Internationaler Tag der Freundschaft! Wir zeigen Ihnen wie Sie Freundschaften mit einem Franchise fördern

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freundschaft franchise

Am 30. Juli ist es endlich wieder soweit: Der Internationale Tag der Freundschaft! Die UNO-Vollversammlung beschloss im Jahr 2011, dass es wichtig ist, den zwischenmenschlichen Beziehungen einen ganz eigenen Tag zu widmen und wir sind komplett einverstanden damit. Denn wie man so schön sagt, sind die Freunde die ausgesuchte Familie. Sie sind die Menschen, die in schweren Zeiten für Sie da sind und mit Ihnen durch dick und dünn gehen. So kurios dieser Feiertag auch wirken mag, die Idee dahinter ist rührend und wichtig. Denn Freunde nehmen einen so großen Teil in unserem Leben ein, sodass es

Zeit wurde, dass sie einen eingetragenen Platz im Kalender bekommen. Für Berufstätige und vor allem für Selbstständige ist das Thema Freundschaft ein äußerst heikles Thema. Hat man zu Schul- und Studienzeiten sich vor Verabredungen mit Freunden kaum noch retten können, nehmen diese im Laufe des Lebens immer weiter ab, bis sich der Freundeskreis auf eine Handvoll Menschen beschränkt und verringert hat. Für Franchisenehmer trifft dies leider auch zu und deren sozialen Kontakte mögen teilweise sogar noch weiter eingeschränkt sein, als bei dem normalen Angestellten. Denn gerade in den ersten Jahren nach der Gründung muss viel Arbeit und Zeit investiert werden und das hat wiederum Auswirkungen auf das Privatleben. Hat man schon für die eigene Familie und die Hobbys kaum noch Zeit, werden die Freunde leider meistens hinten angestellt. Die Freundschaften verlaufen sich anschließend ins Nichts und der Franchisenehmer wird durch einen anderen Freund ersetzt. Trotzdem

1. Eine enge Beziehung zum Franchisegeber

Die Franchiseunternehmen überschwemmen die deutsche Wirtschaft und sind wie Sand am Meer vorhanden. Tatsächlich ist deren Zahl seit 2010 um mehr als 30.000 Niederlassungen angestiegen und hat sich somit von 135.000 Betriebe auf fast 168.000 Betriebe erhöht! Sollte sich diese positive Entwicklung in den kommenden Jahren genauso fortsetzen, haben interessierte Franchisenehmer eine große Auswahl an möglichen Geschäftspartnern.

Durch dieses enorme Angebot verfügen die Franchisenehmer – wie schon erwähnt – über den Luxus sich zwischen einer Vielzahl von Franchiseanbietern entscheiden zu können. Und dies sogar in den einzelnen Branchen, Industrien und Wirtschaftssektoren. Es sind mittlerweile also nicht mehr die Franchisegeber, welche die Qual der Wahl haben, sondern vielmehr sind es die Franchisenehmer, die sich mit den schwierigen Entscheidungen herumschlagen müssen.

Abgesehen von der Höhe des geforderten Start- und Eigenkapitals, den angebotenen Schulungen und Fortbildungsmöglichkeiten, den Konditionen und dem Erfahrungswert, können die Franchisenehmer dementsprechend ein spezielles Augenmerk auf ihren Franchisegeber legen.

  • Sagt mir die Größe des Unternehmens zu?
  • Hat dieser einen guten oder schlechten Ruf?
  • Teile ich seine Unternehmensphilosophie?
  • Stimme ich mit dessen Werten überein?
  • Ist mir der Franchisegeber sympathisch?
  • Komme ich mit seinem Führungsstil klar?

Denn die unternehmerischen Parameter sind in den meisten Fällen schnell erfasst, doch das Menschliche bleibt oftmals auf der Strecke. Hat man den richtigen Franchisegeber auf sämtlichen Ebenen jedoch erst einmal gefunden, kann sich eine wunderbare Zeit und angenehme gemeinsame Zusammenarbeit entwickeln. Hat man sich für ein kleines Unternehmen entschieden, zeichnen sich diese in den meisten Fällen durch die intensive Betreuung und das familiäre Zusammensein aus. Der Franchisegeber ist in seinen Franchisebetrieben präsent und zeigt, dass er sich für die unternehmerischen Vorgänge interessiert. Schließlich müssen stets auch viele Informationen ausgetauscht werden und es gibt immer etwas, das besprochen werden muss oder Verbesserungsbedarf hat.

Durch diese enge Zusammenarbeit kann im Laufe der Zeit ein sehr gutes Verhältnis entstehen, dass sich im weiteren Verlauf sogar zu einer Freundschaft entwickeln kann. Da es sich bei der Partnerschaft jedoch um eine geschäftliche Beziehung handelt, sollte die eigene Position niemals vergessen werden. Zwar mögen die Franchisepartner rechtlich gesehen auf gleicher Ebene mit dem Franchisegeber stehen, dennoch hat dieser die längeren Zügel in der Hand. Er bestimmt, ob der Franchisevertrag verlängert wird oder nicht oder ob er diesen vielleicht sogar aufgrund von persönlichen Differenzen vorzeitig beenden lassen möchte.

Der Franchisenehmer sollte also immer auf den entsprechenden Umgangston achten, seinen Gegenüber stets mit Respekt und Höflichkeit behandeln und niemals vergessen, dass Privates und Geschäftliches zwar getrennt werden sollte, dies jedoch in den meisten Fällen schwer umsetzbar ist.

2. Freundschaften zu den anderen Franchisenehmern des Franchisenetzwerks

Ganz anders sieht es mit den weiteren Franchisepartnern des Unternehmens aus. Diese sind in der gleichen Position, wie Sie selbst und ein Zerwürfnis mit einem anderen Franchisenehmer könnte im Regelfall auch keine negativen Auswirkungen auf Ihre Filiale haben.

Durch die Ausbildung zu Beginn der Existenzgründung kommt man in den meisten Fällen schon in Kontakt mit anderen Franchisepartnern des Franchisegebers, die sich wie Sie selbst ganz am Anfang der gemeinsamen Franchisepartnerschaft befinden. So können sich die Franchisepartner zu dieser Zeit schon gegenseitig unter die Arme greifen, Sachverhalte erläutern, die unter Umständen nicht verstanden werden und sich gegenseitig Zuversicht und Motivation zusprechen, wenn diese an schlechten Tagen mal vergessen wurde. Denn geteiltes Leid ist ja bekanntlich nur halbes Leid.

Später dann wird von den Franchisenehmern erwartet, dass sie an den Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung teilnehmen und ihr Wissen somit stets auf dem neusten Stand halten. Ein weiterer Vorteil, außer dem Wissensgewinn, liegt darin, dass die Franchisenehmer Kontakte zu den anderen Franchisepartnern knüpfen können. Schön ist es natürlich, wenn man stets bekannte Gesichter auf den Seminaren trifft, mit denen man sich bereits versteht. Weiterhin entsteht dadurch jedoch auch ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Man fühlt sich wohl und aufgehoben und hat das Gefühl seine eigene kleine Familie innerhalb des Franchisenetzwerkes gefunden zu haben.

Dadurch ergeben sich natürlich noch weitere Pluspunkte. Denn im Gespräch mit den anderen Franchisepartnern kann man sich Anregungen und Ideen für die eigene Niederlassung holen. Es können Vergleichswerte mit den anderen Standorten gezogen werden und dadurch kann ein Rückschluss darüber erlangt werden, wie erfolgreich das eigene Vorgehen wirklich ist. Das Franchisenetzwerk kann Orientierung bieten und offeriert jedoch zur gleichen Zeit auch Unterstützung. Franchisenehmer, die sich in der gleichen Region befinden, können ihre Werbe- und Marketingstrategien somit beispielsweise auf einander abstimmen und gemeinsame Aktionen starten. Bei so einer engen Zusammenarbeit, den regelmäßigen Treffen und den Gemeinsamkeiten wäre es doch wirklich verwunderlich, wenn sich mit der Zeit daraus keine Freundschaft bilden würde.

3. Freundschaftliche Kontakte zu den Geschäftspartnern

Eine weitere Konstante in den meisten Franchisebetrieben stellen die Geschäftspartner dar. Diese müssen nicht unbedingt Lieferanten sein, aber auch Dienstleister, die beispielsweise für das Inventar und die Ausstattung verantwortlich sind, oder die anfallenden Reparaturen übernehmen, die immer wieder anfallen. Durch den regelmäßigen Kontakt, der meistens über Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg bestehen bleibt, entwickelt sich deswegen eine ganz spezielle Beziehung. Denn die Preise für Produkte und Dienstleistungen müssen je nach Marktlage, Angebot und Nachfrage stets neu berechnet und ausgehandelt werden. Diese Verhandlungen laufen in einer ganz interessanten Atmosphäre ab, die Außenstehende wohl als vulgär bezeichnen würden. Tatsächlich jedoch ist das gemeinsame Verhältnis über diese lange Zeit so vertraut geworden, dass man auch nicht davor zurückschreckt ein bestimmtes Vokabular zu verwenden. Schließlich weiß der Gegenüber, wie es gemeint ist und wahre Freundschaft hält, bekanntlich ja alles aus.

4. Ein gutes Verhältnis zur Kundschaft

Ein ganz wichtiger Punkt in einem laufenden Franchisebetrieb ist die Anwerbung und Bindung von Kunden. Dies muss natürlich durch besondere Angebote und Marketingstrategien vollbracht werden, denn ohne die richtigen Produkte und Dienstleistungen bleibt die Kundschaft schlicht und einfach aus. Speziell durch die Erfindung der sozialen Medien hat sich für Betriebe und Unternehmen auf der ganzen Welt eine völlig revolutionäre Möglichkeit ergeben, Werbung zu betreiben und die Kundschaft in die eigenen vier Wände zu locken. Trotzdem ist es als Franchisenehmer ganz essenziell, ein besonderes Verhältnis zu den Kunden aufzubauen. Denn die besten und professionellsten Marketingstrategien helfen nichts, wenn sich die Kundschaft im Unternehmen nicht gut betreut und gerecht behandelt fühlt. Man sollte sich als Unternehmer darüber im Klaren sein, dass der erste Eindruck zählt. Deswegen sollte man stets freundlich und offen auftreten und der Kundschaft somit das Gefühl geben, dass sie willkommen sind. Gleiches gilt natürlich für die Angestellten.

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Um die Kundschaft allerdings langfristig an sein Unternehmen zu binden, sollte eine persönliche Beziehung hergestellt werden. Dies gelingt bereits schon mit ein paar einfachen Worten und Sätzen, die dem Kunden das Interesse an der eigenen Person demonstrieren. Schön ist es natürlich, wenn man die Kundschaft mit Namen ansprechen kann und sich deren Geschichten, Vorlieben und Eigenschaften gemerkt hat. So wird ein Ambiente kreiert, dass die Kundschaft immer wieder dazu verleitet zurückzukommen. Die Verbraucher schätzen nämlich Gewohnheiten und wissen gerne, wo sie ihre Produkte schnell und einfach finden können. Sollten Sie die Kundschaft also von sich überzeugt haben, werden diese Ihnen stets den Vorzug vor der Konkurrenz geben.

Wenn man so viel Energie und Zeit in seine Kundschaft steckt, ist es natürlich unvermeidbar und logisch, dass sich aus manchen flüchtigen Kontakten und aufmerksamen Worten mit der Zeit eine Freundschaft entwickelt, die über das bloße geschäftliche Verhältnis hinausgeht.

Fazit

Auch wenn das Franchising wenig Zeit für Freunde, Familie und Hobbys lässt, ermöglicht es dennoch, den Franchisenehmern auf andere Art und Weise Kontakte zu knüpfen. Ob durch den Geschäftspartner, die Kundschaft, andere Franchisenehmer oder den Franchisegeber selbst, es kann sich stets eine Freundschaft an den ungewöhnlichsten Orten entwickeln.

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