Geschäftsideen finden: Spannende Konzepte um Verpackungsmüll zu reduzieren

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geschaeftsideen finden

Zum ersten Januar trat das Verpackungsgesetz in Kraft. Das VerpackG soll den Plastikmüll reduzieren, der bereits zu einem immensen globalen Problem geworden ist. Aus diesem Grund gibt es viele Unternehmen, die sich nachhaltigen Alternativen gegenüber Verpackungen aus Plastik gewidmet haben. Auch für Sie als Franchisegeber oder Franchisenehmer könnte dies der entscheidende Moment sein, neue, innovative Geschäftsideen zu finden, um Plastikmüll effektiv zu reduzieren. Heute erfahren Sie mehr zum Thema Plastikmüll, innovative Geschäftsideen und dem VerpackG! Auch im Franchising gilt es, den Verpackungsmüll möglichst zu unterbinden.

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Innovative Geschäftsideen finden: Nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Verpackungen

Anfang des Jahres trat das VerpackG in Kraft. Hierbei handelt es sich um das Gesetz zur Fortentwicklung der haushaltsnahen Getrennterfassung von wertstoffhaltigen Abfällen. Eines der Hauptziele des Gesetzes ist es, den Verpackungsmüll effektiv zu reduzieren. Und zwar soll sich dies in einer höheren Recyclingquote äußern. Denn eines ist sicher: Plastikmüll ist ein globales Problem, was gezielt in Angriff genommen werden sollte.

Plastikmüll: Das globale Problem, was von Menschen gemacht ist

Der Einsatz von Plastik und Kunststoff ist oft sehr nützlich und hilfreich, allerdings hat es auch seine Schattenseiten. Für viele Konsumenten sind die Folgen des Plastikmülls gar nicht so direkt sichtbar: Plastikmüll liegt nicht einfach nur passiv in der Natur rum und braucht ewig, um sich zu zersetzen, vielmehr schadet diese Art von Müll auch aktiv unsere Umwelt und die Tiere. Und somit bekommen auch wir indirekt die Folgen von dem Plastikmüll zu spüren!

Wir verschmutzen unsere Ozeane und Meeresbewohner!

Der Plastikmüll lässt Tiere verhungern, sie erwürgen sich in ihm und sie vergiften sich, wenn sie den im Meer herumtreibenden Kunststoff versehentlich fressen. Mehr als 10 Millionen Tonnen Abfälle landen jährlich in unseren Weltenmeeren, wo sie den Lebensraum der Meerestiere und Seevögel zerstören. Die Tiere verwechseln den Müll mit natürlicher Nahrung und verenden letztlich tödlich! Die Belastung von Plastikabfällen stellt die größte Bedrohung für die Ozeane heutzutage dar.

Plastikmüll in Zahlen

Vor gut 100 Jahren wurden die ersten Kunststoffe produziert. Es handelte sich um ein neuartiges Material, was viele Neuerungen und Verbesserungen mit sich brachte. Während in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden gerade einmal 1,5 Millionen Tonnen Plastik jährlich produziert. Heutzutage sind es rund 300 Millionen Tonnen. Nur leider endet der Großteil dieses Mülls im Meer. Fast drei Viertel der 10 Millionen Tonnen Müll, die im Meer landen, bestehen aus Kunststoff. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, UNEP, schätzt, dass auf jedem Quadratkilometer der Meeresoberfläche bis zu 18.000 Plastikteile schwimmen. Allerdings handelt es sich dabei nur um den für uns sichtbaren Teil: Denn gut 70 Prozent sinken direkt auf den Meeresboden. Wir sehen also nur die Spitze des Eisberges.

Plastikabfälle und der blaue Planet

Der von Menschen geschaffene Kunststoff ist nicht natürlichen Ursprungs und daher nicht biologisch abbaubar. Auch wenn Salzwasser, Wellenbewegungen und Sonne das Plastik langsam zersetzen, so bleiben gewisse Partikel und krebserregende Stoffe im Meer zurück. Und diese werden von Muscheln, Fischen und größeren Säugetieren aufgenommen. Das sogenannte Mikroplastik befindet sich am Beginn der Nahrungskette und landet letztlich auch auf unseren Tellern. Darüber hinaus wurde es auch in unserem Trinkwasser, Milch und sogar in Honig nachgewiesen. Der Mensch vergiftet sich also selbst mit seinem geschaffenen Material. Denn viele der im Meer frei gesetzten Schadstoffe sind krebserregend, greifen unseren Hormonhaushalt an und haben auch negative Auswirkungen auf unsere Fruchtbarkeit. Höchste Zeit zu handeln – das VerpackG soll Änderung schaffen!

Was hat es mit dem VerpackG auf sich?

Um das Problem mit dem Verpackungsmüll in den Griff zu bekommen, müssen sich die Hersteller nun in der Zentralen Stelle Verpackungsregister anmelden, bevor sie überhaupt ihre Verpackungen in den Umlauf bringen. Jedoch handelt es sich beim Hersteller nicht um den Produzenten der Verpackung, sondern um denjenigen, der die Verpackung gewerbsmäßig in den Umlauf bringt. Dabei gilt die VerpackG auch für Online-Händler.

Innovative Geschäftsideen finden: Die Verpackungsindustrie profitiert von den Start-ups

Bevor die Bundesregierung mit der VerpackG aktiv wurde, hatten sich bereits zahlreiche Start-ups dem Plastik- und Verpackungsmüll gewidmet. Anbei möchten wir Ihnen nun ein paar Start-ups vorstellen, die den Bereich der umweltfreundlichen Verpackungen erforscht haben.

>>> Lesen Sie hier mehr zum Themen Franchise-Unternehmen und das Übernehmen von gesellschaftlicher Verantwortung.

Diese Start-ups machen ernst mit dem Umweltschutz!

Dämmeigenschaft und Umweltschonung bei Aeropowder

Aeropowder ist ein Unternehmen aus Großbritannien, was sich mit den Verpackungen von temperatursensiblen Gütern beschäftigt. Hier gilt es vor allem das bei uns als Styropor bekannte Material zu ersetzen. Aeropowder hat einen Werkstoff entdeckt, der Wärme gut isoliert, während er nur eine geringe Wärmeleitung aufweist. Das Start-up war auf der Suche nach einem natürlichen Material, was nicht aufwändig hergestellt werden muss – und siehe da: Das Unternehmen wurde in der Geflügelindustrie fündig! Und zwar hat es die Federn, die als Nebenprodukt anfallen, zu Thermo-Verpackungen unter dem Namen Pluumo weiter verarbeitet. Diese alternativen Thermo-Verpackungen eignen sich für das Versenden von Lebensmitteln.

Arekapak – Palmenblätter als Grundmaterial für Verpackungen

Auch das Start-up Arekapak aus Berlin setzt auf ein Abfallprodukt. Und zwar werden die Blätter der Arekapalme für die Herstellung von Verpackungen genutzt. Jedoch wird hier darauf geachtet, dass nur herabfallende Blätter verarbeitet werden sollen – eine Rodung oder aber der spezielle Anbau der Palmen soll klar unterbunden werden! Im Zuge des Herstellungsprozesses werden die Blätter eingeweicht, getrocknet und in Form gepresst. Und schon wurde eine natürliche Verpackung geschaffen, die hitze- und kältebeständig ist, sich vollständig kompostieren lässt und wasserabweisend ist. Statt Tetrapak liegt die Zukunft auf dem biologisch abbaubaren Arekapak!

Superseven revolutioniert die Verpackungsindustrie!

Das Start-up Superseven hat kompostierbare Zellulose-Verpackungen unter dem Namen Repaq erfunden, die frei von Plastik und Erdöl sind. Darüber hinaus bietet Superseven nun seine Expertise in Form von Beratungen an. Das Unternehmen berät andere Unternehmen, wie diese ihr Verpackungsmaterial reduzieren und stattdessen auf umweltschonende Alternativen setzen können. Hier wird allerdings immer im Blick behalten, dass der Maschinenpark eines Unternehmens dieses Vorhaben auch umsetzen kann.

Bio-Lutions setzt auf landwirtschaftliche Abfallprodukte

Das Unternehmen Bio-Lutions nutzt Abfälle aus der Landwirtschaft, um daraus Verpackungen zu produzieren. Denn bei der Ernte fallen schließlich auch immer Reste an, die teilweise nicht von der Landwirtschaft verwertet werden können. Das Hamburger Start-up nutzt diese Reste für die Herstellung von Verpackungen. Dem Unternehmen ist vor allem wichtig, dass die Verpackungen direkt dort hergestellt werden, wo sie auch benötigt werden – so möchte man unnötige Transportwege sparen. Der große Vorteil an dieser Art von Verpackung ist, dass sie auf umweltschonende Art und Weise verbrannt, kompostiert oder recycelt werden können.

Geschäftsideen finden und Verpackungen reduzieren!

Innovative Geschäftsideen von Start-ups machen es möglich, dass wir unseren Plastik- und Verpackungsmüll reduzieren können. Auch auf der politischen Ebene sind Initiativen wie das VerpackG nötig, um einen entsprechenden regulatorischen Rahmen zu setzen. Aber abgesehen von natürlichen Verpackungsalternativen gilt natürlich, dass die beste Verpackung diejenige ist, wenn erst gar keine Verpackung genutzt wird!

Und zwar ist das Problem mit dem Verpackungsmüll relevant für alle! Auch das Franchising sollte die Verpackungen möglichst reduzieren und den Einsatz von schädlichen Kunststoffprodukten unterbinden. Denken Sie an unseren blauen Planeten, wenn Sie Verpackungen einsetzen! Reduzieren Sie Kunststoff oder machen Sie sich auf die Suche nach smarten Geschäftsideen, die auch Ihr Business auf umweltschonende Art und Weise voranbringen!

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