Franchising einfach erklärt

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Willkommen auf unseren Seiten von Punkt Franchise! Auf unserer Plattform bringen wir gründungswillige Menschen und wachsende Franchise-Unternehmen zusammen, die sich auf Expansionskurs befinden. So können sich Gründungsinteressierte mit bereits am Markt etablierten Geschäftsmodellen selbstständig machen. Franchising nennt sich das Ganze! Falls Sie sich erst seit kurzem mit Gründungsthemen auseinandersetzen und mehr über eine risikoärmere Gründung mit System erfahren möchten, dann sind Sie bei uns richtig! In unserem heutigen Artikel dreht sich alles um das Franchising: Was ist es und warum sollten Sie darüber nachdenken, sich als Franchisenehmer mit einem eigenen Standort selbstständig zu machen?

Franchising: Was hat es damit auf sich?

Wenn von Franchising die Rede ist, dann handelt es sich um ein partnerschaftliches Vertriebssystem, was arbeitsteilig organisiert ist. Dabei stellt der Franchisegeber das Geschäftsmodell, das systemrelevante Wissen, die Corporate Identity sowie ausgereifte Marketingpakte gründungswilligen Franchisenehmern zur Verfügung. Gegen Zahlung der sogenannten Franchisegebühr können sich daraufhin die jungen Neuunternehmer mit der Franchisemarke selbstständig machen, indem sie das Konzept an ihrem eigenen Standort umsetzen. Beim Franchising handelt es sich um ein kooperatives Vertriebssystem, was aus einem starken Netzwerk von einem Franchisegeber und zahlreichen Franchisenehmern besteht, die gemeinsam an einem Strang ziehen.

Das macht die Essenz vom Franchising aus:

Der Franchisegeber und seine Franchisenehmer profitieren beide von dieser geschäftlichen Kooperation, die auf eine organisierte Arbeitsteilung und höchste Effizienz ausgelegt ist. Im Rahmen vom Franchising stellt der Franchisegeber seinen Vertragspartnern das gesamte Geschäftskonzept zur Verfügung, welches er vorab standardisierbar, in einem Pilotbetrieb getestet und somit multiplizierbar gemacht hat. Dazu wurden die einzelnen Arbeitsschritte und -prozesse dahingehend vereinfacht und standardisiert, dass sie an anderen Franchisestandorten von den Franchisenehmern relativ problemlos und einfach verständlich ausgeführt werden können. Im Zuge dessen wurden auch gewisse administrative Aufgaben für das gesamte Netzwerk in der Franchisesystemzentrale gebündelt, um so Kosten für jeden einzelnen Franchisepartner zu sparen und damit das ganze System effizienter arbeiten zu können – Lean Management! Diese Arbeitsteilung führt dazu, dass der Franchisegeber in seiner Zentrale kostengünstig Aufgaben für das gesamte Netzwerk übernimmt, wodurch mehr Zeit und mehr Manpower für den Vertrieb – die Kernaufgabe der Franchisenehmer – an den einzelnen Standorten frei wird.

Franchising: Eine Win-Win-Situation für beide Vertragspartner!

So überrascht es nicht, dass Franchising ein wahres Erfolgsmodell ist! Der kooperative Gedanke und die hochgradig organisierte Arbeitsteilung erfüllen ihren Zweck, was das Vertriebsmodell zu einem interessanten Gründungsmodell für Unternehmer in spe macht.

Die Vorteile für Franchisenehmer auf einen Blick:

Bei der kooperativen Geschäftsform konzentrieren sich beide Partner auf ihre Tätigkeiten

Während der Franchisenehmer an seinem Standort als eigenständiger Unternehmer das Konzept vom Franchisegeber umsetzt, fokussiert sich er sich voll und ganz auf den Kundenkontakt und den Vertrieb. Zeitgleich profitiert er als Franchisenehmer von einem raschen Markteintritt, einem reduzierten Gründungsrisiko, einer bereits vorhandenen Markenbekanntheit, finanziellen Einkaufsvorteilen und Skaleneffekten des Franchisenetzwerks sowie einem ausgereiften Marketingpaket. Das macht es möglich, dass er sich voll und ganz auf seine unternehmerischen Tätigkeiten fokussieren kann.

Aber auch der Franchisegeber profitiert von der gemeinschaftlichen Kooperation:

Der Franchisegeber kann sich dank der Arbeitsteilung mit seinen Franchisenehmern voll und ganz auf die strategische Arbeit fokussieren. Sprich: Wie kann das System weiterentwickelt und innoviert werden, um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben? Außerdem kann der Franchisegeber das gesamte unternehmerische Risiko der einzelnen Standorte auf die Franchisenehmer abrollen. Und zwar macht genau das den Unterschied vom Franchising gegenüber dem Betrieb eines eigenen Filialnetzes aus: Während der Geschäftsführer das gesamte unternehmerische Risiko für jede einzelne Filiale übernehmen muss, tragen beim Franchising die Franchisenehmer das gesamte finanzielle und rechtliche Risiko ihres Standortes. Der Franchisegeber kann somit mit seiner Marke expandieren und weitere Marktanteile mithilfe der Franchisenehmer einnehmen, ohne selbst dafür das Risiko zu tragen.

Franchising: Das Beste für beide Partner – und das Beste für das System!

Franchising überzeugt daher mit dem Besten aus Markenpräsenz und Markennähe beim Kunden sowie innovativen Systemstrukturen, während beide Geschäftspartner gleichermaßen von den Vorteilen dieses kooperativen Modells profitieren.

Diese 5 Merkmale machen den Erfolg vom kooperativen Geschäftsmodell aus:

  • Ein am Markt erprobtes Geschäftsmodell einer etablierten Marke
  • Das kooperative Vertriebssystem, was auf Arbeitsteilung und Effizienz ausgelegt ist
  • Die Vorteile der Nutzung eines etablierten Konzeptes, was einen raschen Markteinstieg möglich macht
  • Eine erfolgreiche Geschäftsidee lässt sich so multiplizieren
  • Beide Franchisepartner profitieren von der Partnerschaft, so dass sich ein nachhaltiger Erfolg einstellen kann

Franchising: Zwei rechtlich selbstständige Vertriebspartner

Wie gesagt: Beim Franchising handelt es sich um zwei rechtlich selbstständige Geschäftspartner. Damit die Zusammenarbeit funktioniert, fußt das kooperative Geschäftsmodell auf vertraglichen Vereinbarungen, einem sogenannten Franchisevertrag. Dieser Vertrag regelt die Rechte und Pflichten der beiden Partner. Außerdem stellt das Regelwerk sicher, dass sich der rechtlich selbstständige Franchisenehmer bei der Ausübung des unternehmerischen Konzeptes an die Vorgaben aus der Franchisezentrale hält. Der Neuunternehmer erhält zwar das perfekte Paket für eine Existenzgründung, allerdings hat er sich an die Corporate Identity der Franchisemarke zu halten. Und zwar ist es letztlich auch der einheitliche Markenauftritt am Markt, der für eine höhere Markenbekanntheit und größere unternehmerische Schlagkraft im Franchising sorgt.

Franchising: Ein Geben und Nehmen

Der Franchisegeber räumt seinen Geschäftspartnern auf der Grundlage des Vertrages das Recht ein, das entwickelte Geschäftskonzept inklusive etablierter Marke am eigenen Standort zu nutzen. Für die Dauer des Franchisevertrages sind die Franchisenehmer ermächtigt, den Markennamen, das Design und die Geschäftsidee zu verwenden. Im Gegenzug zahlt der Franchisenehmer für die Markenrechte und deren Nutzung eine einmalige sowie laufende Franchisegebühren. Sie erstehen die Lizenzen und Nutzungsrechte führen einen gewissen Prozentsatz des Umsatzes an die Franchisezentrale ab. Dies dient dazu, den gesamten Apparat zu unterhalten, für Schulungen und Workshops sowie die Weiterentwicklung und Innovation des Systems zu sorgen.

Gründung mit System: Das sind Ihre Chancen beim Franchising

Allein in Deutschland gibt es um die 1.000 aktiven Franchisemarken, die in den unterschiedlichen Wirtschaftssektoren vertreten sind. Die deutsche Franchisewirtschaft konnte in den letzten Jahren eine dynamische Entwicklung mit Rekordumsätzen aufweisen, so machte der Umsatz in 2018 122,8 Milliarden Euro aus. An die 168.000 Betriebe mit mehr als 715.000 Mitarbeitern machten diesen wirtschaftlichen Erfolg der hiesigen Franchisewirtschaft möglich!

Die Qual der Wahl haben: Die große Vielfalt im Franchising!

Wer sich für eine Gründung mit Franchising interessiert, der kann das passende Franchisesystem aus den Branchen Dienstleistung, Handel, Gastronomie oder Handwerk auswählen. Darüber hinaus gibt es zunehmend auch nachhaltige Konzepte, die als Green Franchising bekannt sind, oder Systeme aus dem sozialen Sektor, die auch Social Franchising genannt werden, sowie Konzepte aus dem Start-up-Bereich. Wie gesagt: Die Welt des Franchising ist bunt!

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