Assistive Technologien: Helfen Sie Menschen mit Behinderung – Entdecken Sie aktuelle Franchiseangebote

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Welche Möglichkeiten gibt es im Franchising für assistive Technologien?

Im Alltag und Beruf gibt es viele Barrieren, die man eventuell als gesunder Mensch nicht sofort wahrnimmt. Allerdings können Menschen mit Behinderung manche Dinge im Alltag, aber auch im Beruf aufgrund dieser Barrieren nicht machen. Sie werden daran gehindert.

Sie sind darauf angewiesen, dass sie unterstützt werden und das ist im Alltag und Beruf der Fall. Natürlich ist die Technik ein zentraler Punkt dieser Unterstützung. Mittlerweile gibt es Algorithmen, neue Technologien, mechanische Prothesen und auch Apps, die genau diese Barrieren abbauen. Denn Menschen mit Behinderung begegnen diesen Barrieren jeden Tag.

Diese neuen Technologien nennt man assistive Technologien. Durch diese Technologien können Einschränkungen ausgeglichen werden und damit wird es den Menschen mit Behinderung erleichtert ihren Alltag zu meistern. Es gibt sowohl elektronische als auch mechanische Hilfsmittel, die dann entweder manuell oder mit einem Computer bedient werden können.

So haben Menschen mit Behinderung trotzdem die Möglichkeit relativ unbeschwert den Alltag zu bewältigen und behalten dabei ein großes Maß an Autonomie. Die Lebensqualität der Menschen wird dadurch verbessert und sie sind weniger von anderen Menschen, die ihnen helfen, abhängig.

Der europäische Markt für assistive Technologien

Die assistiven Technologien sind auf dem Vormarsch. Der europäische Markt hat in etwa einen Umfang von 30 Milliarden Euro in diesem Bereich pro Jahr. Man kann diesen Markt als Zukunftsmarkt bezeichnen. Denn genau in diesem Gebiet müssen Verbesserungen geschaffen werden und technisch sind diese auf jeden Fall möglich. Deshalb gibt es auch immer mehr Startups, die sich auf diesem Markt versuchen. Und teilweise werden auch die besten unter diesen Unternehmen von der EU gefördert. Es gibt viele Ideen, die man in den Bereich der assistiven Technologien einbringen kann und entwickeln kann. Es lohnt sich, sich mit diesem Markt zu beschäftigen.

Diese Systeme gibt es

Es gibt ganz einfache Gehhilfen und Geräte, die bei der Mobilität helfen, dann aber auch aufwendige technische Geräte. Es gibt eigentlich kaum Grenzen in diesem Bereich, sondern viel Potenzial. Es können immer neue Ideen entwickelt und produziert werden. In diesen Bereichen kommen assistive Technologien zum Einsatz:

  • Alltag, Wohnen und Leben
  • Gesundheit und Medizin
  • Kommunikation, Medien und sozialer Kontakt
  • Sicherheit

Für den Alltag gibt es mittlerweile sogar intelligente Kleidung, die bei der Mobilität helfen und auch den Gesundheitszustand des Trägers ablesen können. Natürlich sind in diesem Bereich aber auch technische Haushaltshilfen gemeint oder Dinge wie ein Treppenlift. In diesen Bereich hilft es aber auch, dass online Lebensmittel bestellt werden können.

Wenn diese Technik einen sehr ausgefeilten Status hat, kann sogar der Kühlschrank wahrnehmen, was fehlt und dies bestellen. Im Gesundheitsbereich können Betroffene durch Geräte daran erinnert werden, ihre Tabletten einzunehmen. Es geht aber auch schon so weit, dass es eine intelligente Toilette gibt, die sich an die Behinderung des Menschen anpasst. Bei den Medien gibt es Entwicklungen wie einen Vorlese-Service oder das Smart TV.

Im Bereich der Sicherheit gibt es zum Bespiel den Panikknopf, der bereits bekannt ist. Aber auch das Haus kann smart gestaltet werden. Es kann erkennen, wenn jemand gestürzt ist oder aber das Wasser oder den Herd abstellen.

Startups im Bereich assistive Technologien

Folgende fünf Startups beschäftigen sich beispielsweise mit assistiven Technologien und haben ihre Ideen weiterentwickelt und auf den Markt gebracht:

  • Inventivio
  • Vibrosonic
  • Sign Time
  • Remod
  • Signmark Productions

Inventivio beschäftigt sich mit Technologien, die Menschen mit stark eingeschränkter Sehfähigkeit helfen. Diese Menschen haben es im Beruf schwer, denn sie haben oft keinen Zugang zu digitalen Informationen, Grafiken oder Tabellen. So können sie nur eingeschränkt bei der Arbeit eingesetzt werden. Das von Inventivio entwickelte Tactonom wandelt digitale Inhalte in tastbare Inhalte um. So können Sehbehinderte selbstständiger arbeiten und haben ebenfalls Zugang zu den digitalen Informationen.

Vibrosonic beschäftigt sich mit Menschen mit Hörschäden und entwickelt auf diesem Gebiet Technologien. Es gibt zwar auch Hörgeräte, aber damit kommt nicht jeder zurecht. Sie sind entweder unangenehm zu tragen oder von der Qualität nicht ausreichend. Auch ist es manchen unangenehm oder sogar peinlich ein Hörgerät zu tragen.

Das Unternehmen Vibrosonic entwickelt die sogenannte Hörkontaktlinse. Es ist quasi ein Hörgerät, das allerdings nicht sichtbar ist. Auch die Klangqualität soll verbessert werden und die üblichen Hörgeräte überholen.

Sign Time möchte Kunst und Kultur für jeden zugänglich machen. So sollen auch Gehörlose die Möglichkeit haben, barrierefrei am Alltag teilzunehmen. Bei den digitalen Technologien des Unternehmens wird Inhalt in Gebärdensprache übersetzt.

Das Unternehmen Remod hat ein Gerät zur Haltungskorrektur von Hemiparese Patienten und Menschen mit Gleichgewichtsstörung entwickelt. Hemiparese ist eine halbseitige Lähmung. Diese Lähmung tritt häufig nach einem Schlaganfall auf. Natürlich sind diese Menschen in ihrer Mobilität eingeschränkt, aber auch Gelenke verschleißen und sie haben Schmerzen und Spastiken. Durch das Gerät von Remod werden Bewegungen durch kleine elektrische Impulse verändert. Auf diese Weise können Patienten wieder laufen lernen.

Signmark Productions beschäftigt sich auch mit hörgeschädigten Menschen und entwickelt in diesem Bereich Technologien. Mit der App des Unternehmens ist es möglich, dass Gehörlose mit einem Netzwerk von Gebärdendolmetschern verbunden werden und so jederzeit mit Hörenden kommunizieren können. Man kann in der App auswählen, wen man anrufen möchte und welche Gebärdensprache genutzt werden soll.

Assistive Technologien in der Entwicklung

Dieser Markt ist auf jeden Fall zukunftsträchtig. Es soll Menschen mit Behinderung ermöglicht werden, den Alltag nahezu barrierefrei zu meistern. Und auch im Beruf sind es wertvolle Arbeitskräfte, die unterstützt werden müssen und sollten. Deshalb sollte dieser Bereich vorangetrieben werden und innovative Ideen entwickelt werden.

Teilweise werden die Startups durch die EU finanziell unterstützt. Die assistiven Technologien helfen den Menschen mit Behinderung unbeschwert am Alltag und im Beruf teilzunehmen. Sie sind nicht mehr stark eingeschränkt und können ihre Behinderung ausgleichen. Dadurch sind sie auch weniger pflegebedürftig und auf andere Menschen angewiesen.

Natürlich sind diese Systeme aber nicht ein vollständiger Ersatz für helfende Menschen. Sie sind eine Unterstützung und ermöglichen einen geringeren Umfang an Pflege. Trotzdem brauchen Menschen mit Behinderung weiterhin auch menschliche Zuwendung und Unterstützung. In dem Bereich assistive Technologien sind noch einige Lücken, die gefüllt werden müssen. Deshalb ist es auf jeden Fall lohnenswert, in den Markt einzusteigen und innovative Ideen zur Alltags- und Berufsbewältigung zu entwickeln.

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