lebensumständen ab. Wer sich spontan entscheidet, kann leichter Prägungen erfahren, weil er noch nicht vorbelastet ist.

Anstelle der permanenten Grübelei

Demgegenüber bietet Mitgeschlepptes aber die Chance dazu, schweres Gepäck in beflügelndes Beiwerk zu verwandeln. Warum sollte man problematisieren, was sich in Luft auflösen kann? Vertrauen Sie sich einem Franchisegeber an, der Ihren Weg bereitet, wenn Sie willens und in der Lage dazu sind, ihm bedingungslos zu folgen. Man kann sich auch auf sein Gefühl verlassen und muss nicht zwangsläufig versuchen, etwas einzuordnen, das sich im Grunde und vor allem im Detail einer angemessenen Beurteilung entzieht. Sind Sie so ein Gründertyp? Sie könnten in Verlegenheit geraten, ebenso aber groß herauskommen. Es ist nicht immer nötig, das gesamte Wirtschaftsgefüge zu verstehen, wenn man nichts weiter will, als an einem halbwegs gemütlichen Plätzchen sein Auskommen zu erzielen.

Nicht nur reden, sondern handeln

Franchisesysteme sind so verschieden wie die Menschen. Der eine richtet sich eben gern an Vorgefertigtem aus, während ein anderer zunächst alles analysieren muss, bevor er zur Tat schreiten kann. Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit müßigen Erwägungen, lassen Sie die Praxis auf sich wirken, wenn Sie ausreichend Affinität dazu entwickeln können. So mancher wird einfach mitgerissen, sobald er den Zug bestiegen hat, doch das Ticket zu lösen kann nervenaufreibend sein. Sehen Sie zu, dass bei Ihnen keine grauen Haare wachsen, bevor Sie alt genug dafür sind, widmen Sie die Kraft der Jugend etwas Lohnendem. Zweifel können einen auffressen, manchmal ist es besser, ihnen auf den Grund zu gehen. Sonst werden Sie nur davon geplagt.

Pilotprojekt in Angriff nehmen

Sie müssen ja nicht gleich Haus und Hof verpfänden, können auch einigermaßen risikolos beginnen, indem Sie nebenbei anfangen und Ihre Erfahrungen sammeln. Vielleicht wird Überwältigendes daraus, und wenn nicht, nehmen Sie halt rechtzeitig Abstand. Nicht jeder Franchisegeber hat Verständnis dafür, einige aber bieten diese Möglichkeit ausdrücklich an. Sie sind überzeugt davon, dass auch eher zögerliche Naturen Fuß fassen können in einem Business, das motiviert, wenn man von ihm durchdrungen wird. Solange alle um einen herum einen bemerkenswerten Fleiß an den Tag legen, wird man kaum umhinkommen, es ihnen nachzutun. Eine Gemeinschaft Gleichgesinnter trägt voran.

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