Erfolgsfaktoren eines Franchisesystems: Die Top 3

14.02.2018 16:40 | Ein Unternehmen gründen

erfolgsfaktoren top 3 franchise artikel

Es kommt eigentlich weniger darauf an, womit Sie Handel treiben, wichtiger ist, wie Sie es tun. Wenn Sie das noch nicht können, sollten Sie darauf achten, dass Sie es schnellstmöglich und dabei gründlich erlernen. Am besten ist es, wenn Sie selbst voll und ganz dahinterstehen, anstatt insgeheim Vorbehalte zu hegen. Alle drei Faktoren kommen zusammen, wenn Sie sich für das richtige Franchisesystem entscheiden, setzen Sie die Akzente nach Ihren Vorgaben. Sie werden zwar ein bisschen suchen müssen, doch am Ende steht Ihnen der Weg zum Erfolg offen.

Das ideale Franchisesystem in der Modulbauweise

Bauen Sie sich Ihre persönliche Karriereleiter gezielt zusammen. Legen Sie zunächst den Grundstein dafür und klettern daraufhin zwei Stufen höher. Sie brauchen

  1. ein Geschäftsmodell, das bestens funktioniert,
  2. das durchgängig effektive Training für Ihre Arbeit,
  3. etwas, das in beiderlei Hinsicht optimal zu Ihnen passt.

Das interessanteste Produkt nützt Ihnen nur wenig, wenn es nicht adäquat vermarktet werden kann. Verkaufen Sie lieber Burger, die gefragt sind, als Feinschmeckermenüs, die keiner will. Richten Sie sich bei der Produktauswahl nicht nach Ihrem persönlichen Geschmack, sondern danach, was sich offensichtlich daraus machen lässt.

Franchisesysteme sind konzeptionell verschieden

Den Ausschlag gibt das Zusammenspiel der einzelnen Faktoren; worum es dabei geht, ist zweitrangig. Doch daran hakt es hier und da. Wenn Defizite an einer Stelle nicht schleunigst aufzuarbeiten sind, krankt das gesamte System. Es kommt ins Rutschen und gerät in eine Schieflage. Deshalb ist das Hauptaugenmerk auf die Brauchbarkeit der Schulungs-Tools zu richten, sie schmieren den Motor, sollte er aus dem Takt gedrängt worden sein. Ein Franchisegeber weiß alles, was es zu wissen gibt, er muss es nur auch weitergeben können. Also suchen Sie sich jemanden, dessen Sprache Sie verstehen und der Ihnen noch dazu sympathisch ist. Probieren Sie es aus, ob Sie Vorgetragenes adaptieren können, damit Sie sich im entscheidenden Moment darauf verlassen können, dass es damit klappt. Wenig Nutzen bringt es indes, dabei auf dem Stand von gestern zu verharren.

Flache Hierarchien beim Informationsaustausch

Ebenso, wie sich das Franchisesystem beständig weiterentwickelt, müssen Franchisenehmer damit Schritt halten können. Einmal alles beigebracht und gut – so läuft das nicht. Über fortschreitende Verfeinerungen ist laufend zu unterrichten, und das muss auch auf einen fruchtbaren Boden fallen können. Orientieren Sie sich aber nicht nur in die eine Richtung, bauen Sie gleichzeitig genügend Querverbindungen auf. Probleme, die Ihnen Schwierigkeiten bereiten, könnten von einem Ihrer Mitstreiter bereits gelöst worden sein, sodass Sie sich nur nach seinem Beispiel richten müssten. Der Franchisegeber kann mit Fug und Recht erwarten, dass seine vielen Partner sich auch untereinander gut verständigen. Suchen Sie gelegentlich den informellen Kontakt, wenn regelmäßige Treffen nicht genügend Raum dafür lassen oder noch zu weit entfernt sind. Mitunter kommt es auf Minuten an.

Geforderte Dienste ungehindert leisten können

Erprobtes soll man nicht spontan infrage stellen, höchstens im Rahmen grundsätzlicher Überlegungen. Auf vielen Feldern ist die Arbeit schon getan, sodass Franchisenehmer nur noch die Früchte ernten müssen. Sollten Sie immerfort von Zweifeln geplagt sein, haben sie das falsche Spektrum der Betätigung gewählt. Wenn Ihnen nicht behagt, was da von Ihnen verlangt wird, hätten Sie sich für etwas anderes entscheiden müssen. Machen Sie sich bewusst, welche Anforderungen auf Sie zukommen werden, bevor Sie sich dazu verpflichten, ihnen nachzukommen. Sie müssen auch an Ihr soziales Umfeld denken und sich fragen, ob Sie den erforderlichen finanziellen Aufwand langfristig stemmen können. Was Sie sich ernsthaft zutrauen, können Sie jedoch gemeinhin auch fertigbringen – dafür sind Sie alt genug geworden.

Machen Sie sich die Entscheidung nicht leicht

Mangelnde Selbsteinschätzung ist nichts, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Prüfen Sie sich vorab schonungslos in dieser Beziehung, damit Sie zu Ihrem Wort auch stehen können. Es gibt kaum etwas Nachteiligeres, als einen Rückzieher machen zu müssen, wenn es dafür längst zu spät ist. Niemand wird daraufhin auf Ihre Ansicht noch viel geben, Sie hatten die Chance und haben sie nicht zu nutzen gewusst. Das sollte in jedem Fall vermieden werden. Stecken Sie lieber weit mehr als nötig in die Vorbereitung, als hinterher feststellen zu müssen, dass es doch zu wenig war. Natürlich lernen Sie mit der Zeit hinzu, doch was Ihnen gewaltig widerstrebt, können Sie kaum aufarbeiten. Starten Sie vielleicht eine Art Pilotprojekt, schlüpfen Sie in die Rolle eines Hospitanten, auch wenn das kein fester Bestandteil des Pflichtprogramms sein sollte.

Verschaffen Sie sich praxisnahe Impressionen

Viele Franchisegeber offerieren die Möglichkeit dazu, indem sie ihr System realistisch darstellen und sozusagen auf dem Übungsparkett zugänglich machen. Je realistischer Ihr Eindruck wird, desto genauer können Sie abschätzen, ob er Ihren Vorstellungen entspricht. Schnuppern Sie vor Ort herum, besuchen Sie verschiedene Filialen und versuchen dabei, so viel wie möglich in Erfahrung zu bringen. Selbstverständlich stehen Ihnen auch andere Informationsquellen zur Verfügung, die zwar viel Basiswissen liefern, aber von der Wirklichkeit dennoch ein Stück entfernt sind. Stellen Sie einen Abgleich her zwischen Theorie und Praxis, damit sich schon im Vorfeld ein möglichst rundes Bild ergibt. Machen Sie sich keine Illusionen, denen aufzusitzen sie bereuen könnten.

Vor der Bindung eigene Sicherheit gewinnen

Die Prüfung der eigenen Person auf ihre Tauglichkeit hin sollte nichts Wesentliches aussparen und Folgendes auf jeden Fall beinhalten:

  • Übereinstimung mit den Prinzipien des Hauses, soweit sie erkennbar sind,
  • Wahrscheinlichkeit des Standhaltens den aufgeführten Anforderungen gegenüber,
  • Leistbarkeit des geforderten Aufwands in finanzieller Hinsicht,
  • Zufriedenheit mit der Erfüllung vorgefundener Bedingungen,
  • Verträglichkeit der nötigen Anstrengungen in zwischenmenschlicher Beziehung.

Sollten Sie hier und da mehr als nur geringfügige Bedenken haben, dann räumen Sie sie aus oder optieren für ein Franchisesystem, das Ihnen persönlich eher entgegenkommt.

Franchisesysteme nach Geschmacksvorteil

Wenn Sie innerlich gefestigt sind, dann gehen Sie es an. Räumen Sie etwaige Hindernisse aus rechtlichen Gründen aus, damit Sie den Rücken frei haben für die Entfaltung Ihrer Kreativität. Sie wird sich zwar in vorgegebenen Bahnen abspielen müssen, kann jedoch auch darüber hinauswachsen, nachdem Sie sich genügend Lorbeer verdient haben. Es wird eine harte Zeit, doch wenn Sie sie durchstehen, ist die Freude darüber umso größer. Vergessen Sie Ihre Vorlieben, was die Produktwahl angeht, machen Sie das passende Konzept zu Ihrer Lieblingsspeise.

Andere aktuelle Artikel

0 Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Übrige Zeichen: 250