Fortbildung: Franchisenehmer und die Weiterbildung seiner Angestellten

15.11.2018 07:30 | Ein Unternehmen gründen

fortbildung und die angestellten

Als geprüfter Franchisenehmer beherrschen Sie das Einmaleins wie aus dem Effeff, nun gilt es nur noch, Ihr erworbenes Wissen an Ihre Mitarbeiter weiterzureichen. Sie sind daraufhin auszuwählen, dass sie besonders geeignet dafür sind, ebenso wie man es gehandhabt hat, als man sich für Sie entschied. Natürlich ist der Aufgabenbereich ein unter Umständen jeweils anderer, doch die Grundlage ist die Gleiche. Wer sich um die Weiterbildung seiner Angestellten bemüht, der muss ein glückliches Händchen haben.

Fortbildung dient der Teamverfestigung

Denn auch nur ein faules Ei kann das gesamte Schock verderben. Wenn einer aus der Reihe tanzt und seinen Einsatz verpasst, purzeln die anderen wie Dominosteine übereinander. Als Pausenfüller hier und da nicht unbeliebt können sie den ganzen Ablauf stören. Auch sind sie für den Moment nicht leicht ersetzbar, denn jeder hat seine Rolle zugewiesen. Dennoch wird es sich auf Dauer nicht vermeiden lassen, dass hin und wieder jemand ausfällt beim Franchising, und dann müssen die Verbliebenen seinen Part übernehmen. Das funktioniert aber nur, wenn alle wissen, was im Einzelnen zu tun ist und bei Bedarf einspringen können. Lassen Sie die Bäumchen sich mal spaßeshalber wechseln beim Work-out. Es stimmt auf das bevorstehende Training ein.

Transparenz erzeugen mit Fortbildung

Es wird sicher einige geben, die sich schon was abgeguckt haben bei der täglichen Routine und vielleicht ganz wild darauf sind, das Ganze mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Das beugt der Langeweile vor und fördert ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge, einigermaßen vom Franchisegeber unabhängig. Nur so können Prozesse optimiert werden, und neu Hinzugekommene sind auch schneller einzuarbeiten. Nicht jeder ist dazu gemacht, geschickt mit Menschen umzugehen, Frauen sind dabei gelegentlich im Vorteil, wenn sie nicht von Animositäten abgehalten werden. Sorgen Sie für Frieden in Ihrem kleinen Reich, vermeiden Sie, dass man sich gegenseitig auf die Füße tritt. Das kann auf engstem Raum nur allzu schnell passieren.

Artistische Bewegungen hinter dem Tresen perfektionieren

Da gilt es, behände zu agieren, und es kann auch nicht schaden, dass man den Zeitpunkt exakt abpasst, wenn jemand seine typische Rückwärtsbewegung vollführt. Im Gedränge muss man miteinander auskommen, sofern man nicht beiseite geschoben werden möchte, doch daran ist man ja durch die regelmäßige Anfahrt mit der U-Bahn bereits gewöhnt. Dennoch ist das Hangeln arbeitstäglich durchzuhalten, ohne dass es zu Streitereien kommt. Dafür muss man nicht geboren sein, man kann es aber lernen, um dabei nur notgedrungen in den Clinch zu gehen. Auf jeden Fall kommt man sich näher, und das kann nach Feierabend fortgesetzt werden. Oft ist man indes froh, dass der Tag sich seinem Ende nähert.

Fortbildung dem Stand der Entwicklung entsprechend

Schließlich sind permanent Höchstleistungen zu vollbringen, und das kann nicht geschehen, wenn es zu ständigen Reibungen kommt. Stattdessen ist Gelassenheit das Gebot der vielen Stunden, die man miteinander verbringt. Vor allem aber ist der Überblick zu behalten.

  • Je höher jemand auf der Leiter steht,
  • desto spezifischer muss die Fortbildung ausgerichtet sein,
  • umso dünner wird die Luft.

Wer schon weiter vorangeschritten ist, muss sich mit den Basics nicht länger befassen. Dennoch sind die zugrunde liegenden Materialien standardisiert, wenn Inhalte sich auch mit der Zeit verändern können. Eventuelle Lücken im Programm wären gezielt aufzuarbeiten, vorerst muss niemand überfordert werden.

Wissensvermittlung innerhalb dafür abgesteckter Grenzen

Er braucht eigentlich nur das zu wissen, was er für die Ausführung seiner Arbeit benötigt. Erst wenn dabei keinerlei Unsicherheit mehr besteht, ist ein Blick über den Zaun gestattet. Und immer wieder kommt man dabei auf das gute alte Handbuch zurück, das durchaus in verschiedenen Versionen vorliegen kann. Der Zweck der Übung kann auch sein, Mitarbeiter nicht über Gebühr zu belasten, solange sie für Weitergehendes noch nicht reif genug sind. Manches kommt erst später dran und nicht, bevor es in den Fokus der Aufmerksamkeit gerät. Natürlich muss die graue Theorie beständig anhand einleuchtender Beispiele aus der Praxis illustriert werden. Und das möglichst auf allen Ebenen.

Schieben Sie Dringendes niemals auf die lange Bank

Wenn man soeben erklärte Handgriffe umgehend anwenden kann, prägen sie sich ungleich besser ein als dann, wenn man erst noch einmal nachschlagen muss. Produkte sollten unverzüglich erfahrbar werden, besprochene Taktiken unmittelbar angewendet. Aufgetauchte Schwierigkeiten bei der Durchführung gehören zum Gespräch, das daraufhin ansteht. Einem lebhaften Eindruck folgend ist eher zu beurteilen, was noch zu verbessern ist. Schließlich geht es um die Qualität der angebotenen Leistung und deren Sicherung in allen Bereichen. Sortieren Sie Wackelkandidaten aus, finden Sie Anlässe für gesonderte Förderungen.

Bloß keine Unlust aufkommen lassen

Es kann nicht angehen, dass man wieder und wieder dasselbe durchkaut, zumal dann nicht, wenn es das Gros der Anwesenden eher anödet. Dadurch leidet der Spaß an der Sache, und das wäre fatal. Wer Pflichten als lästig empfindet, der wird ihnen nur widerwillig nachkommen, und das macht sich im Urteil der Kundschaft bemerkbar. Nehmen Sie es nicht auf die leichte Schulter, wenn Trainingseinheiten offensichtlich nur gezwungenermaßen absolviert werden oder aber die Teilnahme daran gar verweigert. Dann stimmt etwas nicht im System, den Ursachen dafür ist auf den Grund zu gehen.

Bisher Gewohntes hat nicht für alle Zeit Bestand

Nicht auszuschließen ist, dass sich hier und da zu viel Routine eingeschlichen hat, dann ist vielleicht ein Wechsel erforderlich oder eine Auffrischung der Inhalte. Hüten Sie sich davor, einen Schlendrian einkehren zu lassen, sorgen Sie stets für neue Impulse. Wenn ein ehemals scharfes Schwert mittlerweile stumpfer erscheinen sollte, taugt es nicht länger zum Einsatz und muss zumindest erneut geschliffen werden. Es geht ja darum, immer besser zu werden und nicht auf dem Stand von gestern zu verharren.

Achten Sie auf das Feedback

Nehmen Sie Anregungen Ihrer Mitarbeiter ernst, auch geäußerten Unmut, womöglich steckt mehr dahinter, als zu vermuten war. Wer viel leisten soll, der muss sich auch wohlfühlen können dabei, unausgesprochene Kritik wirkt sich auf das allgemeine Klima nachteilig aus. So weit sollte es nicht kommen, schon im Vorfeld lässt sich einiges bereinigen. Doch wenn Konfliktstoff in der Luft liegt, dann muss etwas ausdiskutiert werden. Während einer daraufhin ausgerichteten Besprechung sollte es unverfänglicher sein als dann, wenn Gärendes an einer weniger passenden Stelle explodiert.

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