Deutsche Familienunternehmen: Die Situation im Franchising

15.05.2019 14:30 | Diverse Themen - Trends

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Heute ist der internationale Tag der Familie! Anlass genug, dass wir heute mit Ihnen über deutsche Familienunternehmen sprechen möchten. Was genau macht ein Familienunternehmen aus und welche Bedeutung haben sie für das Franchising? Hier erfahren Sie mehr!

Franchising und deutsche Familienunternehmen!

Es gibt zahlreiche Franchisesysteme wie auch Konzerne von Welt, die als Familienbetrieb gestartet sind – und selbst heute noch in Familienhänden sind. Hierzu gehören die sehr bekannten deutschen Marken der Automobilbranche wie BMW und Volkswagen oder aber der weltweite Discounter Aldi. Wenn also von Familienunternehmen die Rede ist, dann kann die Größe durchaus überraschend sein. Allerdings bedeutet Familienbetrieb in diesen Fällen eher, dass die einzelnen Familienmitglieder tonangebend im Vorstand sind oder aber die Mehrheit der Aktien besitzen.

Fakt ist allerdings, dass die meisten deutschen Familienunternehmen zu der Gruppe der kleinen und mittelgroßen Unternehmen, die auch als KMU bezeichnet werden, angehören. In gewisser Weise gelten Familienunternehmen als der deutsche Mittelstand. Ein wichtiges Merkmal für Familienunternehmen ist oft, dass sie inhabergeführt sind – das ist der große Unterschied zum Konzern.

Wann ist von einem Familienunternehmen die Rede?

Wir sprechen von einem Familienbetrieb, wenn ein Unternehmen vorrangig von einzelnen Familienmitgliedern oder aber deren Verwandtschaft geleitet werden oder sie die Mehrheit der Aktien halten.

Deutsche Familienunternehmen: Der Mittelstand und Jobmotor unserer Wirtschaft

Die Europäische Union hat hier bestimmte Größenmerkmale benannt, die festgelegen, wann genau von einem KMU die Rede ist. Denn hier wird differenziert, ob es sich um Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen handelt. Und zwar sind hier zum einen die Mitarbeiterzahl und zum anderen der Umsatz und die Bilanzsumme entscheidend. Wenn von mittleren Unternehmen die Rede ist, dann bewegen wir uns hier meist in einem Rahmen von weniger als 250 Mitarbeitern, einem Umsatz, der 50 Millionen Euro nicht überschreitet und einer Bilanzsumme von maximal 43 Millionen Euro.

In Deutschland gibt es rund 3,6 Millionen Unternehmen, die als KMU gelten. Diese Unternehmen machen satte 99,6 Prozent sämtlicher Unternehmen hierzulande aus, so dass sie als der Antriebsmotor für die Wirtschaft bekannt sind.

Wie gehören das Franchising und deutsche Familienunternehmen zusammen?

Auch Familienbetriebe möchten gerne auf eine schnelle Expansion setzen und so ungenutztes Umsatzpotential für sich gewinnen. Denn wenn man an deutsche Familienunternehmen aus dem Mittelstand denkt, dann passen eine schnelle Expansion und das Konzept des Familienbetriebes auf den ersten Blick eigentlich nicht so wirklich zusammen. In der Tat setzen allerdings viele Familienunternehmen auf das Franchising, um so in neue Märkte expandieren zu können. Der offensichtlichste Grund, warum Franchising so attraktiv für die Familienbetriebe ist, scheint die Tatsache zu sein, dass es sich beim Franchising um eine interessante und effiziente Expansionsmöglichkeit handelt, wo der Kapitalbedarf für den Franchisegeber überschaubar bleibt. Denn die Franchisenehmer wagen die Existenzgründung mit dem Franchisekonzept mit eigenem Risiko und tragen die volle rechtliche wie auch finanzielle Verantwortung dafür. So profitieren Sie von einem einfacheren und Einstieg in die Selbstständigkeit, während der Franchisegeber rasch und risikoärmer expandieren – und zwar ist dies kostengünstiger möglich, als es bei einem eigenen betriebenen Filialsystem der Fall wäre.

>>> Erfahren Sie hier mehr über eine Gründung als Franchisenehmer und Ihre unternehmerischen Freiheiten.

Franchising = der risikoärmere Weg für deutsche Familienunternehmen

Vor allem die deutschen Familienunternehmen, die aktuell noch primär auf ein Filialsystem setzen, sollten ihr Umsatzpotential mithilfe von Franchising steigern. Denn vor allem auch Mittelständler, die in Familienhand sind, sollten sich über die Vorteile des Franchisings bewusst werden. Denn das Betreiben eines eigenen Filialsystems ist in der Regel mit hohen Fixkosten verbunden. Aus diesem Grund werden Filialen meist nur an Orten mit einem größeren Einzugsgebiet betrieben, so dass sich dort letztlich das Marktpotential konzentriert. Stattdessen bleibt das Potential kleinere Regionen oft unerschlossen. Genau hier könnte man auf die Unterstützung eines Franchisenehmers setzen, der regionale Märkte erschließt.

>>> Darauf kommt es an, wenn sie ein Unternehmen zu einem Franchisesystem ausbauen möchten. Gehen Sie unsere Checkliste durch, ob Ihr Unternehmen bereit für den Franchisestart ist!

Deutsche Familienunternehmen sollten also auf die Tatkraft, das Engagement und die Unterstützung eines Franchisenehmers setzen, um ihre eigene Arbeitskapazität zu verbessern und den Fixkostenanteil zu senken. Familienbetriebe, die auf die Kraft des Franchisings setzen, können deshalb sogar bei geringerem Marktpotential existieren als reine Filialisten. Es bietet sich also an, die eigens betriebenen Standorte in Ballungsgebieten mit Franchisebetrieben in potentialschwächeren Gebieten zu kombinieren. Zahlreiche namhafte deutsche Familienunternehmen leben schon seit Langem mit diesem Erfolgsprinzip!

>>> Lesen Sie hier mehr zum Thema Expansion via Franchisesystem als Familienunternehmen.

Bauen Sie Ihr Familienunternehmen zum Franchisesystem aus!

Sollte es sich bei Ihrem Familienunternehmen um einen Filialisten handelt, dann ist die Franchisierung Ihres Geschäftskonzeptes mehr oder weniger ein Kinderspiel! Und zwar liegt das daran, dass Sie sich bereits um alle wichtigen Elemente gekümmert haben: Das Geschäftsmodell steht, Ihre Marke ist dank Filialsystem bereits mit einem überregionalen Image am Markt bekannt und Ihr Unternehmen ist bereits leistungsfähig organisiert, um die einzelnen Filialen zu verwalten. Um nun einen Schritt weiter zu gehen, sind die Investitionen überschaubar. Was beim Aufbau eines Franchisesystems noch hinzu kommt, sind die Schulungen der Franchisenehmer, die Organisation der Unterstützungsleistungen aus der Systemzentrale sowie der Aufbau eines Controllings, was einen Blick auf die Kosten wirft.

>>> Erfahren Sie hier 5 Gründe, die für ein familiengeführtes Franchise sprechen.

Ebenso sollten Sie bedenken, dass Franchisenehmer in finanzieller Weise dazu beitragen, das Franchisesystem aufzubauen und es ständig weiterzuentwickeln. Außerdem übernehmen sie den Großteil der Fixkosten für das System. Abgesehen von diesem finanziellen Beitrag der Franchisenehmer sollten Sie sich bewusst werden, dass diese auch aktiv daran mitwirken, dass das Markenimage ungemein bekannter wird: Das wiederum ist von einem unglaublich immateriellen Wert und steigert obendrein auch noch den Wert der Franchisemarke!

Fazit: Deutsche Familienunternehmen profitieren ganz klar vom erfolgreichen Vertriebsmodell Franchising!

Sie sehen also, Franchising wirkt sich durchweg positiv auf Ihr Familienunternehmen aus. Sie sparen Kosten innerhalb des Unternehmens und können aktiv am Markt Ihr Image promoten. Außerdem können Sie als Franchisesystem zahlreiche Rationalisierungseffekte nutzen – Stichwort: Lean Management! – und Ihrem Netzwerk an Franchisenehmern finanzielle Vorteile in Form von günstigeren Beschaffungskonditionen bieten. Und diese wiederum kommen letztlich beim Kunden an. Sie sollten auch bedenken, dass Franchising eine höhere Marktdurchdringung möglich macht, die durch günstigere Werbekampagnen und PR-Maßnahmen möglich sind. Aufgrund von einer erhöhten Zahl an Vertriebsstellen können sie einen höheren Marktanteil einnehmen und werden stärker von Ihren Kunden wahrgenommen.

Worauf warten Sie also noch? Gehen Sie den nächsten Schritt und treiben Sie eine rasche Expansion in neue Märkte voran!

>> Sie denken über eine Franchisegründung nach? Erfahren Sie mehr zum Thema:

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