Human Resources: Wie Franchisegeber ihren Franchisenehmern unter die Arme greifen können

23.02.2019 14:00 | Diverse Themen - Trends

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Das Verhältnis zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer ist von zahlreichen Rechten und Pflichten geprägt. Dafür, dass der Franchisenehmer dem Franchisegeber laufend Gebühren entrichtet, erhält er natürlich im Gegenzug auch ausreichenden Support, damit dieser seinen Standort optimal aufbauen und führen kann. Unter anderem fallen auch Unterstützungen im Bereich Human Resources unter die Leistungen des Franchisegebers.

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Durch Employer Branding wird Human Resources zum Kinderspiel!

Ein Franchisesystem kann nur so erfolgreich sein, wie es seine Franchisenehmer und Mitarbeiter sind. Aus diesem Grund sollte das Recruiting der passenden Franchisenehmer wie auch Angestellten eine top Priorität haben. Wenn man dieses Thema richtig angeht, dann zieht man als Franchisegeber automatisch die passenden Talente an. Das Schlagwort ist hier Employer Branding. Es klingt ziemlich neudeutsch und bedeutet so viel wie Arbeitgeber-Markenbildung. Im Zuge dessen baut ein Arbeitgeber oder aber Franchisegeber eine starke Marke auf, die ihn zu einem attraktiven Arbeitgeber macht. Promotet man seine eigene Marke entsprechend – wie man auch ein Produkt oder aber einen Service mit dem klassischen Marketing bewirbt – so kann man sich zu einer starken Arbeitgeber-Marke entwickeln. Und zwar hat das Employer Branding vor allem in Zeiten von Personal- und Fachkräftemangel an Bedeutung gewonnen. Im aktuellen War for Talents in vielen Branchen ist es wichtig, dass die Franchisemarke auch dafür bekannt ist, dass sie ein starker Arbeitgeber ist. Nur so kann man sich heutzutage auf dem Arbeitsmarkt von den Wettbewerbern abheben und sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Denn so unterstützen Sie als Franchisegeber obendrein auch Ihre Franchisenehmer im Bereich Human Resources, da Sie als Talente-Magnet für Arbeitnehmer gelten.

Wie geht man Employer Branding als Franchisegeber richtig an?

Beim Employer Branding sollten die Werte und einzigartigen Merkmale des Franchisesystems betont werden. Diese machen es möglich, dass sich die Marke von der Masse abheben und sich in einem positiven Licht präsentieren kann. So zieht man schließlich auch die besseren Talente an! Dank Employer Branding kann Human Resources so die Zahl der Bewerber erhöhen und diejenigen herauspicken, die am besten zur Unternehmenskultur passen. Im Zuge dessen ist es wichtig, die inneren Werte des Unternehmens mit der gewünschten Außenwirkung abzugleichen. Mit dem passenden Image zieht man dann die Mitarbeiter an, die sich auch mit genau diesem Außenbild identifizieren. Dies ist darüber hinaus auch zweckdienlich, da sich die Mitarbeiter und Franchisenehmer so auch automatisch mit der Marke auf einer emotionalen Ebene identifizieren. Richtiges Employer Branding trägt also positiv zur Unternehmenskultur bei, stärkt die Identifikation der Mitarbeiter mit der Marke und sorgt für eine höhere Zufriedenheit und Produktivität. Ein entsprechendes Employer Branding sollte daher in jedem Fall von Seiten des Franchisegebers betrieben werden, so dass die Franchisesystemzentrale die richtigen Talente förmlich anzieht.

Strategien für ein erfolgreiches Employer Branding

Damit Sie als Franchisegeber Ihre Human Resources Abteilung auch dementsprechend unterstützen können, sollten Sie das Thema strategisch angehen. Analysieren Sie zunächst den Ist-Zustand und legen Sie fest, was genau Sie mit dem Employer Branding erreichen möchten. Inwieweit unterscheiden Sie sich von der Konkurrenz? Was macht Sie einzigartig? Es ist wichtig, dass man sich ein eigenes, klares Profil aufbaut, was man intern wie auch extern präsentiert.

Folgende Fragen sollten Sie sich stellen und diese ehrlich beantworten:

  • Wie einzigartig ist Ihre Marke?
  • Wie wirken Sie aktuell auf potentielle Franchisenehmer und Mitarbeiter?
  • Wie attraktiv sind Sie für Ihre Mitarbeiter?
  • Warum möchten Franchisenehmer bei Ihnen bleiben?
  • Ist Ihre Marke auch für diejenigen attraktiv, die Sie für sich gewinnen möchten?
  • Wo sollten Sie noch attraktiver werden?
  • Wie sollten Sie sich noch weiter abgrenzen oder klarer positionieren?

Nur wenn Sie diese Fragen für sich klar haben, können Sie damit beginnen, sie strategisch umzusetzen und an Ihrem Image als attraktiver Franchisegeber arbeiten. Denn so ziehen Sie nicht nur top Franchisenehmer an, sondern unterstützen diese direkt auch beim Recruiting ihrer eigenen Mitarbeiter.

Wie können Sie Ihre Franchisenehmer im Bereich Personal unter die Arme greifen?

Dank Franchising können sich Existenzgründer mithilfe eines erfahrenen Franchisegebers selbstständig machen. Die Unterstützung des Franchisegebers umfasst viele Bereiche im unternehmerischen Alltag – so auch den Bereich des Human Resources. Eine Franchisemarke gibt den neuen Unternehmern sehr viel Sicherheit von Beginn an. Zum einen liegt das daran, dass die Franchisenehmer sich mit einem bewährten und bekannten Konzept selbstständig machen, was ihnen einen enormen Startvorteil gegenüber herkömmlichen Gründern verschafft. Die materielle Unterstützung umfasst meist Finanzierungsthemen, die Standortsuche, eine Einarbeitung und eine arbeitsteilige Unterstützung im Tagesgeschäft. Die Unterstützung geht meist aber auch darüber hinaus und umfasst auch das Personalwesen. Dies ist vor allem dann sinnvoll und hilfreich, wenn die Franchisenehmer selbst Quereinsteiger sind und keine Erfahrung aus dem Bereich Human Resources mitbringen.

Wie kann die Unterstützung im Bereich Human Resources aussehen?

Hier ist es natürlich wichtig, dass die Franchisenehmer wie auch ihre Mitarbeiter umfassende Schulungen vor Tätigkeitsbeginn erhalten, so dass sie bestens mit dem System und der Marke vertraut werden. Hier ist es ratsam ein Schulungszentrum oder aber eine systemeigene Academy zu errichten, die sich um Trainings und Weiterbildungen kümmert. Im Rahmen der Einarbeitung sollen die Mitarbeiter einen guten Einblick in das Warenportfolio und die Funktionsweise der Marke erhalten, damit sie dies auch einwandfrei an ihrem eigenen Standort umsetzen können. Denn nur wenn alle Franchisenehmer und deren Mitarbeiter klar wissen, was sie zu tun haben, kann die Marke auch erfolgreich funktionieren. Dazu zählen auch regelmäßige Weiterbildungen und ein Updaten über Entwicklungen am Markt. Nur wenn der Franchisegeber seine Geschäftspartner gut informiert und in detaillierten Schulungen dazu brieft, können diese ihr Personal auch über Neuerungen informieren. Darüber hinaus umfasst die Einarbeitung meist auch administrative und organisatorische Themen, die das Franchisesystem betrifft. Hierzu zählt oft auch eine Einführungsveranstaltung in Themen zum Recruiting, dem Personalmanagement wie auch der Personaleinsatzplanung.

Manche Systeme unterstützen ihre Franchisenehmer sogar noch intensiver im Bereich Human Resources. Sie nehmen ihre Geschäftspartner an die Hand, wenn es um die Auswahl von Mitarbeitern geht. Schließlich verfügen sie über viele Erfahrungswerte, worauf es bei der Auswahl von passenden Mitarbeitern ankommt. Sie wissen, welche Skills und Fähigkeiten an welchen Positionen im Standort notwendig sind, da jeder einzelne Franchisestandort identisch funktioniert. Aus diesem Grund kann die Franchisezentrale den Franchisenehmern auch beim Personalmanagement unter die Arme helfen und wertvolle Tipps geben.

Und wenn Ihre Marke zudem auf ein starkes Employer Branding setzt, dann werden Sie automatisch die passenden Talente anziehen. Sehen Sie für sich selbst…

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