Das Internet der Dinge: In 5 Punkten für Sie erklärt

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Das Internet der Dinge im Franchising

Die Digitalisierung spielt in unserer Gesellschaft eine große Rolle. Und auch das Internet ist aus dem Leben nicht mehr wegzudenken. Ob es im Privatleben oder im Beruf ist – das Internet spielt eine große Rolle. In diesem Zusammenhang ist Ihnen vielleicht schon der Begriff Internet der Dinge begegnet.

Auf Englisch heißt es Internet of Things und wird IoT abgekürzt. Aber was genau bedeutet dieser Begriff? Wenn man es runterbricht, heißt es eigentlich, dass Gegenstände aus dem Alltag mit Ihnen oder auch mit anderen Geräten über das Internet kommunizieren können.

Anhaltspunkte für das Internet der Dinge

Eigentlich war es vorauszusehen, dass man irgendwann probiert über das Internet mit Gegenständen zu kommunizieren und Anweisungen zu geben. Das ist der Fortschritt der Gesellschaft. In folgenden Punkten kann man das Internet der Dinge zunächst zusammenfassen:

  • Autonome Gegenstände
  • Schnittstelle zwischen virtueller und realer Welt
  • Realisierung des Internets der Dinge
  • Unterschied zwischen Verbrauchern und Industrie
  • Sicherheit im Internet der Dinge

Zunächst kann man festhalten, dass das Internet der Dinge ein Netzwerk ist. In diesem Netzwerk befinden sich die sogenannten Smart Objects. Diese können sich per M2M, also Machine to Machine, untereinander austauschen. Dabei wird jedem dieser Objekte eine eigene Internetadresse zugewiesen, über die sie zu identifizieren sind.

Diese Adresse macht es auch möglich, dass der Mensch die Objekte über das Internet ansprechen kann. Normalerweise ist der Mensch dafür verantwortlich und zuständig, die Objekte zu steuern. Dennoch ist der Einfluss zu Teilen auch begrenzt. In gewisser Weise können sich die Gegenstände auch selbstständig machen.

Sie sind über das Internet verbunden und können so selbstständig agieren und auf bestimmte Situationen reagieren, ohne dass sie Anweisungen von Menschen bekommen. Das ist nochmal ein Schritt weiter als der Computer und das Internet. Hier braucht der Computer seitens der Menschen einen Input, um etwas im Internet zu machen. Beim Internet der Dinge ist es möglich, dass die smarten Gegenstände Aufgaben autonom erledigen.

Schnittstelle zwischen virtueller und realer Welt

Hierbei ist es letztendlich eigentlich das Ziel, dass die Grenzen zwischen der virtuellen und der realen Welt langsam verwischen und sich nahezu vollständig auflösen. Gegenstände aus der realen Welt, die im Internet der Dinge sind, sind also in der Lage über ihren Zustand im Internet zu informieren.

Dies kann man sich am besten an einem Kühlschrank vorstellen, der darüber informiert, ob Lebensmittel fehlen oder bald verderben. So kommuniziert die virtuelle Welt mit der realen Welt. Auch in der Industrie ist diese Funktion sehr hilfreich. Maschinen, die über ihren Zustand informieren, können einfacher verbessert werden und nötige Wartungen können rechtzeitig vorgenommen werden.

Umsetzung vom Internet der Dinge

Der Begriff tauchte schon erstmals 1999 von Kevin Ashton auf. Er war ein britischer Technologie-Pionier. Seitdem wird immer weiter daran gearbeitet, diese Vision umzusetzen. Mittlerweile gibt es auch schon erste Erfolge zu verzeichnen. In folgenden Bereichen konnte das Internet der Dinge schon Einzug erhalten:

  • Gesundheitsbereich
  • Industrie
  • Warenwirtschaft

In diesen Bereichen wird es bereits eingesetzt. Viele Objekte mit wurden im Gesundheitsbereich, der Industrie und der Warenwirtschaft mit sogenannten Embedded Prozessoren ausgestattet.

Unterschied zwischen Verbrauchern und Industrie

Das Internet der Dinge wird auf unterschiedlichen Ebenen eingesetzt, die man allerdings unterscheiden muss. Es gibt sowohl Möglichkeiten und Einsätze auf Verbraucherseite als auch in der Industrie. Das Internet der Dinge in der Industrie bezieht sich nicht mehr nur auf

Es betrifft mittlerweile auch viele Prozesse in Fabriken und anderen Produktionseinrichtungen. Die Geräte werden in den Bereichen mit intelligenten Sensoren ausgestattet. So sind sie untereinander vernetzt und auch im Internet ständig präsent. Dadurch wird es einfacher, Produktionsabläufe zu planen und zu organisieren.

Die Geräte sind durch diese Modernisierung sicherer und sind zudem auch kosten- und zeiteffizienter. Das nimmt wiederum Einfluss auf das Qualitätsmanagement, welches dann nachhaltiger und besser ist. Die Prozesse in der Industrie können auf diese Weise automatisiert werden. Im Zusammenhang mit Internet der Dinge in der Industrie fällt auch immer der Begriff Industrie 4.0. Denn das Internet der Dinge ist eine Komponente von der Industrie 4.0.

Die Maschinen kommunizieren untereinander und auch die Menschen können mit den Maschinen, Anlagen und Waren kommunizieren. Dadurch können sich die Maschinen und Anlagen auch teilweise selber organisieren. Es können ganze Wertschöpfungsketten automatisiert werden und nicht mehr nur einzelne Produktionsschritte. Dadurch wird die Arbeit in der Industrie wesentlich effizienter und besser.

Sicherheit im Internet der Dinge

Natürlich gibt es auch einige Aspekte, die man beim Internet der Dinge beachten muss. Wie man sich schon denken kann, spielt auch die Sicherheit hier eine Rolle. Maschinen sind über das Internet miteinander verbunden. Das ist natürlich erstmal sehr fortschrittlich und spannend.

Allerdings muss man hierbei auch den Sicherheitsaspekt beachten. Durch die Vernetzung im Internet ist ein Angriff von außen einfacher und man ist auch vor einer unbefugten Nutzung nicht geschützt. Beispielsweise können Maschinen und Prozesse ausgelesen werden und auch persönliche Daten können so einfacher herausgefunden werden.

Auch Aktionen können einfach gestartet werden, obwohl sie nicht erwünscht sind und teilweise können auch ganze Industrieanlagen von außen zerstört und sabotiert werden. Man muss also dringend die Kommunikation zwischen den Maschinen absichern, damit man sich vor Angriffen schützt. Folgende Punkte helfen dabei:

  • Identitäts- und Zugriffsmanagement müssen zuverlässig und wirksam sein
  • Daten müssen verschlüsselt werden, wenn sie über das öffentliche Internet übertragen werden
  • Systeme sollten durch Firewalls geschützt werden
  • Systeme sollten gehärtet werden, damit die Angriffsmöglichkeiten reduziert werden
  • Software- und Patchmanagement: So können Fehler behoben werden und Sicherheitsmängel fallen schneller auf

Das Internet der Dinge bringt viele Vorteile mit sich. Es ist ein klarer Punkt der Weiterentwicklung und der zunehmenden Digitalisierung in der Gesellschaft. Dieser Fortschritt wird bereits in der Industrie, aber auch im Privatleben genutzt. Es gibt viele Features, die einiges vereinfachen.

In der Industrie kann effizienter gearbeitet werden. Dadurch werden Geld und Ressourcen gespart. Das ist ein großer Vorteil für die Industrie. Aber auch im Privatleben kann durch das Internet der Dinge einiges angenehmer gestaltet werden.

Es ist aber auch nicht zu leugnen, dass mit dem Internet der Dinge auch Sicherheitsaspekte aufgeworfen werden. Man sollte sich also sowohl in der Industrie als auch privat ausreichend schützen, wenn man das Internet der Dinge einsetzt.

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