Expat: Auslandsaufenthalte beflügeln Ihre Karriere

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Auslandserfahrungen gelten auch heute noch als der ultimative Karriere-Booster. Als Expat im Ausland kann man sich beruflich in der Ferne verwirklichen. Und obendrein verdienen Expats auch besser als die Daheimgebliebenen. Heute erläutern wir Ihnen, warum ein Auslandsaufenthalt für Arbeitgeber wie auch die Expats selbst so interessant ist und zeigen Ihnen auf, welche Auslandserfahrungen beim Franchising möglich sind.

Expat: Der Traum vom prestigeträchtigen Auswanderer mit fürstlichem Gehalt

Der Begriff Expat stammt vom Englischen expatriate ab, also diejenigen, die außerhalb ihrer eigentlichen Heimat einen neuen Wohnsitz gefunden haben. Vor Jahrzehnten wurden vor allem Führungskräfte von multinationalen Konzernen als Expat bezeichnet, wenn sie von ihren Arbeitgebern für einen gewissen Zeitraum ins Ausland entsandt wurden. Auch Botschafter und Diplomaten gehören zu den klassischen Expats, so dass es sich um einen sehr prestigeträchtigen Begriff handelt, der nach Attachékoffer, Reisepässen und interkontinentalen Flügen klingt. Das war ursprünglich der Fall, denn Auslandseinsätze waren damals noch eine sehr kostspielige Angelegenheit, die sich nicht jeder Arbeitergeber leisten konnte. Heute in der globalen, vernetzten Welt sieht das bereits ganz anders aus. Reisen und internationale Einsätze gehören zu unserem heutigen Lifestyle fast schon dazu. Und trotzdem scheinen Auslandsaufenthalte und das Dasein als Expat immer noch entscheidend für den richtigen Karriere-Kick zu sein.

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Was macht das Leben eines Expats so attraktiv?

Zum einen gibt es die höhere finanzielle Vergütung, die für ein Leben als Expat spricht. Und zum anderen kann ein Auslandsaufhalt persönliches Wachstum, eine höhere Lebensqualität oder aber mehr Sinn im Beruf versprechen.

Umfragen und Studien zur Folge verdienen Expats mehr: Viele Expats gaben an, dass Sie im Ausland mehr verdienen würden als in der Heimat. Der jährliche Bonus eines Expats liegt bei rund 21.000 US-Dollar, was einen üppigen monatlichen Bonus ausmacht. Mehr noch: Manche Expats gaben an, dass sie ihr Einkommen sogar verdoppeln konnten! Vor allem diejenigen, die sich in der arabischen Welt – also Saudi Arabien, Katar oder aber den Vereinigten Arabischen Emiraten niederließen, könnten die höchsten Lohnanstiege verzeichnen. Die drei top Branchen, in denen Expats tätig sind, sind dabei der Finanzsektor, die Bildung oder aber IT.

Abgesehen davon, dass sich ein Auslandseinsatz also in finanzieller Weise auszahlt, ist das Dasein als Expat insofern bereichernd, da die befragte Expats angaben, zufriedener mit ihrem Job zu sein, mehr Sinn in ihrer Arbeit zu sehen und generell positiver auf ihr Leben zu blicken. Und damit nicht genug: Die Hälfte der befragten Expats gab darüber an, dass sie im Ausland eine höhere Lebensqualität genießen könnten und das Gefühl hätten, ihnen würde dort eine bessere Work-Life-Balance geboten werden.

Jedoch: Das Dasein als Expat kann auch seinen Preis haben!

Natürlich klingt all dies nur allzu attraktiv, allerdings darf man nicht vergessen, dass man sich im Ausland unbedingt darauf einstellen muss, dass Dinge anders laufen, und man Geduld braucht, wenn etwas nicht auf Anhieb gelingt. Denn als Expat sollte man definitiv über sehr viel Toleranz und Flexibilität verfügen. Dafür kann man allerdings auch eine andere Kultur auf eine viel intensivere Weise genießen als es bei einem zweiwöchigen Urlaub der Fall ist.

Andere Länder, andere Sitten

In einem kulturell anderen Kontext trifft man auf andere Mentalitäten, was gerade für Frauen, die alleine in einer männerdominierten Welt unterwegs sind, zur Herausforderung werden kann. Je nach Zielland kann sich die Wohnungssuche schwierig gestalten und die Lebenshaltungskosten können höher ausfallen als gedacht. Außerdem kann es schwierig sein, als Expat in der lokalen Kultur Anschluss zu finden. Beherrscht man die Landessprache nicht, so kann die Kommunikation mit den Einheimischen durchaus umständlich sein. Und zu guter Letzt sollte man sich auf zahlreiche bürokratische Vorgänge einstellen, während man meist keine attraktiven sozialen Absicherungen wie in der deutschen Heimat genießen kann – Stichwort: Mutterschutz, Arbeitslosengeld oder aber Rente.

Bei manchen Auswanderern kann es der Fall sein, dass sich die Auslandserfahrung erst auf lange Sicht auszahlt. Und tatsächlich: Es gibt zahlreiche Expats die sogar finanzielle Einbußen in Kauf nehmen, damit sie ihren Traum vom Auswandern realisieren können. Wer also überlegt, ins Ausland zu gehen, der sollte neugierig sein, über ein immenses Durchhaltevermögen, eine große Portion Idealismus und den entsprechenden Realitätssinn verfügen!

Auslandserfahrung und Dasein als Expat: Was ist mit Franchising möglich?

Generell gilt: In der Berufswelt gilt eine Auslandserfahrung als wirkungsvolles Add-on auf dem Lebenslauf. Bewerber können so mit ihrer Bewerbung positiv aus der Masse herausstechen und sich zusätzlich ein ganz individuelles Profil geben. Neben einer Auslandserfahrung schauen Personaler allerdings auch immer auf die Berufserfahrung. Nur wie verhält es sich beim Franchising?

Auslandserfahrungen im Franchising

Auch bei Franchisegebern wird es gerne gesehen, wenn ein zukünftiger Franchisenehmer über Erfahrungen im Ausland verfügt. Denn dies lässt meist darauf schließen, dass er über ausgezeichnete sprachliche Fähigkeiten und eine ausgeprägte internationale Kompetenz verfügt. Darüber hinaus gelten Franchisenehmer mit einschlägiger Auslandserfahrung als Organisationstalente, die mit einer hohen Eigeninitiative, selbstständig und flexibel arbeiten können, während sie offen für Neues sind und meist über eine umfassende soziale Kompetenz verfügen. Und diese Eigenschaften wiederum wirken sich positiv auf den Führungsstil eines Franchisenehmers aus. Und dieser ist entscheidend, wenn man einen Franchisebetrieb erfolgreich aufziehen möchte. Eine Auslandserfahrung zahlt sich also aus.

„Ich bin dann mal weg!“ – Karriere mit einem Masterfranchise

Wer über eine extensive Erfahrung und umfassendes Wissen in einem Land verfügt, der könnte sich darüber hinaus auch als Master-Franchisenehmer selbstständig machen. Anstatt dass man sich als angestellter Mitarbeiter eines Unternehmens entsenden lässt, kann man so ein etabliertes Franchisekonzept in einem kulturell neuen Kontext aufbauen und ausrollen. Als Master-Franchisenehmer ist es jedoch entscheidend, dass man ein sehr erfahrener Experte des Zielmarktes ist, so dass man das Geschäftskonzept an die lokalen kulturellen, sprachlichen und rechtlichen Bedingungen anpassen kann. Außerdem sollten Sie als Master-Franchisenehmer bereits über Managementerfahrung verfügen, damit Sie das durchaus komplexe Projekt umsetzen können. Mit Masterfranchising lässt sich also der Traum vom Dasein als Expat realisieren.

>>> Erfahren Sie hier, auf welche Skills und Eigenschaften es ankommt, wenn man sich als Master-Franchisenehmer selbstständig machen möchte.

Leben, wo andere Urlaub machen – ein Online Franchise macht es möglich

Dank Digitalisierung erhielten die sogenannten digital nomads Einzug in unsere Arbeitswelt. Ein digital nomad kann dank der heutigen Technologie ortsunabhängig arbeiten und ein erfülltes Leben im Ausland genießen. Auch im Franchising haben sich ortsungebunden Online-Konzepte aufgetan, so dass man sich auch als selbstständiger Franchisenehmer im Ausland absetzen und Expat-Luft schnuppern kann.

Das Expat-Dasein ist also nicht nur multinationalen Konzernen und angestellten Arbeitnehmern vorbehalten. Auch mit Franchising kann man den Blick über den Tellerrand wagen oder einfach seine im Ausland erworbenen Qualifikationen und Skills sinnvoll einsetzen.

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