Arbeitsplatzsicherheit: Wie Sie als Frannchisenehmer langfristig planen können

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Ein Unternehmen zu gründen birgt immer einige Risiken. Zum einen kommen finanzielle Risiken auf einen zu. Man steigt mit einem relativ hohen Eigenkapital ein und haftet auch meistens mit diesem Geld. In einem Franchiseunternehmen ist das finanzielle Risiko geringer. Die Geschäftsidee besteht bereits und ist am Markt bekannt. Die Marke ist etabliert und man kann als Franchisenehmer insofern davon profitieren, als dass man nicht mehr die Marke etablieren muss und direkt Umsatz generieren kann. Man geht zwar eine Selbstständigkeit ein, aber man hat auch quasi ein Netz und doppelten Boden.

Man wird in ein Netzwerk aufgenommen und kann von den Erfahrungen des Franchisegebers und der anderen Franchisenehmer profitieren. Die Gründung und vor allem die Erhaltung des Erfolges eines Unternehmens erfordert vom Gründer eine angemessene Sensibilität. Hat man einmal einen passenden Standort für sein Franchiseunternehmen gefunden, kann man sich keineswegs zurücklehnen und auf immerwährenden Erfolg hoffen. Man muss immer am Ball bleiben. Gerade in Großstädten ändern sich Bezirke relativ schnell. Stadtbereiche, die vor zwei Jahren für bestimmte Zielgruppen noch nicht interessant waren, können relativ schnell zu sogenannten Hip-Vierteln werden.

Auf solche Änderungen muss jeder Unternehmer schnell und flexibel reagieren. Aber da kommt dann noch der Punkt der Arbeitssicherheit. Auch das ist ein Posten, der für viele immer wichtiger wird. Eine Gründung eines Unternehmens bedeutet immer einen Sprung ins kalte Wasser. Aber in einem Franchisesystem ist man nicht alleine. Es wird einem ein komplettes System geboten, das bereits Bestand hat. Trotzdem ist man als Franchisenehmer ein eigenständiger Unternehmer mit den entsprechenden Freiheiten. Allerdings muss man sich als Franchisenehmer auch an die Vorgaben des Franchisegebers halten. Man geht eine Partnerschaft ein, die funktionieren muss, damit auch das Konzept des Franchisings Erfolg hat. Um sich auch in der Selbstständigkeit, also auch als Franchisenehmer, eine gewisse Arbeitsplatzsicherheit zu erschaffen, muss man einige Punkte beachten und langfristig planen.

Arbeitsplatzsicherheit im Franchising

Natürlich kann man seine Karriere nicht Schritt für Schritt planen. Man kann in die Zukunft blicken und sich auf viele Punkte einstellen. Allerdings gibt es auch immer ein paar Unwägbarkeiten, die man nicht in die Planung einfließen lassen kann. Natürlich ist man in einer Festanstellung zunächst sicherer als wenn man selbstständig ist. Aber viele Punkte sind auch sehr reizvoll an der Selbstständigkeit:

  • Mehr Spielraum für eigene Ideen
  • Ergebnisse der eigenen Arbeit genießen
  • Freiheit bei der Arbeit
  • Man hat keine Vorgesetzten

Trotzdem muss man auch als Franchisenehmer für eine Arbeitsplatzsicherheit sorgen. Dieses Thema ist allerdings etwas ambivalent. Mit einem sicheren Arbeitsplatz werden Sicherheit, sicheres Einkommen, feste Arbeitszeiten und eine Absicherung verbunden. Auf der anderen Seite wollen viele Arbeitnehmer aber auch keine Marionette und abhängig sein. Genau dies verbinden aber einige mit einer Festanstellung.

An diesem Punkt können Franchisesysteme die Lösung sein. Man wird in ein Unternehmensnetzwerk integriert und kann von den Fehlern der anderen Franchisenehmer lernen. Diese Fehler bleiben einem also erspart. Auch wird einem als Franchisenehmer das Know-how des Franchisegebers zur Verfügung gestellt. Dadurch können schon große Fehler bei der Gründung, aber auch im weiteren Verlauf vermieden werden. Dies sind schon mal Punkte, die eindeutige Vorteile eines Franchisesystems sind. Genau diese Posten hat man nicht, wenn man alleine ein Geschäft gründet. Man muss die Geschäftsidee in ein funktionierendes und detailliertes Konzept umwandeln. Dann muss dieses Konzept am Markt funktionieren und die Marke muss etabliert werden. Dennoch ist Franchising auch nicht sofort eine sichere Variante der Gründung. Auch hier muss man als Franchisenehmer einiges für sein Unternehmen tun.

Als Franchisenehmer langfristig planen

Zunächst muss man sich als Franchisenehmer folgende Fragen stellen:

  • Ist man für die Selbstständigkeit gemacht?
  • Ist der Unternehmergeist vorhanden?
  • Ist Begeisterung und Leidenschaft für das Franchiseunternehmen vorhanden?
  • Besitzt man eine ausgeprägte Teamfähigkeit?
  • Ist man sehr engagiert und ehrgeizig?

Kann man diese Fragen mit Ja beantworten, ist es schon mal ein guter Schritt, ein Franchiseunternehmen zu eröffnen. Denn nur mit dem nötigen Ehrgeiz und Engagement kann man für eine gewisse Sicherheit sorgen. Aber auch die Standortwahl spielt eine große Rolle und kann zum Erfolg, aber auch zum Misserfolg des Unternehmens beitragen.

  • Wie groß ist das Einzugsgebiet?
  • Wie sind die Infrastruktur und die Verkehrsanbindung?
  • Wettbewerber in der Umgebung?
  • Kundschaft in der Umgebung?
  • Kaufkraft der Kunden?

Unter anderem sollte eine Standortanalyse durchgeführt werden und auch eine wichtige Rolle spielen. Denn auch das gehört zu einer langfristigen Planung und kann die Arbeitsplatzsicherheit dem Franchisenehmer näher bringen. Der Standort spielt eine große Rolle.
Auch die Wahl des Franchisesystems ist eine wichtige Entscheidung.

Wenn man hier auf Nummer sicher gehen will, ist es eher ratsam sich einem bereits etablierten System anzuschließen. Ist ein Unternehmen neu am Markt, heißt es noch nicht, dass sich das Geschäftskonzept auch als Franchise bewähren wird. Ein bereits etabliertes System hat sich bewährt, konnte wachsen und sich Marktanteile sichern.

Auch scheint es als Franchise zu funktionieren. Also ist ein bereits etabliertes System zunächst die sicherere Variante. Allerdings muss man hier als Franchisenehmer auch damit rechnen, dass man höhere Lizenzgebühren zahlen muss. Denn der Franchisegeber lässt sich die Bekanntheit und den Erfolg seiner Marke auch bezahlen. Das heißt, dass man als Franchisenehmer auch weniger Gewinn macht. Für mehr Sicherheit muss man es also auch hinnehmen, dass man geringere Erträge bekommt.

Zudem sollte man sich aber auch auf dem System Franchise nicht ausruhen. Man hat zwar viele Vorteile durch dieses Konzept, allerdings ist man auch ein eigenständiger Unternehmer und muss sein Unternehmen voran bringen. Das heißt, dass man sich mit dem Konzept auseinandersetzen muss und auch Geld in Marketing investieren muss. Man muss seine Kundschaft genau kennen und auf Trends reagieren. Auf der anderen Seite sollte man auch dringend von den Vorteilen des Franchisings profitieren und den Franchisegeber mit seinen Erfahrungen zu Rate ziehen. Denn genau das ist der Punkt, der ein Franchiseunternehmen von anderen Unternehmen unterscheidet.

Man kann als Franchisenehmer in einer gewissen Weise langfristig planen und sich erfolgreich aufstellen. Dafür muss man schon bei der Gründung Punkte wie die Standortwahl beachten. Man muss in der heutigen Zeit flexibel sein und sich auf den Markt einstellen. Das heißt, auch als Franchisenehmer ist es wichtig, die Trends zu beobachten und in dem Rahmen darauf zu reagieren, wie es das System erlaubt. Allerdings kann man nicht alle Vorfälle einplanen.

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