Aufgaben Geschäftsführer: Was kommt auf Sie als Franchisenehmer zu?

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Wenn Sie sich mit einem Franchisekonzept Ihrer Wahl selbstständig machen, dann werden Sie Franchise-Unternehmer und sind somit für die Führung Ihres eigenen Unternehmens zuständig. Als Franchisenehmer nehmen Sie die Aufgaben eines Geschäftsführers wahr: Sie führen Ihr eigenes Franchise-Unternehmen, managen die Finanzen und leiten ein Team an Mitarbeitern. In unserem heutigen Artikel möchten wir Ihnen mehr über das Dasein als Chef erzählen und die einzelnen Aufgaben als Geschäftsführer näher erläutern.

Wie wird man überhaupt Geschäftsführer?

Als Franchisenehmer ist man automatisch auch der Geschäftsführer seines eigenen Standortes. Man vertritt seinen Betrieb nach außen und übernimmt ein breites Aufgabenfeld, um den Betrieb in kaufmännischer, technischer wie auch personeller Hinsicht zu leiten.

Aber auch außerhalb des Franchising bedarf ein jedes Unternehmen eines Geschäftsführers. Hier kann der Gründer selbst oder aber ein klassischer Angestellter den Posten als Geschäftsführer übernehmen. Generell wird zwischen zwei Arten von Geschäftsführern unterschieden: So gibt es den formalen Geschäftsführer, der auch im Handelsregister eingetragen ist, und den faktischen Geschäftsführer, der das Unternehmen intern führt und es auch nach außen operativ und administrativ vertritt. Wenn ein Unternehmen mehrere Geschäftsführer besitzt, dann teilen diese sich meist unterschiedliche Aufgaben untereinander auf, so dass man im Fachjargon von einer Ressortverteilung spricht.

Welche Aufgaben haben Geschäftsführer?

Als Geschäftsführer liegt es in Ihrer Hand, als oberste Leitungsstelle alle Geschäfte in Ihrem Franchise-Unternehmen zu führen, damit sich der Umsatz des Unternehmens gesund entwickeln kann. Dem Franchisenehmer obliegt somit ein hohes Maß an Verantwortung, da er – nach den Vorgaben des Franchisegebers und der Franchisezentrale handelnd – das qualitative und quantitative Wachstum seines Standortes im Auge behalten muss.

So liegt es in der Natur der Sache, dass man als Geschäftsführer einem vielfältigen Aufgabenbereich nachkommt: Der Franchisenehmer trägt für seinen Standort die volle Verantwortung sowie das gesamte unternehmerische Risiko, so dass es an ihm liegt, die Prioritäten richtig zu setzen, gegebenenfalls Maßnahmen zum Erreichen der Unternehmensziele durchzuführen und kontinuierlich den Erfolg und die Qualität der Leistung zu kontrollieren. Abgesehen davon, dass die Zahlen stimmen müssen, kommt es auch auf einen guten Führungsstil an, da man als Führungskraft selbstverständlich auch für die Akquise, Förderung und Bindung der Franchisenehmer zuständig ist. Nur so kann sich ein Franchise-Standort schließlich auch positiv entwickeln. Die Aufgaben als Geschäftsführer sind daher unglaublich vielseitig, weshalb die jungen Franchisenehmer ein hohes Maß an Verantwortung aufweisen sollten!

Alle Aufgaben im Überblick:

Die Aufgaben als Franchisenehmer können von den Aufgaben anderer Geschäftsführer abweichen, da diese nach den Vorgaben des Franchisegebers und seiner Systemzentrale vorzugehen haben. Damit der eigene Franchisestandort erfolgreich läuft spielen folgende Aufgaben eine vorrangige Rolle:

  • Die Organisation des eigenen Standortes
  • Die Kontrolle der unternehmerischen Performance des Betriebes
  • Die strategische Unternehmensplanung in Absprache mit dem Franchisegeber
  • Das Überwachen der Finanzen
  • Das Vorantreiben des Wachstums des Betriebes
  • Die Mitarbeiterführung sowie die Mitarbeiterbindung
  • Die Priorisierung von Aufgaben
  • Die Delegierung von Aufgaben an Mitarbeiter

Wie wird man ein guter Geschäftsführer? Worauf kommt es an?

Um Geschäftsführer beziehungsweise Franchisenehmer zu werden, kommt es vor allem auf die persönliche Eignung und die sozialen Kompetenzen an. Aus diesem Grund gibt es keinen bestimmten Studiengang oder aber eine Ausbildung, um die Aufgaben des Geschäftsführers besonders gut wahrnehmen zu können. Deshalb eignen sich auch Quereinsteiger hervorragend für das Franchising, da eine einschlägige Berufserfahrung meist nur zweitrangig ist.

Darauf kommt es an:

Als angehender Franchisenehmer ist es daher sehr wichtig, dass man über den entscheidenden Unternehmergeist verfügt und eine Freude an Zahlen sowie ein kaufmännisches Grundverständnis hat. Ebenso ist es entscheidend, dass Sie ein geborenes Organisationstalent sind, was stets leistungsbereit, mutig und entscheidungsfreudig ist. Außerdem sollten Sie sich beim Ausführen der Aufgaben des Geschäftsführers nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen – eine hohe Stressresistenz macht den entscheidenden Unterschied!

>>> Erfahren Sie hier, ob Sie das Zeug zum Franchisenehmer haben:

Fachliche Kompetenzen alleine reichen nicht aus für die Aufgaben als Geschäftsführer!

Darüber hinaus sollten Sie als Franchisenehmer ein Teamplayer sein und Menschen gut motivieren und führen können. Hier ist der fachliche Background nur sekundär, während die persönlichen Skills bedeutend wichtiger sind. Nur so können Sie Ihr Team mit viel Empathie, Durchsetzungskraft und Motivation führen und die einzelnen Mitarbeiter besser fördern.

>>> Informieren Sie sich hier zum Thema Führung im Franchising:

Außerdem spielt die Delegation von Aufgaben als Geschäftsführer eine wichtige Rolle. Schließlich übernehmen Sie als Franchisenehmer mitunter Aufgaben, die andere Mitarbeiter nicht übernehmen können. Zeitgleich ist es wichtig, dass Sie sich selbst nicht mit Arbeit überladen, sondern auch mal Aufgaben abgeben, die nicht höchste Priorität haben oder auch von anderen Mitarbeitern durchgeführt werden können. Genau das macht eine gute Führungskraft letztlich auch aus: Dass Sie die Fähigkeit besitzen, zu leiten und delegieren zu können. Denn die drei wichtigsten Aufgaben eines Geschäftsführers bestehen aus dem Überwachen, Leiten und Delegieren, weshalb man als Franchisenehmer letztlich auch so viel Verantwortung trägt.

Unser Tipp an Sie als zukünftigen Franchise-Unternehmer: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Aufgaben als Geschäftsführer, die wirklich wichtig sind!

Das Problem vieler Geschäftsführer ist, dass sie sich zu viel um Managementaufgaben und zu wenig um ihre Führungsaufgaben kümmern. So verbringen zahlreiche Geschäftsführer mehr Zeit mit dem Ausführen von Verwaltungs- und Sacharbeitertätigkeiten als dass sie sich auf die wirklichen Aufgaben eines Geschäftsführers kümmern.

Der Knackpunkt: Dringlichkeit vs. Wichtigkeit

Und zwar liegt das meist daran, dass hier nicht scharf zwischen den wichtigen und dringenden Dingen unterschieden wird. Während Managementaufgaben in der Regel sehr dringend sind, sind sie selten wichtig. Führungsaufgaben hingegen sind oft sehr wichtig, aber meist nicht dringend. Dabei sind die Managementaufgaben fast ausschließlich fremdbestimmt und an einen Termin gebunden: So müssen beispielsweise beim Finanzamt Unterlagen eingereicht werden oder aber ein Kunde benötigt dringend ein Angebot. Bei Führungsaufgaben verhält es sich anders: Sie sind meist selbstbestimmt und ohne Termin. So passiert es oft, dass die Dinge erledigt werden, die zwar dringend, aber nicht wichtig sind und Wichtiges, was nicht eilt, aufgeschoben wird.

Aus diesem Grund sollten Sie sich als zukünftiger Geschäftsführer unbedingt Zeit für die wichtigen Führungsaufgaben nehmen: Auch wenn Ihre Aufgabe als Geschäftsführer darin liegt, Profit zu machen, einen Kundennutzen zu stiften und unternehmerisch weiter zu wachsen, so ist dies nur möglich, wenn Sie sich ausreichend um Ihre Führungsaufgaben kümmern und Ihr Team entsprechend führen, leiten und managen. Der Erfolg Ihres Betriebes hängt schließlich zum Großteil davon ab, wie gut Ihre Mitarbeiter sind.

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