Fördermittel Existenzgründung: Möglichkeiten für Franchise-Unternehmer

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Wer sich selbstständig machen möchte, der benötigt nicht nur eine gute Geschäftsidee, sondern auch Kapital, um die Pläne Realität werden zu lassen. Damit es der Wirtschaft nicht an innovativen Ideen und pfiffigen Entrepreneuren fehlt, möchten der Staat, Bundesländer aber auch die EU das Unternehmertum fördern. Zu diesem Zwecke gibt es mehr als 2.000 Programme für Fördermittel und Zuschüsse, um die angehenden Existenzgründer in finanzieller Weise zu unterstützen. Eine Unterstützung in Form von Fördermitteln sorgt dafür, dass gute Gründungsvorhaben nicht an der Finanzierung scheitern. Aus diesem Grund klären wir Sie heute über die Fördermittel zur Existenzgründung auf - die auch auf Franchise-Unternehmer relevant sind!

Fördermittel für die Existenzgründung: So können Sie sich Ihre Gründung finanzieren!

Der deutsche Staat und die Europäische Union haben selbstverständlich ein Interesse daran, dass die Wirtschaft floriert, sich innoviert und wächst. Aus diesem Grund spielen Fördermittel für die Existenzgründung eine wichtige Rolle, um Anreize für diejenigen zu setzen, die Interesse an einer Selbstständigkeit haben. Es gibt zahlreiche öffentliche Programme und Fördertöpfe, auf die wir heute genauer eingehen möchten – und die durchaus auch für zukünftige Franchisenehmer eine hohe Bewandtnis haben.

>>> Informieren Sie sich hier, worauf es als zukünftiger Franchisenehmer ankommt:

Welche öffentlichen Fördermittel für Existenzgründungen gibt es?

Wer gründen möchte, der kann sich in Form von Zuschüssen, Förderdarlehen, Bürgschaften sowie Eigenkapital finanziell unter die Arme greifen lassen. Der deutschlandweit bekannteste Ansprechpartner, wenn es um öffentliche Fördermittel geht, ist die KfW Bank, die bundesweit attraktive Förderdarlehen zur Verfügung stellt. Auch auf der Ebene der Bundesländer gibt es Förderbanken, die Programme haben, um Selbstständige zu unterstützen. Hierzu zählen unter anderem die nrw.bank in Nordrhein-Westfalen, aber auch andere Förderbanken in unter anderem Bayern, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern. Auch das Venture Capital hat an Bedeutung gewonnen, obschon die Szene rund um das private Risikokapital in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt. Aber auch hier gibt es Gründerfonds, die junge Start-ups auf die Beine helfen wollen! Und außerdem gibt es natürlich zinsgünstige Kredite und Darlehen, die zur Förderung der Selbstständigkeit vergeben werden.

Die öffentlichen Fördermittel lassen sich in die folgenden Kategorien einteilen:

  • Kredite und Förderdarlehen
  • Zuschüsse für Existenzgründer
  • Bürgschaften
  • Beteiligungs- und Risikokapital

Ein Potpourri an Unterstützung: Aber was gibt es bei den Fördermitteln zur Existenzgründung zu beachten?

Die unterschiedlichen Förderprogramme sind sehr vielfältig, um den Start in die Selbstständigkeit auf unterschiedliche Art und Weise zu erleichtern. Wichtig ist, dass sich angehende Franchisenehmer und Selbstständige nicht von der Komplexität der Angebote, Anträge und Akteure verwirren lassen: Denn öffentliche Fördermittel zur Existenzgründung zahlen sich in jedem Fall aus!

Hier ist es vor allem wichtig, dass man die passende Förderung zum richtigen Zeitpunkt entdeckt. Aus diesem Grund sollten Sie sich umfassend informieren, damit Sie über die unterschiedlichen Möglichkeiten Bescheid wissen und die Unterlagen vollständig, sauber und gut ausgearbeitet einreichen können.

Im Folgenden möchten wir die unterschiedlichen Fördermittel zur Existenzgründung im Detail erläutern.

Fördermittel zur Existenzgründung: Diese Förderungen gibt es!

  • Zuschüsse für Existenzgründer:

Wenn von einem Zuschuss die Rede ist, dann handelt es sich hierbei um eine finanzielle Leistung, die für einen bestimmten Zweck gezahlt wird. Ein Zuschuss ist somit zweckgebunden, allerdings ist der Vorteil hieran, dass diese Art der Förderung nicht zurückgezahlt werden muss. Existenzgründer erhalten also Geld für ihre Gründung ohne Rückzahlungsverpflichtung! Jedoch sollten sich angehende Unternehmer bewusst sein, dass ein Zuschuss in der Höhe nicht mit satten Förderkrediten zu vergleichen ist. Deshalb stellen Zuschüsse meist nur einen Teil der Gründungsfinanzierung dar.

Die bekanntesten Zuschüsse wären der Gründungszuschuss von der Agentur von Arbeit, um sich auf der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig zu machen. Ein weiterer, klassischer Zuschuss sind die Gelder für eine Gründungsberatung, die die Kosten für den Gründungsberater decken oder aber bei der Erstellung des Businessplanes unterstützen. Außerdem gibt es Zuschüsse für frische Hochschulabsolventen, damit diese Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern finanziell helfen, eine Gründung von der Universität aus zu realisieren.

  • Kredite und Förderdarlehen:

Zahlreiche öffentliche Fördermittel für eine Existenzgründung sind als Kredit verpackt. Der besondere Unterschied zu herkömmlichen Krediten ist hier nur, dass diese Förderdarlehen zu günstigen Konditionen angeboten werden, so dass sie zur Förderung der Gründung beitragen.

Und zwar ist es so, dass zahlreiche Gründer oft von Banken abgelehnt werden, wenn es um das Thema Kredite geht. Da die meisten Existenzgründungen – im Gegensatz zu Gründungen im Franchising – nur auf Planzahlen beruhen, da es noch keine tatsächliche Firmenhistorie gibt, sehen viele Kreditgeber diese Zielgruppe als zu risikoreich an. Sind die Gründer zur Gründungsumsetzung auf eine externe Finanzierung angewiesen, können Förderdarlehen Abhilfe schaffen. In diesem Fall stellt der Staat öffentliche Fördermittel zu günstigen Konditionen zur Verfügung, damit Gründer sich den Traum von der Selbstständigkeit verwirklichen können. Bei dieser Art von Fördermittel wird Wert darauf gelegt, dass die frischen Unternehmer anfangs nicht mit zu hohen Zinskosten belastet werden, so dass meist die ersten Monate tilgungsfrei sind, um die Liquidität in den jungen Unternehmen zu erhöhen.

Allerdings müssen die Förderdarlehen zurückgezahlt werden, so dass sich Existenzgründer einen sauberen Finanzierungsplan erstellen sollten, der die monatlichen Belastungen von Zinsen und Tilgungen berücksichtigt.

  • Bürgschaften bei fehlenden Sicherheiten:

Gerade wenn es um Kredite für Gründungen geht, dann werden von Kreditinstituten persönliche Sicherheiten verlangt. Sollte es einem Gründer an Sicherheiten fehlen, können Bürgschaftsbanken helfen. Sie übernehmen in diesem Fall die Haftung für beantragte Förderkredite, wodurch für den Gründer die Chancen steigen, dass sie den Zuschlag für einen Kredit erhalten.

Aus diesem Grund können Gründer über ihre Hausbank an eine sogenannte Bürgschaftsbank herantreten, die für Selbstständige eine Bürgschaft übernimmt. So ist möglich, dass Sie trotz fehlender Sicherheiten nicht auf Fördermittel verzichten müssen!

  • Beteiligungs- und Risikokapital:

In diese Kategorie fallen eher neuartige Fördermittel, die vor allem durch eine wachsende Start-up-Szene an Bedeutung gewonnen hat. Auch wenn es in Deutschland rund um das Risikokapital aus privater Hand in Form von Business Angels oder Venture Capitalists noch verhalten ist, so gibt es aber auch von staatlicher Seite Programme, wo Beteiligungs- und Risikokapital vergeben wird. Hier spielen vor allem Gründerfonds eine wichtige Rolle, die in der Seed-Phase die jungen Unternehmen aktiv unterstützen. Auch wenn es sich hierbei nicht um ein klassisches Fördermittel für eine Existenzgründung handelt, so werden den jungen Unternehmern durchaus attraktive Konditionen für das Beteiligungskapital geboten.

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