Frauen in Führungspositionen Statistik: Franchise als Einstiegstor ins Management?

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Wie erfolgreich ist die Frauenquote im Franchising?

Lange Zeit war es Frauen verboten zur Schule zu gehen, zu arbeiten und sogar zu wählen. Durch Demonstrationen, Forderungen und viele Kämpfe gelang es den Frauen letztendlich, die Gleichberechtigung zu fordern. Zwar sind nicht alle Länder so fortschrittlich wie die meisten europäischen Länder, doch Deutschland kann auf seine Errungenschaften stolz sein.

Doch auch wenn die Frauen sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter entfalten und entwickeln konnten, gibt es trotzdem immer noch Bereiche des alltäglichen Lebens, in welchen die deutschen Frauen stark benachteiligt werden. Einige Beispiele könnten genannt werden, wie die immer noch präsenten Gehaltsunterschiede der Geschlechter, aber heute wollen wir uns vor allem mit der Tatsache beschäftigen, dass immer noch außergewöhnlich wenige Frauen in Führungspositionen vertreten sind.

1) Eine Bilanz Deutschlands

Wenn man noch vor einigen Jahren einen Blick auf die deutsche Wirtschaft warf, zeigte sich ein erschreckendes Bild: Denn Frauen waren gerade mal mit 1,2 Prozent als Vorstand in den 200 größten deutschen Unternehmen vertreten. Eine schockierende Erkenntnis, vor allem wenn man bedenkt, dass in den deutschen Hochschulen ein Frauenanteil von fast 50 Prozent herrschte.

Der fehlende Intellekt oder ein Mangel an Kompetenz sind also keine Gründe, die genannt werden können, um diese Tatsache zu erklären. Vielmehr steckt ein veraltetes hierarchisches System hinter dieser fehlenden Gleichberechtigung. Bedingt durch unsere biologischen Funktionen wurden Männer schon immer als das dominante, starke Geschlecht angesehen und die Frauen nahmen eine unterordnende Rolle ein.

Sie galten als Accessoire des mächtigen und angesehenen Mannes, sollten sich um Kinder und Haushalt kümmern, während die Männer für den Unterhalt zu sorgen hatten. Dieses Rollenbild hat sich zwar in den letzten Jahrzehnten verstärkt zum Positiven entwickelt, dennoch sind die klassischen Rollen immer noch in der Gesellschaft verankert.

Um diese Unterschiede also endlich aus dem Weg zu räumen, wurde am 1. Mai 2015 das Bundesgremienbesetzungsgesetzt für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst überarbeitet und neu erlassen.

Die Frauenquote in den Führungspositionen sollte endlich erhöht werden und die herbeigesehnte Gleichberechtigung der Frauen sollte schrittweise herbeigeführt werden. Es wurde festgelegt, dass börsenorientierte Unternehmen sich an einer Frauenquote von 30 Prozent zu orientieren haben. Ein Jahr später wird sich ein Überblick verschafft, ob das Gesetz umgesetzt wurde.

Leider stellt der Bund fest, dass sich die Anzahl der Frauen in Führungspositionen zwar erhöht hat, doch die 1.392.000 Unternehmen immer noch lediglich nur 16,16 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt haben. In den folgenden Jahren steigt die Zahl zwar langsam an, dennoch haben die Deutschen die 30 Prozent nach fast fünf Jahren immer noch nicht erreicht. Und auch im europäischen Vergleich schneidet die Bundesrepublik schlecht ab. Platz eins der Rangliste belegt beispielsweise Lettland.

Die Letten konnten fast 50 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzen und selbst Polen, Bulgarien und Rumänien schneiden deutlich besser als Deutschland ab. Wir befinden uns nämlich lediglich auf Platz 20 und sind somit im unteren Drittel des Ländervergleichs vertreten.

Weiterhin wird deutlich, dass sich auch große Unterschiede innerhalb der einzelnen Branchen verzeichnen lassen. Typische weibliche Branchen haben nämlich überhaupt kein Problem die Vorgaben der Regierung einzuhalten, sondern übertreffen diese sogar schon seit Jahren. So sind beispielsweise fast 70 Prozent der Geschäftsführer in Friseur- und Kosmetiksalons weiblich und auch Modeboutiquen, Praxen für Psychotherapie und Sekretariats- und Schreibdienste verzeichnen eine Frauenquote in der Geschäftsleitung von mehr als 50 Prozent.

Dies sind zwar Zahlen, die für Freude sorgen, dennoch würde man sich für die Zukunft wünschen, dass der Frauenanteil in den anderen Branchen annähernd so hoch ausfällt. Im Moment verzeichnet der Dienstleistungssektor für Bergbau nämlich lediglich 8,24 Prozent an Frauen in Führungspositionen. Ein Prozentsatz, der mehr als ausbaufähig ist.

2) Die Zeit der Frau ist jetzt

Selbst in einer Zeit, in welcher Frauen selbstbewusst durch die Welt schreiten und das Wort Emanzipation schon längst alltäglich geworden ist, schrecken die deutschen Frauen immer noch vor der Existenzgründung zurück.

Tatsächlich beantworteten nicht mal ein Drittel der deutschen Frauen die Frage, ob sie es sich vorstellen könnten, ein Unternehmen zu gründen, mit ja. Männer dahingegen sind weniger zurückhaltend und überschätzen sich sogar gerne mal. Denn fast die Hälfte aller befragten Männer würden sich die Selbstständigkeit zweifelsohne zutrauen.

Woran liegt dies nun, dass Frauen eher passiv bleiben wollen? Generell kann gesagt werden, dass Frauen vorsichtiger sind und sehr bedacht handeln. Während Männer schnell etwas überstürzen, machen sich Frauen im Allgemeinen sehr viel mehr Gedanken und schrecken vor risikoreichen Aktionen zurück. Geld investieren und ein eigenes Unternehmen war deswegen für viele Frauen jahrelang ein No-Go.

Trotz all dieser Tatsachen, die jahrelang die deutsche Wirtschaft geprägt haben, zeigte sich in den letzten Jahren ein deutlicher Wandel. Frauen möchten sich ausprobieren und nicht mehr hinter ihren Männern verstecken. Sie treten aus deren Schatten hervor und sind bereit, etwas zu wagen.

Aus diesem Grund stiegen laut KfW-Gründungsmonitor die Existenzgründungen von Frauen auf 40 Prozent an, währenddessen die Zahl der Männer, welche sich selbstständig machten, um fünf Prozent absank. Eine positive Entwicklung, welche wir durchaus begrüßen!

3) Frauen und das Franchising

Das Franchising ist in den 1970er Jahren von Amerika aus nach Deutschland gekommen und hat seitdem den nationalen Wirtschaftsmarkt revolutioniert. Im Franchising verkauf ein Franchisegeber die Lizenzrechte für eine Gebühr an interessierte Franchisenehmer.

Darüber hinaus erhalten die zukünftigen Partner aber nicht nur ein ausgearbeitetes Konzept, Geschäftspartner und den Markennamen auf die Hand, sondern der Franchisegeber steht seinen Franchisenehmern auch mit Rat und Tat zur Seite.

So teilt er mit diesen sein angesammeltes Wissen und Know-how und betreut die Existenzgründer bei sämtlichen Entscheidungen, Problemen und Hindernissen, welche das Arbeitsleben für sie bereithält. Gerade für Frauen ist dies eine tolle Möglichkeit, um sich selbstständig zu machen.

Denn oftmals trauen sich weibliche Unternehmerinnen diesen großen Schritt alleine nicht zu und sind froh über einen Partner, der ihnen kräftig unter die Arme greift. Durch die Zusammenarbeit mit dem Franchisegeber minimiert sich auch das wirtschaftliche Risiko. Natürlich muss ebenfalls investiert werden und es kann immer vorkommen, dass man sich nicht optimal auf dem Markt einfügen kann, doch dieses Risiko ist enorm minimiert beim Franchising.

Weiterhin ist das Franchising so ausgelegt, dass man kein Experte oder Spezialist in einem bestimmten Gebiet sein muss. Denn die Franchisegeber sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Franchisepartner durch Schulungen, Fortbildungen und Seminare auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten.

Das Nötigste kann in diesen Kursen also optimal nachgeholt werden. Somit besteht für Frauen auch die Möglichkeit, in Branchen einzusteigen, die nicht ihrem vorherigen Berufsweg entsprechen oder eher untypisch sind.

Ein weiterer Punkt, der Frauen in den letzten Jahren dazu veranlasst hat, sich mit der Hilfe eines Franchise selbstständig zu machen, ist die Flexibilität. Denn das Franchising kann sich unter Umständen sehr von der klassischen Selbstständigkeit unterscheiden.

Je nachdem für welches Modell, welchen Franchisegeber und welche Branche man sich entscheidet, sind die Anforderungen vollkommen unterschiedlich. Das Franchising bietet nämlich beispielsweise die Möglichkeit, ein Unternehmen als zweites Standbein zu gründen. Man muss seinen aktuellen Job nicht aufgeben und kann sich aber trotzdem mit der Hilfe des Franchise ein zweites Gehalt dazu verdienen.

Vor allem für Mütter ist dies eine beliebte Methode, um während der Elternzeit den eigenen Kontostand etwas aufzubessern. Denn die Zeit kann frei eingeteilt werden, wodurch die Kinder, der Haushalt und der Mann nicht zu kurz kommen.

Gleichzeitig ist es allerdings auch möglich, sich ein Franchise auszusuchen, welches auf Basis eines Homeoffice funktioniert. Somit können familiärer Alltag und Beruf noch leichter bewerkstelligt werden und auch der Wiedereinstieg in das Berufsleben nach einer Geburt fällt leichter aus, als bei einem typischen Beruf.

Frauen haben durch das Franchising heutzutage also einen Weg gefunden, um sich selbst im Management zu positionieren. Denn die Zeiten sind vorbei, als die Unternehmensführung lediglich als eine männerdominierte Domäne angesehen wurde. Tatsächlich verfügen Frauen über Eigenschaften, welche extrem nützlich für ein Unternehmen sind.

So zeichnen sich Frauen beispielsweise durch ein außergewöhnliches Organisationstalent aus, welches essenziell ist, um die geschäftlichen Abläufe zu strukturieren. Sie sind oftmals kommunikativer als ihre männlichen Geschlechtsgenossen und setzen diese Kompetenz ein, um eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Durch die klassischen weiblichen Wesenszüge gelten Frauen zudem als die optimalen Teamplayer, die ihre Mitarbeiter bestmöglich motivieren können und gleichzeitig auch immer ein offenes Ohr und ein unfehlbares Gespür für Probleme haben.

Fazit

Auch wenn ein ausgewogener Anteil an Frauen in Führungspositionen in Deutschland heutzutage noch nicht gang und gäbe ist, können die Frauen doch mittlerweile selbst für ihre Gleichberechtigung sorgen. Frauen verstecken sich nämlich nicht länger hinter den Männern, sondern möchten sich selbst und der Gesellschaft beweisen, dass sie über ebenso überzeugende Kompetenzen verfügen, wie die Männerwelt.

Auch wenn die Gründungen der Frauen im Allgemeinen in den letzten Jahren leicht angestiegen sind, ist das Franchising immer noch die beste Möglichkeit für Frauen, um sich selbstständig zu machen. Denn durch das Franchising wurde ein System entworfen, welches das Unternehmertum für jedermann zugänglich macht.

Es reduziert die Bedenken der Frauen und zeigt ihnen, dass ihre angeborenen Fähigkeiten und Kenntnisse einen unschlagbaren Pluspunkt für die Wirtschaft darstellen. Weiterhin verfügt es über unschlagbare Vorteile, welche es zum einen für Frauen besonders attraktiv macht und zum anderen einen Weg anbietet, um die Familie und den Beruf unter einen Hut zu bringen.

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