Finanzierungsrunden: Series A Finanzierung, Seed, Franchise-Finanzierung … Unser Guide!

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Ihre Idee ist ausgeklügelt und Sie sind von Ihrem Bestehen auf dem Markt überzeugt? Nur hapert es Ihnen an finanzieller Willenskraft zur Umsetzung Ihrer Vision?

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Unser Guide vermittelt Ihnen das entsprechende Wissen zur Finanzierung und zeigt auf, wie Franchising aus finanzieller Sicht den Schritt in die Existenzgründung erleichtert.

Die Finanzierung als schwierigste Herausforderung einer Start-up-Gründung

Mit dem Entschluss zur Gründung eines Start-ups durchleben Sie einige Hürden, sobald die Sicherung der eigenen finanziellen Ressourcen ansteht. Unglücklicherweise lässt sich diese Angelegenheit auch nicht mit einem Patentrezept lösen. Aufgrund dessen müssen Sie im ersten Schritt, der sogenannten Seed-Phase, Ihre Idee zu Papier bringen und in einem Businessplan festhalten.

Im Anschluss daran erfolgen zeitintensive Finanzierungsrunden, bei denen Sie potenzielle Investoren, mit vollem Engagement, zu Ihrer Vision und der niedergeschriebenen Idee verlocken. Eine weitere Herausforderung stellt die exakte Zeitplanung dar. In dem Zusammenhang müssen Sie den folgenden finanziellen Spagat schaffen:

  • Aktionen der Spendenwerbung
  • Eigene Ausgaben für den Pitch
  • Laufenden Bedarf des Tagesgeschäftt
  • Alles unter einen Hut zu bekommen, bevor Ihnen die Gelder ausgehen

Erscheint Ihnen dieses Prozedere als unüberwindbar, ist die Existenzgründung per Franchising eine gute Alternative.

Die Existenzgründung als Franchisenehmer ist leichter zu finanzieren

Die Finanzierung eines Franchise gestaltet sich einfacher als bei der Gründung eines Start-ups. In der Regel sind Banken über die wirtschaftliche Lage und das Franchisesystem informiert. Nicht selten kristallisiert sich heraus, dass die Bank ebenso Kunde beim Franchisesystem ist.

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Mitgliedschaft schafft eine bevorzugte Behandlung bei Banken

Ebenso vorteilhaft wirkt es sich aus, wenn das ausgewählte Franchiseunternehmen als uneingeschränktes Mitglied im Deutschen Franchiseverband gelistet ist. Durch die entstehende Zusammenarbeit, zwischen Bank und Franchiseunternehmen, erleben Sie als Franchisenehmer eine bevorzugte Behandlung bei der Kreditvergabe oder Gewährung eventueller Förderungen und Bürgschaften.

Das vorzeigbare Konzept des Franchisegebers bringt das geringe Unternehmerrisiko deutlich zum Ausdruck, sodass der Finanzierung und einer möglichen Modernisierung des Geschäfts nichts mehr im Wege steht. Im Rahmen der Kapitalbeschaffung profitieren Sie als Franchisenehmer nicht nur von dem Ruf des Franchisegebers, sondern können in Bankgesprächen auf dessen Unterstützung zählen.

Erprobte Geschäftsidee ist das Geheimrezept zum Erfolg

Die Übernahme einer bereits etablierten Geschäftsidee befähigt Sie zum unmittelbaren Markteintritt. Dahingehend werden Ihnen allerhand Hilfestellungen an die Seite gestellt, vor allem bei Fragen rund um den Standort und die Wahl einer Immobilie.

Weiterhin unterliegen Sie einem entsprechenden Gebietsschutz, sodass Ihnen, während der Geschäftstätigkeit, kein anderer Franchisenehmer in die Quere kommt. Neben dem Konzept genießen Sie auch sämtliche Vorteile, die im Zusammenhang mit der Marke stehen.

Somit ist den Kunden die Marke des Franchiseunternehmens bereits bekannt. Für Sie bedeutet das weniger Marketing zur Steigerung der Bekanntheit, denn Sie sind auf dem Markt bereits anerkannt. Diese Form der Existenzgründung eignet sich besonders für Sie, wenn die Arbeit mit einem hohen Engagement vollzogen wird und Sie sich mit dem Franchiseunternehmen und der Marke identifizieren können.

Franchisenehmer können stets auf die Unterstützung des Franchise-Unternehmens zählen

Die rechtliche, wie auch wirtschaftliche Organisation des Franchisebetriebes obliegt Ihnen ganz allein. Jedoch können Sie sich während des Geschäftsaufbaus und bei Fragen des operativen Tagesgeschäfts stets an den Franchisegeber wenden. Dieser steht Ihnen vor allem in folgenden Bereichen mit Rat und Tat zur Seite:

• Wahl des Standorts
• Ausarbeitung des Businessplans
• Fragen zur Finanzierung

Tun sich im Laufe Ihrer Tätigkeit als Franchisenehmer Fragen auf, können Sie stets das Expertenwissen des Franchisegebers zurate ziehen. Sie machen sich längst nicht nur die ausgeprägte Erfahrenheit des Franchisegebers zunutze, sondern werden auch selbst Teil davon. In Fort- und Weiterbildungen werden sämtliche Franchisenehmer auf denselben Wissenstand gebracht. Zudem erhalten Sie durch die Partnerschaft folgende arbeitserleichternde Instrumente:

• Werbehilfsmittel
• Notwendige EDV-Programme und Ausstattung
• Marketing Research
• Foren zum verstärkten Erfahrungsaustausch

Dadurch können Sie sich gänzlich dem Verkauf und der zu stillenden Notwendigkeit der Kunden widmen. Ebenso als angenehm empfinden, dürften Sie die Tatsache, dass bestehende Einkaufsgesellschaften zu einem vergünstigten Bezug von Rohstoffen verhelfen.

Alternativen zur Finanzierung einer Start-up- oder Unternehmensgründung

Gerade in der Anfangsphase ihrer Idee, fragen sich Start-up-Gründer häufig, wie sie diese Umsetzung bei geringem Kapital bewerkstelligen. Dabei können Sie sich unterschiedlicher Finanzinstrumente bedienen:

• Peer-to-Peer-Lending - Anlocken eines Investors

Peer-to-Peer Lending befähigt Sie als Existenzgründer dazu, unmittelbare Kredite von einem Investor zu erhalten, ohne die Bank zwischenschalten zu müssen. Je nach Investor erhalten Sie nicht nur das nötige Startkapital. Vielmehr bereichern Sie sich auch an dessen Fachwissen. Jedoch ist dabei das Risiko des Scheiterns zu berücksichtigen. Im eintretenden Fall verlangt der Investor unverzüglich seinen Anteil, sodass der Gründer vor einem immensen Schuldenberg stehen könnte.

• Work Investment - Bündelung von Wissen und Know-how

Im Unterschied zu anderen Finanzinstrumenten geht es beim Work Investment nicht um die geldliche Beschaffung von Kapital. Stattdessen werden Experten ins Boot geholt, die dem Start-up mit ihrem außerordentlichen Fachwissen unter die Arme greifen. Dafür werden sie mit Anteilen am eintretenden Unternehmenserfolg beteiligt.

• Crowdfunding – viele Investoren für die Idee begeistern

Das Crowdfunding zeichnet sich dadurch aus, dass Anleger durch die Höhe ihrer Investition entscheiden, wie gewinn- und marktträchtig die Idee tatsächlich ist. Diese Art der Finanzierung ist zu empfehlen, wenn der zu bewerbende Prototyp bereits entwickelt ist. Dementsprechend nach Absolvieren der Early-Stage-Phase.

• Staatliche Förderung – Zugang zu vergünstigten Krediten

Hierbei können Sie aus einem Repertoire von 200 Programmen wählen, die Darlehen von geringen Eurobeträgen bis hin zu 25.000 Euro beinhalten. Sie eignen sich vor allem zur Schaffung einer finanziellen Unternehmensbasis. Weiterhin ermöglichen Förderbanken zu Anfang einen tilgungsfreien Betriebsanlauf.

• Contest – Probe aufs Exempel

Inwieweit sich das eigene Produkt auf dem Markt behauptet, können Gründer durch die Wettbewerbsteilnahme unter Beweis stellen. Hierbei ist ein ausgefeilter Businessplan unabdingbar. Im eintretenden Glücksfall erhalten Sie nicht nur einen Gewinn, sondern können sich an der Teilnahme eines Mentoring-Programms erfreuen.

Fazit

Mit der Existenzgründung eines Start-ups werden Sie vor eine unausweichliche Aufgabe gestellt – der Finanzierung. Neben der Erstellung eines Businessplans, müssen Sie sich auch mit der Anwerbung von Investoren beschäftigen und gleichzeitig das Tagesgeschäft im Blick behalten. Eine Alternative zu dem ganzen Aufwand, bietet die Existenzgründung als Franchisenehmer. Dahingehend können Sie sich auf die facettenreiche Unterstützung des Franchisegebers verlassen und werden bei Krediten bevorzugt behandelt. Sämtliche Nebentätigkeiten werden Ihnen abgenommen, sodass Sie sich auf das Kerngeschäft konzentrieren können.

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