Erleichterung durch Kündigung: Werden Sie Ihr eigener Chef!

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Wie sieht es bei Ihnen beruflich aus? Fühlen Sie sich erfüllt und verwirklicht? Oder fühlen Sie sich leer und fremdbestimmt durch Ihren Chef? Falls dies der Fall sein sollte, könnte eine Kündigung Abhilfe schaffen. Drehen Sie den Spieß um und werden Sie einfach Ihr eigener Chef! Franchising hilft Ihnen, Ihre unternehmerischen Träume zu verwirklichen! Allerdings sollten Sie Ihre Kündigung wohl überlegen und nicht Hals über Kopf eine Entscheidung treffen. Der Schritt in die Selbstständigkeit kann für viele eine große Erleichterung bedeuten: Als Existenzgründer steht man auf eigenen Füßen und man kann sich selbst verwirklichen. Anbei erfahren Sie, was Sie bei diesem Prozess beachten sollten.

Der Schritt in die Selbstständigkeit: Erleichterung oder Überforderung?

Wer das Angestelltenverhältnis satt hat und sich selbstständig machen möchte, der sollte über eine Kündigung nachdenken. Der Schritt in die Selbstständigkeit kann mit einer großen Erleichterung einhergehen, sollte man das Zeug zum Gründer haben. Als Existenzgründer wird man unternehmerisch tätig und meldet entweder ein Gewerbe an oder aber man geht einer freiberuflichen Geschäftstätigkeit nach – hier kommt es immer auf die jeweilige Tätigkeit an.

Was für Existenzgründer gibt es?

Mittlerweile gibt es drei charakteristische Altersgruppen von Existenzgründern:

  • Junge Leute mit kurzer Berufserfahrung nach Studium oder Ausbildung: Diese jungen Gründer sind meist vom Angestelltendasein enttäuscht und gefrustet, so dass sie sich in Form einer Gründung selbst verwirklichen möchten. Gerade das Start-up-Modell wird oft von jungen, motivierten Gründern favorisiert. Sie sind jung und verfügen über den nötigen Drive, allerdings fehlt es ihnen oft noch an umfassenderer Berufserfahrung.

  • Gründer Ü-40 mit extensiver Berufserfahrung in Unternehmen: Bei diesen Existenzgründern sieht es anders aus, da sie meist über Spezialwissen verfügen und mit renommierten Unternehmen zusammengearbeitet haben. Zudem verfügen sie über ein großes Netzwerk an hilfreich Kontakten. Oft nutzen sie ihre Berufserfahrung und machen sich mit unternehmensnahen Dienstleistungen selbstständig.

  • Die Silver Ager ab 65 plus: Diese lebensälteren Gründer sind mittlerweile verstärkt in der Gründerlandschaft vertreten. Und zwar liegt das mitunter auch am demografischen Wandel: Schließlich werden die lebensälteren Menschen mehr, während die jüngeren Menschen weniger werden. Ebenso sind die Silver Agers heute fitter, gesunder und leistungsfähiger als ihre Vorgänger noch vor einigen Jahrzehnten. Ihr großer Vorteil ist, dass sie die Bedürfnisse dieses wachsenden Kundenmarktes selbst bestens kennen und sich der Markt zukünftig noch stärker auf deren Nachfrage einstellen müssen wird.

Welche Schritte sind zur Existenzgründung nötig?

Wer sich Erleichterung durch eine Kündigung erhofft, der sollte sich zunächst einmal fragen, ob man überhaupt über die passenden Gründer-Qualitäten verfügt. Im nächsten Schritt kommt es darauf an, das passende Modell für die Gründung zu finden und das Projekt entsprechend wohl kalkuliert und überlegt anzugehen. Nur so können Sie Ihr Unternehmertum auf ein solides Fundament setzen! Anbei geben wir Ihnen ein paar Tipps, wie Sie Ihre Gründung angehen könnten:

  • Sind Sie ein Unternehmertyp?

Wer sich durch eine Kündigung Erleichterung erhofft, der sollte zunächst überlegen, ob er auch über die entsprechenden Skills verfügt, auf die es als Unternehmer ankommt. Denn wer sich selbstständig machen möchte, der sollte über eine gefestigte und hoch motivierte Persönlichkeit verfügen, so dass man den stressigen Umständen und langen Arbeitstagen der anfänglichen Phase gewachsen ist. Statt 40-Arbeitsstunden die Wochen werden Sie als Unternehmer aller Voraussicht nach einer 50- oder 60-Stunden-Woche nachgehen – und das trotz gutem Zeitmanagement.

Nine-to-Five ade! Wer gründet, der sollte in jedem Fall seinen Partner ins Boot holen, da solch ein Unterfangen ohne Unterstützung und mentalen Support aus dem nächsten Umfeld nur schwer umzusetzen ist.

Seien Sie daher sehr selbstkritisch: Möchten und können Sie das unternehmerische Risiko tragen? Verfügen Sie außerdem über die nötigen Führungskompetenzen, um Mitarbeiter zu führen und zu begeistern? Machen Sie hier unseren Persönlichkeits-Selbsttest für Gründer!

  • In welchem Format möchten Sie sich selbstständig machen?

Auch wenn allein der Gedanke an eine Kündigung für Erleichterung bei Ihnen sorgt, so sollten Sie nicht vergessen, dass Sie dazu auch eine zündende Geschäftsidee benötigen – es sei denn, Sie wählen eine Gründung mit System als das Format der Wahl. Als eigenständiger Unternehmer sollten Sie sich klar machen, wie viel Aufwand eine Existenzgründung ist: Die Geschäftsidee muss zur Marktreife gebracht werden, ein Firmenname muss her und die Marke muss sich daraufhin erfolgreich am Markt etablieren. Ebenso sollten Sie bedenken, dass Sie über ausreichend Eigenkapital beziehungsweise über eine gute Bonität verfügen, um günstig an Fremdkapital zu kommen.

Oder aber Sie wagen den Schritt in die Selbstständigkeit mithilfe von Franchising. Denn als Franchisenehmer benötigen Sie keine eigene Geschäftsidee, Sie übernehmen einfach das vorgefertigte, etablierte Geschäftskonzept, was sich bereits am Markt einen Namen gemacht hat. Und das Beste: Das Franchising ist in jeder erdenklichen Branche und sogar in zahlreichen Marktnischen vertreten: Abgesehen von Mode und Bekleidungs Franchises, Gastronomie Franchises und Einzelhandel Franchises, ist das Franchising auch in der tierischen Kinderbetreuung, der 24/7 ambulanten Seniorenpflege und dem Consulting vertreten. Aus diesem Grund ist für jeden Aussteiger aus dem Angestelltenverhältnis ein passendes Konzept für den Franchise-Einstieg dabei.

  • Planen Sie sauber: Von der Geschäftsidee zum unternehmerischen Erfolg!

Wer gründet, der sollte dieses Projekt nicht unterschätzen! Denn um einmal als erfolgreicher Franchise-Unternehmer da zu stehen, sollte die Gründung von vorne bis hinten durchkalkuliert werden. Aus diesem Grund spielt die Erstellung des Businessplans eine sehr entscheidende Rolle. Denn in diesem Dokument stellen Sie die Wirtschaftlichkeit Ihrer eigenen Geschäftsidee oder aber die Umsetzung eines Franchisekonzeptes auf die Probe. Sie beschreiben die angebotenen Produkte oder aber Dienstleistungen, Sie definieren Ihre Zielgruppe und führen eine Marktanalyse durch. Außerdem sollten Sie im Businessplan bereits Ihre Unternehmensziele festlegen und eine fundierte Finanzierungsplanung erarbeiten, so dass der Cash-Flow im Nachhinein auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht attraktiv ist. Letztlich dient der Businessplan auch als Grundlage für die Fremdkapitalbeschaffung – sorgen Sie also dafür, dass der Businessplan Hand und Fuß hat, damit Sie auch die Geldgeber von Ihrer Gründung überzeugen können.

Welche Besonderheiten gilt es beim Franchising zu beachten?

Auch als zukünftiger Franchisenehmer sollten Sie prüfen, ob sich Ihre Persönlichkeit für eine Gründung via Franchising eignet. Denn auch wenn Sie dank Franchising ein etabliertes Geschäftskonzept vom Franchisegeber übernehmen können und somit risikoärmer gründen können, so sollten Sie sich darüber bewusst sein, dass Sie sich stets an die Vorgaben von oben aus der Franchisezentrale zu richten haben. Denn wer mit einem Franchisesystem gründet, der erhält nicht nur ein funktionierendes Konzept an die Hand, sondern der hat sich auch an die unternehmerische Marschroute des Franchisegebers zu halten. Aus diesem Grund ist die berufliche Selbstständigkeit relativ vorgeschrieben, auch wenn man über gewisse unternehmerische Freiheiten selbst verfügen kann. Hier kommt es aber stark auf die Persönlichkeit des Gründers an: Wer ein kreativer Freigeist ist, der ist sicherlich besser aufgehoben, wenn er eigene Wege geht. Wer sich mit Regeln und Vorgaben identifizieren kann und den Support der Systemzentrale und eines großen Franchisenetzwerkes bevorzugt, der wird sich sicherlich als der perfekte Franchisenehmer herausstellen!

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