Geschäftsidee Gewerbeimmobilien: Diese Möglichkeiten gibt es!

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Geschäftsidee Gewerbeimmobilien Diese Möglichkeiten gibt es!

Immobilien werden stetig teurer, vor allem in Städten. Diese Entwicklung hält nun in Deutschland schon einige Jahre an, und sie gilt ebenso für Gewerbeimmobilien. Im Vergleich zwischen 2010 und 2018 sind Gewerbeimmobilien laut Statista-Angaben um rund 40 Prozent teurer geworden – das übersteigt bei weitem die Inflation in diesem Zeitraum. Lagerflächen, Büroräume & Co. sind deshalb längst auch zum Geschäftsmodell geworden. Wie Sie einsteigen und profitieren können, erfahren Sie in diesem Artikel.
Gewerbeimmobilien aller Art sind gefragt wie nie in Deutschland. Und das, obwohl der E-Commerce immer weiter wächst und der Einzelhandel gerade auf dem Land Schwierigkeiten hat, ausreichende Umsätze zu generieren. Ein paar beispielhafte Zahlen gefällig? Allein in Berlin gibt es mehr als 20 Millionen Quadratmeter an Büroflachen, und in
München kosten Einzelhandelsimmobilien in Spitzenlage bis zu 370 € - pro Quadratmeter (Quelle: Statista). Fast unglaublich, oder?

Was sind Gewerbeimmobilien eigentlich genau?

Mit dem Begriff „Gewerbeimmobilien“ haben wir uns schon in einem Artikel speziell zu diesem Thema auseinandergesetzt. Deshalb hier nur kurz eine Begriffserklärung: Als Gewerbeimmobilie zählt jedes Gebäude oder jeder Raum, der ausschließlich zu betrieblichen Zwecken genutzt wird. Das umfasst hauptsächlich folgende Arten von Immobilien:

  • Produktionsstätten
  • Büroräume
  • Verkaufsräume
  • Lagerhallen
  • Logistikzentren

Wer mit Gewerbeimmobilien handelt, handelt also mit einer Vielzahl von verschiedenen Gebäuden oder Räumen. Als Makler muss einem deshalb nicht langweilig werden, selbst wenn man sich auf den Bereich der Gewerbeimmobilien spezialisiert hat. Die größten Händler für Gewerbeimmobilien sind in Deutschland übrigens der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, das Unternehmen Engel & Völkers sowie die LBS Immobilien GmbH. Zusammengerechnet kommen diese drei Firmen auf einen Umsatz von fast einer Milliarde Euro jährlich mit den Gewerbeimmobilien.

Wie wird mit Gewerbeimmobilien gehandelt?

Angesichts der enormen Zahlen des Marktes für Gewerbeimmobilien ist es klar, dass es längst etablierte Unternehmen gibt, die speziell dieses Segment bespielen – beispielsweise die drei genannten Unternehmen. Außerdem werden solche Immobilien heutzutage gerne online von Privatleuten oder Firmen angeboten, auf Plattformen wie immobilienscout24, immonet oder immowelt. Auch über E-Bay-Kleinanzeigen werden Gewerbeimmobilien gerne gehandelt.
Bei dieser Konkurrenz wird es einzelnen Unternehmern schwerfallen, ein Stück vom Umsatz-Kuchen abzubekommen. Sich als Selbstständiger ohne berufliche Erfahrung auf den Markt für Immobilien zu begeben, könnte schnell zum wirtschaftlichen Selbstmord werden. Es ist nämlich schwierig, die nötigen Mittel und Kompetenzen für den Start als Makler aufzubringen, Unterstützung ist quasi unabdingbar.
Der Immobilienmarkt weist – neben den hohen Investitionen für den Erwerb der Immobilien – noch eine weitere Besonderheit auf. Im Gegensatz zu nahezu allen anderen Gütern sind Immobilien nicht beweglich, Grund und Boden sind nicht vermehrbar. Daher baut der Immobilienmarkt von vornherein auf einer Knappheit auf, die sich in den letzten Jahren durch den vermehrten Zuzug in Städte noch mehr verschärft hat.

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Der Einstieg in den Markt für Gewerbeimmobilien über ein Franchisesystem

Durch die Besonderheiten des Immobilienmarktes ist es wie bereits erwähnt schwierig, als Einzelunternehmer auf dem Markt Fuß zu fassen. Den Einstieg erleichtern kann da ein Franchisesystem. Hier werden Sie von den ersten Schritten an unterstützt, um erfolgreich Ihren Platz im Bereich der Gewerbeimmobilien zu finden. Diese Vorteile erwarten Sie dank des Franchisesystems bei Gewerbeimmobilien:

  • Verwendung eines bereits etablierten Geschäftsmodelles
  • Nutzung einer bekannten Marke
  • Hilfe beim Aufbau des eigenen Unternehmens, beispielsweise durch Schulungen

Die klassischen Franchise-Angebote für Gewerbeimmobilien

Auf unserer Plattform gibt es zahlreiche Angebote, die Sie nutzen könnten. Einige davon möchten wir Ihnen hier präsentieren:
Engel & Völkers: Wie bereits oben gesehen, ist Engel & Völkers in Deutschland der zweitgrößte Anbieter für Gewerbeimmobilien. Doch auch weltweit spielt die Firma eine ziemlich gewichtige Rolle: Über 700 Standorte in rund 30 Ländern gibt es. Das spricht für ein gut funktionierendes Franchisesystem. Trotz dieser bereits starken Präsenz möchte das Unternehmen weiter wachsen und sucht daher kompetente Partner. Spezialisiert hat sich das Unternehmen vor allem auf gehobene Immobilien in bester Lage. Für das Angebot der deutschen Traditionsfirma wird allerdings eine durchaus hohe Gebühr fällig: 12,5 Prozent des Umsatzes gehen an den Franchisegeber, dazu fällt eine Eintrittsgebühr von 42.500 € an.

Century 21: Wie so viele führende Franchiseunternehmen kommt Century 21 aus den USA, genauer gesagt aus New Jersey. Seit 2012 ist Century 21 auch in Deutschland vertreten, und die Franchisenehmer des Konzerns heimsen regelmäßig Preise ein. Mit rund 8.000 Büros in 80 Ländern ist Century 21 dabei noch ein gutes Stück größer als Engel & Völkers. Für Gewerbeimmobilien gibt es sogar eine eigene Marke, „Century 21 Commercial“ – unter der Dachmarke Century 21 gibt’s eben alles, was mit Immobilien zu tun hat. Die Kosten für das Angebot des amerikanischen Unternehmens belaufen sich derzeit auf 8,5 % des Umsatzes.
Solche oder ähnliche Konzepte gibt es auf punktfranchise.de zuhauf: Beispielsweise RE/MAX, Rocketreal oder FALC Immobilien bieten Ihnen den Einstieg in den Markt für Gewerbeimmobilien über mehr oder minder „klassische“ Konzepte.

Andere Angebote: Es muss nicht der klassische Makler sein

Storebox: Immobilien der etwas anderen Art verwaltet Storebox. Wie der Unternehmensname schon sagt, haben sich die Gründer von Storebox nämlich auf die Lagerung spezialisiert. Dabei macht es sich der österreichische Newcomer (2017 wurden die ersten Standorte eröffnet) zu Nutze, dass in Städten der Platz für Lagerräume beschränkt ist. Trotzdem wünschen sich viele Privatleute, aber auch Unternehmer eine Möglichkeit der Lagerung, die schnell erreichbar ist. Storebox schafft es, dieses Bedürfnis mittels komplett digitalisierter Selfstorage-Lösungen zu erfüllen. Mittlerweile gibt es das Konzept nicht mehr nur in Österreich, sondern auch in größeren deutschen Städten wie München oder Berlin.

ImmoNetzwerk: ImmoNetzwerk hat sich auf die Vermarktung von Immobilien über das Internet spezialisiert und setzt auf intensives Online-Marketing. Nach eigenen Angaben ist das deutsche Unternehmen dabei auf über 100 Plattformen mit seinen Immobilien vertreten. Zudem betreut ein Netz aus derzeit etwa 30 Immobilienmaklern die Kunden vor Ort. Die Mischung macht’s aus beim ImmoNetzwerk, und die Firma lädt ausdrücklich auch Quereinsteiger ein, sich über das Franchisesystem zu informieren.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass quasi für jeden Geschmack die passende Geschäftsidee im Gebiet der Gewerbeimmobilien existiert – ob als klassischer Immobilienmakler in einem der Großkonzerne oder als Quereinsteiger im Bereich der städtischen Lagerung oder im Bereich des Online-Immobilienhandels. Der Trend auf dem Immobilienmarkt spricht sicherlich dafür, in diesem Sektor den Erfolg zu suchen. Wir hoffen, dass wir Ihnen Inspiration dafür geben konnten!

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