Das Eisbergmodell: Sind Sie bereit für Ihren Franchise-Erfolg zu kämpfen?

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eisberg franchise

Sei es bei der internen Kommunikation, dem Vertrieb oder gar dem Aufbau einer Marke – das Eisbergmodell lässt sich in vielen Unternehmensbereichen anwenden. Fakt ist, dass wir als Kunde nur das mitbekommen, was Unternehmen an die Öffentlichkeit tragen, die dahinterstehenden Abläufe bleiben oft verborgen. Wir wissen nicht, wie es um die interne Kommunikation bestimmter Marken steht oder wie das Unternehmen vorgeht, um seinen Namen an die Öffentlichkeit zu tragen.

Doch nicht nur wir, sondern auch angehende Unternehmer sollten sich stets vor Augen führen, dass hinter einem erfolgreichen Franchise so viel mehr steckt, als man vielleicht denken mag. Genau an dieser Stelle kommt das Eisbergmodell ins Spiel. Wir erklären Ihnen, was es damit auf sich hat und welche Tipps Sie für Ihr Franchise mitnehmen können.

Was versteht man unter dem Eisbergmodell?

Schauen wir uns das Bild eines Eisberges an, sehen wir lediglich 20% der gesamten Masse. Der größere Teil des Berges liegt unter der Wasseroberfläche und bleibt den meisten von uns verborgen. Dieses Bild lässt sich auf vielen Ebenen eines Betriebs anwenden, beispielsweise bei der internen Kommunikation, im Vertrieb oder dem Aufbau einer Marke. Wir müssen also zwischen sichtbaren und unsichtbaren Erfolgsfaktoren unterscheiden.

Zu den sichtbaren Faktoren zählen:

• Das Verhalten der Mitarbeiter gegenüber Kunden oder Partnern
• Regeln wie Arbeitsverträge oder Verschwiegenheitsklauseln
• Die Einrichtung der Büroräume
• Das Corporate Design
• Strategien und Zielsetzungen

Viel entscheidender sind aber die unsichtbaren Faktoren, da diese sich weitaus mehr auf den Erfolg eines Unternehmens auswirken:

• Die Unternehmenswerte, mit denen sich das Personal identifiziert
• Die Erfahrungen der Mitarbeiter, die ihr Handeln bestimmen
• Die Bedürfnisse der Mitarbeiter, die erfüllt werden möchten
• Die Beziehungen der Angestellten zueinander

Das Eisbergmodell in der Kommunikation

Spricht man vom Eisbergmodell, dann bezieht man sich zumeist auf das Thema Kommunikation. So geht man davon aus, dass immer nur ein kleiner Teil der vermittelten Botschaft direkt wahrnehmbar ist: das, was sich auf der Sachebene abspielt. Wie der Name vermuten lässt, findet man auf dieser Ebene den Sachinhalt der Kommunikation – Zahlen, Fakten oder Daten.

Der größere Teil findet allerdings auf der Beziehungsebene statt. Gefühle, Stimmungen und Wertvorstellungen ergänzen die Informationen und werden meist über Gestik, Mimik und Tonfall transportiert.

Störungen in der Kommunikation: Wie Sie Konflikte vermeiden

Kommt es zu Störungen auf der Beziehungsebene, wirken sich diese meist auf die Sachebene aus. Was eben noch ein sachliches Gespräch war kann sich so innerhalb weniger Sekunden zu einem Konflikt entwickeln, dem Sie mit dem richtigen Verhalten allerdings vorbeugen können.

Üben Sie sich in aktivem Zuhören. Schenken Sie Ihrem Gegenüber die Aufmerksamkeit, die er verdient und zeigen Sie ihm, dass Sie am Gespräch interessiert sind. Wichtig ist, dass Sie den Inhalt klar und deutlich formulieren, sodass die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen vermieden wird. Kommt es doch einmal zu Unklarheiten, sollten Sie nicht zögern, nachzufragen.

Manchmal unterschätzen wir, wie wichtig eine gute Kommunikation ist. Doch sie ist die Basis für eine gute Zusammenarbeit, sei es privat oder beruflich. Merken Sie, dass Ihre unternehmensinterne Kommunikation Potenzial für Verbesserungen bietet, scheuen Sie sich nicht davor, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Der Kern eines Unternehmens: Die Unternehmenskultur

Was für die Kommunikation gilt, ist in der Unternehmenskultur nicht anders: Sie ist in einen sichtbaren und einen unsichtbaren Teil aufgeteilt. Letztendlich lässt sich der Erfolg einer Firma schließlich nicht nur an den sichtbaren Faktoren festmachen, sondern basiert vielmehr auf denen, die sich erst bei genauerem Hinsehen erschließen. Doch was genau versteht man unter der Unternehmenskultur?

Diese Frage zu beantworten ist gar nicht mal so einfach, denn jeder hat eine andere Idee davon, was Kultur bedeutet. Für die einen bezieht sich dieser Begriff auf das Unternehmensklima, andere verbinden ihn mit der Organisationskultur. Generell versteht sich unter dem Begriff ein System der gemeinsam gelebten und akzeptierten Werte, Verhaltensweisen und Praktiken eines Betriebs. Ein äußerst wichtiger Teil eines jeden Unternehmens also, da er große Auswirkungen auf dessen Erfolg hat. Gerade wenn man das Thema aus den Augen der Mitarbeiter betrachtet, wird dies offensichtlich. Angestellte, die sich wohl fühlen, sich mit den Werten des Unternehmens identifizieren und eine gute Beziehung zu Kollegen pflegen, zeigen sich motivierter als Beschäftigte, auf die diese Punkte nicht zutreffen.

Eine als angenehm empfundene Unternehmenskultur geht demnach mit einer Reihe positive Effekte einher:
• Wird die Unternehmenskultur nach außen getragen, kann sich auch das komplette Image verbessern. Damit locken Sie nicht nur neue Bewerber an, sondern auch potenzielle Investitionspartner.
• Mitarbeiter, die sich wohlfühlen und mit den Unternehmenswerten identifizieren, legen eine höhere Leistungsbereitschaft an den Tag. Gleichzeitig steigt die Bindung, die sie zum Arbeitgeber haben.
• Dank konstruktiver Kommunikation sinkt die Zahl der Konflikte und die damit verbundenen Konfliktkosten.
Wie Sie Ihre Unternehmenskultur verbessern

Wer mit der eigenen Existenzgründung liebäugelt, sollte sich eines bewusst sein: Um sich auf dem umkämpften Markt des Franchisings durchzusetzen, braucht es Durchhaltevermögen und eine gute Strategie. Diese Strategie beinhaltet, den unsichtbaren Erfolgsfaktoren des Eisberges gerecht zu werden und die Offenheit mitzubringen, die Unternehmenskultur stets zu verbessern. Doch wie geht man dabei am besten vor?

• Als Vorgesetzter sollten Sie sich als Teil des Teams sehen, aber Ihre Führungsaufgaben nicht vernachlässigen
• Fördern Sie die Ziele Ihrer Mitarbeiter und geben Sie ihnen die Chance, Verantwortung zu übernehmen
• Sprechen Sie Probleme frühzeitig an und seien Sie offen für Kritik, auch von Seiten Ihrer Angestellten
• Für Ihre Mitarbeiter sind Sie ein Vorbild. Verhalten Sie sich entsprechend und leben Sie nach den Werten, die Sie sich in Ihrem Unternehmen wünschen
• Fördern Sie die Stärken Ihrer Mitarbeiter, aber machen Sie sich auch Ihre eigenen bewusst, um diese gezielt einsetzen zu können
Der Weg in die Selbstständigkeit: Werden Sie Franchisenehmer

Zwar muss man sich den Herausforderungen, die mit der Gründung eines Unternehmens einhergehen, bewusst sein, doch sollte man sich keinesfalls davon abschrecken lassen. Möchten Sie sich eine eigene Existenz aufbauen will, aber gleichzeitig von der Unterstützung eines erfahrenen Partners profitieren, empfiehlt sich der Schritt zum Franchisenehmer. Als Franchisenehmer erwerben Sie die Lizenz zur Nutzung eines Geschäftsmodell, mit dem sich der Franchisegründer bereits auf dem Markt etabliert hat. Daran lässt sich bereits der erste Vorteil dieses Geschäftsmodells erkennen: Während sich andere Gründer die Frage stellen, wie sie die Bekanntheit ihrer Marke steigern, bleibt Franchisenehmern diese Thematik erspart. Ihr Franchisegeber kümmert sich um jegliche Marketingaktivitäten, was Ihnen die Zeit gibt, sich auf andere Aufgaben zu fokussieren. Gleichzeitig stellt das Franchisesystem Ihnen das nötige Werbematerial zur Verfügung, wodurch Sie wiederum Geld sparen können.

Das Risiko, als Franchisenehmer zu scheitern ist zudem geringer als bei anderen Unternehmern. Als Teil eines ausgeklügelten Systems können Sie sich auf die Unterstützung des Franchisegebers und anderer Partner verlassen. Vor Beginn Ihrer Tätigkeit nehmen Sie zudem an wichtigen Schulungen teil.
Das System, in das Sie investieren möchten, sollten Sie jedoch weise und mit Bedacht wählen. Da hier große Summen im Spiel sind, ist es wichtig, auf Nummer sicher gehen und so die richtige Entscheidung zu treffen. Informieren Sie sich mithilfe von Bewertungen über potenzielle Partner oder wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Profi - gerade wenn Sie bisher wenig Erfahrungen mit dem Thema Unternehmensgründung gesammelt haben, ist das ein empfehlenswerter Schritt. Auch ehemalige Franchisenehmer des von Ihnen gewählten Unternehmen können Ihnen Fragen zum System beantworten.

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