Führungskraft werden: Unsere Roadmap

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Für einige Arbeitnehmer ist es fast ein Traum auch einmal Führungskraft zu werden. Man bekommt mehr Gehalt, man hat mehr Gestaltungsspielraum, mehr Ansehen und mehr Macht. Es gibt aber auch ein Aber. Nicht jeder kann eine Führungskraft sein. Man muss das Zeug zu einer Führungskraft haben. Man hat als Führungskraft auch mehr Verantwortung, mehr Druck und auch höhere Anforderungen. Diesen Punkten muss man gewachsen sein.

Es ist also nicht nur positiv, wenn man Führungskraft ist. Nicht jeder hat das Zeug für eine Führungsposition.

Warum Führungskraft werden?

Es gibt bei jedem Job Vor- und Nachteile. Der eine hat Fähigkeiten in dem einen Bereich und ein anderer hat seine Talente eher in einem anderen Bereich. Deshalb ist auch nicht jeder dazu gemacht, eine Führungsposition einzunehmen. Viele Arbeitnehmer denken, dass die Führungsposition hauptsächlich Vorteile mit sich bringt. Aber oft möchte man eigentlich gar nicht die Position seines Chefs einnehmen.

  • Es gibt Erwartungen und Vorgaben der Geschäftsleitung
  • Man muss Quartal-, Unternehmens-, und Projektziele einhalten
  • Auch Mitarbeiter haben Erwartungen und Bedürfnisse, die die Chefs erfüllen müssen
  • Man trägt eine größere Verantwortung

Nicht jede Führungskraft ist gleich. Es gibt solche und solche. Aber einige grundlegende Eigenschaften sollten Führungskräfte mitbringen:

  • Der Lernwille ist sehr groß
  • Sie zeigen Loyalität
  • Sie leben Selbstdisziplin vor

Vielen Führungskräften ist klar, dass sie nie auslernen. Man lernt jeden Tag neue Dinge. Man sollte sich als Führungskraft nicht mit der Situation abfinden, sondern immer nach Verbesserungen streben.
Auch Loyalität spielt bei Führungskräften eine wichtige Rolle. Allerdings müssen sie auf zwei Ebenen loyal sein. Auf der einen Seite sind sie dem Arbeitgeber und dem Unternehmen gegenüber loyal. Sie müssen aber auch ihren Mitarbeitern gegenüber loyal sein. Wenn ihnen dieser Spagat gelingt, sind beide Seite zufrieden. Auch in einem Franchiseunternehmen muss man als Franchisenehmer diesen Spagat machen. Zum einen muss man sich an die Vorgaben des Franchisegebers halten. Auf der anderen Seite muss man seine eigenen Mitarbeiter bei Laune halten und ihren Bedürfnissen nachkommen. Außerdem sollte man als Chef selbstdiszipliniert sein. Man erwartet auch von seinen Mitarbeitern ein diszipliniertes und motiviertes Arbeiten. Dieses kann man allerdings nur verlangen, wenn man es ihnen auch vorlebt.

Tipps für angehende Führungskräfte

Wenn man sich dazu entschieden hat, eine Führungsposition einnehmen zu wollen, sollte man sich darauf vorbereiten und einige Voraussetzungen mitbringen. Folgende Tipps sollte man auf dem Weg zu einer Führungsposition mitnehmen:

  • Reflektieren
  • Delegieren
  • Ausklinken
  • Teilen

Um als Führungskraft gute und durchdachte Entscheidungen treffen zu können, ist es wichtig, dass man reflektieren kann. Es ist nicht immer die Situation gegeben, dass man sein Verhalten und das Verhalten der anderen reflektieren kann. Dennoch sollte man sich wenigstens einmal in der Woche die Zeit dazu nehmen, die Woche nochmal durchzugehen und Verhaltensweisen zu reflektieren. Auf diese Weise kann man fundierte Entscheidungen treffen. Auch das Delegieren nimmt eine wichtige Rolle bei Führungspositionen ein. Man muss ein Gespür dafür haben, an wen man welche Aufgabe verteilt und welche Aufgaben man selber übernehmen sollte. Wichtig dabei ist, dass man nicht davon ausgeht, dass man alles alleine schafft. Man muss delegieren können, damit man erfolgreich ist. Auch als Führungskraft kann man nur mit einem Team erfolgreich sein.

Man muss sich auch ab und zu mal ausklinken. Sonst verfällt man in Routinen und Gewohnheiten. Das ist bei einer Führungsposition nicht sehr positiv, da so der frische Wind fehlt. Man kann allerdings nicht andauernd den Arbeitgeber wechseln. Deshalb sollte man sich ab und zu bewegen und eine Runde an der frischen Luft drehen. Das klingt zunächst banal, aber dadurch kann die Kreativität erneut freigesetzt werden. Wichtig ist es auch, dass man nicht nur seine Mitarbeiter bewertet und ihnen Feedback gibt, sondern sich auch von ihnen bewerten lässt. Das zeugt von Wertschätzung der Mitarbeiter. Darunter ist auch ein wichtiger Aspekt, dass man seine Mitarbeiter lobt und den Erfolg mit ihnen teilt. Auch das zeigt Wertschätzung und fördert die Motivation der Mitarbeiter. Denn nur gemeinsam erreicht man die Ergebnisse und hat Erfolg.

Der Weg einer Führungskraft

Nicht jeder Arbeitnehmer nimmt den gleichen Weg zu einer Führungsposition. Dennoch kann man einen groben Plan vorher abzeichnen und die Punkte nahezu abarbeiten:

  • Vorbereitung auf die Führungsposition
  • Gespräch mit dem Vorgesetzten
  • Gedanken zum Positionswechsel
  • Der erste Tag als Führungskraft
  • Die erste Zeit als Führungskraft
  • Gespräch mit den Mitarbeitern

Folgende Fragen sollte man sich im Vorfeld stellen:

  • Warum möchte ich eine Führungsposition übernehmen?
  • Welche Erwartungen werden dann an mich gestellt?
  • Kann ich diesen Erwartungen entsprechen?
  • Möchte ich diesen Erwartungen entsprechen?

Diese Fragen sollte man für sich klären, bevor man eine Führungsposition einnimmt. Denn es ist ein extremer Schritt und bedeutet auch viel Veränderung für einen.
Des Weiteren sollte man das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen. Wenn einem eine Führungsposition angeboten wird, sollte man klären, warum genau und was von einem erwartet wird. Wenn man diesen Erwartungen nicht gewachsen ist oder sie nicht mit den eigenen übereinstimmen, kann man sich noch früh genug gegen die Position entscheiden. Außerdem sollte man sich ausreichend Gedanken zu dem Positionswechsel machen. Natürlich ist es erstmal komisch und angsteinflößend, aber wenn man sich früh genug mit dem Gedanken anfreundet, kann man besser in die Arbeit starten. Am ersten Tag ist es wichtig, dass man die Unterstützung von dem Vorgesetzten erhält. In den ersten Wochen sollte man dann mit jedem das persönliche Gespräch suchen. Mit diesem Schritt zeigt man sich den Mitarbeitern und zwar als Mensch. Man verhindert und vermindert Gerüchte und ist für die Mitarbeiter nahbar. Das Gespräch muss nicht lange dauern.

Man sollte sich die Meinung der Mitarbeiter einholen und Verbesserungsvorschläge annehmen. Der wichtigste Punkt ist, dass man seine Mitarbeiter für sich gewinnt. Denn nur im Team kann man erfolgreich sein. Man sollte sich immer klar darüber sein, dass man auch in einer Führungsposition ohne seine Mitarbeiter nichts ist. Generell muss man sich vorher über die Erwartung und die Verantwortung in einer Führungsposition klar werden und für sich entscheiden, ob man dafür geeignet ist. Nicht jeder ist der Typ für eine Führungsposition. Diese Position bringt nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile mit sich. Und genau das muss einem vor der Entscheidung bewusst sein.

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