Der 4 P Marketing Mix: Verhilft diese Strategie Ihrem Franchiseunternehmen zum Erfolg?

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4p franchise

Sich für eine Selbstständigkeit zu entscheiden, ist ein großer Schritt. Es muss viel organisiert und durchdacht werden. Nicht jeder ist der Typ dafür selbstständig zu sein. Dennoch hat man mehr Freiheiten und kann seine Geschäftsidee umsetzen. In einem Franchiseunternehmen kann man risikofreier gründen. Zunächst gilt dies in finanzieller Hinsicht. Es ist deutlich weniger riskant in ein Unternehmensnetzwerk einzusteigen, als ein eigenes Unternehmen zu gründen. Außerdem hat man auch so ein Netzwerk, das einem hilft.

Der Franchisegeber und auch die anderen Franchisenehmer stehen einem mit Rat und Tat zur Seite. Allerdings ist man als Franchisenehmer auch ein eigenständiger Unternehmer. Man muss sein eigenes Unternehmen aufbauen, setzt allerdings die Geschäftsidee des Franchisegebers um. Man muss sich an seine Vorgaben und Regeln halten, damit das Unternehmensnetzwerk geschlossen am Markt auftritt. Der Vorteil bei einem Franchiseunternehmen ist, dass die Marke bereits bekannt und etabliert ist.

Dennoch muss man in seinem Unternehmen auch eine Marketingstrategie einsetzen, um es an dem Standort bekannt zu machen. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Strategien, die man befolgen kann. Man kommt jedoch auch relativ schnell mit dem Marketing Mix in Kontakt.

Der Marketing Mix

Für den Marketing Mix muss man die Entscheidungen und Handlungen beachten, die zu einer erfolgreichen Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen beitragen. Diese Handlungen und Entscheidungen werden im Marketing Mix zusammengefasst. In seiner Grundform beschreibt er die 4Ps:
• Produktpolitik
• Preispolitik
• Distributionspolitik
• Kommunikationspolitik

Also auf Englisch:
• Product
• Price
• Place
• Promotion

Der Grundgedanke hinter dem Marketingmix ist relativ einfach. Es heißt, dass das richtige Produkt zum richtigen Preis über den passenden Distributionskanal mit der wirksamsten Kommunikation zum richtigen Zeitpunkt am Markt platziert und angeboten werden muss. Marketing betrifft also nicht nur die nach außen sichtbaren Maßnahmen, sondern weitaus mehr. Es ist ein ganzes Konzept, was hinter dem Marketing eines Unternehmens steckt. Diese Marketingpläne und -strategien können mit dem Marketing Mix in konkrete Taktiken, also Handlungen, umgesetzt werden. Dabei sind die einzelnen P’s Instrumente und helfen bei der Umsetzung der Handlungen.

Produktpolitik

Folgende Tätigkeiten und Managementprozesse werden bei der Produktpolitik betrachtet:
• Auswahl von Produkten
• Weiterentwicklung von Produkten
• Vermarktung von Produkten

Allerdings ist es auch wichtig, dass man bei der Produktpolitik folgende Fragen beantwortet:
• Unter welcher Marke soll ein Produkt verkauft werden?
• Soll das Produkt in verschiedenen Varianten angeboten werden?
• Wie soll es sich am Markt differenzieren?
• Wie kann es sich am Markt differenzieren?

Das sind alles Punkte, die in den Bereich der Produktpolitik fallen. Die Menge, Qualität, Art und das Design spielen in der Produktpolitik eine wichtige Rolle. Dabei ist es wichtig, dass das Produkt-Dienstleitungs-Kontinuum beachtet wird. Das heißt, der nahtlose Übergang von einer Dienstleitung in ein Produkt ist wichtig. Auch die Produktklassifizierung spielt eine wichtige Rolle und sollte bei der Produktpolitik beachtet werden. Es gibt Consumer Products und Business Products, die unterschiedlich auf die Zielgruppen abgepasst werden müssen. Außerdem muss man den Produktzyklus beachten. Es gibt fünf Phasen eines Produktes:
• Produktentwicklung
• Markteinführung
• Wachstumsphase
• Reife
• Sättigung
• Degeneration

In jeder Phase verändert sich das Wachstumspotenzial von Umsatz und Verkaufsmenge.

Preispolitik

Preispolitik bezieht sich auf die absatzpolitisch orientierte Verkaufspreisgestaltung eines Unternehmens. Das heißt im Marketingkontext der Preis, den ein Kunde bezahlen muss, um ein Produkt oder auch eine Dienstleistung zu erhalten. Allerdings müssen bei der Preispolitik auch andere Punkte beachtet werden. Beispielsweise spielen die tatsächlichen Kosten und der Wert, der subjektiv wahrgenommen wird, eine wichtige Rolle, damit ein Endpreis für das Produkt oder die Dienstleistung festgelegt werden kann. Natürlich ist es das Ziel der Preispolitik, dass das Unternehmen Gewinn erzielt. Allerdings sollten auch die Kunden ein faires Preis-Leistungsverhältnis erhalten. Auch Sonderangebote, Liefer- und Zahlungsbedingungen fallen in den Bereich der Preispolitik.

Distributionspolitik

Bei der Distributionspolitik wird das Augenmerk auf den Vertrieb des Produktes oder der Dienstleistung gelegt. Dabei gibt es drei Marketingkanäle oder anders gesagt, drei Distributionsstrukturen:
• Direkte Struktur
• Indirekte Struktur
• Multikanal Struktur

Bei der direkten Struktur soll der Kunde direkt erreicht werden. Es gibt also keine Zwischenhändler. Auf diese Weise wird die Bindung der Kunden an das Unternehmen gestärkt, allerdings muss das Unternehmen auch viel Eigenkontrolle walten lassen. Auch die Kosten sind hier geringer, da das Controlling und Management der Zwischenhändler entfällt. Allerdings erfordert es mehr Kosten und Ressourcen, um die Endkunden zu erreichen. Bei der indirekten Struktur konzentriert sich der Händler auf die Produktion und Vermarktung seiner Produkte. Zwischenhändler werden hierbei eingeschaltet, um das Produkt dem Endkunden zu vermarkten.

Bei der Multikanal Struktur hat der Hersteller über einige Kanäle die Oberhand und überlässt andere Kanäle dem Zwischenhändler. Hier kombiniert man also die direkte und indirekte Struktur. Diese Struktur ist vor allen Dingen durch das Internet ermöglicht worden.
Die Kommunikationspolitik bezieht sich auf die Gestaltung des Austausches von Informationen zwischen Sender und Empfänger. Es wird zwischen interner und externer Kommunikation unterschieden. Dabei bezieht sich die interne Kommunikation eher auf die Mitarbeiter und die externe Kommunikation auf die Kunden und Lieferanten. Das Beste ist eine integrierte Kommunikation, damit sowohl bei der internen als auch bei der externen Kommunikation übereinstimmende Botschaften übermittelt werden. Es gibt fünf Arten von Kommunikationstools:
• Werbung
• Verkaufsförderung
• Public Relations
• Direktmarketing
• Persönlicher Verkauf

Marketing Mix in Unternehmen

Für Unternehmen ist es wichtig, dass man eine konsistente Marketingstrategie hat und diese auch umsetzt. Auch in einem Franchiseunternehmen ist es wichtig, dass sich der Franchisenehmer Gedanken zum Marketing macht. Er steigt zwar in ein Unternehmensnetzwerk mit ein, muss sich aber dennoch ein eigenes Unternehmen aufbauen und dieses bekannt machen. Der Vorteil ist, dass die Marke bereits am Markt bekannt ist. Dennoch ist es hilfreich eine funktionierende Marketingstrategie zu haben.

Der Marketing Mix hilft dabei, diese Strategie umzusetzen. Die vier P’s dienen dabei als Instrumente und helfen dem Unternehmen die Marketingstrategie umzusetzen. So kann es einem gelingen, das passende Produkt, zur richtigen Zeit und zum optimalen Preis über die passenden Kanäle auf dem Markt zu platzieren. Der Marketing Mix ist eine Stütze für die Marketingstrategie eines Unternehmens und kann einem beim richtigen Einsatz zum Erfolg verhelfen. Es reicht nämlich nicht, nur eine Marketingstrategie zu haben. Diese muss auch sinnvoll umgesetzt werden. Auch in einem Franchiseunternehmen kann der Marketingmix zum Erfolg verhelfen.

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