Einzelhandel: Unzählige Möglichkeiten für Ihre Selbstständigkeit

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einzelhandel möglichkeiten für selbstständigkeit

Das Franchising im Einzelhandel zählt zu den beliebtesten Gründungsformen, und dies liegt nicht zuletzt daran, dass man hierbei die größte Auswahl hat. Ein Faible für den fruchtbaren Direktkontakt zum Kunden sollte allerdings vorliegen, auch kann es nicht schaden, andernorts bereits Erfahrungen gesammelt zu haben. Doch Vorsicht: Was beim Schuhverkauf zählt, muss in der Gastronomie nicht von Bedeutung sein. Es kommt immer auf die feinen Unterschiede an, wichtig ist uneingeschränkte Bereitschaft dafür, Neues hinzuzulernen.

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Einzelhandel – ein bekanntes Wort, unter welchem sich allerdings nur wenige etwas vorstellen können. Allgemein kann gesagt werden, dass diejenigen Unternehmen dem Einzelhandel angehören, die Produkte verschiedener Hersteller besorgen und sie zu einem Sortiment arrangieren. Der Einzelhandel stellt also eine Zwischenstufe zwischen der Produktion, dem Großhandel und den Verbrauchern dar. Besonders am Einzelhandel ist, dass er sich durch seine Vielfalt auszeichnet. Denn die unterschiedlichsten Branchen lassen sich unter diesem Namen zusammenfassen.

So gelten Geschäfte, die Lebensmittel vertreiben, Bekleidungsboutiquen, Drogerien, Unternehmen, die elektronische Waren verkaufen und sogar Spielzeugläden als Branchen des Einzelhandels. Weiterhin kann eine Abgrenzung aufgrund des Sortiments vorgenommen werden.

Dieses muss nicht immer alle Artikel einer Branche beinhalten, sondern kann sich beispielsweise auch nur auf bestimmte Marken oder sogar nur eine Marke beschränken. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der Unternehmen des Einzelhandels zeigt sich in den Betriebsformen und der Größe. Von den klassischen Zigaretten- oder Süßigkeitenautomaten, die nur rund einen Quadratmeter einnehmen, über Kioske und Tante-Emma-Läden bis hin zu den großen Supermärkten lässt sich alles unter dem Namen Einzelhandel zusammenfassen.

Gründe, die dafür sprechen, ein Franchise im Einzelhandel zu eröffnen

  • Der Einzelhandel kreiert jährlich unglaubliche Summen. Im Moment liegt der Umsatz bei rund 500 Milliarden Euro. Die Lebensmittelindustrie ist wohl der größte und wichtigste Bestandteil des Einzelhandels, der pro Jahr rund 200 Milliarden Euro generiert. Dies liegt darin begründet, dass Nahrung natürlich überlebenswichtig für die Menschen ist, gleichzeitig aber auch ein Genussmittel ist, das die kulturelle Identität eines Landes ausmacht. Aus diesem Grund investieren die Menschen ihr Geld ausgesprochen gerne in Lebensmittel und scheuen sich auch nicht davor den ein oder anderen Euro mehr auszugeben.
  • Durch die große Vielfalt der Branchen des Einzelhandels hat man leider die Qual der Wahl. Wer sich allerdings nicht für eine bestimmte Gruppe von Produkten entscheiden möchte, kann ein Unternehmen eröffnen, dass sich auf verschiedene Artikel spezialisiert, anstatt ein Fachgeschäft zu eröffnen.
  • Wer im Einzelhandel tätig ist, hat täglich mit Kunden zu tun. Und es geht hier nicht nur um deren Akquise und deren feste Bindung an das eigene Unternehmen, sondern vor allem auch um den Kundenkontakt. Die Kundschaft möchte beraten werden und beim Kaufprozess begleitet werden. Und wie immer gilt: Je offener und vertrauter der Umgang mit den Klienten ist, desto häufiger wird man diese auch in den eigenen Niederlassungen sehen.
  • Durch online Versandhäuser musste der Einzelhandel in den letzten Jahren zwar Rückschläge in Kauf nehmen, dennoch zeigt sich, dass die Kunden dennoch den direkten Kauf im Laden bevorzugen. Denn das Internet kann das einzigartige Kauferlebnis und die professionelle Beratung noch nicht ersetzen.
  • Durch den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland steigt auch die Kaufkraft der Deutschen. Und das neu gewonnene Geld wird am liebsten in Konsumgüter investiert.
  • Auch wenn kleinere Firmen in den letzten Jahren einen Rückgang von 4,2 Prozent auf 2,6 Prozent auf dem deutschen Wirtschaftsmarkt wegstecken mussten, zeigt sich dennoch, dass große und etablierte (Franchise-) Unternehmen beständig und stabil sind und bleiben.

Ein Franchise in der Bekleidungsbranche

Mode stellte schon immer einen wichtigen Bestandteil unserer Gesellschaft dar: Könige und der Adel ließen sich die teuersten und erlesensten Stoffe liefern, um sich außergewöhnliche Kleider zu schneidern, die das Volk und andere Herrscher von ihrer Macht und ihrem Reichtum überzeugte.

Auch heute noch setzen die Modeschauen in Paris, New York und London immer wieder neue Trends, welche allein die Menschen in Deutschland dazu verleitet rund 75 Milliarden Euro jährlich für Bekleidung auszugeben. Denn durch Kleidung zeigt man nicht nur seinen Wohlstand und guten Geschmack, sondern gibt auch einen Teil seiner eigenen Identität preis.

Desigual

Die Kleidungsstücke von Desigual stechen ins Auge und fallen auf – sie sind unverwechselbar. Und wer einen Rock, ein T-Shirt oder ein Kleid des Unternehmens trägt, kann sich sicher sein, dass die Marke auf der Straße erkannt wird. Und genau dies war das Ziel des Schweizers Thomas Meyer, als er sich 1984 an die Gründung des Unternehmens Desigual machte. Das erste Kleidungsstück, das der Gründer entwarf, war eine Jeansjacke, die er aus einer Hose schneiderte. Diese Jacke inspirierte Meyer dazu, sich seiner zukünftigen Berufung zu widmen.

Er hatte sich zum Ziel gesetzt, Mode für alle Menschen greifbar und zugänglich zu machen. Etwas zu schaffen, das anders ist als die üblichen Marken und sich von diesen optisch abhebt. Trotzdem sollten die Stücke nicht unbezahlbar sein und mit ihrer Qualität überzeugen.

Eine Herausforderung, der sich der Schweizer gestellt hat und welche er erfolgreich gemeistert hat. Denn bereits 1986 eröffnete Meyer sein erstes Geschäft in Ibiza-Stadt. Ihre Authentizität, welche die Kunden durch die Klamotten ausdrücken können, wird auch in den einzelnen Filialen unterstrichen. Denn das Einkaufen in den Desigual-Filialen soll für die Klienten der spanischen Marke zum Erlebnis werden und sie mit positiven Emotionen versetzen. Aus diesem Grund sind die Niederlassungen innenarchitektonisch so kreiert, dass sie durch Licht und Design die Sinne positiv stimulieren.

Dieses Konzept verfolgt das Unternehmen mittlerweile in rund 100 Ländern, in welchen insgesamt mehr als 4.500 Mitarbeiter eine Anstellung gefunden haben. In Deutschland hat sich Desigual mittlerweile mit mehr als 450 Multibrand Stores, 100 Department Stores und 70 Retail Geschäfte angesiedelt. Trotzdem sind der Schweizer Thomas Meyer und sein Team beständig auf der Suche nach interessierten Existenzgründern, die in der Lage sind das Team zu unterstützen. Da das Unternehmen jedoch extrem hohe Standards setzt, möchte Desigual ausschließlich Unternehmer mit viel Erfahrung im Einzelhandel und ganz besonders in der Mode.

Ein Franchise in der Lebensmittelbranche

Die Lebensmittelbranche ist eine der absatzstärksten Industrien in Deutschland. Und dies verwundert auch nicht, da die Menschen ja schließlich darauf angewiesen sind zu essen und zu trinken und dies mit viel Genuss und Leidenschaft tun. Die Industrie generiert pro Jahr fast 200 Milliarden Euro, wobei die Tendenz steigend ist. Die Lebensmittelbranche setzt sich aus Nahrungsherstellern und -vertreibern zusammen.

Die Betriebe, welche sich auf die Produktion von Nahrungsmitteln spezialisiert haben, stiegen in den letzten zehn Jahren von 5.175 Betrieben im Jahre 2008 auf 5.566 Betriebe im Jahr 2018 an. Die Gastronomie setzt sich zusammen aus 72.500 Restaurants, 34.000 Imbissbuden, 4.200 Bars und Diskotheken und 11.500 Cafés. Diese Masse an Betrieben zeigt, dass die Deutschen sehr viel Wert auf gutes Essen und köstliche Getränke legen und ihr Geld dementsprechend gerne in diesem Bereich investieren. Für Unternehmen ergibt sich aus diesem Grund ein umsatzstarker Sektor, der noch lange nicht ausgeschöpft ist.

BackWerk

Die erste BackWerk-Filiale wurde 2001 eröffnet und revolutionierte den deutschen Wirtschaftsmarkt. Denn ein Konzept, wie das von BackWerk war zuvor noch nie da gewesen und dies kam sofort gut an. Das Unternehmen setzte nämlich auf das Prinzip der Selbstbedienung in den eigenen Niederlassungen. Durch diesen klugen Schachzug war man in der Lage, an Personalkosten zu sparen und dementsprechend die Preise der Produkte anzugleichen.

Doch nicht nur die einzigartige Geschäftsidee garantiert dem Unternehmen beständigen Erfolg, sondern auch ihre Herangehensweise. Denn selbst als der deutsche Wirtschaftsmarkt harte Rückschläge einstecken musste und die Konkurrenz um ihr Überleben bangte, schrieb BackWerk immer noch schwarze Zahlen. Das Unternehmen hat im Laufe der Zeit gelernt, mit Krisen und Problemen umzugehen und schnell Lösungen zu finden. Als der Trend der Bevölkerung sich nun also abwendete vom Fast Food, das schnell und einfach auf der Hand verzehrt werden konnte, baute das Unternehmen kurzer Hand seine Filialen um. Sie wurden modernisiert und mit ansprechenden Sitzbereichen ausgestattet, die zum Verweilen einladen.

Weiterhin ist das Besondere an dem Unternehmen, dass fast 100 Prozent des Umsatzes durch die Franchisenehmer eingenommen werden. Von diesen gibt es mittlerweile mehr als 250 Partner, die erfolgreich über 350 Niederlassungen leiten. Die Franchisepartner stammen aus allen Branchen und können auch ohne Erfahrung in das Franchiseunternehmen einsteigen. Dieses bereitet seine zukünftigen Partner schließlich ausgezeichnet auf die Anforderungen vor und sichert sich somit seine marktführende Position.

Ein Franchise im Kfz-Bereich

Die Deutschen und auch der Rest der Welt liebt die deutschen Autos & KFZ. Sie zeichnen sich durch Sicherheit, Qualität und Beständigkeit aus und werden aus diesem Grund international exportiert. Tatsächlich generiert unsere beliebte Automobilindustrie rund 430 Milliarden Euro und stellt somit die Haupteinnahmequelle unserer Bundesrepublik dar.

64 Prozent des Umsatzes nehmen wir durch die Exporte ins Ausland ein. Doch die restlichen 36 Prozent werden im eigenen Land erzielt. Im Moment sind 57 Millionen Kraftfahrzeuge in Deutschland registriert, welche viel Pflege, Reparatur und Aufmerksamkeit benötigen. Und die Deutschen sind mehr als gewillt, ihr Geld in den beliebtesten Gebrauchsgegenstand auf der Welt zu investieren.

Ecoline Wash

Jeden Sonntag finden die Schlangen vor den Autowaschanlagen kein Ende, denn dies ist der Tag, an welchem sich die deutschen Männer bevorzugt um ihr geliebtes Auto kümmern. Eine moderne und bequemere Möglichkeit, um sein Kraftfahrzeug von jeglichem Schmutz und Staub zu befreien, ist das Konzept von Ecoline Wash, das mittlerweile seit mehr als zehn Jahren auf dem Markt ist. Die Franchisenehmer des Unternehmens werden mit einem Automobil ausgestattet, dass über eine besondere Dampftechnologie verfügt, welche die Autos gründlich jedoch schonend reinigt. Und für die Kundschaft könnte dieser Service nicht einfacher zugänglich sein. Durch die firmeneigene App können sie sich mit nur wenigen Klicks den Service an den gewünschten Ort bestellen und ohne lästiges Anstehen und Warten ihr Auto reinigen lassen.
Ecoline sucht Neueinsteiger, aber auch bereits bestehende Unternehmer im Automobilbereich, die interessiert an einer Zusammenarbeit sind.

 

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