How to Startup: Entdecken Sie das Gründer Gen in sich!

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Schon seit geraumer Zeit verspüren Sie fehlende Motivation in sich. Schon alleine das Aufstehen fällt Ihnen morgens schwer und dies hängt nicht damit zusammen, dass sie zu lange wach geblieben sind, oder zu viel Sport treiben. Nein, es ist viel mehr der Alltag, mit dem Sie nicht mehr klarkommen und den Sie keine Sekunde länger ertragen können und wollen.

Der ständig gleiche Ablauf und diese Routine machen sie schlapp und krank. Sie sind gelangweilt von Ihrem Job und allein der Gedanke, dass Sie sich am nächsten Tag erneut auf die Arbeit schleppen müssen, macht Ihnen schlechte Laune. Denn Anweisungen befolgen, feste Arbeitszeiten und die fehlende Selbstbestimmung war noch nie Ihr Ding und wird es wohl auch nie sein.

Sie streben nach mehr und wissen es eigentlich schon seit langer Zeit: Das klassische Angestelltenverhältnis ist einfach nichts für Sie. Doch die hohen Kosten der Selbstständigkeit, die große Verantwortung und das Risiko schrecken Sie ab. Also, was tun? Den Traum an den Nagel hängen und alles beim Alten belassen? Falsch, versuchen Sie es doch stattdessen mit dem Franchising. Dessen Vorteile und Ihre Voraussetzungen für das Unternehmertum wollen wir Ihnen im folgenden Artikel darlegen.

1) Was macht das Franchising so besonders?

Weniger Risiken, mehr Chancen

Das Franchising gilt als sicherere und einfachere Methode, um sich selbstständig zu machen, als ein eigenes Unternehmen zu gründen. Dies ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Zunächst einmal hängt dies damit zusammen, dass die Franchisenehmer im Regelfall genau abschätzen können, welche Kosten auf sie zukommen. Denn der Franchisegeber hat normalerweise schon so einige Existenzgründungen beaufsichtigt und durchgeführt und kann sehr gut beurteilen, mit welchen Investitionen zu rechnen ist. Häufig fordern die Franchisegeber eine Einstiegsgebühr. Bei einer 2017 durchgeführten Messung betrug diese durchschnittlich 13.300 Euro.

Ebenso sollte ein gewisses Startkapital vorhanden sein, um die Liquidität des Franchisenehmers festzustellen. Dies sind jedoch Kosten, welche nur einmalig auf die Franchisepartner zukommen. Im weiteren Verlauf der Zusammenarbeit werden monatliche Franchisegebühren erhoben. Laut einer Umfrage von Statista beliefen sich diese auf rund 5,3 Prozent des Gewinns. Franchisenehmer können weiterhin oftmals entscheiden, ob sie die unternehmensübergreifenden Werbemaßnahmen in Anspruch nehmen wollen oder nicht.

Selbstverständlich erhebt der Franchisegeber hierfür eine Werbegebühr, welche monatlich zu begleichen ist und sich durchschnittlich auf 1,5 Prozent des Umsatzes beläuft. Auch wenn sich nun viele wohl denken, dass man sich diese Kosten wohl sparen kann, ist anzumerken, dass Werbung eine komplizierte Aufgabe ist, mit der viel Planung, Analysen und Arbeit verbunden ist. Sie ist also nicht nur zeitaufwendig, sondern leider auch noch kostspielig. Denn Werbung läuft heutzutage nicht mehr nur über Flyer und Prospekte, sondern vor allem auch durch moderne Medien, wie Fernsehen, Radio und Internet.

Auch wenn Sie also einen Teil Ihres Gewinnes an Ihren Franchisegeber abgeben müssen, sind die Kosten immer noch viel geringer als bei einer selbstständigen Gründung. Weiterhin haben Sie einen Partner an Ihrer Seite, welcher sich schon lange und vor allem ausgiebig mit dem aktuellen Wirtschaftsmarkt auseinandergesetzt hat.

Unter der Direktion Ihres Franchisegebers arbeitet ein Team beständig an neuen Konzepten und Ideen, wie die Kundschaft am besten in die Filialen des Unternehmens gelockt werden können und haben dabei auch immer ein waches Auge auf die Konkurrenz.

Einstiegserleichterung

Die wichtigste und zugleich auch fordernste Zeit eines Betriebs, ist die Startphase. Denn hier trennt sich die Spreu von dem Weizen. Franchisenehmer können und müssen ihrem Franchisegeber hier zeigen, was in ihnen steckt und dass sie die nötige Motivation und das Potenzial zum Franchisepartner haben.

Auch wenn sich diese Phase hauptsächlich durch viel Arbeit, Stress und eine hohe Belastung auszeichnet, müssen die Franchisenehmer am Ball bleiben und nicht nachlassen. Denn diese Ausdauer entscheidet, wie die Kundschaft den Betrieb bewertet und ob sie zukünftig treue Kunden werden.

Franchisenehmer haben den großen Vorteil, dass sie während dieser gesamten Zeit bis zum Erreichen des Break-Even intensiv von der Systemzentrale begleitet werden. Diese steht den Franchisenehmern bei Bankgängen zur Seite, hilft bei der Auswahl des Personals und ist die Begleitung bei jeglichen Schwierigkeiten im geschäftlichen Alltag.

Außerdem profitieren die Franchisepartner von dem bereits ausgearbeiteten Konzept. Die unternehmerischen Abläufe, Routinen und Strukturen sind bereits perfektioniert und bedürfen in den meisten Fällen nur kleinen Überarbeitungen. Der Franchisenehmer erhält zusätzlich häufig auch einen schlüsselfertigen Betrieb. Die Inneneinrichtung ist oftmals nicht nur bereits ausgearbeitet, sondern wird dem Franchisenehmer spendiert, Regale beinhalten die zu verkaufenden Produkte und die Büros sind schon eingerichtet.

Umfassende Unterstützung

Die Hilfe der Systemzentrale fängt jedoch schon vor der eigentlichen Gründung an. So wird gemeinsam ein passender Standort gesucht, der über alle Faktoren verfügt, die einen beständigen Kundenstrom garantieren.

Zudem wird der Franchisenehmer nicht nur bei der Wahl des Personals beraten, sondern wird intensiv in deren Führung und Leitung geschult. Diese Fortbildungen setzen sich auch im Laufe der Zusammenarbeit fort und lernen dem Franchisenehmer klassische fachliche Kompetenzen seines Betriebs und gleichzeitig aber auch unternehmerische Fähigkeiten.

Sollten Probleme oder Unsicherheiten auftauchen, kann man ohne Bedenken zum Hörer greifen und um Rat fragen. Ein weiterer Pluspunkt des Franchisings ist allerdings das Franchisenetzwerk. Die Franchisepartner eines Unternehmens lernen sich auf gemeinsamen Schulungen und Vorträgen kennen und können Freundschaften mit Gleichgesinnten schließen, aber auch Erfahrung und Informationen austauschen.

Vorteile durch Marken- und Namenrechte

Wer sich einer bereits bekannten Marke anschließt, erspart sich viel Arbeit. Zum einen verfügt der Franchisegeber häufig über langjährige Geschäftspartner, wodurch die Franchisenehmer auch von Einkaufs- und Kostenvorteilen profitieren.

Zudem sind Menschen Gewohnheitstiere, welche sich lieber an das Bekannte halten, als etwas Neues auszuprobieren. Wer also ein Unternehmen gefunden hat, dem er vertraut, der wird nur im äußersten Notfall davon abweichen. Durch die Übernahme der Marke und des Namens Ihres Franchiseunternehmens sichern Sie sich also ohne jegliches Zutun bereits einen festen Kundenstamm.

Durch gemeinsame Werbung können Sie weiterhin fest davon ausgehen, dass Sie die gewünschte Zielgruppe erreichen und durch spezielle Maßnahmen auf sich aufmerksam machen. Eine weitere Erleichterung stellt die zentralisierte Buchhaltung dar. Franchisenehmer sparen sich dadurch Personalkosten und müssen sich nicht mit der Angleichung verschiedener Buchhaltungsprogrammen auseinandersetzen.

2) Eigenschaften, welche Sie zum optimalen Unternehmer machen

Jetzt, da wir Sie von einem Start-up durch Franchising überzeugt haben, gilt es nur noch festzustellen, ob Sie das Gründer Gen besitzen. Oft hört man Ausdrücke, wie „der geborene Unternehmer“, doch zunächst sollten wir mal klarstellen, dass dieser nicht existiert. Vielmehr ist es eher so, dass man als Unternehmer über eine Reihe an Eigenschaften verfügen sollte, welche vorteilhaft für die Arbeit in einem Unternehmen sind.

Denn das Bild, welches uns die Gesellschaft vom perfekten Unternehmer vermittelt, ist schlicht und einfach zu hoch gegriffen. Die Beschreibungen, welche sich auf Internetseiten und in Ratgebern wiederfinden sind unerreichbar und es wird sich kaum ein Mensch auf der gesamten Welt finden, der all diese Kompetenzen in sich vereint. Statt also an unseren eigenen Fähigkeiten zu zweifeln und unsere Pläne ins Nichts verlaufen zu lassen, sollten wir stattdessen das Bild des Unternehmers überarbeiten.

Denn feststeht, dass vor allem mit der Hilfe des Franchisings jeder Zugang zum Unternehmertum hat und auch alle das Zeug dazu haben. Der Erfahrung gemäß kann man Unternehmer nicht durch die Persönlichkeit definieren, sondern vor allem durch die Motivation. Ein Franchisenehmer oder Selbstständiger sollte überzeugt von der Geschäftsidee sein und sich mit seinem Konzept auch identifizieren können.

Beispielsweise kann ein veganes Restaurant nicht von jemandem geführt werden, der Fleisch und Tierprodukte isst. Denn der vegane Lebensstil ist nicht nur eine Art sich zu ernähren, sondern beinhaltet vielmehr auch Werte und eine Lebenseinstellung.

Dies sollte sich vor allem auch in der Corporate Culture des Unternehmens wiederfinden und auf Bereiche außerhalb des geschäftlichen Betriebs ausbreiten. Denn wer sich im Winter mit einem Pelzmantel vor der Kälte schützt und seine Produkte von zweifelhaften Unternehmen bezieht, der hinterlässt keinen glaubhaften und professionellen Eindruck bei seiner Kundschaft.

Trotzdem gibt es natürlich einige Eigenschaften, die vorteilhaft sind, wenn man sich mit der Idee trägt, in ein Franchiseunternehmen einzusteigen. In erster Linie sollte man sich eine Branche aussuchen, welche einem Spaß bereitet. Verknüpfen Sie Ihre Hobbys mit Ihrem Beruf und erleben Sie selbst am eigenen Leib, wie sich wahre Arbeitsfreude anfühlen kann.

Als Selbstständiger werden Zeiten kommen, die nicht einfach sind; sogenannte Durststrecken. Wenn Sie keine Freude an Ihrer Arbeit haben, werden Sie schnell das Handtuch werfen und aufgeben. Starten Sie allerdings jeden Tag mit viel Leidenschaft und Motivation, wird es Ihnen nicht schwerfallen, sich den Problemen zu stellen und die Hindernisse ganz einfach aus dem Weg zu räumen.

Weiterhin wird es vorkommen, dass Sie Ihre angestrebten Ziele nicht umsetzen können. Das muss sich nicht zwangsläufig auf ihren gesamten Betrieb beziehen, sondern kann durchaus auch nur ein gesetztes Umsatzziel sein. Wichtig ist jedoch vor allem, dass Sie mit solchen Vorfällen rechnen und sich nicht gleich vor Verzweiflung die Haare raufen. Irren ist menschlich und nicht jedes Geschäftsjahr muss eine Steigerung des Vorherigen darstellen. Beweisen Sie Ausdauer und lernen Sie aus Ihren Fehlern!

Zu guter Letzt ist ein Unternehmer natürlich nur so erfolgreich, wie sein Team. Stellen Sie deswegen sicher, dass sich Ihre Mitarbeiter wohlfühlen und ein angenehmes Arbeitsklima herrscht. Finden Sie freundliche Worte, und verpacken Sie Kritik höflich. Doch vor allem motivieren Sie Ihre Angestellten und achten Sie darauf, dass diese stets gerne auf die Arbeit kommen!

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