Franchisegeber Definition - Was ist ein Franchisegeber ?

Erfolgreich expandieren und Franchisegeber werden

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Das eigene Unternehmen läuft erfolgreich, die Produkte verkaufen sich blendend und das Geschäftskonzept kommt bei den Kunden sehr gut an. Da liegt doch die Idee nahe, dass man seinen Erfolg durch die Gründung eines Franchisebetriebes multiplizieren will. In dieser Beziehung ist es von enormer Bedeutung, dass man eine Geschäftsidee hat, die leicht an andere Franchise-Partner zu übertragen ist.

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Was ist ein Franchisegeber?

Vor allen Dingen ist ein Franchisegeber ein kühner Unternehmer, der vor Nichts zurückschreckt. Einer, der die Vision seines Unternehmens stets vor Augen hat. Einer, der auf (fast) alle Mittel zurückgreift, um sein Unternehmen zu expandieren und Voran zu bringen. Aber wieso ist hier eigentlich die Rede von „Einer“?

Ein Franchisegeber, oder auch ein Franchisenehmer, das muss nicht unbedingt das klassische Cliché sein. Franchising ist genau passend für all diejenigen, die eine sichere Alternative zur Unternehmensgründung suchen. Ob alt, jung, männlich, weiblich, theoretisch oder praktisch veranlagt. Denn es gibt so viele verschiedene Franchisesysteme und Unternehmenskulturen wie es verschiedene Persönlichkeiten gibt.

Besonders für Frauen kann Franchising eine großartige Alternative sein, und das aus den verschiedensten Beweggründen:

  • Für die finanzielle Unabhängigkeit
  • Für die Vereinbarkeit von Familie & Beruf durch ein Teilzeit Franchise oder ein Franchise im Homeoffice
  • Um die eigene Existenzgründung auf die sichere Weise durchzuführen
  • Aufgrund ehrgeiziger Karriereambitionen

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Ob nun Franchisegeber oder Franchisenehmer – eins haben beide gemeinsam, nämlich: Der Unternehmergeist.

Will ein Unternehmer seine Firma durch Expansion voranbringen, bleiben einige Möglichkeiten, allerdings ist eine der effizientesten und kostengünstigsten Möglichkeiten immer noch die Expansion durch Franchising.

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Ein Franchisegeber ist also auch der Begründer eines Franchisenetzwerks, das sich aus dem Franchisegeber und verschiedenen Franchisenehmern zusammensetzt. Der Franchisegeber befähigt seine Partner – die Franchisenehmer - dazu, sein bewährtes Geschäftskonzept unter bestimmten Voraussetzungen auszuüben, indem er spezielle Kenntnisse vermittelt, Schutzrechte nutzt und sich an den im Tagesgeschäft anfallenden Kosten beteiligt. Somit ist er der übergreifende Unternehmer, der durch seine gewinnbringende Geschäftsidee sich und seinen Partnern zum Erfolg im Markt verhilft.

Da seine Partner letztlich auch für die Finanzierung zuständig sind, bietet Franchising die Möglichkeit der Expansion mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz. Prinzipiell kann jeder Unternehmer, der den Erfolg seines Geschäftsmodells bereits intensiv in seinem Pilotbetrieb geprüft hat, Franchisegeber werden. Dadurch muss er seine Prozesse immer wieder kontrollieren, dokumentieren und optimieren. Durch diesen Vorgang sollte der Unternehmer die Prozesse und den Erfolg in einem Handbuch zusammenfassen, um diese Informationen seinen Franchisenehmern zur Verfügung zu stellen und seine Seriosität zu untermalen.

Zudem braucht der Unternehmer bedeutende personelle und finanzielle Ressourcen, um im Franchise-Markt Erfolg zu haben. Aber auch die passende Unternehmerpersönlichkeit sollte im Franchising aber allgemein im Business nicht unterschätzt werden. Es wird darum gehen, als unüberwindbar eingeschätzte Hürden zu überwinden und sich seinen eigenen Schwächen zu stellen, diese auszubügeln. Aber auch darum, sein Personal zu führen und zu motivieren – und das mit modernen Management- und Führungsmethoden, denn ansonsten droht der Dienst nach Vorschrift oder die Kündigung der Angehörigen der Generationen X, Y oder Z weil sie nicht genug Sinn in ihrer Arbeit finden.

Die Aufgaben und Herausforderungen eines Franchisegebers sind also sehr vielfältig – es ähnelt beinahe einer Jonglage – die sich allerdings lohnt, wenn man sich die zahlreichen positiven Rückmeldungen in unseren Exklusiv-Interviews anschaut.

Wussten Sie eigentlich, dass die Zahl der Franchisegeber stetig steigt? Im Jahr 2016 waren es 950 Franchisegeber in Deutschland, im Jahr 2018 sind es bereits 993 Franchisegeber in Deutschland (Quelle: Statista).

Vorteile für den Franchisegeber

Die Zusammenarbeit von Unternehmen in einem Netzwerk ist für den Begründer des Franchisebetriebes in vielerlei Hinsicht vorteilhaft: Aus finanzieller Sicht kann der Franchisegeber vergleichsweise günstig expandieren, da die Franchisenehmer sowohl die laufenden Kosten als auch die Gebühren am jeweiligen Standort zahlen. Er kann durch die verschiedenen Standorte günstigere Lieferkonditionen aushandeln und unter Umständen lässt sich dann auch ein besonders erfolgreiches Geschäftskonzept möglichst schnell ausweiten. Auch für die lokalen Kunden im Zielland ist ein Unternehmen vor Ort vielfacher Hinsicht positiv:

  • Muttersprachliche Mitarbeiter, die sowohl Land und Leute als auch die Kultur kennen
  • Das Angebot kann an die Zielregion bzw. das Zielland angepasst werden
  • Auch das Marketing kann und muss übersetzt bzw. angepasst werden. Ein Masterfranchisenehmer im Zielland kann solche Aufgaben übernehmen bzw. delegieren

Des Weiteren sorgt die Expansion für wiederkehrende Umsätze, ohne, dass der Franchisegeber großen Aufwand betreiben muss. Durch den einheitlichen Auftritt an den verschiedenen Standorten, lassen sich der Wiedererkennungswert und die Nähe zu Kunden, Markt und Partnern steigern, welche vor allem für Marketingzwecke interessant sein können. Somit ist der Austausch der Erfahrungswerte der Franchise-Partner vor Ort, ein großes Plus für den Franchisegeber, da er so das System nachhaltig verbessern und sich auf die große Strategie des Unternehmenskonzeptes konzentrieren kann.

Zudem kann man mit einem höheren Engagement und viel Initiative der Franchisenehmer rechnen, weil auch sie durch die Involvierung ihres eigenen Kapitals zu Unternehmern mit Risiko werden. Darüber hinaus entfällt die Haftung des Franchisegebers, da seine Partner rechtlich selbstständig sind und somit selbst für die Probleme zuständig sind.

Worin unterscheiden sich Franchise-Unternehmen von gewöhnlichen Unternehmen?

Ein wesentlicher Unterschied zwischen einem Franchise-Unternehmen und einer Gründung mit der eigenen Geschäftsidee besteht darin, dass der Franchise-Betrieb vor allem für Erstunternehmer aufgrund des bewährten Systems, der Prozesse und dem erprobten Geschäftsmodell attraktiv ist.

Während bei der Veräußerung eines gewöhnlichen Unternehmens oftmals eine teure Aufbauphase folgt, mit zusätzlichen riskanten und langwierigen Entwicklungen, die niemand vorhersehen kann, werden diese Punkte bei einem Franchise-Unternehmen durch die Zahlung der Eintrittsgebühr übersprungen, da bereits ein fester Kundenstamm besteht, sowie der Bekanntheitsgrad, Marktzugang und erwartete Umsätze und Gewinne vorhanden sind. Ebenfalls ist die Möglichkeit der nationalen bzw. internationalen Ausweitung eines Franchise-Unternehmens ein sehr begehrter Entscheidungsfaktor für Gründungsinteressierte.

Franchisegeber und -nehmer sind vertraglich gebunden, führend eine partnerschaftliche Beziehung und bei Entscheidungen können Franchisenehmer auf die Erfahrungswerte des Franchisegebers zählen. Bei einer herkömmlichen Existenzgründung entfallen alle Entscheidungen auf den Gründer.

Verpflichtungen eines Franchisegebers

Kommt es zu einem Franchisevertrag zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer, so werden die Rechte und Pflichten der beteiligten Vertragspartner darin geregelt. Unabhängig von der Ausgestaltung des Vertrages, gibt es für den Franchisegeber Pflichten zu befolgen, die zum Teil auch im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt sind und sich aus den allgemeinen Grundsätzen von Treue und Glauben ergeben.

Eine der Hauptpflichten des Franchisegebers ist das Einräumen der Nutzungsrechte an gewerblichen Schutzrechten. Das bedeutet, dass der Gründer des Franchise-Betriebes seinen Partnern das Nutzungsrecht an Warenzeichen, Marken, Namen und Ausstattungen verleiht. Diese Pflicht wird häufig schon in der Präambel eines Vertrages festgelegt, da es sich um die Hauptleistungen des Franchisegebers gegenüber seinem Partner handelt.

Des Weiteren hat der Franchisegeber die Pflicht, seine Partner die nötigen Kenntnisse für den Betrieb beizubringen. Die alte Franchise-GVO (Gruppenfreistellungsverordnung) definiert dieses Knowhow wie folgt: „Gesamtheit von nicht-patentierten praktischen Erkenntnissen, die auf Erfahrung des Franchise- Gebers sowie Erprobung durch diesen beruhen, und die geheimen, wesentlich und identifiziert sind“. Diese Übertragung des Wissens wird als wesentliches Merkmal des Franchisings angesehen, und wurde bereits von der ehemaligen Franchise-GVO als erforderliches Kriterium angesehen.

Diese Wissensvermittlung findet mit der Hilfe des Franchisehandbuchs statt. Der Franchisegeber informiert in diesem seine Franchisenehmer zunächst darüber, welche grundlegenden Werte das Unternehmen vertritt:

  • Wie präsentiert sich das Unternehmen nach Außen?
  • Welche Werte stehen im Zentrum des Unternehmens?
  • Wie können diese Werte im geschäftlichen Alltag umgesetzt werden?
  • Wie sieht das soziale Engagement des Unternehmens aus?

Weiterhin definiert sich das Unternehmen im Franchisehandbuch selbst. Eine sogenannte Corporate Identity wurde ausgearbeitet, um alle Vorgänge im Unternehmen festzulegen. An dieser Identität orientiert sich sowohl die Geschäftsleitung als auch die Partner und die Mitarbeiter.

Sie definiert, in welcher Art und Weise ein Unternehmen in den Augen der Kunden wahrgenommen wird. Je positiver der Eindruck bei der Kundschaft ausfällt, desto höher ist dementsprechend auch der Umsatz. Die Corporate Identity beschreibt also den Ruf eines Unternehmens, erklärt und beschreibt aber gleichzeitig auch den Umgang des Unternehmens und der zugehörigen Personen mit Kundschaft, Angestellte und Geschäftspartner.

Dies kann die Mitarbeiter motivieren oder das Gegenteil erreichen. Für Franchisegeber ist es also immer wichtig, seinen Franchisenehmern klare Anweisungen zu geben, inwiefern sie mit ihren Mitmenschen umzugehen haben.

Weiterhin klärt das Franchisehandbuch auch noch über die Betriebsorganisation und die Marketingmaßnahmen auf. Bestimmte Strukturen und geschäftliche Abläufe wurden durch das Franchiseunternehmen perfektioniert und sollen dementsprechend in genau dieser Art und Weise von den Franchisenehmern übernommen werden. Das überlässt den Franchisepartnern zwar wenig Spielraum und Freiheiten, doch so werden sie auch vor Fehlern bewahrt und haben eine klare Anleitung vor Augen, der sie folgen können.

Alles, was von dem Handbuch nicht ausführlich erläutert wird, oder bei dem noch Vertiefungsbedarf besteht, kann in Schulungen und Fortbildungen erlernt werden. Franchisegeber sind nämlich dazu verpflichtet, ihren Partnern regelmäßige Weiterbildungen anzubieten, welche den geschäftlichen Alltag erleichtern sollen und die Franchisenehmer stets auf dem neusten Stand bringen sollen. Gerade zu Beginn der Zusammenarbeit sind diese Schulungen von herausragender Wichtigkeit.

Zudem zeichnet sich ein guter Franchisegeber dadurch aus, dass er halbjährliche oder jährliche Versammlungen seiner Partner einberuft. So können sich die Franchisenehmer untereinander kennenlernen, Kontakte knüpfen und sich gegenseitig unterstützen. Schließlich sind sie Gleichgesinnte, welche sich in einer ähnlichen Situation befinden. Auf solchen Versammlungen zeigt der Franchisegeber Interesse an seinen Partnern und fördert das Gemeinschaftsgefühl. Das Franchisenetzwerk wird gestärkt und profitiert enorm von solchen Aktionen.

Sollten die Franchisenehmer keine passende Antwort im Franchisehandbuch finden und auch die anderen Franchisepartner keinen Rat wissen, sollte die Systemzentrale ein möglicher Ansprechpartner sein. Die Systemzentrale ist eine Abteilung des Franchiseunternehmens, die sich vorrangig mit den Belangen der Franchisenehmer beschäftigt.

Die Systemzentrale kümmert sich also nicht nur um die Anwerbung der Partner, sondern begleitet diese vor allem auch in der Anfangsphase und unterstützt die Existenzgründer in jeglichen Situationen und bei sämtlichen Problemen. Obendrein ist sie für die Erstellung und Modernisierung des Franchisehandbuchs zuständig und kontrolliert die Einhaltung der vorgegebenen Regeln und Vorschriften in den einzelnen Betrieben.

Professionelle Franchisegeber zeichnen sich also hauptsächlich auch dadurch aus, dass eine Abteilung existiert oder Mitarbeiter beauftragt wurden, die speziell für diese Aufgaben ausgebildet sind.

Während keine genauen Erwartungen an Inhalt, Umfang und Qualität gestellt werden, sind die Anforderungen an gewerblichen Erfahrungen, kaufmännische und technische Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie Erfahrungen und Praktiken des Franchisegebers klar dargestellt.

Die Informationspflicht zählt ebenfalls zum Soll des Franchisegründers. Informationen, die die Kenntnisse über das Unternehmen betreffen, müssen durch Schulungen oder Informationsveranstaltungen weitergegeben werden.

Gerade vor der Vertragsunterzeichnung hat der Franchisegeber die Pflicht, alle Daten, Fakten und Zahlen klar und deutlich darzulegen, welche die Entscheidung des Existenzgründers positiv oder negativ beeinflussen könnten. Man nennt dies das Recht der vorvertraglichen Aufklärung. Sollte ein Franchisegeber seine Situation beschönigen oder sogar falsche Angaben machen, können schwere rechtliche Folgen auf diesen zukommen.

Auch Richtlinien, Vorgaben oder Empfehlungen für bestimmte Verhaltensweisen müssen vom Franchisegeber mitgeteilt werden. Nach §86a HGB müssen auch umfangreiche Informationen, die für den Franchisenehmer im Zusammenhang mit dem Betrieb stehen, weitergegeben werden, woraus sich die kontinuierliche Beratungs- und Informationspflicht des Franchisegebers ergibt.

Ebenfalls ist die Belieferungspflicht zu beachten. Der Franchisegeber ist dazu verpflichtet, seinem Partner die Vertragsprodukte des Franchise-Systems zu liefern, damit diese von ihm bzw. einer vom Franchisegeber benannten dritten Person bezogen werden.

Weitere Pflichten sind die qualifizierte Beratung und Unterstützung bei der Eingliederung in das Franchise-System, Weiterbildung der Franchise-Partner und die Perfektionierung und Standardisierung des betrieblichen Ablaufs.

Grundsätzlich kann man sagen, dass der Franchisegeber seinen Partner in sämtlichen Bereichen unterstützt, um seinen Erfolg und somit sein Geschäftssystem nachhaltig zu sichern.

Wie werde ich zum Franchisegeber?

Prinzipiell ist zu sagen, dass jeder ein Franchisegeber werden kann. Man muss nicht unbedingt ein Start-up gründen und mit vollständig ausgearbeiteten Expansionsplänen an den Markt starten. Ganz im Gegenteil! Viele traditionelle Unternehmen bestanden sogar schon seit mehreren Jahrzehnten auf dem deutschen Wirtschaftsmarkt, als das Franchising seinen Weg in die deutschen Gebiete fand.

Sie stiegen nachträglich auf das Lizenzsystem um und konnten ihr Unternehmen somit schneller als zuvor expandieren und größere Erfolge erzielen. Es ist also im wahrsten Sinne des Wortes niemals zu spät in seine Zukunft zu investieren!

Wer noch kein eigenes Unternehmen besitzt und sich endlich den Traum von der eigenen Selbstständigkeit verwirklichen möchte, hat mit dem Franchising viele außergewöhnliche Vorteile und kann sich sehr schnell in der Wirtschaft etablieren und einen Namen machen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man über eine hervorragende, innovative Idee verfügt, die den Betrieb von der bereits bestehenden Masse an Unternehmen abgrenzt und herausstechen lässt.

Wichtig zu wissen ist noch, dass das Konzept in mindestens einem Pilotbetrieb für einige Zeit getestet werden muss, bevor der Franchisegeber sich auf die Jagd nach motivierten Franchisenehmern machen kann. Dabei ist allerdings anzumerken, dass durch einen Betrieb niemals garantiert werden kann, dass das Konzept an sich funktioniert. Der Erfolg des Pilotbetriebs kann nämlich beispielsweise mit den regionalen Vorlieben zusammenhängen.

Ratsam ist also, mehrere Filialen an den unterschiedlichsten Standorten zu testen, um die Adaption des Konzepts an unterschiedliche Konditionen zu überprüfen.

Leisten Ihre Pilotbetriebe dann den gewünschten Erfolg, können die nächsten Schritte eingeleitet werden. Es sollten Marktanalysen durchgeführt werden, die verdeutlichen wo die zukünftigen Betriebe eröffnet werden sollten und welche Voraussetzungen damit verknüpft sind. Dabei kann es sich um Kapital, Qualifikationen oder bestimmte Kompetenzen vonseiten der Franchisenehmer handeln.

Vor allem sollte aber auch darauf geachtet werden, dass die Prozesse und Abläufe des Unternehmens bereits routiniert und standardisiert sind, denn nur so können Sie als Franchisegeber auch das nötige Wissen und Know-how an Ihre zukünftigen Existenzgründer weitergeben. Ist Ihr Konzept und System noch nicht ganz ausgeklügelt, warten Sie lieber noch! Denn beim Franchising gilt stets: Nur nichts überstürzen, sonst kann sich Ihr positives Image gleich in einen schlechten Ruf verwandeln, der nur sehr schwer wieder loszubekommen ist.

Weiterhin ist ein Unternehmen natürlich immer nur so erfolgreich, wie die Effizienz der Marketingabteilung. Sparen Sie also bloß nicht an den falschen Stellen, sondern investieren Sie wirklich ausschließlich Zeit und Geld in Werbung und Marketingstrategien. Denn schließlich verhelfen diese Ihnen, die benötigte Kundschaft für Ihr Unternehmen anzuwerben. Das Marketing sollte sich allerdings nicht nur mit dem nationalen Markt beschäftigen, sondern auch immer auf regionaler Ebene agieren.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass keine Charakterisierung eines Unternehmertyps möglich ist. Jeder Mensch ist einzigartig und wird Anforderungen durch die unterschiedlichsten Maßnahmen lösen. Wichtig ist, dass Sie die Arbeit mit Leidenschaft und Freude erledigen und dies auch Ihren Franchisenehmern vorleben.

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