5 Dinge, die erfolgreiche Franchises gemeinsam haben!

01.07.2018 16:00 | Ein Unternehmen gründen

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Nicht jedes Franchisesystem führt zu großem Reichtum. Es kommt letztlich auf viele Faktoren an, damit Franchising glückt und erfolgreich ist. Dieser Artikel verrät ihnen 5 wichtige Aspekte, die ein erfolgreiches Franchise ausmachen.

Tipps für das Franchising – so geht Erfolg!

Es gibt nicht das eine wahre Erfolgsrezept, was Profitabilität beim Franchising angeht. Fakt ist allerdings, dass die besten Franchises gewisse Dinge teilen. Gewisse Qualitäten machen eine langfristige Profitabilität und einen gesunden Franchisebetrieb aus: Sei es die Kunst, dass diese Betriebe die hohen Qualitätsstandards einhalten können, was den Service angeht, oder einfach in der Lage sind, sich an die ändernden Marktbedingungen anzupassen. Ebenso wie ein paar Dinge identifiziert werden konnten, die das Scheitern eines Franchisebetriebes quasi hervorrufen, so gibt es auch gewisse Aspekte, die für Wachstum und eine nachhaltige Expansion sorgen.

5 Dinge, die erfolgreiche Franchisesysteme teilen!

Folgende Aspekte konnten als entscheidende Erfolgsfaktoren ausgemacht werden:

  • Konsistenz
  • Simple, standardisierte Prozesse und Arbeitsschritte
  • Gutes Timing
  • Starkes Franchisenehmernetzwerk
  • Stetige Anpassung und Neuerfindung

1. Konsistenz:

Bei einem erfolgreichen Franchise kommt es sicherlich darauf an, dass sie stets in der Lage sind, hohe Service-Qualitätsstandards zu leisten und über eine lange Zeit profitabel sein können. Natürlich kann man Erfolg messen, allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass auch hier die Hochs und Tiefs zuschlagen wie es auch in der Wirtschaft der Fall ist. Beim Erfolg kommt es also darauf an, dass der Franchisebetrieb nicht an Dynamik verliert und langfristig gesehen eine finanzielle Stabilität aufweisen kann.

Darüber hinaus sollten Sie vorher festlegen, wie Sie den Erfolg eines bestimmten Franchisemodells messen möchten. Bevor Sie also einen Franchisevertrag unterzeichnen, sollten Sie vom Franchisegeber selbst alle wichtigen Informationen über das Franchisesystem erhalten und zudem auch eigenständig dazu recherchieren. Beim Bewerten des Erfolgs sollten Sie ein paar Faktoren berücksichtigen. Hierunter fallen zum Beispiel die Verkäufe und Rückkäufe, das Wachstum des Franchise über die letzten Jahre, die Zufriedenheit der Franchisenehmer, die aktuelle Anzahl an Franchisenehmern insgesamt verglichen mit einem früheren Zeitpunkt.

2. Übersetzbare und umsetzbare Prozesse und Arbeitsschritte

Wer seine Geschäftsidee zu einem Franchise ausbauen möchten, der sollte in jedem Fall darauf achten, dass das Konzept auch einfach reproduzierbar und multiplizierbar ist. Diese Tatsache entscheidet darüber, ob ein Franchisesystem florieren oder scheitern wird. Ein effektives Franchisemodell kann problemlos eingeführt werden und lässt sich leicht an neue Umstände anpassen. Dies stellt eine wichtige Basis für Wachstum und Expansion dar – nichts desto trotz ist das System somit flexibel genug, um für unterschiedliche Märkte in anderen geographischen Zonen angepasst zu werden. Damit einher geht auch, dass die unterschiedlichen Prozesse in spezialisierten Trainings genauer erläutert werden. Das macht es möglich, dass alle Franchisenehmer darüber im Bilde sind, wie die einzelnen Prozesse und Arbeitsschritte abzulaufen haben.

Hier bietet es sich an, sich mit bereits bestehenden Franchisenehmern auszutauschen: Wie lief deren Einarbeitung ab? Wurden sie viel unterstützt bei ihrem Geschäftsaufbau? Kam ihnen die Umsetzung des Franchisekonzeptes einfach und logisch vor? Wurden sie ausreichend begleitet und geführt? War die Unterstützung notwendig? Wurde ihnen ein schlüsselfertiger Franchisebetrieb überreicht oder mussten sie aus eigenen Kräften den Aufbau vorantreiben?

3. Gutes Training

Viele Franchisesysteme bieten ein Basistraining für die initiale Einarbeitung an. Ein richtig gutes Franchisesystem sorgt allerdings dafür, dass Sie als zukünftiger Franchisenehmer all das erhalten, was Sie benötigen, um erfolgreich zu sein. Dies beinhaltet auch spezialisiertes Training und eine Vorbereitung auf alle relevanten Aspekte des Tagesgeschäfts sowie eine Einführung in Themen wie Marketing, Finanzplanung, Buchhaltung, Betriebswirtschaftliches. Andere Franchisesysteme wiederrum betrachten diese Dinge als wichtige Voraussetzung, um überhaupt erst einmal Franchisenehmer werden zu können, und bieten deshalb keine weitere Einarbeitung an. Allerdings würden Sie hierüber bereits beim Bewerbungsprozess informiert werden.

Aber genauso wichtig wie die initiale Einarbeitung ist später dann eine zuverlässige, langfristige Unterstützung. Denn kein neuer Franchisenehmer erlernt in seinen ersten Wochen alles, was er an praktischem und theoretischem Wissen in den ersten paar Wochen beherrschen muss. Der Weg zu einem erfahrenen Franchisenehmer zu werden, ist durchaus lang, anstrengend und voller spannender Möglichkeiten, um neue Fertigkeiten zu erlernen. Als Franchisenehmer werden Situationen auf Sie zukommen, in denen Sie keine Ahnung haben, wie Sie vorgehen sollen. Und genau in solchen Momenten kommt es auf einen guten, unterstützenden Franchisegeber an.

4. Ein starkes Franchisenehmernetzwerk

Von den anderen Franchisenehmern können Sie viel lernen. Und ein gutes Franchise weiß darum: Sie machen es möglich, dass die Franchisenehmer sich häufiger auf Events und Workshops miteinander austauschen können. Einem guten Franchisegeber liegt ein regulärer, reger Austausch seiner Geschäftspartner am Herzen. Auf solchen Events halten die erfahreneren Franchisenehmer meist Reden, teilen so ihr Wissen oder aber sie fungieren als Mentor für die Neuen. Das gegenseitige Voneinander-Lernen ist sehr hilfreich und ein reges Netzwerken sollte oft möglich sein.

5. Stetige Anpassung und Neuerfindung

Ein Franchise ist nicht statisch, es sollte möglichst flexibel aufgestellt sein, um sich an Veränderungen und neue Markttrends anpassen zu können. Und Märkte entwickeln sich ständig weiter. Wer überleben und Erfolg haben möchte, der sollte immer in der Lage sein, sich anpassen und neu zu erfinden, damit man seine Bedeutung auf dem Markt nicht verliert. Kein Franchisesystem kann an einer rigiden, festen Organisationsstruktur beziehungsweise an seinem initialen Geschäftskonzept, an einem festen Produktsortiment und vorgeschriebenen Prozessen festhalten. Dafür ändert sich die Wirtschaft zu schnell, ist ständig in Bewegung. Wer als Franchise solche Veränderungen nicht als Chance sieht, der wird es in der nahen Zukunft sicherlich schwer haben neue Franchisenehmer anzuziehen oder gar die aktuellen Franchisenehmer glücklich zu machen.

Sprechen Sie Ihren potentiellen Franchisegeber also am besten direkt an, was seinen Plan für zukünftige Veränderungen angeht. Wie sieht er die Chancen seines Franchisesystems, um mit seinem Konzept auch noch in Zukunft Kunden auf den Märkten von morgen anzusprechen. Letztlich sollten die Franchisesysteme in Ihre engere Auswahl kommen, die eine klare Vision für ihre Zukunft haben, die sich auch in der Geschäftsstrategie niederschlägt.

Fazit

Alle Franchisesysteme verfügen über gewisse Eigenschaften, die sie zu einem sehr attraktiven Franchise machen oder aber die Sie eher davon abbringen sollten, in das System einzusteigen. Die oben genannten 5 Qualitäten sollten Ihr zukünftiges Franchisesystem auf jeden Fall erfüllen, da sie die Basis des Erfolges ausmachen. Sie sind essentiell! Ohne diese Eigenschaften wird es das Franchisesystem sicherlich schwer haben, dass seine Franchisenehmer die entsprechenden Bedingungen vorfinden, um wirtschaftlich florieren zu können. Denn nur so kann letztlich auch das gesamte Franchisesystem davon profitieren und wachsen.

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