Angst vor der Selbstständigkeit?

02.12.2018 08:00 | Ein Unternehmen gründen

angst vor selbstständigkeit

Viele liebäugeln mit der Vorstellung, endlich selbstständig zu sein, nur wenige entschließen sich dazu. Woran liegt das? Es kann viele Gründe geben, einer davon ist sicherlich, dass man sich nicht genügend zutraut und Ängste aufbaut. Sie mögen auch durchaus berechtigt sein, doch werden nur umso größer, solange man sich ihnen nicht stellt. Lassen Sie sich leiten von den im Franchising vertretenen Prinzipien, und finden Sie heraus, dass Ihre Vorbehalte unberechtigt waren. Gewinnen Sie mehr Selbstvertrauen durchs Prüfen Ihrer Eignung.

Angst vor der Selbstständigkeit schrittweise abbauen

Wer sich in sein Schneckenhaus zurückzieht, läuft Gefahr, nicht mehr daraus hervorzukommen. Das kann fatal sein und führt zunehmend in die Isolation. Befreien Sie sich stattdessen von allem, was Sie bremst und streben eine kompetente Beurteilung Ihrer Fähigkeiten an. Etliche sind Ihnen schon vorausgegangen, nicht jeder wurde vom Franchisegeber akzeptiert. Es kann auch daran liegen, dass man ein weniger für sich geeignetes System in Augenschein genommen hat, Ablehnungen müssen nicht objektiv nachvollziehbar sein. Manchmal bestehen persönliche Differenzen, die eine Zusammenarbeit kaum aussichtsreich erscheinen lassen. Hüten Sie sich davor, von einem Fehlschlag aus der Bahn geworfen zu werden.

Profitieren von Ihrer Angst vor der Selbstständigkeit

Man sollte sich schon durchzubeißen wissen, wenn man als Franchisenehmer reüssieren will. Es nützt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken, sehr hilfreich kann es aber sein, Niederlagen in Vorteile umzumünzen. Lernen Sie daraus, der richtige Weg ist Ihnen vorgezeichnet. Gar nicht auszuschließen muss es sein, dass Ihnen ein vermeintlicher Fehler nur deswegen unterlaufen konnte, weil Sie an der falschen Stelle gebohrt haben. Reflektieren Sie Ihre Überzeugung und wagen einen zweiten Versuch. Sollten Sie in eine Sackgasse geraten, dann ändern Sie die Richtung. Womöglich war die Zeit noch nicht reif für Ihr Vorhaben, das deswegen jedoch nicht für immer ad acta gelegt werden sollte. Halten Sie die Augen offen und orientieren Sie sich neu.

Das, was einen hemmt, muss man zum Ausdruck bringen können

Manche Ängste sind real begründet, andere in der Persönlichkeit. Es fällt nicht immer leicht, zwischen den beiden Arten zu unterscheiden, oft überlagert sich etwas. Gespräche können dabei helfen, sich nicht in etwas hineinzusteigern, das an ganz anderer Stelle zu bearbeiten wäre. Gehen Sie nicht gleich zum Psychiater, suchen Sie den Rat derer, denen Sie vertrauen können oder wenden Sie sich an einen ausgewiesenen Experten. Aufgrund der Vielzahl von Fällen, mit denen er konfrontiert wird, kann er meist besser beurteilen, wie welchem Symptom am ehesten zu begegnen ist. Wichtig ist, dass Sie selbst einen festen Standpunkt beziehen können und sich nicht in eine Hilfsabhängigkeit begeben. Nehmen Sie mit, was Ihnen Aufschluss gibt und ignorieren das, was Sie verwirrt.

Gleichgesinnte sollten sich wechselseitig Schützenhilfe leisten

Probleme, denen man sich ausgesetzt sieht, kann man nicht immer allein lösen. Im Franchising treffen Sie auf eine verschworene Gemeinschaft, die sich schon deswegen untereinander aushilft, damit das übergreifende Ziel erreicht werden kann. Vielleicht haben andere die gleichen Schwierigkeiten wie Sie und können Ihnen diesen oder jenen wirksamen Tipp gratis geben. Es mag jedoch auch sein, dass Sie nur noch nicht genügend nachgedacht haben und man Sie höflich darauf aufmerksam macht. Jeder hat Ängste und muss mit ihnen umzugehen lernen, gelegentlich hilft eine Objektivierung. Mitunter aber nützt es nur, blindlings darauf zuzustürzen. Dann stellt es sich schon heraus, ob die gehegten Zweifel berechtigt waren oder aufgedrängt.

Nehmen Sie Hinderliches nicht lange auf die leichte Schulter

Die Psyche spielt einem gelegentlich schon Streiche, sie muss in ihre Schranken verwiesen werden, wenn man handlungsfähig bleiben will. Lernen Sie, das eine vom anderen zu trennen, agieren Sie, auch wenn’s verkehrt ist und vertagen die Aufarbeitung ihrer Konditionierung auf den Feierabend. Man kann auch durch ein gezieltes Verhaltenstraining verschüttete seelische Konflikte zumindest für den Moment bewältigen; wenn sie sich hartnäckig halten, sollte man eventuell unter geeigneten Umständen mit ihnen in die Tiefe gehen. Einiges klärt sich aber auch dadurch, dass man es einfach drauf ankommen lässt. Mut gehört sicherlich dazu, in kaltem Wasser schwimmen zu können, manchen lähmt es gar.

Fallstricke aus dem Weg geräumt

Bei der allgemein verbreiteten Ängstlichkeit handelt es sich auch um eine Art Kulturgut. Europäer leiden mehr darunter als etwa die Amerikaner. Das hat gewiss mit der nationalen Geschichte zu tun, auch Vorbilder, die anderswo beflügeln, können fehlen. Der Hauptgrund aber dürfte in einem bürokratischen Aufwand zu suchen sein, der in unseren Breiten weltmeisterliche Züge annehmen kann. Setzen Sie sich nicht auf eigene Faust dem Kampf mit den Behörden aus, suchen Sie Unterstützung in einem System, das ihn in erträgliche Bahnen zu lenken wusste. Nicht jeder muss an den gleichen Hürden scheitern, zumal dann nicht, wenn sie bereits erfolgreich genommen werden konnten.

Nur selten lediglich zu kopieren

Vieles, das beachtlichen Ruhm einzuheimsen vermochte, lässt sich nicht wiederholen, anderes ist übertragbar. Wenn ein Geschäftsmodell sich mancherorts bewährt hat, spricht kaum etwas dagegen, seinen Wirkungsbereich weiter auszudehnen. Es werden dabei nicht überall die gleichen Bedingungen anzutreffen sein, doch die Erfahrung lehrt, welche Faktoren ausschlaggebend für zunehmendes Behaupten sind. Ein Franchisegeber würde Ihnen keinen Standort anbieten, der nicht genügend abwirft, fiele das doch nur auf ihn selbst zurück. Dennoch ist Vorsicht geboten, gerade bei Modellen, die nur unzureichend erprobt sind.

Für sich selbst verantwortlich

Darüber kann man sich jedoch Gewissheit verschaffen. Nicht alles ist Gold, was glänzt, nur weil es einen anerkannten Stempel trägt. Trennen Sie die Spreu vom Weizen, verlassen Sie sich dabei auf den Eindruck derer, die sich damit auskennen, aber gewinnen Sie vor allem eine stichhaltige Überzeugung. Sie sind derjenige, der die Entscheidung treffen muss. Wenn Sie Angst davor haben, dann tun sie alles dafür, sie nachhaltig zu besiegen. Oder sehen Sie beizeiten ein, dass es keinen Zweck hat.

Individuelle Auswahl

Wer sich damit nur zermürbt, sollte Wagemutiges denen überlassen, die dafür geschaffen sind. Es kann aber sein, dass man erst in einer späteren Lebensphase den richtigen Ansatzpunkt findet und dann auch ungehinderter zuschlagen kann. Das Franchising ist offen für jeden, der sich traut, nicht zuletzt für Spätberufene. Suchen Sie sich aus, was wie die Faust aufs Auge zu Ihrer Planung passt, nehmen Sie nicht halb verstört das Erstbeste.

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