Ein Currywurst Franchise für Ihren Start in die Selbstständigkeit?

Veröffentlicht am

letztes Update: 09/06/2019

currywurst franchise

Über die Herkunft der Currywurst wird noch bis heute gestritten: Die einen sagen, dass Herta Heuwer – eine Berliner Imbissverkäuferin der Nachkriegszeit - verantwortlich für das deutsche Trendgericht ist, andere bezeichnen die Hamburgerin Lena Brücker als Mutter und Erfinderin der Currywurst.

Doch ob die beliebte Wurst ihren Ursprung wirklich in Deutschland hat, oder nicht doch von den Amerikanern oder Engländern importiert wurde, das werden wir wohl nie herausfinden.

Sicher ist jedoch, dass die Currywurst seit nunmehr 70 Jahren nicht mehr aus der deutschen Esskultur wegzudenken ist. Dies beweisen vor allem 800 Millionen verzehrte Currywürste jährlich! Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass sich der Trend in den letzten Jahren immer weiter weg von Fast Food und ungesundem Essen entwickelt hat.

Die deutsche Bevölkerung achtet auf ihre Gesundheit und ihre Figur und unterstreicht dies mit Superfoods, fleischlosen Alternativen und haufenweise Obst und Gemüse. Trotzdem hält sich die Currywurst standhaft auf dem deutschen Markt und eröffnet somit so manchem Unternehmer völlig neue Möglichkeiten.

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1. Gründe ein Currywurst Franchise zu eröffnen

Die Currywurst kann in Deutschland locker mit beliebten Fast Foods wie Burger, Pizza und Döner mithalten. Denn sie zeichnet sich durch einzigartige Eigenschaften aus, die sie für Feinschmecker besonders anziehend machen. Und je höher die Zahl der Verbraucher, desto attraktiver wird ein Produkt natürlich in den Augen von Unternehmern. Kein Wunder also, dass sich so viele Unternehmen auf die Currywurst spezialisiert haben. Doch was macht das deutsche Gericht denn nun so begehrenswert?

Die Currywurst zeichnet sich durch Schnelligkeit und Praktikabilität aus

Ein enormer Pluspunkt der Currywurst besteht darin, dass sie schnell zubereitet ist. Frittieren, würzen, fertig! So schnell kann es gehen! Durch die einfache Zubereitung können in kürzester Zeit große Mengen hergestellt werden, was wiederum einen hohen Umsatz garantiert.

Das macht die Wurst natürlich besonders rentabel für Restaurantbesitzer und Imbissbuden. Dies wird noch dadurch unterstrichen, dass die meisten Verbraucher als Beilage lediglich auf ein Brötchen oder Pommes zurückgreifen.
Doch auch für die Konsumenten ist dies ein großer Vorteil. Die Deutschen sind dafür bekannt, dass sie kaum Zeit haben und ihr Essen gerne herunterschlingen.

Was eignet sich da besser als eine bereits klein geschnittene Currywurst? Auch die Pommes oder das Brötchen sind schnell verzehrt. Und da die Zubereitung sich wie bereits erwähnt auf ein Minimum beschränkt, gibt es auch keine langen Wartezeiten. Eine klassische Win-Win-Situation also!

Die Currywurst überzeugt durch ihre Wandelbarkeit

Sie hat viele Namen, die Currywurst: C-Wurst, Cörrywoosch-Fritte, die gemäßigte Variante, CuPo, Pommes Schranke… Und ebenso vielseitig wie ihre Bezeichnungen sind auch ihre Formen. Denn die Currywurst gibt es mittlerweile nicht mehr nur in der klassischen Variante.

Die Unternehmen bieten ihren Kunden verschiedene Abstufungen von Schärfen, versüßen die Currywurst mit Apfelstücken oder Ananasscheiben, füllen sie mit Kräutern. Der Fantasie ist hier wahrlich keine Grenze gesetzt! Wer eine kleine Alltagsflucht gebrauchen kann und die Erinnerungen des letzten Urlaubs wieder aufleben lassen möchte, kann das traditionelle Ketchup durch Wasabisoße ersetzen, die Currywurst mit Fetakäse und Oliven verfeinern oder mit Röstzwiebeln und Speckwürfeln anrichten.

Um auf ihre Kundschaft einzugehen, haben sich viele Unternehmen auch besondere Alternativen ausgedacht. Die Currywurst gibt es nun als fleischlose Variante.

Die vegane Wurst ist nicht nur schonend für die Figur, sondern überzeugt trotzdem durch den beliebten Geschmack. Für die wahren Gourmets gibt es natürlich auch spezielle Angebote. Die Currywurst wird auf Salat gebettet und mit Trüffeln oder Kaviar perfektioniert. Eine wahre Geschmacksexplosion also.

Die Currywurst zeichnet sich wirklich durch ihre Vielseitigkeit und Wandelbarkeit aus. Theoretisch könnte man jeden Tag Currywurst essen und trotzdem täglich ein anderes Gericht vor sich stehen haben!

Die Currywurst hat Kultstatus

Spätestens seit 2013 wird klar: Wenn es um die Wurst geht, verstehen die Deutschen keinen Spaß. Die beliebte Fast Food Kette McDonald‘s hatte sich damals dafür entschieden, das deutsche Kultgericht ganz exklusiv in sein Sortiment einzuführen. Anstatt Freude und steigende Verkaufszahlen erwartete das amerikanische Unternehmen jedoch genau das Gegenteil. Die Deutschen schäumten vor Wut und wären am Liebsten gerichtlich gegen den Fast Food Giganten vorgegangen. Auf Facebook wurde eine eigene Seite mit dem Namen Save the Currywurst erstellt, welche die Deutschen dazu aufrief, die regionalen Imbissbuden zu photographieren. Dadurch sollte auf lokale Kultur aufmerksam gemacht werden, die von dem neuen Produkt – der McCurrywurst – bedroht wurden. Der Berliner Komiker Mario Barth unterstütze die Aktion tatkräftig.

Doch nicht nur diese Initiative zeigt, dass die Currywurst Kultstatus in Deutschland besitzt. 2009 wurde das erste Deutsche Currywurst-Museum in Berlin eröffnet, Herbert Grönemeyer widmete der Currywurst 1982 sogar ein gleichnamiges Lied und Unternehmen wie Volkswagen gehen soweit ihre eigene Currywurst zu entwerfen und in der firmeneigenen Kantine zu verkaufen.
Die Currywurst ist und bleibt beliebt und lässt sich nicht so einfach vom deutschen Markt vertreiben, dafür sorgen mit absoluter Sicherheit ihre Konsumenten.

Die Currywurst steht repräsentativ für Deutschland

Die Currywurst gehört zu Deutschland, wie das Baguette zu Frankreich. Neben Bier und dem Oktoberfest ist sie das erste, was Ausländern in den Sinn kommt, wenn sie an unseren deutschen Staat denken. Denn sie ist auch in anderen Ländern sehr beliebt. Auf Festen, Märkten und Veranstaltungen wird sie ausgesprochen gerne verkauft. Und im Sommer boomt das deutsche Currywurst-Geschäft gerade deshalb, weil die Touristen sich so gerne einen kleinen Snack für zwischendurch besorgen. Dafür sind die mobilen Imbissbuden perfekt geeignet.

Die Currywurst ist preiswert

Für die Deutschen, die nicht gerne in die tiefe Tasche greifen, wenn sie sich etwas zum Essen besorgen, ist die Currywurst perfekt geeignet. Durchschnittlich liegt der Preis einer Currywurst mit Brötchen bei 2,50 €. Dies ist eine Summe, die jeder entbehren kann und vor allem auch bereit ist, zu zahlen, wenn er dafür mit diesem unglaublichen Geschmackserlebnis belohnt wird. Im Restaurant kann der Preis gut und gerne auch mal höher ausfallen, denn schließlich bekommt man dort ja auch mehr für sein Geld!

2. Franchisesysteme, die auf die Currywurst spezialisiert sind

O‘s Curry – Original Currywurst

Das Team von O‘s Curry – Original Currywurst hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen:
O‘s Freddy
Eine mobile Imbissbude, die durch ihre kleine und kompakte Größe überall einen Parkplatz findet. In ihrem Inneren ist trotzdem genügend Platz, um alle benötigten Utensilien unterzubringen, die zur Zubereitung der beliebtesten Wurst Deutschlands benötigt werden. Das sogenannte Wundermobil kann überall aufgestellt werden und ist auf Festen und Veranstaltungen installierbar. Interessierte Franchisenehmer können schon nach acht Wochen mit ihrem neuen Gefährt auf Tour gehen.

O‘s Spike

Dies ist auch eine mobile Imbissbude, allerdings eher der große und luxuriöse Bruder von O‘s Freddy. O‘s Spike zeichnet sich durch sein Inventar aus, dass auf dem neusten Stand der Technik ist. Diese Ausstattung hält die Imbissbude jedoch trotzdem nicht davon ab, innerhalb der kürzesten Zeit an einem neuen Standort zu sein.
Die große Kundenzahl sichert sich O‘s Curry dadurch, dass sie die regionale Produktion fördern. Ihre Zutaten beziehen sie von lokalen Anbietern, was den einzigartigen Geschmack erzeugt. Dieser wird zudem noch durch die besondere Rezeptur und durch die Herstellung auf dem Lavasteingrill unterstützt.

Curry-Paule

Der leuchtend orange Verkaufsstand mit dazu passenden Hinweisschildern zieht die Massen an. Doch nicht nur das, auch die vielen Variationen und Geschmacksrichtungen der Currywurst locken die Kundschaft in die Filialen von Curry-Paule. Dort wird allerdings nicht nur die deutsche Kultwurst verkauft, sondern auch Frikadellen, Bratwurst und alle möglichen anderen Leckereien befinden sich im großen Sortiment von Curry-Paule.

Das Unternehmen wurde vor mehr als zehn Jahren in der deutschen Hauptstadt Berlin gegründet, ist mittlerweile jedoch in fast allen Bundesländern vertreten. Das liegt an den Investitionskosten, die vom Gründer Andreas Kämpf bewusst niedrig gehalten wurden. Aber auch aufgrund des umfassenden Erfolgs von Curry-Paule. Deswegen stürzen sich die interessierten Franchisenehmer in rasender Schnelle auf die verbliebenen Standorte. Wer seine Zukunft also auch bei Curry-Paule sieht, sollte keine Zeit mit langem Nachdenken und Zögern verbringen.

BOBBY&FRITZ

Das Unternehmen hat sich auf Fast Food Gerichte, wie die beliebte Currywurst spezialisiert. Diese werden den Kunden durch einzigartige Kreationen und ausgewählte Zutaten schmackhaft gemacht. Der Innenraum und auch die Fassade von BOBBY&FRIZZ überzeugen mit modernster Einrichtung und trendigen Designs.

Auch wenn das Unternehmen erst im Jahre 2013 gegründet wurde, hat es sein Franchisesystem schon weit etabliert. Standorte sind deutschlandweit verfügbar und die Franchisenehmer profitieren von einem umfassenden Starterpaket. Auch Quereinsteiger sind bei BOBBY&FRIZZ herzlich willkommen. Die einzige Voraussetzung für den Einstieg bei dem Franchiseunternehmen ist, dass die Bewerber nicht kontaktscheu sind und Spaß an der Arbeit mit Lebensmitteln haben.

Franchisenehmer können zwischen drei Geschäftsmodellen wählen:

1. B&F Mobil: Die klassische Imbissbude, die überall Platz findet und auf jeder Veranstaltung heiß begehrt ist.
2. B&F Counter: Eine fest installierte Imbissbude in Einkaufszentren, Autobahnhöfen oder Bahnhöfen.
3. B&F Citystore: ein eigenes, kleines Restaurant in passender Lage.

Fazit

Die Franchisesysteme, die sich auf die deutsche Currywurst spezialisiert haben, existieren in rauen Massen. Das lässt sich natürlich darauf zurückführen, dass die Franchiseunternehmen schnell verstanden haben, dass die Currywurst der beliebteste, deutsche Snack ist.

Dies bezeugt ein Drittel der Bevölkerung, die das Kultgericht bis zu drei Mal im Monat zu sich nehmen. Weiterhin ist die Gastronomie dafür bekannt, enorme Summen zu generieren. Durchschnittlich liegt der Umsatz dieser Branche bei 56 Milliarden Euro im Jahr. Eine Summe, die beständig bleiben wird, denn gegessen wird immer!

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