Unsere Anleitung: Erfolgreich eine effiziente Beziehung zum Franchisegeber aufbauen

06.06.2018 14:00 | Ein Unternehmen gründen

beziehung zum franchisegeber

Unsere zwischenmenschlichen Beziehungen spielen letztlich doch immer eine wichtige Rolle – sowohl im Privaten wie auch im Geschäftlichen. Letzten Endes ist eine gute Beziehung zwischen Kollegen und Vorgesetzten für ein entspanntes und produktives Miteinander eine wichtige Voraussetzung. Wenn Sie sich für eine Selbstständigkeit via Franchising entschieden haben, dann gehen Sie eine noch intensivere Verpflichtung ein: Denn als Franchisenehmer binden Sie sich meist auf mehrere Jahre an ein und denselben Franchisegeber – da kommt es auch ein gutes und herzliches Miteinander an. Erfahren Sie hier, wie Sie als Franchisenehmer eine gute Beziehung aufbauen können.

Franchising – die Eheschließung zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer!

Beim Franchising binden sich Franchisenehmer und Franchisegeber auf viele Jahren aneinander. Ihre Beziehung ist eine durchaus komplexe und vielschichtige Angelegenheit, für die sich beide verpflichten. Diese Geschäftsbeziehung ist von hohem Einsatz, einer gegenseitigen Unterstützung und einer großen Portion Respekt geprägt – nur so können beide aufblühen und erfolgreich sein. Die Geschäftsbeziehung wird also gut und gerne mit der einer Eheschließung verglichen – schließlich sind beide Parteien in gewisser Weise voneinander abhängig.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass beide Seite stets ihr Bestes geben, um eine gesunde Beziehung miteinander zu führen. Als Franchisenehmer ist eine gute Beziehung auch allein deshalb wichtig, weil das einer der Faktoren ist, der mehr oder weniger in Ihren Händen liegt. Während Sie Ihr Business führen, wird dies von vielen externen Aspekten beeinflusst, auf die Sie keinen Einfluss nehmen können. Die Beziehung zu Ihrem Franchisegeber wiederrum können Sie beeinflussen und wenn Sie ein gutes Verhältnis miteinander pflegen, dann geht der Rest meist auch einfacher von der Hand.

5 Tipps für eine gute Beziehung zu Ihrem Franchisegeber

Berücksichtigen Sie folgende 5 Tipps, um sicherzustellen, dass Sie eine gute, ernsthafte Beziehung zu Ihrem Franchisegeber führen – das macht es leichter, dass Sie als Franchisenehmer mit Ihrem Betrieb unaufhaltsam auf der Überholspur befinden werden.

I. Kommunizieren Sie stets offen und ehrlich!

Eine schlechte Kommunikation ist oft der Grund für zahlreiche Beziehungsprobleme – das gilt auch für das Geschäftsleben! Wenn die Kommunikation unklar oder unstimmig ist, dann kommt es häufiger vor, dass Nachrichten falsch interpretiert oder missverstanden werden.

Um dies zu verhindern, ist es entscheidend, dass sowohl Franchisenehmer und Franchisegeber an einer effektiven Kommunikation arbeiten und die Kommunikationswege stets offen halten. Offene und ehrliche Gespräche sollten innerhalb eines Franchisesystems die Norm sein. Deshalb gehören solche Franchisesysteme zu den besten, die für eine gute Kommunikationskultur stehen, was die Prozesse und Möglichkeiten innerhalb des Systems angeht. Das sollten Sie bedenken, wenn Sie überlegen, in ein Franchisesystem zu investieren.

II. Lügen Sie nicht!

Dies ist zwar eine Aussage, die offensichtlich für jede Art von Beziehung ist, aber gerade beim Franchising kommt es auf gegenseitiges Vertrauen an. Stehen Sie also dazu, wenn Sie Fehler begangen haben! Anstatt, dass Sie versuchen, diese zu verheimlichen oder zu verneinen, stehen Sie dazu! Übernehmen Sie Verantwortung – nur so lässt sich das Problem auch tatsächlich lösen!

Das bedeutet auch, dass Sie ehrlich sind, was Ihren Franchisebetrieb angeht. Haben Sie Probleme mit einer bestimmten Angelegenheit in Ihrem Betrieb oder haben Sie das Gefühl, Sie bräuchten noch mehr Training, möchten noch mehr an die Hand genommen werden? Kommunizieren Sie es ehrlich! Nur einem sprechenden Menschen kann geholfen werden! Nur so lässt sich die Lage klären und verbessern! Machen Sie sich selbst und dem Franchisegeber nichts vor, wenn Sie bei etwas Probleme haben – das wird Sie selbst nur unnötig stressen!

Erfolgreiche Franchisebetriebe sind kein Zufall! Sie sind das Resultat von Franchisenehmern, die genau die richtige Unterstützung erhalten haben, so wie sie es bedürfen, um richtig aufzublühen. Haben Sie als Franchisenehmer das Gefühl, Sie sind gestresst, die Arbeit wächst Ihnen über den Kopf und Sie verlieren langsam aber sicher den Überblick? Lassen Sie es Ihrem Franchisegeber wissen! Ehrlichkeit bringt Sie weiter!

III. Nutzen Sie das Franchisenetzwerk, was Sie umgibt!

Das ist der Vorteil eines Franchisesystems: Sie sind umgeben von weiteren Franchisenehmern, die sich alle in derselben Situation wie Sie selbst befinden. Das heißt, Sie können sich gegenseitig untereinander weiterhelfen und pushen. Bei zahlreichen Netzwerktreffen und Konferenzen lernen Sie Gleichgesinnte kennen, mit denen Sie sich austauschen und Probleme und Herausforderungen besprechen können.

Wenn Sie solche Franchisenehmer Events besuchen, seien Sie selbst ein aktiver Teilnehmer. Das kann durchaus bedeuten, dass Sie selbst eine Präsentation halten oder – wenn Sie ungern vor Menschenmengen sprechen – könnten Sie auch als Trainer oder Mentor den Franchise-Neulingen beistehen.

Geben Sie dem Netzwerk zurück! Dies kann auch für Sie selbst hilfreich sein. Sie lernen durch den regen Austausch dazu, werden aktiver im Franchisenetzwerk und bringen in Erfahrung, was die Herausforderungen und Hürden des Franchisesystems sind. Teilen Sie diese Erfahrungen und Einblicke mit Ihrem Franchisegeber!

IV. Zeigen Sie Lernbereitschaft und Wissensdurst!

Bevor der Franchisegeber seine Geschäftsidee zu einem Franchisesystem entwickelt konnte, war es nötig, viel Zeit und Geld in diese entscheidende Weiterentwicklung zu stecken. Es ist seine Aufgabe, das Franchisesystem ständig weiter zu entwickeln und anzupassen, so dass seine Franchisenehmer erfolgreiche, eigene Betriebe führen können. Bringen Sie dem Franchisegeber also eine gewisse Wertschätzung entgegen für das umfassende Trainingsprogramm und die intensive Einarbeitung, die er auf die Beine gestellt hat. Denn letztlich hängt der Erfolg des Franchisegebers von Ihrem Erfolg ab! Lerneffekte und Fehler, die im Laufe der Entwicklung des Franchise-Aufbaus gemacht wurden, müssen auf diese Art und Weise kein zweites Mal von Ihnen wiederholt werden.

Nutzen Sie die Weiterbildungsprogramme deshalb vollkommen aus! Lernen Sie neue Dinge dazu, um Ihren Franchisebetrieb noch effektiver führen zu können. Zeigen Sie Ihrem Franchisegeber, was Sie drauf haben, indem Sie all das gelernte Wissen in Ihrem Betrieb anwenden!

V. Haben Sie Respekt!

Sie brauchen sich gegenseitig! Als Franchisenehmer bedürfen Sie der Hilfe, Unterstützung und Geschäftsidee des Franchisegebers. Dieser wiederrum braucht Sie, um weiter wachsen und einen größeren Absatzmarkt einnehmen zu können. Seien Sie sich dessen bewusst – dies bildet die Grundlage für Ihre gemeinsame Beziehung und den gemeinsamen Erfolg. Gegenseitiger Respekt macht es möglich, dass Sie beide zur Höchstform aufblühen!

Es ist keine Grundvoraussetzung, dass Sie eine perfekte Beziehung zu Ihrem Franchisegeber führen, um auch einen erfolgreichen Franchisebetrieb zu leiten. Allerdings sorgt eine gesunde, gute Beziehung zu einem angenehmeren und glücklicheren Betriebsklima. Und so lässt es sich letztlich auch viel besser und harmonischer zusammenarbeiten!

Wenn die Beziehung zwischen Franchisenehmer und Franchisegeber nun tatsächlich der einer Ehe gleicht, dann könnten Sie sich die Zeit, bevor Sie den Franchisevertrag unterschreiben, als Dating vorstellen. Während des Datings nehmen Sie eine Due Diligence Prüfung vor, eine sogenannte Risikoprüfung: Passt es oder passt es nicht? Finden Sie heraus, ob das Franchisesystem sowie der Franchisegeber wie gemacht für Sie sind. Und wenn dem so ist, dann wird es Zeit für das Ja-Wort!

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