Bio Markt: Über Ihre Optionen im Franchising

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Bio boomt! Wenn es sich beim Bio-Segment einst um einen belächelten Nischenmarkt handelte, so haben sich die Zeiten gewandelt: Heute ist Bio in der Mitte der Gesellschaft angekommen, so dass Bio-Produkte zum zentralen Erfolgsfaktor für den Lebensmittelhandel geworden sind. Allein im vergangenen Jahr gaben die Deutschen knapp 11 Milliarden Euro für Bio-Lebensmittel aus – ein sattes Plus von 5,5 Prozent. Heute möchten wir Ihnen aufzeigen, warum ein Bio-Markt auch zukünftig unglaublich attraktiv sein wird. Selbst der bekannte Bio-Markt Alnatura denkt aktuell – Medienberichten zufolge – über eine weitere Expansion mit Franchising nach.

Das lukrative Geschäft als Bio-Markt: Im Einzelhandel ist der Kampf um die lukrative Bio-Kundschaft ist entbrannt!

 

Wenn der Einzelhandel ein großes Angebot an frischen und hochwertigen Lebensmitteln aufbieten kann, dann trifft das genau den Nerv der Kundschaft! Besser noch: Die Konsumenten sind gerne bereit, auch durchaus mehr dafür zu zahlen, wenn Obst, Gemüse, Fleisch und Milch von höherer Qualität sind. Eine Studie der Unternehmensberatung PWC zeigte, dass Konsumenten, für Bio-Milch durchschnittlich 56 Prozent mehr ausgeben als für die konventionelle Milch. Für das Hähnchenbrustfilet werden rund 52 Prozent mehr gezahlt und bei Bio-Schokolade liegt der Wert sogar bei 60 Prozent – schlemmen mit einem besseren Gewissen, wenn man so will.

Das Kalkül mit dem Bio-Markt: Bio-Ware schafft Marge

Selbstverständlich steckt reines Kalkül der großen Handelsketten und Discounter dahinter, Bio-Artikel in das Sortiment aufzunehmen. Man kann so nette Margen machen und dem harten Preiswettbewerb der Einzelhandels-Branche entkommen, wo in der Regel bei vielen Artikeln nur minimale Margen erlaubt sind. Das spielt den Bio-Marken sichtlich in die Tasche! Die Einzelhandelsketten setzen auf einen starken Ausbau der Bio- und Regional-Sortimente, um ihren Kunden mehr Frische und etwas Besonderes bieten zu können, was sich vom Standardsortiment abhebt.

Das Geschäft mit Bio-Produkten brummt!

Während früher der Großteil an Bio-Produkten in Fachmärkten und kleinen Naturkostläden verkauft wurde, ist heute ein Kampf um die Kundschaft zwischen den klassischen Einzelhandelsketten und den Discountern entbrannt. Denn der klassische Lebensmitteleinzelhandel macht mit dem Bio-Segment heute rund 60 Prozent des Umsatzes. So überrascht es nicht, dass die großen Ketten im vergangenen Jahr ihren Umsatz mit Bio-Waren um 8,6 Prozentpunkte auf 6,4 Milliarden Euro steigern konnten. Zeitgleich stagnierten die Umsätze der Naturkostfachgeschäfte – die Konkurrenz nimmt zu, Zeit zu handeln!

Franchising und der lukrative Bio-Markt: Alnatura plant angeblich eine Franchise-Expansion

Jüngst im November berichteten verschiedene Medien darüber, dass die Bio-Markt-Kette Alnatura eine Expansion via Franchising plant. Die erfolgreiche Kette wurde 1984 von Götz Rehn gegründet, der auch heute noch der Geschäftsführer der Filialnetzes von Alnatura ist. Aktuell zählt die Bio-Fachmarke gut 135 Märkte in 61 Städten in 13 Bundesländern. An die 1.400 verschiedenen Bio-Lebensmittel werden unter der Marke Alnatura vertrieben, die in den eigenen Alnatura Bio-Märkten, in gut 12.500 Filialen von europaweiten Handelspartnern sowie im Onlineshop der Marke erstanden werden können. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte ein Umsatz von 822 Millionen Euro erwirtschaftet werden, was ein dickes Umsatzplus von 6,8 Prozent zum Vorjahr darstellte. Da ein Kampf um den zahlungswilligen Öko-Kunden entbrannt ist, stellt Franchising eine perfekte Option dar, um gegen den zunehmenden Wettbewerb in der Branche vorzugehen.

Die Bio-Fachmärkte und das Franchising

Aktuell gibt es in Deutschland keinen Bio-Markt, der das Franchising für eine nachhaltige Expansion mit einem starken Netzwerk nutzt. Die Bio-Marken Denn’s und Denree, die beide zur Dennree Gruppe gehören, sind in einer Verbundgruppe zusammengeschlossen. Das Sonnentor Franchise stammt aus Österreich, allerdings liegt der Fokus hier auf Bio-Produkte wie Tee, Gewürze und Kaffee – also die klassischen Fair-Trade-Produkte – sowie regionale Spezialitäten. Beim Sonnentor Franchise wird allerdings kein Vollsortiment vertrieben. Das ist also die Chance für den Bio-Markt Alnatura auf neue Vertriebsmodelle zu setzen, um sich mit starken Franchisepartnern an seiner Seite gegen die Bio-Offensiven der Discounter durchzusetzen. Den Medienberichten zufolge möchte der Bio-Pionier Alnatura zukünftig kleine Fachhändler mit Ware versorgen und außerdem ein Franchisekonzept designen, um mit neuen Maßnahmen das Wachstum abzusichern.

Einen Bio-Markt eröffnen: Darauf kommt es an!

Heutzutage ist es in finanzieller Hinsicht äußerst lukrativ einen Bio-Markt zu eröffnen, da die Kunden immer bewusster einkaufen und Lebensmittel von hochwertiger Qualität wünschen, die nachhaltig und fair produziert wurden. Wer einen Bio-Markt eröffnet, der gewinnt in jeder Hinsicht: Ein Bio-Laden stellt eine solide Einnahmenquelle dar und promotet den Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Fair Trade!

Was macht Bio-Produkte aus?

In einem Bio-Markt dürfen nur Lebensmittel mit Biosiegel verkauft werden – und hier herrscht bekanntlich viel Verwirrung beim Kunden. Nach den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung dürfen Lebensmittel nur mit ein Biosiegel tragen, wenn die Produkte weder bestrahlt, gentechnisch behandelt oder mit chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln sowie leicht-löslichem, mineralischem Dünger bearbeitet wurden.

Darüber hinaus müssen pflanzliche und tierische Bio-Produkte noch weitere Anforderungen erfüllen: Es muss auf eine artgerechte und flächengebundene Tierhaltung geachtet werden, beim Anbau von Pflanzen ist der Anbau mit abwechslungsreicher Fruchtfolge entscheidend und auch die Futtermittel für Tiere müssen ökologisch produziert werden und dürfen keine Antibiotika oder leistungssteigernde Mittel enthalten.

Die Verwirrung um die unterschiedlichen Siegel der Bio-Produkte:

Allerdings gibt es große Unterschiede bei den einzelnen Bio-Gütesiegeln: Bioland und Demeter sind beispielsweise Gütesiegel, die deutlich strengeren Kriterien unterliegen als das Biosiegel der EU. Während zahlreiche Supermärkte zunächst auf preiswerte Bio-Marken setzten, hat sich das Blatt gewendet: Heute finden sich verstärkt Bio-Label in den Regalen wieder, die der bewusste Konsument vorher nur im Fachhandel fand. Die Supermärkte und Bio-Märkte wissen, dass die Kunden heute verstärkter darauf achten, mit was für einem Gütesiegel die Bio-Produkte ausgezeichnet sind. Umfragen haben ergeben, dass den bewussten Käufern wichtig ist, welches Gütesiegel das Produkt ziert. Und das spricht vor allem für Label wie Bioland und Demeter!

Deshalb lohnt sich die Eröffnung eines Bio-Marktes:

Ein eigener Bio-Markt hat gewisse Vorteile: Für Sie selbst als Unternehmer, für den Kunden sowie für die Umwelt. Sie tun Ihren Kunden etwas Gutes, da diese beste Naturkost und hochwertige Produkte verzehren und genießen können, während eine ökologische Landwirtschaft nachhaltig und fair für die Landwirte wie auch für unsere Umwelt und die lokale Biodiversität ist. Darüber hinaus liegt die Eröffnung eines Bio-Marktes voll im Trend und stellt somit auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine sehr lukrative Investition dar. Da aktuell auch verstärkt die großen Einzelhandelsketten auf den Markt der Bio-Waren drängen, kann es hilfreich sein, sich einem Franchisesystem anzuschließen. Eine Franchisemarke besitzt meist schon über eine größere Bekanntheit und einen vertrauensvollen Kundenstamm, so dass es einfacher ist, sich gegen die großen Ketten und Discounter durchzusetzen.

Hoffen wir, dass die bekannte Marke Alnatura bald in das Franchising einsteigt und Sie somit eine sehr attraktive Möglichkeit nutzen könnten, um sich mit Ihrem eigenen Bio-Markt selbstständig zu machen. So können Sie sich für eine hohe Qualität einsetzen und mehr Vertrauen beim Einkauf leben und aktiv promoten!

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