Chefsessel: Seien Sie ein erfolgreicher Chef mit Ihrem Franchise-Unternehmen

11.12.2018 08:00 | Ein Unternehmen gründen

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Viele Menschen träumen davon, sich mit Franchising selbstständig zu machen. Die Existenzgründung als Franchisenehmer ist ein großer Schritt, der es Ihnen ermöglicht, Ihr eigener Chef zu sein. Wenn Sie das passende Franchise gefunden haben, mit Ihrem Franchisegeber einen Vertrag abgeschlossen haben und Ihren Standort eröffnet haben, steht die nächste Herausforderung auf dem Plan. Wenn Sie sich nun etablieren wollen, haben Sie einiges zu beachten. Nicht nur die Verbindung zu Ihrem Franchisegeber und Ihren Kunden sind wichtig, ein Grundbaustein Ihres Betriebes solle ein gutes Verhältnis zu Ihren Angestellten sein, denn nicht selten werden diese als Säulen eines Unternehmens gesehen.

Nun, da Sie den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben, haben Sie nicht nur Ihr Ziel erreicht, Ihr eigener Chef zu sein, nein, Sie sind nebenher auch noch der von einigen anderen. Doch wie wird man ein erfolgreicher Chef in einem Franchise-Unternehmen, und was muss man dabei beachten? In dem folgenden Beitrag finden Sie einige Punkte, die Sie bei dieser Frage unterstützen sollen.

Ihre Rolle

Ihre Rolle beinhalten das höchste Maß an Verantwortung in Ihrem Betrieb, und danach gilt es sich nun auch zu verhalten. Eine Ihrer Aufgaben ist es nun einen Business-Plan zu erstellen und sich um dessen Ausführung in Ihrem Betrieb zu kümmern. Sie verteilen unter anderem die Aufgaben unter Ihren Mitarbeitern, setzen Ziele fest und kontrollieren, ob die tatsächlichen Ergebnisse diesen Zielen entsprechen. Sie haben jetzt als Chef aber auch so einige zwischenmenschliche Aufgaben. Nicht nur müssen Ihre Mitarbeiter wissen, was Ihre Aufgabenfelder sind, Sie müssen darüber hinaus auch motiviert und betreut werden. Denn ein Mitarbeiter, um den sich niemand kümmert, schaltet schnell ab. Und das wiederum bedeutet einen Verlust für Sie und Ihr Unternehmen.

Hier sind einige Fragen, die Sie sich stellen sollten, wenn Sie ein Geschäft eröffnen:

  • Was sind meine Aufgaben?
  • Was sind die Aufgaben meiner Mitarbeiter?
  • Welche Art von Führungskraft will ich sein?
  • Wie kann ich meine Mitarbeiter motivieren?
  • Wie binde ich diese in mein Unternehmen ein?
  • Wie kommuniziere ich mit meinen Angestellten?

Nachdem Sie sich Ihrer Aufgaben bewusst sind, sollten Sie sich dafür entscheiden, welche Art von Führungskraft Sie sein wollen, denn es gibt nicht nur eine Art und Weise im Chefsessel zu sitzen. Gute Führungsqualitäten machen sich in jedem Chef auf unterschiedliche Art erkennbar. Überlegen Sie sich, ob Sie eher auf Distanz zu Ihren Mitarbeitern gehen wollen und eine strenge Hierarchie verfolgen, oder ob für Sie eine legere, gemütliche Atmosphäre mit flachen Hierarchien in Frage kommt. Es muss aber nicht das eine oder das andere sein. Natürlich können Sie sich für einen Mittelweg entscheiden. Wichtig ist nur, bei einem Konzept zu bleiben. Sie sollten vermeiden zwischen gemütlichem Chef, der in der Kaffeepause mit den Angestellten tratscht und strengem distanzierten Chef hin und her zu wechseln, denn das führt nur dazu, Ihre Mitarbeiter zu verwirren.

Motivation

Wenn Sie wollen, dass Ihre Angestellten nicht nur ein Minimum der Jobanforderungen erfüllen, sondern sich mit Begeisterung in Ihre Arbeit stürzen, dann müssen Sie ihnen auch einen Grund dazu geben. Ein spannendes Aufgabenfeld ist lange nicht das einzige, das Mitarbeiter brauchen, um in Ihrem Job glücklich zu sein. Vielleicht kennen Sie es bereits selbst, vielleicht waren Sie vor der Gründung bereits Angestellter in einem Unternehmen. Wer sich wertgeschätzt fühlt, der ist zufriedener und produktiver. Achten Sie also darauf, Ihre Mitarbeiter nicht nur auf Fehler anzusprechen, sondern auch zwischendurch ein lobendes Wort für Sie übrig zu haben.

Gutes Arbeitsklima

Achten Sie darauf, dass in Ihren Betrieb ein angenehmes Arbeitsklima herrscht. Seien Sie hierbei kreativ, stellen Sie zu Beispiel Topfpflanzen auf oder stellen Sie Ihren Mitarbeitern frisches Obst zur Verfügung. Es gibt hier einige Kleinigkeiten, die den Menschen den Alltag versüßen.

Beobachten Sie die Kommunikation im Team. Achten Sie darauf, ob es zwischen den Kollegen Spannungen gibt, und was Sie dagegen tun können. Sind etwa die Aufgaben nicht gut genug verteilt? Oder gibt es Unklarheiten, wer genau, wofür zuständig ist? Fühlt sich jemand ungerecht behandelt?

Miteinbeziehung der Mitarbeiter

Versuchen Sie, Ihre Mitarbeiter nicht nur als Arbeitskräfte, sondern als individuelle Bereicherungen für Ihr Unternehmen zu sehen. Wenn jemand Ideen und Vorschläge einbringen möchte, behalten Sie ein offenes Ohr dafür. Nicht selten kann es passieren, dass so durch Zusammenarbeit und gemeinsames Brainstormen neue Ideen und Konzepte für Ihr Geschäft entstehen. Am Ende tragen Sie die oberste Verantwortung und treffen die endgültigen Entscheidungen, aber es schadet sicher nicht, Ihre Angestellten auch in diese miteinbeziehen.

Kommunikation

Eines der wichtigsten und auch schwierigsten Themen in der Geschäftsführung ist die Kommunikation. Hier zeigen sich oft die Führungsqualitäten oder deren Mangel.

Dabei sollten Sie sich insbesondere folgende Fragen stellen:

  • Wie kommuniziere ich mit meinen Angestellten?
  • Was will ich ihnen kommunizieren?
  • Was wollen Sie mir kommunizieren?
  • Gibt es Barrieren?
  • Wie kann ich Missverständnisse vermeiden?

Pflegen Sie mit Ihren Mitarbeitern stets einen respektvollen Umgang. Reden Sie ruhig und gelassen mit ihnen. Laut zu werden oder sie gar anzuschreien ist hier ein absolutes No-Go. Ihren Angestellten werden Fehler unterlaufen. Um diese zu korrigieren, gilt es, sie möglichst bald darauf anzusprechen. Wenn jemand nicht weiß, dass er etwas falsch macht, kann er es nicht besser machen. Wenn Sie ein Mitarbeitergespräch führen, ist es außerdem wichtig, immer auch etwas Positives einzubauen. Beginnen Sie beispielsweise das Gespräch mit Etwas, das der Angestellte gut macht. Reden Sie mit ihm, über den unterlaufenen Fehler, und versuchen Sie gemeinsam Lösungsansätze zu suchen, damit wird vermieden, dass der gleiche Fehler noch einmal passiert.

Fortbildungsmöglichkeiten

Um Fehler zu vermeiden können Sie außerdem verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten anbieten. Motivierte Mitarbeiter wollen nicht selten selbst ihre Kompetenzen erweitern. Wenn hier keine Möglichkeiten gegeben sind, kommt es schnell zu einer Unterforderung. Beobachten Sie also Ihre Angestellten, versuchen Sie Potenzial bald zu erkennen und zu fördern. Könnte jemand, der positiv aufgefallen ist, oder jemand, der unterfordert ist außerdem zusätzliche, anspruchsvollere Aufgaben übernehmen? Denn die Frustration, Tag für Tag einfach nicht genug zu tun zu haben kann genauso schnell dazu führen, dass ein Mitarbeiter sich unwohl fühlt, wie wenn dieser überfordert ist.

Arbeitsteilung

Auch wenn es manchmal schwerfällt, Kontrolle abzugeben, vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern. Wenn Sie ihnen ständig über den Rücken schauen und glauben, es besser machen zu können, kann das nicht nur für Ihre Angestellten, sondern auch für Sie selbst sehr anstrengend werden. Lernen Sie, zu delegieren, denn wenn Sie glauben, sich um alles allein kümmern zu müssen, kann das für Sie sehr stressig werden, oder gar zum Burn-out führen.

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