Definition Change Management: So bewältigen Franchise-Unternehmer Veränderungen in Organisationen

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definition change management

Alles ist ständig in Bewegung. Überall sind wir Veränderungen und Neuerungen ausgesetzt. Manche nehmen wir bewusster wahr, andere eher unterbewusst. Auch in Unternehmen kommt es hin und wieder zu Veränderungen und Anpassungen, so dass Prozesse verändert oder optimiert werden sollten. Dies ist der Schlüssel für mehr Erfolg: Wer sich am Markt behaupten möchte, passt sich den ständig wechselnden Anforderungen an, damit daraus kein Wettbewerbsnachteil wird. Hier kommt das sogenannte Change Management zum Einsatz, damit der Veränderungsprozess möglichst erfolgreich von der Bühne geht. Heute geben wir Ihnen die Definition Change Management: Was hat es mit Change Management auf sich? Warum ist es nötig und wie gehen Sie Veränderungen in Ihrem Franchise-Unternehmen am besten an?

Die Definition: Change Management und seine Aufgabe in der heutigen Wirtschaft!

Wir befinden uns heutzutage in einem stetigen Wandel: Phänomene wie die Globalisierung, Digitalisierung und Technologisierung haben die Veränderungen sogar noch beschleunigt. Unsere globalen Wirtschaftsmärkte verändern sich rasant, Währungen gewinnen und verlieren über Nacht an immensem Wert und die modernen Technologien haben die digitale Kommunikation und die Entwicklung neuer innovativer Werkstoffe möglich gemacht machen. Sogar wir Menschen ändern uns und unsere Einstellungen, unsere Verhaltensweisen und werden von bestimmten Wertvorstellungen angetrieben, die sich selbstverständlich auch im Wandel befinden. Und diese verändern wiederum auch unsere Einstellungen zur Arbeitswelt. Die jungen Generationen X, Y und Z heutzutage setzen sich für das Konzept von New Work ein, wo ein selbstbestimmtes und flexibleres Arbeiten und sinnstiftende Tätigkeiten eine große Rolle spielen.

>>> Erfahren Sie hier mehr über die Digitalisierung im Franchising:

Aktuelle Veränderungen in der heutigen Wirtschaft

Für Sie als Franchise-Unternehmen sollten vor allem Aspekte wie Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility und New Work Beachtung finden. Den Konsumenten ist daran gelegen, dass Unternehmen ressourcenschonend agieren, nachhaltig und fair mit der Umwelt und der Entlohnung der Arbeitskräfte umgehen. Ethisches Handeln und ein digitales Büro in der Arbeitswelt 4.0 sind die Top-Themen heutzutage. Im Zuge dessen sollten Sie darüber nachdenken, flexiblere Arbeitszeitmodelle, New Pay und alternative Vergütungsmodelle oder aber auch papierlose Lösungen oder aber ein digitales Document Management System in Ihrem Franchise-Unternehmen einführen. All dies stellen Veränderungen dar, die die Strukturen und Prozesse in Ihrem Franchisesystem mitunter nachhaltig verändern können, weshalb ein gut geplantes Change Management unabdingbar ist!

Was sind die Auslöser, die das Change Management nötig machen?

Das Change Management betrifft alle Unternehmen – sowohl große Konzerne als auch kleine und mittelständische Unternehmen. Sie alle sind den ständigen Veränderungen ausgesetzt, die durch die Globalisierung, neue technische Entwicklungen, veränderte Erwartungen und Wertvorstellungen der Mitarbeiter, aber auch politische Veränderungen oder aber Innovationen durch direkte Konkurrenten angetrieben werden. Um als Franchise-Unternehmen bei neuen Entwicklungen und veränderten Rahmenbedingungen trotzdem handlungsfähig zu bleiben, sollten Sie als Franchise-Unternehmen auf das Change Management setzen. Das ist der Erfolgsfaktor, wenn es um die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens geht!

Allerdings wird das Change Management auch bei Fusionen und Übernahmeprozessen angewandt, da bei solchen Vorgängen dauerhafte organisatorische Veränderungen nötig sind, damit das Unternehmen auch weiterhin erfolgreich am Markt agieren kann.

Definition Change Management: Was hat es damit auf sich?

Da sich all diese Veränderungen nicht aufhalten lassen, ist es wichtig, dass man sich als Unternehmen an die ständig wechselnden Anforderungen anpasst. Was relativ simpel klingt, stellt sich in der Praxis jedoch als ein sehr kompliziertes Unterfangen dar: Beim Change Management geht es daher darum, die Veränderungen entsprechend zu managen. Zu Deutsch lässt sich Change Management als Veränderungsmanagement übersetzen. Die Person, die mit dem Change Management betraut wird, wird auch als Change Manager oder Change Agent bezeichnet. Teilweise wird der Veränderungsprozess sogar von externen Beratern und Consultants begleitet, da es sich hierbei um einen komplexen Prozess handelt. Aus diesem Grund hilft das Change Management, um den Veränderungsprozess in Unternehmen systematisch zu organisieren, zu begleiten und letztlich zu realisieren.

Was umfasst das Change Management?

Wenn von Change Management die Rede ist, dann umfasst dies die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Veränderungen in Unternehmen beziehungsweise Organisationen. Hierbei geht es um eine kontrollierte und koordinierte Initiierung, Planung, Durchführung und letztliche Bewertung von technischen Veränderungen oder betrieblichen Strukturen. Während die Veränderungen unternehmensintern durchgeführt werden, hat es die höchste Priorität, dass die Kontinuität, Stabilität sowie die Qualität der Dienste eines Unternehmens nicht beeinträchtigt werden. Oft wird neben diesen offensichtlichen Prozessen vergessen, dass auch gewisse weiche Faktoren ausschlaggebend für ein erfolgreiches Change Management sind: Eine transparente, ehrliche Unternehmenskommunikation ist essentiell, um die Akzeptanz im Betrieb zu erhöhen, optimal mit den Widerständen der Mitarbeiter umzugehen und deren Motivation und Verständnis für die Veränderung zu steigern.

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Im Rahmen von Change Management werden Strukturen, Prozesse, Strategien oder Entscheidungen angepasst, damit das Unternehmen zeitgemäß auftreten und sich vorteilhaft am Wettbewerb platzieren kann. Im Prinzip ist das Change Management nie ganz abgeschlossen, da wir einem ständigen Wandel ausgesetzt sind. So viel zur Definition Change Management, aber wie verhält es sich mit den Veränderungen in der Praxis in den Unternehmen?

Warum sträuben sich die Mitarbeiter so sehr gegen Veränderungen in Unternehmen?

Leider tendieren wir Menschen dazu, an einmal etablierten Strukturen und Prozessen festzuhalten – sie geben uns Sicherheit und Beständigkeit. Wir arrangieren uns mit bestehenden Systemen, selbst wenn diese grobe Schwächen aufweisen! Und zwar liegt das daran, dass wir unser Umfeld möglichst konstant gestalten möchten. Veränderungen bedeuten für uns Unsicherheit, sie erzeugen automatisch Angst und aktiveren einen inneren Widerstand in uns. Vor allem im Job schätzen wir Beständigkeit, da Veränderungen auch als eine Gefährdung unseres Arbeitsplatzes wahrgenommen werden können. Aus diesem Grund sollten Sie als Franchise-Unternehmer damit rechnen, dass Ihre Mitarbeiter vom Change Management nicht allzu begeistert sind. Folglich möchten wir Ihnen ein paar Tipps an die Hand geben, wie Sie Ihre Mitarbeiter am besten in den Prozess der Veränderungen einbinden können.

So klappt es mit dem Change Management in Ihrem Franchise-Unternehmen!

Forscher fanden heraus, dass ein Großteil, das heißt rund 70 Prozent, der angestoßenen Veränderungen scheitert. Als die beiden Hauptgründe für das Scheitern konnte zum einen der Widerstand der Mitarbeiter und zum anderen der Rückfall in alte Muster ausgemacht werden. Damit das in Ihrem Franchise-Unternehmen nicht der Fall ist, möchten wir Ihnen folgende drei Tipps geben, wie Sie auf kommunikative Weise Ihre Mitarbeiter ins Boot holen können, um deren Support für die Veränderungen zu bekommen.

  • Frühzeitige Informationen

Mithilfe einer ehrlichen, nach innen gerichteten Kommunikation können Sie die Akzeptanz Ihrer Mitarbeiter erhöhen. Binden Sie Ihre Mitarbeiter frühzeitig in Entscheidungen ein und setzen Sie diese in keinem Fall vor vollendete Tatsachen. So erreichen Sie höchstens das Gegenteil: Ablehnung und Widerstand!

  • Nachvollziehbare Erklärungen

Werden Entscheidungen getroffen, sollten Sie gute Gründe dafür haben, so dass Ihre Mitarbeiter die beschlossenen Maßnahmen nachvollziehen können. Nur dann tragen diese Ihre Entscheidung auch wirklich mit!

  • Beständiger Dialog

Mit einer einmaligen Erklärung ist Ihre Kommunikationsarbeit allerdings noch nicht erledigt: Setzen Sie auf einen regelmäßigen Austausch, schenken Sie Ihren Mitarbeitern Gehör und gehen Sie auf deren Fragen und Sorgen ein. So fühlen sich diese mehr in den Veränderungsprozess eingebunden.

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