Ein ERP-System: Das Richtige für Ihr Franchise-Unternehmen?

10.07.2018 07:30 | Ein Unternehmen gründen

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Es ist ein zweischneidiges Schwert - ein Wunderding, das alles kann, wenn man es entsprechend füttert. Für Anfänger mag es eine Hilfe sein, Fortgeschrittene könnten sich dadurch behindert fühlen. Jeder, der Zugriff hat, kann sehen, was abläuft, das ERP-System plant selbstständig, wenn man sich die dafür nötige Mühe gemacht hat. Die erzeugbare Übersicht will zunächst einerseits erarbeitet sein und führt andererseits nicht immer zu Erleichterungen. Mancher möchte vielleicht eigene Wege gehen.

Franchise-Unternehmen werden durchsichtig mit dem ERP-System

Auf jeden Fall brauchen Nutzer ausreichend Affinität zu Programmiertem. Wenn es daran hapern sollte, kann es schwierig werden, haben sie jedoch abweichende Vorstellungen, sind die so kaum umzusetzen. Standardisiertes hat den Vorteil, dass man sich danach richten kann, ist aber auch daran gebunden. Das große Ganze ist nicht unbedingt etwas, das man im Moment sehr gut gebrauchen kann, es schadet aber kaum, wenn jederzeit darauf zurückzugreifen ist. Zu unterscheiden bleibt Spartenwissen von dem, was alles miteinander verbindet. Die Produktion etwa muss auch in Franchise-Unternehmen ebenso beständig kontrolliert werden wie das Personalwesen und anderes, was vorderhand ein Einzeldasein führt. Erst in der Zusammenschau aber ergibt sich daraus die besondere Rolle für das gemeinsame Ziel.

Fachübergreifend Ergebnisse erreichen mit einem ERP-System

Es kann auch rechtzeitig gewarnt werden, wenn jemand auszuscheren droht, was Konsequenzen für alle anderen Beteiligten haben dürfte. Einer muss ja die Zügel in der Hand behalten, das kann allzeit derjenige sein, welcher sich vergewissern möchte. Umständliches Nachfragen, wofür manches Mal die Zeit nicht reicht, erübrigt sich, weil sämtliche Daten einsehbar sind. Allein ihrer Masse wegen ist es zwingend notwendig, dass sich nichts Überflüssiges anhäuft, was dann kaum möglich scheint, wenn man am Anfang steht. Hier werden aber bereits die Weichen gestellt für künftig zu erzielende Befunde, während jeder Fehler sich rächt. Ist dagegen eine Umstellung angedacht, erleichtern vorhandene Schnittstellen das Vorhaben erheblich.

Nur aufbereitete Daten können ohne Probleme umziehen

Wurde jedoch bislang ziemlich unsortiert gesammelt, bietet das die Chance für einen Neubeginn. Jetzt endlich bekommt der Datensalat eine Struktur, die allen nützt, weil niemand mehr allein vor sich hin wurschteln muss. Das erspart eine Menge mit einem Schlag überflüssig werdender Recherchen, dürfte aber auch ein erhebliches Maß an Extra-Arbeit bedeuten. Doch diesen Aufwand betreibt man gern im Hinblick auf die zu erwartenden Erleichterungen. Zunächst einmal begnügt man sich dabei natürlich mit dem Wesentlichen und kann dann ohne große Schwierigkeiten auch Ergänzungen vornehmen. Die Modulbauweise ist ausgesprochen übersichtlich und leicht zu handhaben, hat man sich erst mit ihr angefreundet.

Je nachdem, was man im Einzelnen gerade benötigt

Es kann ja sein, dass eins sich mit anderem überlappt, womit grundsätzlich nicht zu rechnen war, aber nach Reaktion verlangt. Für spezielle Bedürfnisse hat das ERP-System ein offenes Ohr, dem es sich auch verschließen kann, wenn kein Bedarf besteht. Der Gründer wird es sich anders zurechtschneidern als ein funktionierender Filialbetrieb.

  • Wenn es auch nicht immer leicht zu installieren ist,
  • lässt sich ein ERP-System in kundigen Händen doch universell anwenden.

Längst nicht mehr so umständlich wie ehedem zu bedienen, bietet es eine enorme Flexibilität. Empfehlenswert wäre allerdings, Datenbestände leicht übertragbar aufzubereiten. Dann kann man auch leicht den Anbieter wechseln oder Erweiterungen vornehmen, die auf individuelle Anforderungen zugeschnitten sind.

Lernsoftware ausschließlich für interne Zwecke

ERP, was nichts anderes heißt, als dass es dabei um zur Verfügung stehende Mittel und ihre optimale Verwendung geht, ist ein Alleskönner, der viel mehr bietet, als manch einer benötigt. Es gibt ihm jedoch Gelegenheit, Zusammenhänge zu verstehen, ohne dafür in anderen Abteilungen hospitieren zu müssen. Alles Lästige kann ebenso über Bord geworfen werden, wie Hintergrundwissen abrufbar wird, wenn das gewünscht ist. Manchmal scheint es besser, dass nicht jeder alles weiß, es kann jedoch auch der internen Weiterbildung dienen. Auf jeden Fall lässt sich eine Menge Zeit einsparen, wenn alles reibungslos läuft. ERP-Systeme sind ausbaufähig in Richtung der zunehmenden Digitalisierung, nicht zuletzt in Bezug auf Archiviertes.

Unverbindlich Kollegen auf die Finger sehen

Der gesamte Betriebsablauf lässt sich überschaubar organisieren, ohne dass viele fleißige Hände beständig damit beschäftigt wären. Es ist zwar einiges an Vorarbeit zu leisten, doch wenn sie bewältigt ist, kann man sich im Verkauf auch ganz diskret davon überzeugen, warum die angekündigte Marketingmaßnahme noch nicht umgesetzt werden konnte. Das beruhigt, ohne böses Blut zu schaffen und fördert die Verständigung untereinander. Keiner muss warten, bis die Wut überkocht, sondern kann sich rechtzeitig und eigenhändig selbst besänftigen. Sollten dabei allerdings Zweifel auftreten, rangiert der Respekt vor den Kollegen vor dem Drang, Rechtfertigung zu begehren. Es darf nicht so weit gehen, dass Fachfremde sich in andere Verantwortungsbereiche einmischen.

Erläuterndes für auch davon Betroffene

Allerdings sollten Entscheidungsträger sich ebenso wenig in einen Elfenbeinturm zurückziehen und stattdessen Erklärendes beisteuern, sofern ihr Pensum dies erlaubt. Das steigert die Achtung, die man ihnen entgegenbringt und hilft dabei, berechtigterweise neugierige Mitarbeiter nicht wie Ochsen vor dem Scheunentor stehen zu lassen. Es liegt in erster Linie am Franchisegeber, bestimmte Türchen zu öffnen und andere zu verschließen, wobei kein Neid aufkommen muss, wenn der eine oder andere einen erweiterten Zugangsbereich hat. Damit kann auch deutlich gemacht werden, dass eine Einarbeitung in neue Gebiete bevorsteht oder bereits abgeschlossen ist. Der Computer nimmt so leicht nichts übel, es sei denn, er würde falsch bedient.

Chancen nutzen oder Abstand nehmen

Resümierend bietet der handliche Universalgelehrte eine ganze Reihe kostengünstiger Alternativen zu dem, was ohne ihn nur schwer zu machen wäre. Arbeiten Sie sich gründlich ein und nutzen die Möglichkeiten ganz nach Ihrem Gusto, es lohnt sich, wenn man sie beherrscht. Allerdings dürfte es auch Franchisesysteme geben, die nur beschränkten Gebrauch davon machen wollen, um tatkräftige Helfer nicht unnütz zu belasten. Es kommt halt darauf an, was man will. Hier und da sind noch Talente zu entdecken, anderswo die Aufgaben klar verteilt. Durchaus verwirrend kann es sein, in Bereiche vorzudringen, auf die man aus gutem Grund keinen Einfluss hat.

Wenn sich aber im Hintergrund beständig etwas tut, das stets verborgen bleibt, fördert dies nicht gerade die Einsicht in das zuverlässige Wirken des Systems. Überlegen Sie gut, wem Sie was zutrauen wollen oder lieber nicht, zeichnen Sie ein Ebenbild.

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