Digitale Geschäftsmodelle: Alles, was Sie wissen müssen auf einen Blick

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digitale geschaeftsmodelle

Sie halten es in Ihrem Angestelltenverhältnis nicht mehr aus, wollen raus aus dem Angestelltenverhältnis und überlegen schon insgeheim seit einiger Zeit über Ihre Existenzgründung nach?

Aber es ist wie in einem Film, auf der linken Schulter der Engel und auf der rechten Schulter Teufel? Jede Seite sagt etwas anderes?

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Gründen oder nicht gründen, das ist hier die Frage

Letzten Endes dreht sich alles in Ihrem Kopf während all der schlaflosen Nächte um eine Frage: Sollen Sie den Schritt wagen und Ihr Unternehmen gründen? Kann man eigentlich auch ohne Hochschulabschluss gründen? Und was ist eigentlich mit alle den Risiken, administrativ und finanziell? Was ist mit Ihren bestehenden Krediten für die Hausabzahlung und wie um Himmels willen sollen Sie das Ganze eigentlich finanzieren?

Eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie

Fangen wir mit der schlechten Nachricht an: „There is no elevator to success. You have to take the stairs“ - es gibt keinen Aufzug und auch keine Abkürzung zum Erfolg. Sie müssen die Stufen nehmen. Viele Stufen. Bei stickiger Luft. Mit schwerem Gepäck. Aber oben angekommen, wartet ein ganz besonderer Moment auf Sie. Nämlich der Moment, in dem Sie es endlich genießen können, Ihr eigener Chef zu sein und es jeden morgen aufs Neue zu lieben, zur Arbeit zu gehen – weil Sie das tun, was Sie fasziniert und was Ihrer Persönlichkeit entspricht.

>> Wie ist die perfekte Gründerpersönlichkeit?

Die gute Nachricht? Sie müssen diese Odyssee nicht allein durchlaufen. Sie können, müssen aber nicht. Wovon wir sprechen? Entweder entscheiden Sie sich dazu, Ihr Unternehmen von Null auf groß zu ziehen oder sogar ein Tech-Start-Up daraus zu machen, mit Investoren zu verhandeln für Ihre Start-up Finanzierung und am Ende womöglich mit vielen Schulden allein dastehen. Oder Sie steigen in den „Zug“ Franchising und nutzen den Fahrtwind, um sich durch ein Franchisesystem voranbringen zu lassen.

>> Erfahren Sie, wie Franchising eigentlich funktioniert!

Sie sind immer noch in der Findungsphase und machen sich Gedanken zu einem optimalen Geschäftsmodell?

Am liebsten haben Sie es digital und Sie suchen nach aktuellen digitalen Geschäftsmodellen?

...Hier kommt unsere Top 9!

Die 9 besten digitalen Geschäftsmodelle

Free

Ja, Sie haben richtig gelesen. Free. Kostenlos. Aber nicht umsonst. Nicht selten sind mittlerweile die Firmen, die Ihr Hauptprodukt kostenlos anbieten – um über die dadurch geschaffene Nachfrage, etwas nach Accessoires, Umsatz zu machen. Andere Unternehmen finanzierten Ihr „Free-Geschäftsmodell“ dadurch, dass Sie anschließend die Daten der Nutzer monetarisieren. Nein, wir denken natürlich nicht sofort an Facebook, Sie etwa? Andere Unternehmen wiederum monetarisieren Ihr kostenloses Geschäftsmodell, das wohlgemerkt alles andere als umsonst ist, mit Merchandise-Artikeln, die bekanntheitsgemäß nicht gerade die Günstigsten sind. Ein Beispiel wäre das Spiel „Angry Birds“, ein anderes Beispiel wäre die geschenkte Kaffeemaschine einer Marke, dessen Namen wir nicht nennen und dessen teure Kapseln man aber regelmäßig kaufen muss.

Freemium

Nicht ganz und exakt das gleiche wie das Free-Geschäftsmodell. Aber sehr ähnlich. Das Freemium Prinzip basiert darauf, dass dem Kunden zwar auch das Produkt kostenfrei angeboten wird. Allerdings handelt es sich hier um eine absolut begrenzte Basisversion des Produktes, die den Kunden dazu animieren soll, die Premium-Version zu erwerben. Sie fragen sich, welches Unternehmen sich wohl so etwas antun würde, sein Produkt gratis anzubieten? Schauen Sie mal um sich und die digitalen Produkte, die Sie zweifelsohne verwenden:

  • Dropbox
  • Xing
  • MailChimp
  • Evernote
  • Spotify

Diese Liste ist sicherlich noch endlos so weiterführbar und alle diese Unternehmen haben eins gemeinsam: Es handelt sich um digitale Produkte.

Plattform Business

Wie der Name auch hier schon verrät, gehört auch das Plattform Business zu den effizientesten digitalen Geschäftsmodellen. Der Grund: Im Prinzip funktioniert das Ganze beinahe von allein. Nutzer, Kunden und Dienstleister interagieren untereinander, das Ganze finanziert über ein bisschen Werbung und Partnerprogramme und fertig ist das Geschäftsmodell 5.0.

Nicht selten wird ein Plattform Business für sämtliche Arten von Marketplaces verwendet, auf denen man alles Mögliche kaufen kann, von Übersetzungsdienstleistungen bis hin zu Einrichtungsgegenständen.

Lock-in

Lock-in, dahinter steckt ein etwas weniger kundenfreundliches Modell: Wie der Name schon erahnen lässt, werden Kunden sozusagen „festgehalten“, „eingesperrt“ – im Vertrag. Das Ganze konkretisiert sich in der Realität dadurch, dass die Kunden davon abgehalten werden, „zu gehen“, indem Ihnen Steine in den Weg gelegt werden bei der Kündigung.

Das gelingt insbesondere durch hohe Ausstiegskosten oder aufwendige Formalitäten…

Solution Provider

Die 360 Grad Lösung für Ihre Kunden: Das Geschäftsmodell Solution Provider zielt darauf ab, dem Kunden ein nahtloses und einzigartiges 360 Grad Erlebnis zu bieten, bei dem alles aus einer Hand kommt. Sozusagen ein rundum sorglos Paket für den Kunden!

Long-Tail

Das Geschäftsmodell “Long Tail“ basiert auf gut Deutsch ausgedrückt auf dem Verkauf jeder Menge Kleinkram. Hier werden nicht wenige, große und teure Artikel, sondern viele kleine Artikel verkauft. Dieses Prinzip kennt man etwa von iTunes, Google Play oder etwa vom Kauf eines Hörbuches oder eines einzelnen Titels bei Amazon oder etwa bei der Schaltung von Online-Anzeigen auf Indeed, Google & Co.

Subscription & Abos

Wie der Name schon sagt - hier geht es darum, den Kunden durch die Subscription an einen Dienst zu binden – um nebenbei den Cashflow sicherzustellen. Denn wenn einige tausend Kunden monatlich einen gewissen Betrag für den Zugang zu einer Dienstleistung bezahlen, gibt dies finanzielle Sicherheit.

Am besten eignet sich ein Subscription Businessmodell für Unternehmen, die entweder:

  • Content bereitstellen
  • Einen wiederkehrenden Service anbieten

Zu einem wiederkehrenden Service kann auch die regelmäßige Lieferung bestimmter Produkte, wie etwa Hemden oder Kosmetika für Männer sein.

User Designed

Beim Geschäftsmodell “User Designed” entwerfen die Kunden selbst das Produkt. Hierunter können Sie sich sämtlich DIY-Modelle vorstellen, insbesondere Onlineshops für das Design von Produkten wie T-Shirts, Tassen etc. Die Idee, die hinter den sogenannten „User Designed“ Geschäftskonzepten steckt, ist es, die Kunden dazu zu bringen, das Produkt nicht nur selber zu entwerfen, sondern auch das Produkt selber zu verkaufen.

Rent instead of buy

Mieten anstatt kaufen – ein Credo, das insbesondere im Immobiliensektor besonders gut funktioniert. Wieso sollte man sich damit herumquälen, selbst Eigentümer zu sein und alles Mögliche in Zusammenhang Stehende auch noch zu verwalten, wenn man doch eigentlich einfach nur mieten könnte? Ein weiteres Beispiel für das Modell „Rent instead of buy“ sind:

Das Ganze basiert auf einer zeitlich begrenzten „Erlaubnis“ oder einem Recht, ein bestimmtes Produkt, wie etwa ein Auto, aber auch eine Maschine oder eine Softwarelizenz, zu benutzen.

Fazit

All diese Geschäftsmodelle erscheinen auf den ersten Blick vielleicht völlig „einfach“ und Sie denken sich jetzt vielleicht „Hey, das kann ich doch auch mit links“. Aber Vorsicht: Bei jeder Neugründung eines Unternehmens steht Ihnen die Unsicherheit bevor, ob Ihr Geschäftsmodell auch wirklich funktioniert.

Umgehen Sie dieses Risiko mit Franchising – und starten Sie durch mit einem etablierten, funktionierenden Geschäftskonzept, einer starken Marke sowie einer umfassenden Untersetzung durch die Franchisezentrale!

>> Stöbern Sie durch unsere Top 10 Franchiseangebote

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