Eigene Homepage: Was das kostet und was Sie beachten müssen

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homepage erstellen

Unser heutiges Zeitalter kann nicht mehr mit der Vergangenheit verglichen werden. Denn die letzten Jahrzehnte brachten vor allem viele Neuerungen, Modernisierungen und die Digitalisierung. Wir befinden uns nun in einer Gesellschaft, die den Großteil ihrer Freizeit online verbringt. Dies bedeutet natürlich für Unternehmen, dass deren Marketingstrategien nun in erster Linie online ablaufen sollten. Denn die Zeit, in welcher man nach Angeboten in Zeitschriften, Zeitungen und auf Flyern suchte, ist nun vollkommen vorbei.

Begriffe, wie Suchmaschinenoptimierung und die diversen Social Media Plattformen sollten Ihnen geläufig sein. Und wer noch nicht über eine eigene Homepage verfügt, sollte diese schnellstens erstellen. Für viele Unternehmer ist dies trotz allem immer noch ein Thema, mit welchem sie sich nicht wirklich auskennen. Doch keine Angst, in diesem Artikel nehmen wir Sie an der Hand und führen Sie durch die Irrungen und Wirrungen der Webseiten.

1) Die eigene Homepage

Eine Homepage ist heutzutage ein unverzichtbares Tool. Denn die Kunden benutzen vor allem Suchmaschinen, um auf Geschäfte zu stoßen, welche die gewünschten Produkte verkaufen, oder die Dienstleistung anbieten. Doch nicht nur Unternehmen profitieren von Webseiten, sondern auch Freiberufler, Vereine und Organisationen nutzen die Plattformen heutzutage, um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Egal, zu welcher Sparte Sie gehören, wichtig ist, dass die eigene Homepage den Kunden einen ersten guten Überblick verschaffen sollte. Aus diesem Grund sollte sie auch nicht zu kompliziert und anspruchsvoll gestaltet werden, denn sonst verliert Ihre Zielgruppe sehr schnell die Lust, sich mit Ihnen und Ihrer Homepage auseinanderzusetzen und geht lieber zur Konkurrenz.

2) Selbst erstellen oder einen Webdesigner beauftragen?

Gerade wenn man keine Erfahrung mit der Erstellung von Homepages hat, tendiert man eher dazu, auf fremde Hilfe zurückzugreifen. Denn der Experte besitzt das nötige Know-how, um Ihre Webseite professionell wirken zu lassen und wird gleichzeitig Ihre Wünsche und Vorstellungen beim Design und Aufbau der Seite mit einfließen lassen.

Außerdem können Sie somit Ihre Zeit sinnvoller nutzen und Aufgaben abarbeiten, die sich auf Ihrem Schreibtisch womöglich schon stapeln. Die Kosten für einen professionellen Webdesigner sollten allerdings nicht unterschätzt werden. Dieser wird einen Stundensatz von 40-50 Euro verlangen und hat Ihre Webseite leider nicht in ein paar Stunden erstellt.

Auf der anderen Seite sollte allerdings auch immer beachtet werden, dass es sich bei einer Webseite wohl immer um eine offene Baustelle handeln wird. Denn sobald sich das Unternehmen weiterentwickelt, muss dies auch auf der eigenen Homepage nachvollzogen werden können. Gleichzeitig kann man diese Internetpräsenz aber auch dafür nutzen, um besondere Angebote anzupreisen oder Veranstaltungen und Events bekannt zu geben. Eine Webseite befindet sich also in einer ständigen Wachstumsphase.

Dies bedeutet logischerweise, dass für die Instandhaltung auch ein Profi beauftragt werden müsste. Wem dies zu teuer ist, der wird sich freuen zu hören, dass die Erstellung einer eigenen Homepage heutzutage kein Hexenwerk mehr ist. Es gibt mittlerweile unzählige Hilfsmittel, welche uns unter die Arme greifen und uns ausgezeichnet instruieren.

3) So erstellen Sie sich Ihre Webseite selbst

Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten, die eigene Webseite zu erstellen. Die Methode, die für Sie am geeignetsten ist, richtet sich in erster Linie nach Ihren Kenntnissen.

Der Homepage Baukasten

Sollten Sie über keine Kenntnisse verfügen, bietet sich diese Variante an. Hierfür gibt es verschiedene Anbieter, welche fertige Vorlagen zur Erstellung von Homepages besitzen. Sie wählen hier lediglich Ihre gewünschte Struktur, das bevorzugte Design und den Aufbau aus und wie von Zauberhand entsteht innerhalb kürzester Zeit Ihre eigene Webseite. Nun ist es allerdings an Ihnen, die Seite mit Inhalten zu füllen. Ein positiver Aspekt dieser Methode besteht auch darin, dass häufig kostenlose Einstiegsversionen zur Verfügung stehen. Sie können für sich selbst also ausprobieren, ob dies eine Variante ist, für die sich die Anschaffung rentiert. Dieses Angebot kann aber nicht nur für Anfänger interessant sein, sondern für all diejenigen, die vor allem großen Wert auf Schlichtheit und eine einfache Bedienung legen. Sollte Ihnen dieses Modell zusagen, können Sie sich die Premiumversion anschaffen. Diese birgt Vorteile wie:

  • SEO-Optimierung
  • Mehrere Seiten
  • Apps
  • Postfächer für E-Mails
  • Analyse der Webseite
  • Unbegrenzter Speicherplatz
  • etc.

Preislich können Sie mit 5 – 20 Euro monatlich rechnen, je nachdem für welche Funktionen und Extras Sie sich dann letztendlich entscheiden.

Content Management System

Wer über ein gewisses Maß an Erfahrung verfügt, kann sich an die Erstellung der Webseite via Content Mangement Systeme heranwagen. Im Grunde wählt man auch bei dieser Option die gewünschten Funktionen und Designs aus, doch häufig sind auch Kenntnisse im Programmieren nötig, um die Seite optimal zu konstruieren und zu strukturieren. Die beliebtesten Anbieter von Content Mangement Systemen sind WordPress, Typo3 und Drupal. Wenn Sie in der Lage sind, den Großteil der Programmierung selbstständig zu erledigen, dann kommen Sie hier auch mit einem relativ kleinen Budget über die Runden.

Falls Sie allerdings kein Fachmann sind, müssen Sie für die grundlegenden Dinge den Geldbeutel aufmachen und können unter Umständen eine Menge Geld investieren.

Programmieren

Experten sind natürlich nicht auf Anbieter angewiesen, um Ihre Webseite zu erstellen, sondern können sich die Homepage nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen frei zusammenstellen. Man ist hier frei in der Gestaltung und im Aufbau und muss nicht auf vorgefertigte Designvorlagen beschränken. Wer diese Möglichkeit allerdings in Erwägung zieht, muss über sehr viel Geduld und Ausdauer verfügen.

Für Unternehmer ist es natürlich auch eine Möglichkeit, einen Fachmann einzustellen. Somit kann die Erstellung und Instandhaltung in dessen Hände gegeben werden und man spart sich die überteuerten Rechnungen von Dienstleistern. Weiterhin könnten sich bereits bestehende Mitarbeiter auch durch Fortbildungen und Schulungen für diesen Posten qualifizieren.

3) Fazit

Für welche Möglichkeit Sie sich nun letztendlich entscheiden, liegt ganz bei Ihnen. Zunächst ist es wichtig, sich klar zu werden, wie Sie sich die eigene Webseite denn überhaupt vorstellen. Je nachdem, wie Ihre Antwort ausfällt, können Sie sich dann für eine der einfacheren Optionen entscheiden oder doch zum Programmieren greifen. Behalten Sie aber im Hinterkopf, dass man als Unternehmen immer versuchen sollte, sich von der Masse abzuheben. Mit einem Homepage Baukasten wird Ihnen dies leider kaum gelingen. Sollten Ihr Budget und Ihre Fachkenntnisse begrenzt sein, kann dies zunächst als Übergangslösung genutzt werden.

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