Franchising: Die Vorteile für Franchisenehmer

16.04.2018 07:35 | Ein Unternehmen gründen

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Was dem einen sein Uhl, ist dem anderen die Nachtigall, sagen Menschen, die es wissen müssen. Im Franchising sind die Aufgaben klar verteilt, beide Partner können nur ansatzweise in die Rolle Ihres Gegenübers schlüpfen: in der Probephase oder dann, wenn die Entwicklung eines Gebiets übertragen wird. Der Franchisenehmer hat den Vorteil, dass er in seinem Aufgabenbereich Bestehendes übernehmen kann und die Gesamtverantwortung für das weitere Gedeihen des Systems nicht tragen muss. Das erleichtert den Einstieg wie den Aufstieg.

Franchisenehmer arbeiten in einem übersichtlichen Rahmen

Zwar hat auch der Franchisenehmer die anstehenden Probleme vor Ort zu lösen und dabei das Wohl des großen Ganzen nicht außer Acht zu lassen, doch damit ist er nicht allein. Vermessen wäre es sowohl, von niedriger Stufe aus die Geschicke auf höchstem Niveau bestimmen zu wollen, als auch von ganz oben her das laufende Geschäft auf allen Ebenen zu regulieren. Das ist nicht der Sinn der Sache, abgegrenzte Zuständigkeiten sollen sich wirkungsvoll ergänzen. Wenn dabei auch Kontrolle auszuüben ist und Wachsamkeit herrschen muss, kann damit doch alles reibungsloser funktionieren als bei fortlaufend ausbrechenden Auseinandersetzungen. Sicher wird es hier und da zu Diskussionen kommen, die grundsätzliche Linie aber ist festgelegt, und darauf kann man sich jederzeit berufen.

Fairness im Franchising ist für alle Beteiligten sehr nützlich

Das gilt vor allem für den Franchisenehmer, der seine Rechte und Verpflichtungen genauestens studiert hat. Er braucht nicht gleich darauf herumzureiten, wenn eine Unregelmäßigkeit auftritt, sollte sich das jedoch häufen, kann er sich auch zur Wehr setzen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass er den von ihm unterzeichneten Vertrag wie seine Westentasche kennt. Zu diesem Zweck wird ihm rechtzeitig Einsichtnahme gewährt und auch Bedenkzeit zugestanden, während derer er sich etwaige Unklarheiten betreffend neutral beraten lassen kann. Das muss nicht zu Peinlichkeiten führen, auch das Klauselwerk selbst ist sicherlich kaum ohne fachkundige Unterstützung zustande gekommen. Auf beidseitiges Verständnis kann hierbei nicht verzichtet werden.

Vom ersten Tage an einen ordentlichen Umsatz machen

Im Grunde aber ist dem Franchisenehmer bereits mit seinem Eintreten in ein Franchisesystem schon eine Menge abgenommen worden. Er braucht keine Aufbauarbeit mehr zu leisten, muss keine Kunden anwerben, weil sie ihm automatisch zuströmen. Das, wofür er eintritt, genießt ein gutes Image, dessen er sich bedienen kann. Als Gegenleistung dafür sind natürlich Gebührenzahlungen zu leisten, doch die lassen sich erwirtschaften, sonst gäbe es nicht so viele prosperierende Betriebe. Was dafür an Einrichtung erforderlich ist, hat sich in vielen Fällen bereits angesammelt, wenn er zur Eröffnung schreitet. Sie ist von verkaufsförderlichen Maßnahmen begleitet, um deren Effizienz er sich keine Gedanken machen muss. Ein schlüsselfertiges Business wartet nur darauf, übernommen zu werden.

In Begleitung auf das Karrieretreppchen steigen

Darin darf er dann zeigen, was er kann, und wenn es ihm anfangs noch schwerfallen sollte, bekommt er

  • Unterstützung in Form von regelmäßigen Schulungen, außerdem womöglich
  • Finanzierungshilfen, die an seinen Bedürfnissen ausgerichtet sind.

Es kann freilich auch nicht schaden, selbst etwas auf der hohen Kante zu haben, doch nicht alle Franchisegeber bestehen darauf. Manche verlangen nur wenig oder räumen dem Franchisenehmer so viel Zeit zur Zahlung ein, bis er auf eigenen Füßen steht. Auch in dieser Form kann Starthilfe im Franchising geleistet werden.

Nicht nur den eigenen Bemühungen überlassen

Ganz ohne Einsatz ist das alles freilich nicht zu haben. An den Franchisenehmer werden teils hohe Anforderungen gestellt, was seine Qualifikation betrifft. Unternehmerisches Denken ist sicher eine Grundvoraussetzung dafür, doch es will auch unter Beweis gestellt sein. Und kann sich mit der Zeit nur intensivieren, worauf ein wachsames Auge gerichtet ist. Der Franchisenehmer bleibt nicht seinem Schicksal ausgeliefert, er wird in einigen Fällen regelrecht an die Hand genommen, wenn seine bisherigen Erfolge noch zu wünschen übrig lassen. Damit hat er kaum eine andere Alternative, als immer mehr voranzukommen. Das nützt nicht nur ihm selbst, sondern auch dem System, wovon dann wiederum weitere Franchisenehmer profitieren können.

Aufnahme in allen Ehren als Erfolgsgarant

Das Franchising ist quasi eine Schraube des Erfolgs; wer einmal im Gewinde steckt, der dreht sich unaufhörlich. Die Richtung ist vorgegeben, allein die Geschwindigkeit kann selbst bestimmt werden. Der eine gibt sich mit einem überschaubaren Bereich zufrieden, ein anderer treibt die Expansion durch sein Mitwirken voran. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt im Franchising, man muss sich nur sicher sein, dass man die geforderte Leistung auch erbringen kann. Doch selbst dabei hilft der Franchisegeber durch seine strenge Auswahl, die er möglichen Franchisenehmern gegenüber an den Tag zu legen pflegt. Wer als Partner akzeptiert worden ist, kann das als Bestätigung dafür empfinden, dass man ihm Großes zutraut. Von nun an sind die Weichen gestellt.

Mit Leib und Seele im Geschäft stehen

Wer Franchisenehmer wird, kann sich schon einmal darauf einstellen, dass eine vielversprechende Laufbahn soeben begonnen hat. Es wird ihn viel Schweiß und manche andere Mühe kosten, doch der Grundstein ist gelegt, und darauf lässt es sich aufbauen. Ist der erste Schritt getan, dürften ihm viele weitere folgen, am Ende einer langen Reise steht die verdiente Selbstzufriedenheit in dem Bewusstsein, aus seinem Leben etwas gemacht zu haben. Umso genauer sollte man sich überlegen, unter welcher Fahne man anheuert, denn ein Umstieg unterwegs ist nicht vorgesehen. Das könnte Schwierigkeiten geben; wer ankommen will, darf sich keine Extratouren leisten. Mit Mann und Maus unterzugehen ist dagegen alles andere als geplant, es kommt so gut wie niemals vor.

Eingefangen und für immer dabei

Dass es dem Franchisenehmer mitunter so leicht gemacht wird, hat natürlich seinen Grund. Niemand soll, wie es anderswo geschehen kann, gleich zu Beginn schon scheitern. Anstatt viele zu begeistern, die es mal versuchen möchten, sind nur wenige auserwählt, auf die man sich verlassen kann. Das Franchising ist kein Experimentierfeld; wer hier antritt, soll auch zum Ziel kommen. Es besteht vor allem darin, ein Modell weiterzuverbreiten, das sich bereits bewährt hat und es auch weiterhin tun kann. Zeigen Sie, dass Sie dies verstanden haben und in der Lage dazu sind, die Saat auszusäen. Werden Sie zum Franchisenehmer nicht aus Verlegenheit, das würde kaum jemand ermöglichen. Entdecken Sie Ihre Passion für etwas, das Sie nicht mehr loslässt, wenn Sie sich darauf eingelassen haben.

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