Franchising Unternehmen: 3 erfolgreiche Konzepte

23.01.2018 08:30 | Ein Unternehmen gründen

franchising unternehmen 3 erfolgreiche konzepte

Amerika, Amerika – wir stellen Ihnen hier drei erfolgreiche Franchise Konzepte vor, von denen zwei bereits kräftig auch auf europäischem Boden expandiert sind und einem dies bald bevorstehen könnte. Allesamt stammen sie vom Kontinent der unbegrenzten Möglichkeiten und widmen sich

  • der Gastronomie in einem ganz speziellen Segment,
  • der Hotellerie im großen Stil und
  • einer Branche, die sich mit den Auswirkungen dessen beschäftigt, wohin zu viel Fast Food und üppiges Dinieren führen können.

Franchising Unternehmen mit dem Hang zum Profit

Ein Musterbeispiel der Expansionslust ist ganz sicher Kentucky Fried Chicken. Was es dort zu essen gibt, das sieht man gleich, kann jedoch darüber hinaus noch anderes erwarten. Auch in Teig Gewickeltes und Burger passen in überaus praktisch dimensionierte Behältnisse – gleich zum Mitnehmen; bloß keine Umstände. Daraus wird vorzugsweise mit den Fingern gegessen, das mögen die Leute, wenn sie eilig unterwegs sind und der Hunger sie packt. Vorgefahren, abgefüllt und gleich wieder los. So mag man’s heute und das nicht erst seit gestern.

Kurzer Zwischenstopp im Franchising Unternehmen

Die Verbundenheit zum automobilen Leben hat nämlich Tradition. Unweit der heimischen Tankstelle nahm der Gründungsgedanke gleich gegenüber Gestalt an, nachdem sich der Snack-Verkauf von Selbstgemachtem zwischendurch als lukrativ erwiesen hatte. Doch alsbald drohte der Autobahnausbau, einen Strich durch diese Rechnung zu machen, und quasi aus lauter Not und Angst wurde flugs umgesattelt. Und das erwies sich von unglaublichem Erfolg gekrönt. Das Geheimrezept der Zubereitung stand für ein paar Cents pro Stück zur Disposition und fand reißenden Absatz in mehrmals hundertfacher Ausfertigung. Monat für Monat kam etwa ein halbes Dutzend neuer Restaurants unter der bewährten Flagge hinzu.

Aus der eigenen Küche um die ganze Welt

Mittlerweile ist längst weltweit verbreitet, was in einer Benzinstation seinen Anfang nahm, weil deren pfiffiger Angestellter eine zündende Idee umsetzen konnte. Er wusste die Bedürfnisse seiner Kunden richtig einzuschätzen und hatte noch dazu etwas Einzigartiges zu bieten, das er beispiellos vermarkten konnte. Das Interessante daran aber ist: In jedem Land firmieren die zahlreichen Shops in einer anderen Rechtsform. Man muss sich nur aufgezwungenen Bedingungen anpassen können, um aus ein paar Dollars 840 Millionen werden zu lassen, die beim Verkauf an Pepsi 1986 erzielt worden sind. In Deutschland wird heute Krautsalat dazu gereicht, der auf angelsächsischem Territorium kaum Furore machen würde. Dort greift man lieber auf gegrillte Bohnen zurück.

Dem amerikanischen Stil verpflichtet

Anstelle der US-Hotelketten Best Western und Hilton soll nun ein Franchisemodell vorgestellt werden, das sich mit europäischen Standards an der amerikanischen Vorgehensweise orientiert. Das betrifft sowohl

  • Zusammenschlüsse als auch
  • die berühmt gewordene Kundenorientierung des Landes, in dem man keine Kompromisse macht.

Die Franzosen als Betreiber der Accor Hotels, längst Marktführer in Europa, haben sich jüngst mit einem einzigen Schachzug an die Spitze der Branche auf dem australischen Kontinent und darüber hinaus katapultiert. Es hat sie 930 Millionen amerikanischer Dollars gekostet.

Service wird übergroß geschrieben

Grundlegend ist die Einsicht, dass ein Aufenthalt unvergesslich werden soll. Und wie könnte es überzeugender geschehen als dadurch, dass Gäste sich bestens aufgehoben fühlen? Vor allem gilt es unabhängig davon, an welchem Standort man Quartier bezieht und auch dann, wenn man von Luxusangeboten Abstand nehmen möchte.

Nahezu ein Drittel der in Deutschland ansässigen Betriebe wird als Franchise geführt. Und dabei geht man ähnlich vor. Neu hinzugewonnene Partner sollen langfristig an das Unternehmen gebunden werden, ihnen kommt man von Anfang an mit Rat und Tat auf allen Ebenen entgegen. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob es sich tatsächlich um Hoteliers oder stattdessen um Investoren und Bauträger handelt.

Mit Haut und Haaren im Geschäft

Der ideale Franchisenehmer sollte nicht nur fachlich vorgebildet und ausgesprochen umgänglich sein, sondern sein Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Er muss das Kaufmännische beherrschen wie die Technik, hervorragend organisieren und jederzeit strahlend lächeln können. Darüber hinaus darf er sich nicht scheuen, selbst die komplette Verantwortung zu tragen und ordentlich Geld in die Hand zu nehmen. Ein knappes Drittel eigenen Kapitals bei einem Volumen von fünf bis 30 Millionen je nach Lage und Ausstattung sollte es schon sein. Das global differenzierte Renommee gibt’s dafür gratis; selbst wer bei Raffles absteigt, logiert mit Accor eng verflochten.

Trends über den großen Teich

Was sich hierzulande bislang noch nicht durchgesetzt hat, aber kurz davor stehen mag, das ist ein Fitnesskonzept mit besonderem Anspruch. Es hat jenseits des Ozeans schon jede Menge begeisterter Anhänger gefunden und wartet förmlich nur darauf, hier eingeführt zu werden. Interessieren Sie sich dafür, werden Sie zum General-Importeur, erobern Sie sich Ihr Gebiet mit einem Konzept, das schon bald noch erfolgreicher werden könnte. Die Grundidee dahinter, deren Verfeinerung auf findige Unternehmer hofft, besteht in der Erkenntnis, dass man seinen Personal Trainer manchmal gerne in die Tasche stecken möchte.

Ein Trainer für unterwegs

So hat man ihn

  • stets dabei und kann ihn
  • bei Bedarf zurate ziehen, was
  • unwahrscheinlich günstig kommt.

KOKO Fit heißt das Wunderding, mit dessen Hilfe das Flair amerikanischer Fitnessstuben überall dahin transportiert wird, wo es gerade gewünscht ist. Handlich gespeichert findet sich alles, was der geschundene Körper im Moment gut gebrauchen kann, zur sofortigen Anwendung. Die passenden Gerätschaften lassen sich auch andernorts auftreiben als am Standpunkt ihrer Herkunft, obwohl: Ein wenig Nachholbedarf herrscht in dieser Beziehung schon.

Am Dialog mit Nutzern feilen

Jederzeit kann der rege Austausch mit der Community helfen, man bringt sich gegenseitig gerne auf Ideen, wenn man mit vergleichbarem Antrieb schwitzt. Das Individuelle bleibt davon völlig ungeschoren, doch der Basiskontakt darf nicht verloren gehen. Potenzielle Kunden könnten sich an ihren ureigensten Bedürfnissen orientieren, ohne dass man sie erforschen müsste. Von Nutzen ist aber, dass der geeignete Rahmen dafür bereitgestellt wird.

Es kommt im Grunde weniger darauf an, was man tut, wichtiger ist, wie man es macht. Auf Dauer durchsetzen wird sich, was gefragt erscheint, wobei sich das auch ändern kann. Gewisse Bedürfnisse aber bleiben bestehen. Man isst immer gern Schmackhaftes, ohne große Probleme bei dessen Beschaffung lösen zu wollen, und fühlt sich gleich willkommen, wenn man nach einer lange Reise alle Plagen schnell vergessen kann. Erfolgreich ist, wer Nützliches ausmacht und liefern kann.

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