Corona-Krise: Möglichkeiten Ihr Franchisegeschäft trotz Schließung weiterzuführen

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Viele Unternehmen und Selbstständige bekommen die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich zu spüren: Geschäfte wurden geschlossen, Events abgesagt, Aufträge gehen zurück und damit auch die Umsätze. Wichtig ist nun vor allem, Ruhe zu bewahren. In unserem heutigen Artikel möchten wir Ihnen Tipps geben, was Sie trotz Schließung Ihres Franchisegeschäfts tun können.

Geschlossene Geschäftstür in der Corona-Krise


Inhaltsverzeichnis:

  1. Schließung wegen Corona – so führen Sie Ihr Franchisegeschäft weiter!
  2. Erstellen Sie einen Notfallplan für die Corona-Krise!
  3. Stilllegung des Betriebs wegen der Corona-Krise? Unsere 6 Ideen!

Schließung wegen Corona – so führen Sie Ihr Franchisegeschäft weiter!

Um die aktuelle Corona-Krise optimal zu meistern, empfehlen wir, dass Sie sich zunächst einen realistischen Überblick über die aktuelle Situation machen:

  • Welche Einnahmen brechen weg?
  • Gibt es alternative Angebote für die Kunden – vor allem in der digitalen Sphäre?
  • Inwieweit kann das Business auf digitale Alternative umgestellt oder temporär erweitert werden?
  • Wo verbergen sich Potentiale zur Senkung der Ausgaben?
  • Verfügt Ihr Franchise-Unternehmen über einen Notfallplan?

Die Corona-Krise fordert von Franchise-Unternehmen eine schnelle Reaktion und einen wasserdichten Notfallplan! Allerdings waren die wenigsten Betriebe auf eine Epidemie vorbereitet, die eine wirtschaftliche Krise dieses Ausmaßes hervorbringen würde!


Erstellen Sie einen Notfallplan für die Corona-Krise!

Bestimmen Sie zunächst, wie die Corona-Krise Ihr Franchisegeschäft beeinflusst.

Was trifft Ihr Unternehmen am härtesten? Unzufriedene Kunden, die Umsatzeinbußen, höhere Ausgaben, ein angeschlagener Ruf? Davon ausgehend sollten Sie einen Plan mit Action Steps erstellen, der zu Ihrer Branche, Ihrem Service oder aber Ihrem Produkt passt:

  • Wie lange wird die Krise vermutlich andauern?
  • Welche Ressourcen benötigen Sie zur Schadensbegrenzung?
  • Auf welche Mitarbeiter und welches Wissen kommt es ganz besonders in dieser Krise an?
  • Wie werden Sie dies mit den Kunden kommunizieren?
  • Wie können Sie das Schlimmste abwenden?

Auch wenn die Corona-Krise bereits mitten im Gang ist, so hilft das Erstellen eines Notfallplans auch, um krisenfest für die Zukunft aufgestellt zu sein!

 

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Stilllegung des Betriebs wegen der Corona-Krise? Unsere 6 Ideen!

Im Folgenden möchten wir Ihnen ein paar Anregungen geben, was Sie trotz Stilllegung des herkömmlichen Geschäftsalltages tun können, um das Geschäft zu beleben oder aber für Ihre Kunden da zu sein:


1. Kommunizieren Sie wichtige Informationen

Aufgrund der Ausgangsperren wurden die Bundesbürger gebeten, zu Hause zu bleiben, was schlecht für das Geschäft vieler Unternehmer ist und die Auftragslage vieler Selbstständigen gedämpft hat. Die Kommunikation ist das A&O. Sollten sich in Ihrem Unternehmen Änderungen aufgrund von der Corona-Krise ergeben, dann kommunizieren Sie dies auf Ihrer Website, auf Social Media, in Ihrem Newsletter, etc. Wenn Sie in der Krise nun zusätzlich oder statt regulärem Tagesgeschäft vor allem auf ein digitales Angebot oder Delivery Services setzen, dann erläutern Sie Ihren Kunden – besten visuell oder grafisch –, wie das neue Angebot in Anspruch genommen werden kann.

2. Die Bedeutung von Social Media und digitalem Marketing

Die Corona-Pandemie stellt eine Krise sondergleichen dar, die wir so nicht kennen. Abgesehen von der analogen Welt haben wir heutzutage das große Glück, auf die virtuelle Welt zurückgreifen zu können. Mithilfe von unserem Einfallsreichtum können wir neue Wege gehen, was das Krisenmanagement angeht. Auch die Kunden wissen darum und werden Unternehmen sehr wahrscheinlich danach urteilen, was diese aus dem Umgang mit der Corona-Krise machen. Diejenigen Unternehmen, die mit Einfallsreichtum an die Sache gehen und das digitale Marketing für sich einsetzen, werden vermutlich von einem wachsenden Kundenstamm profitieren können.

Gerade bei einer Franchisemarke, sollten Sie kommunizieren, in welchen Geschäften was für Services weiter angeboten werden. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden alle relevanten Informationen einfach finden können, um zu verhindern, dass sie stattdessen zur Konkurrenz gehen.

3. Locken Sie mit unschlagbaren Angeboten!

Die Corona-Krise trifft Unternehmer und Konsumenten zugleich: Umsatzeinbußen führen zu Kurzarbeit oder gar Entlassungen und das führt dazu, dass der Geldbeutel enger geschnallt werden muss. Setzen Sie als Franchise-Unternehmer daher auf spezielle Angebote und Promotionen. So regen Sie den Cashflow an, indem Sie die Kunden mit einem ganz besonderen Angebot locken! Darüber hinaus gibt solch ein Deal den Kunden ein besonderes Gefühl von Wertschätzung!


Arbeiten Sie außerdem mit Rabatten und Gutscheinen, welche die Kunden nutzen können, wenn wir das Corona-Virus wieder mehr im Griff haben und wieder ein wenig Alltag und Normalität in unsere Leben einkehren kann. Bieten Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, Dinge auch später einzulösen, um diesen einen Hoffnungsschimmer in der aktuellen Situation zu geben. Oder aber bieten Sie einen kostenlosen Versand ab einem bestimmten Bestellwert an! Was könnte Ihr Franchise-Unternehmen umsetzen?


4. Geben Sie Ihre Lösungsorientiertheit zum Besten!

Selbstverständlich sind einige Unternehmen oder aber Industriezweige härter von der Corona-Krise betroffen als andere. Manche Businesses profitieren aktuell sogar von dem Ausnahmezustand! Vielleicht ist Ihr Service gerade in jungen Familien oder heranwachsenden Jugendlichen gefragt und Sie können so die überstrapazierten Eltern entlasten?

Stellen Sie gratis oder gegen Entgelt Material oder Videos zur Verfügung. Werden Sie so zu einem wichtigen Ansprechpartner für Ihren Service in der Krise – auch das sorgt dafür, dass Sie Ihren Kundenstamm erweitern können.


5. Gehen Sie als Vorbild voran und zeigen Sie Mitgefühl und Dankbarkeit!

Falls es Ihre Ressourcen erlauben, dann geben Sie der Gesellschaft auch zurück: Als Café oder Bäckerei könnten Sie überlegen, dem medizinischen Personal, was gerade für unsere gesamte Gesellschaft nonstop im Einsatz ist, Ihre Dankbarkeit zu zeigen und als kleine Aufmerksamkeit, einen leckeren Kaffee gratis zu servieren. Die restlichen Kunden werden diese Geste Ihrerseits sicherlich sehr zu schätzen wissen!


6. Setzen Sie sich für eine intensivere Kundenbeziehung ein!

Auch wenn Ihr Betrieb geschlossen ist, so können Sie dank digitaler Technologien mit Ihren Kunden in Kontakt bleiben. Machen Sie Ihren Kunden in diesen unsicheren Zeiten Mut, dass wir es gemeinsam durchstehen werden. Viele sind aufgrund der Fülle an News übersättigt oder gar verängstigt. Versorgen Sie Ihre Kunden stattdessen mit nützlichen Tipps und Tools für die geistige Gesundheit. Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Ihnen deren Wohl am Herzen liegt und dass Sie stets darum bemüht sind, einen Mehrwert zu leisten.


Selbst wenn Sie Ihren Franchisestandort schließen mussten, dann versuchen Sie das Beste aus der aktuellen Corona-Krise zu machen. Nutzen Sie die Technologien des 21. Jahrhunderts, um weiterhin für Ihre Kunden da zu sein!


______


Wir hoffen, dass wir Ihnen hilfreiche Tipps geben konnten. Sollten Sie bereits erfolgreich neue Wege in der Corona-Krise gegangen sein, dann erzählen Sie uns gerne in den Kommentaren davon und teilen Sie Ihre Erfahrungen mit. Gemeinsam meistern wir die Corona-Krise!

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