Feedback: Was Sie als Franchisegeber & -nehmer wissen müssen

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Feedback ist wichtig, um an sich zu arbeiten und zu verbessern. Positives Feedback ist eine nette Schmeichelei und geht leicht von der Hand. Geht es um negatives Feedback oder Raum für Verbesserungen, so gestaltet sich die Sache oft schwieriger. Und gerade solch ein Feedback ist meist umso wichtiger, weil genau dieses den Unterschied macht. Erfahren Sie heute, wie Sie als Franchisenehmer und Franchisegeber an Ihrem Feedback arbeiten können. Schließlich leben Franchising und ein Franchisesystem von Ehrlichkeit, Respekt und Transparenz.

feedback franchising

Feedback und Franchising – Wagen Sie’s!

Das Wörtchen Feedback sorgt bei manchen für Angst und Sorge. Man fürchtet negatives Feedback und tut sich oft schwer dieses konstruktiv an andere zu vermitteln. Und dabei ist gerade diese Art von Feedback entscheidend, wenn es darum geht ein Verhalten oder Arbeitsprozesse zu optimieren. Oft fürchtet man zu sehr die unangenehme Stimmung, so dass einfach anonyme Boxen aufgestellt werden, wo man sein Feedback schriftlich einwirft. So kann man seinem Unmut zwar Luft machen, allerdings steht die Effektivität dieser Methode außer Frage.

Die Kraft eines Franchisenetzwerkes

Da die wichtigsten Werte eines Franchisenetzwerkes Respekt, Ehrlichkeit und Transparenz sind, spielt Feedback tatsächlich eine wichtige Rolle. Zukünftige Franchisenehmer entscheiden sich oft für eine Existenzgründung mit Franchising, da Sie das Projekt so nicht alleine angehen müssen und sich auf den Support des Franchisegebers und des gesamten Netzwerkes verlassen können. Solch eine Geschäftsbeziehung basiert auf einem offenen und ehrlichen Umgang miteinander. Damit solch eine Umgangsweise auch tatsächlich gelebt wird, möchten wir Ihnen folgende vier Tipps geben, damit Ihre Franchisemarke davon profitiert.

4 Tipps für konstruktives Feedback im Franchising!

1. Setzen Sie sich für transparente Feedback-Methoden ein!

Wenn der Chef nach Feedback fragt, setzt bei vielen Mitarbeitern einfach nur ein Gefühl von Panik ein. Warum ist dem so? Natürlich ist es beängstigend, jemandem Feedback zu geben, der hierarchisch über einem steht – vor allem dann, wenn es sich um eher negatives als positives Feedback handelt. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Franchisegeber selbst eine Unternehmenskultur von Vertrauen, Offenheit und Ehrlichkeit vorlebt. Denn wenn sich die Franchisenehmer in ihrem System wohl fühlen, dann fällt es ihnen auch leichter ihre Gedanken und Meinung offen zu teilen, wenn sie es für angemessen halten. Zudem fühlen sich Franchisenehmer eher gehört, wenn die Marke von einer ehrlichen und offenen Unternehmenskultur geprägt ist.

>>> Erfahren Sie hier mehr über die Bedeutung der Unternehmenskultur im Franchising!

Wenn Sie sich für mehr Feedback in Ihrem System stark machen, achten Sie darauf, dass es immer Anwendung findet – ganz gleich, ob es sich dabei um positives oder negatives Feedback handelt. Nur so können Sie gemeinsam wachsen – das gilt für wirklich jede Beziehung, nicht nur für Liebesbeziehungen aber auch in gleichem Maße für Geschäftsbeziehungen.

2. Warten Sie nicht auf Feedback – fordern Sie es stattdessen ein!

Oft reicht es nicht aus, dass Sie als Franchisegeber konstruktivem Feedback lediglich aufgeschlossen gegenüberstehen. Wichtiger ist es fast noch, dass Sie dieses auch bewusst einfordern. Nehmen Sie sich die Zeit, setzen Sie sich mit Ihren Franchisenehmern zusammen und fragen Sie diese direkt danach.

Folgende Fragen sind hilfreich, um Feedback einzufordern:

  • Wenn Sie an meiner Stelle wären, was würden Sie beim Franchisesystem verändern und warum?
  • Was für ein Feedback bekommen Sie von Ihren Kunden und Mitarbeitern, was durchaus auch interessant für mich als Franchisegeber sein könnte?
  • Was gefällt Ihnen am besten und was am wenigsten am Dasein als Franchisenehmer?
  • Inwieweit kann ich Ihnen behilflich sein, damit Sie erfolgreicher werden?

Die Fragen zu stellen, ist die eine Sache. Die andere Sache ist, entsprechend zu reagieren und das Feedback aufzunehmen.

Denn wenn Sie von Ihren Franchisenehmern Feedback einfordern, dann möchten diese sich auch wohl fühlen, dieses mit Ihnen zu teilen. Sie sollten also sehr offen für jegliche Gedanken, Kommentare und Meinungen sein. Denn es ist wichtig, dass Sie Feedback und Kritik als eine wichtige und hilfreiche Lernmethode sehen, an der Sie und auch Ihre Franchisenehmer wachsen können. Richtiges Feedback ist das Tool, wenn es um Lernprozesse und Wachstum geht.

3. Leben Sie Ehrlichkeit und behandeln Sie Ihr Gegenüberüber, so wie Sie behandelt werden würden!

Als Franchisegeber sollen Sie nicht nur nach Feedback fragen, sondern dieses auch geben können. Denn Ihre Franchisenehmer können nur top Arbeit leisten, wenn Sie Führung, Tipps und Hilfestellungen erhalten – genau das ist Ihre Aufgabe als Franchisegeber.

Hier sollten Sie allerdings im Hinterkopf behalten, dass Ihre Franchisenehmer Ihre Geschäftspartner und nicht Ihre Angestellten sind. Respektieren Sie diese immer und geben Sie auf Basis dieser Beziehung zueinander angemessenes Feedback. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Franchisenehmer vorher fragen, ob diese überhaupt Feedback wünschen – geben Sie es nicht ungefragt. Wenn Sie vorher um Erlaubnis fragen, fühlen sich die Franchisenehmer meist wohler in der Situation, da Sie von Ihrem Franchisegeber-Thron herabsteigen und sich mit ihnen auf eine Ebene stellen. So hebeln Sie die Hierarchie-Ebenen aus.

Sie sollten auch überlegen, wie Sie das Feedback geben. Seien Sie ein bisschen kreativer als lediglich die „Sandwich-Methode“ zu nutzen, bei der die Kritik zwischen Komplimenten eingeschoben wird. Wichtige Aspekte gehen so oft unter, was diese Methode nicht sehr effektiv macht. Probieren Sie stattdessen das Feedback so zu geben, wie Sie es gerne erhalten würden – versetzen Sie sich in die Lage Ihres Gegenübers hinein!

4. Setzen Sie das Feedback, was Sie erhalten, auch um!

Wenn Sie eine Feedback-Kultur aktiv leben möchten, dann sollten Sie erhaltenes Feedback und Kritik auch umsetzen. Denn wenn Ihre Franchisenehmer so ehrlich mit Ihnen waren und Kritik geäußert haben, dann möchten sie natürlich auch gerne Verbesserungen sehen.

Darüber hinaus ist dies hilfreich, um an einer guten Beziehung zu arbeiten und diese auch zu festigen. Das Feedback der Franchisenehmer ist unglaublich wertvoll, da diese direkt am Kunden sind und wissen, was gefragt wird und wie das Konzept an die Nachfrage angepasst werden könnte. Das sollten Sie als Franchisegeber nicht unterstützen!

Fazit zum Feedback im Franchising!

Ob Sie nun Feedback geben oder erhalten, tun Sie es in der Art und Weise, so dass es einen positiven Effekt auf das Franchisesystem hat. Kritik am Konzept ist hierbei genauso wichtig wie Lobeshymen auf die Marke! Nur so kann sich ein Franchisesystem weiterentwickeln und wachsen. Pflegen Sie als Franchisegeber daher eine aktive Feedback-Kultur und rüsten Sie Ihre Marke für eine erfolgreiche Zukunft!

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