CEO, CTO, CFO: Was sind die Unterschiede?

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Jedes Business startet einmal klein: Am Anfang steht zunächst einmal die Geschäftsidee, die im Businessplan ausformuliert und zur Reife gebracht wird, bevor es dann an die tatsächliche Umsetzung geht. Frische Existenzgründer übernehmen zunächst sämtliche Aufgaben bei der Geschäftsführung: Sie sind im operativen Geschäft tätig, entwickeln ihr Konzept in strategischer Hinsicht weiter, haben einen Blick auf die Finanzen und sie tragen je nach Größe des Unternehmens außerdem Personalverantwortung. So wird man vom Gründer mit einer zündenden Geschäftsidee langsam aber sicher zum Unternehmer. Im Zuge dessen werden immer mehr Aufgaben abgegeben und in einzelne Bereiche ausgegliedert, so dass jeder Bereich über eine bestimmte Expertise und Verantwortung verfügt. Hier kommen dann diese ominösen Bezeichnungen wie CEO, CTO und CFO ins Spiel. Je nach Größe des Unternehmens können sie natürlich auch im Franchising eine wichtige Rolle spielen. Hier erfahren Sie mehr!

CEO, CTO, CFO – die angelsächsischen Kürzel mit internationaler Bedeutung!

Wenn von CEO, CTO und CFO die Rede ist, dann haben wir es an sich mit der oberen Managementriege beziehungsweise der Geschäftsleitung zu tun, wobei jede Abkürzung die Leitung eines bestimmten Bereiches im Unternehmen inne hält. Durch die Internationalisierung haben die englischsprachigen Begriffe verstärkt Einzug in die deutsche Geschäftswelt erhalten, so dass diese heute in zahlreichen Unternehmen Anwendung finden. Im Zuge der Globalisierung haben sich immer mehr englischsprachige Begriffe und Anglizismen aus der Businesswelt bei uns etabliert. Zahlreiche große Unternehmen legen in gewisser Weise sogar schon das sogenannte Denglisch an den Tag: Hier wird ein bunter Mix aus englischen und deutschen Begriffen gesprochen. Und genau aus diesem Grund haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Ihnen zu erläutern, was konkret hinter den Bezeichnungen CEO, CTO und CFO steht.

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Welche Aufgaben übernimmt der CEO?

Wenn von einem CEO die Rede ist, dann handelt es sich mehr oder minder um das deutsche Pendent des Geschäftsführers. CEO steht für die amerikanische Bezeichnung Chief Executive Officer und bedeutet so viel wie Geschäftsleitung oder Unternehmenschef beziehungsweise wird hier das geschäftsführende Vorstandsmitglied eines Unternehmens bezeichnet.

Rechtliche Unterschiede im globalen Business-Kontext

In der Praxis stimmen die Funktionen zwischen einem US-amerikanischen CEO und einem deutschen Geschäftsführer überein, wird die Bezeichnung CEO im deutschen Kontext benutzt, dann handelt es sich hierzulande dabei eher um eine Funktionsbeschreibung als um eine rechtskräftige Bezeichnung. In deutschen Unternehmen stellt die Bezeichnung CEO deshalb nur eine Art Zusatz dar, die die Tätigkeit einer Person in einem Unternehmen bezeichnet. So findet der englischsprachige Begriff vor allem in Unternehmensbeschreibungen, Kommunikationsmitteln oder aber Systemdarstellungen Anwendung. Schließlich möchten sich die Unternehmen im Zuge der Globalisierung internationaler präsentieren – und dazu gehört nun einmal auch die Übernahme von solchen Anglizismen.

Welche Aufgaben nimmt der CEO wahr?

Als CEO nimmt man die typischen Geschäftsführerfunktionen wahr: Man kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens und möchte die Marktposition nachhaltig positiv beeinflussen. Als CEO verfügt man daher über die höchste Entscheidungsinstanz auf der Management-Ebene. Außerdem ist ein CEO für das Erreichen der Unternehmensziele verantwortlich, wozu selbstverständlich auch die Unternehmenszahlen zählen: Als CEO kann man sich mit positiven Umsätzen und Gewinnen rühmen, man muss allerdings auch seinen Kopf bei negativen Verlusten hinhalten.

Wer gilt in Franchisesystemen als CEO?

In Franchisesystemen kann der Franchisegeber oder aber der Gründer der Franchisezentrale als CEO verstanden werden: Er hat das System begründet, kümmert sich um die unternehmensstrategische Ausrichtung und ist für die Platzierung am Markt zwischen den Mitbewerbern verantwortlich.

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Was macht eigentlich ein CTO?

Die Abkürzung CTO steht für Chief Technical Officer. Hierbei handelt es sich um den Technischen Leiter, der für die technische Infrastruktur und Ausstattung eines Unternehmens verantwortlich ist. Als Technischer Leiter hat der CTO dafür Sorge zu tragen, dass die technische Seite einwandfrei funktioniert. Aus diesem Grund übernimmt der CTO eine wichtige Rolle bei den technischen Fragen der Produktentwicklung und er ist meist für die Wirtschaftlichkeit der Produktentwicklung zuständig. Wie auch bei der Abkürzung CEO hat auch die Beschreibung CTO in den letzten Jahren eine größere Verbreitung in Deutschland gefunden. Als Technischer Leiter zählt der CTO auch mit zur Führungsebene.

Welche Aufgaben übernimmt ein CTO?

Der CTO hat die IT-Struktur stets im Blick, zeitgleich fungiert er als wichtige Schnittstelle zwischen den technischen Produktabteilungen und dem Management. Er treibt die Vision des Unternehmens daher in technischer Weise voran. Ein CTO bereichert ein Unternehmen mit seinem technischen Know-How, so dass das gesamte Unternehmen und die Belegschaft problemlos die technischen Mittel und das IT-Netzwerk des Unternehmens nutzen können. Darüber hinaus obliegt es dem CTO, die weitere technische Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben: Welche technologischen Neuerungen gibt es auf dem Markt und wie kann die strategische Planung der IT-Strukturen aussehen, damit das Unternehmen auch in technologischer Sicht am Markt überzeugen kann? In Zeiten von Digitalisierung kommt der Aufgabe des CTO daher eine sehr wichtige Bedeutung zu!

Was macht eigentlich ein CFO?

Beim CFO handelt es sich um den Leiter der Finanzabteilung. Als Chief Financial Officer übernimmt man die Managementposition im Bereich Rechnungswesen und Finanzen. Der Begriff stammt aus den USA der 90er Jahre, als der sogenannte CFO Act eingeführt wurde. Hierzulande kann der CFO als Leitung der Abteilung Finanzen und Rechnungswesen, in einer Kapitalgesellschaft als Kaufmännischer Geschäftsführer und in einer Aktiengesellschaft als Finanzvorstand bezeichnet werden. Auch bei dieser angelsächsischen Bezeichnung gilt: In Deutschland kann sie als Bezeichnung der Position oder als Titel genutzt werden, wobei sie keine rechtliche Bewandtnis hat!

Welchen Aufgaben kommt ein CFO in einem Unternehmen nach?

Der CFO hat den gesamten Finanzapparat unter sich: Er verwaltet die finanziellen Mittel, führt die Bücher, übernimmt die Finanz- und Liquiditätsplanung des Unternehmens. Hier geht es also primär um die Buchhaltung, die finanzielle Steuerung und das Controlling. Auch der CFO gehört zu der Managementriege eines Unternehmens und er stellt sicher, dass die Geschäftsführung jederzeit einen Überblick über die finanzielle Situation des Unternehmens erhalten kann. Ebenso obliegt dem CFO die Budgetverantwortung für die einzelnen Abteilungen und er plant den zukünftigen Einsatz finanzieller Mittel. Aus diesem Grund ist der CFO der Ansprechpartner für externe Partner finanzieller Themen wie beispielsweise die Wirtschaftsprüfer, Banken oder aber Kreditgeber und Investoren sowie anderen Institutionen, die im finanziellen Bereich eine Rolle spielen.

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