Die größten Fehler im Franchising und wie Sie diese vermeiden können!

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Wer sich für die Selbstständigkeit entscheidet, der sollte mit Herz und Seele bei der Sache sein, damit man die richtige Basis für den neuen Lebensabschnitt legt. Aber was gibt es darüber hinaus zu bedenken, wenn man Franchise-Unternehmer wird? Gibt es Indikatoren, die für den Erfolg einer Gründung sprechen? Und wo lauern typische Fehler? In unserem heutigen Artikel geht es um die größten Fehler, die vielen Franchise-Unternehmern unterlaufen sind. Nutzen Sie dieses Wissen, um herbe Enttäuschungen im Nachhinein zu vermeiden!

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Worauf kommt es beim Franchising an? Vermeiden Sie die größten Fehler!

Bevor Sie als Franchisenehmer durchstarten, den Franchisevertrag unterzeichnen und sich an mehrere Jahre an ein Konzept und einen Franchisegeber binden, sollten Sie sich zunächst einmal Zeit für die Entscheidungsphase nehmen. So liegt es natürlich auf der Hand, dass Sie über ausreichend Eigenkapital für Ihre Existenzgründung verfügen müssen – auch wenn es natürlich auch Franchisekonzepte gibt, die sich ohne Eigenkapital realisieren lassen. Der große Vorteil an einer Gründung mit Franchising ist die Unterstützung und das Wissen der Franchisemarke, so dass Sie an sich einen unternehmerischen Schnellstart hinlegen können. Nichts desto trotz kommt es aber darüber hinaus auch auf einige weiche Faktoren Ihrerseits an, die über den Erfolg im Unternehmertum entscheiden. Damit Ihnen nach der Gründung keine groben Fehler unterlaufen, möchten wir Ihnen einige Tipps geben, die Ihnen bei Ihrer Entscheidungsphase behilflich sein könnten.

Vermeiden Sie Fehler beim Gründen – darauf kommt es als Franchisenehmer an:

Blühen Sie mit Herz und Seele an dem Gründungsprojekt auf!

Wenn Sie überlegen, sich mit einem Franchisekonzept selbstständig zu machen, dann sollten Sie sicher sein, dass die Branche, das Konzept und die Unternehmensphilosophie der Marke zu Ihnen passen. Denken Sie dran: Mit der Unterzeichnung des Franchisevertrages binden Sie sich für mehrere Jahre an eine Marke, so dass es entscheidend ist, dass Sie voll und ganz in dem Konzept aufgehen. Wichtige Indikatoren, die Ihnen Ihre Passion für die Gründung verraten, wären Vorfreude, das Übersprühen von Ideen und solch ein enormer Tatendrang, dass Sie nicht abwarten können, endlich loslegen zu dürfen.

Merken Sie allerdings, dass die Zweifel überwiegen und Sie das Konzept, die Branche oder den Franchisegeber in Ihrem Kopf zerdenken, dann könnte das ein Indiz dafür sein, dass Sie Ihr Herzensprojekt noch nicht gefunden haben. Das muss allerdings nicht bedeuten, dass eine Gründung mit System generell nicht für Sie in Frage kommt. Vielleicht passt das auserkorene System zwar nicht zu einhundert Prozent zu Ihnen, das Tolle an der Franchisewirtschaft ist allerdings, dass es allein in Deutschland um die 1.000 aktiven Franchisemarken gibt. Stöbern Sie in jedem Fall auf unseren Seiten von Punkt Franchise und lassen Sie sich inspirieren, was der Franchisemarkt sonst noch so hergibt.

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Entscheidungsfindung!

Überstürzen Sie Ihre Gründung nicht! Sollten Sie sich noch in einem Angestelltenverhältnis befinden, könnten Sie sich ein paar Wochen oder Monate dafür Zeit nehmen, um sich über das passende Konzept klar zu werden – schließlich verdienen Sie ja monatlich Geld und müssen keine Schnellschüsse machen, was die Entscheidung angeht. Werden Sie sich klar, warum Sie überhaupt selbstständig arbeiten möchten. Notieren Sie sich hierzu ruhig Ihre Gedanken und sammeln Sie sich. Ist man sich nicht wirklich sicher, kann das böse enden – und solche Fehler gilt es schließlich zu vermeiden!

Bereiten Sie sich auf das Gründungsprojekt vor!

Auch wenn Sie sich mit einem Franchisesystem selbstständig machen, so sollten Sie Ihre unternehmerische Zukunft nicht auf die leichte Schulter nehmen! Natürlich profitieren Sie bei einer Gründung mit System von einem etablierten Franchisekonzept und von einem intensiven Know-How-Transfer, jedoch sollten Sie sich auch selbst auf das Unternehmertum in Eigenregie vorbereiten.

Viele Franchisegründer unterschätzen bei einer Gründung, dass es auch auf Ihr eigenes Wissen ankommt und sie die alleinige Verantwortung für ihren eigenen Franchisebetrieb zu tragen haben. Es bietet sich also an, das eigene Wissen vorab ein wenig aufzupolieren, sollten Sie das Gefühl haben, dass es Nachholbedarf gibt. Die regionale IHK bietet hierzu oft spannende und hilfreiche Kurse an. So können Sie an Ihren kaufmännischen Kenntnissen arbeiten oder aber sich zu finanziellen und rechtlichen Themen als Unternehmer in spe informieren. Außerdem finden Sie hier auf unsere Seiten zahlreiche Artikel mit wertvollen Tipps und Infos rund um das Thema Selbstständigkeit! Lesen Sie sich in die Themenwelt des Franchising ein und bereiten Sie sich inhaltlich vor. So können Sie Unklarheiten direkt in den ersten Gesprächen mit dem Franchisegeber klären und einen bleibenden Eindruck in positiver Hinsicht hinterlassen.

Machen Sie sich mit dem Franchisenetzwerk vorab vertraut!

Ein weiterer Fehler, der vielen Franchisegründern unterläuft, ist die Tatsache, dass sie sich nicht intensiv genug mit der Marke vorab beschäftigen. Vergleichen Sie dies mit einer Hochzeit: Schließlich heiraten Sie ja auch nicht den nächstbesten Partner, ohne ihn und seine Familie besser kennen gelernt zu haben!

Mit dem Franchising verhält es sich ähnlich: Gehen Sie auf Tuchfühlung mit der Franchisemarke, dem Franchisegeber und aktiven Geschäftspartnern. Lernen Sie sich kennen und tauschen Sie sich aus. Welche Erfahrungen können die aktiven Franchisepartner aussprechen, welche Sichtweisen können sie mit Ihnen teilen und auf was kommt es an, um mit der Marke erfolgreich zu sein. Neben dem direkten, persönlichen Austausch sollten Sie allerdings auch das Netz durchforsten: Was für Informationen können Sie in Fachzeitschriften und im Internet über das Franchisesystem ausfindig machen?

Auch wenn Sie als Franchisenehmer sehr viel Unterstützung und Hilfe erhalten, so wird im Gegenzug jedoch auch ein gewisses Anpassungsvermögen Ihrerseits erwartet. Sie werden Teil einer Franchisefamilie und einer etablierten Corporate Identity – aber passen Sie wirklich zum System?

Binden Sie Ihr persönliches und regionales Umfeld mit ein!

Ein weiterer Fehler, der oft unterschätzt wird, ist der Aufbau eines lokalen Businessnetzwerkes. Teilen Sie Ihr Gründungsprojekt mit Freunden, der Familie und Bekannten mit, erläutern Sie Ihr Vorhaben. Oft können so schon die ersten Kunden geworben werden! Außerdem kann es hilfreich sein, sich einem Businessnetzwerk in der Nähe anzuschließen, um sich so mit anderen Unternehmern vor Ort austauschen zu können. Zusätzlich sollten Sie an Ihrer Sichtbarkeit in der Region arbeiten: Engagieren Sie sich als Sponsor bei lokalen Vereinen und setzen Sie sich für gesellschaftliche Projekte vor Ort ein, die Ihrem Business zuträglich sein. Zeigen Sie Präsenz, gewinnen Sie Kunden für sich und erweitern Sie Ihr Businessnetzwerk!

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