Geschäftskonzept erstellen in 3 einfachen Schritten!

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Geschäftskonzept erstellen in 3 einfachen Schritten!

Sich selbstständig zu machen ist ein großer, aber auch spannender Schritt. Bevor man allerdings als Existenzgründer sein Unternehmen gründet, müssen einige Schritte bedacht und geplant werden. Man kann sich nicht einfach in eine Gründung stürzen und sich mit einem Unternehmen selbstständig machen. Man geht ein hohes finanzielles Risiko ein, deshalb muss zuvor alles genau geplant werden. Man kann nicht auf alle Eventualitäten gefasst sein, allerdings kann man durch einen detaillierten Plan einige Risiken umgehen und Fehler vermeiden. Gründet man ein Franchiseunternehmen als Franchisenehmer, bleiben einem einige Schritte erspart, da bereits ein Geschäftskonzept, welches funktioniert und auch übernommen werden muss, besteht. Es ist jedoch notwendig, auch in diesem Fall ein detailliertes Geschäftskonzept zu erarbeiten und zu erstellen. Das Geschäftskonzept ist eine große Hilfe und kann in wenigen Schritten erstellt werden. Als Franchisegeber muss das Geschäftskonzept komplett von Beginn an erarbeitet werden und dann in einem Pilotbetrieb getestet werden.

Schritte zum Geschäftskonzept

Zunächst kommt auf den Existenzgründer eine Menge an Arbeit zu, wenn er ein detailliertes Geschäftskonzept erstellt. Allerdings muss ich Betracht gezogen werden, dass aufgrund der Erstellung dieses Konzeptes weitere Schritte und Abläufe im Unternehmen vereinfacht und standardisiert werden können. Folgende Schritte müssen für ein Geschäftskonzept getätigt werden:

  • Recherche und Analyse
  • Einfache aber professionelle Dokumentation
  • Detaillierter Finanzierungsplan

Die Analyse und Recherche ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zu einem Geschäftskonzept. Dadurch setzt man sich mit dem zu gründenden Unternehmen auseinander und kann sich gut vorbereiten. Denn eine gute Vorbereitung ist vor einer Existenzgründung sehr wichtig und eigentlich unabdingbar. Man sollte sich immer bewusst darüber sein, dass man mit der Gründung auch ein finanzielles Risiko eingeht. Deshalb sollte man die Recherche nicht unterschätzen. Bei der Recherche und Analyse sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Welche Geschäftsidee hat man?
  • Welches Alleinstellungsmerkmal hat das Angebot?
  • Was ist die Zielgruppe?
  • Wie soll der Verkauf im Unternehmen funktionieren?
  • Organisation des Unternehmens

Zu Beginn sollte man sich genau fragen, wie sich die Geschäftsidee zusammensetzt. Welches Produkt möchte man anbieten, warum und wie funktioniert das Produkt? Was braucht man für das Produkt und wie wird es produziert? Das sind alles Fragen, die bei der Geschäftsidee eine Rolle spielen und beantwortet werden sollen. Denn die Idee soll ja am Ende auch funktionieren und sich gut umsetzen lassen. Nicht jede Idee hat auch das Potenzial am Markt zu funktionieren und sich zu etablieren.

Des Weiteren ist auch das Alleinstellungsmerkmal beziehungsweise das Besondere an dem Unternehmen richtungsweisend. Gibt es noch andere Angebote mit einem ähnlichen Produkt? Was macht gerade dieses Produkt unverwechselbar? In der Bearbeitung dieses Schrittes müssen dann auch die Konkurrenten erfasst und analysiert werden. Denn die Analyse der Konkurrenz ist für ein Unternehmen unabdingbar. Eventuell sollte man dann auch weitere Faktoren schaffen, die einen von den Konkurrenten unterscheiden.

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Auch wichtig für die Recherche ist die Zielgruppe beziehungsweise die potenziellen Kunden für das Unternehmen. Wie genau sieht der potenzielle Kunde aus und welches Kaufverhalten hat er? Mit einer genauen Zielgruppenanalyse kann einiges über das Unternehmen und die zukünftige Vorgehensweise im Unternehmen in Erfahrung gebracht werden.

Des Weiteren sollte man sich darüber im Klaren sein, welche Preisstrategie das Unternehmen verfolgen soll. Auch das Budget für Werbematerialien sollte recherchiert werden und ebenfalls potenzielle Vertriebspartner.

Auch die Organisation des Unternehmens spielt eine wichtige Rolle. Welche Rechtsform wird genutzt und welche Vor- und Nachteile bringt diese mit sich.

Unterschied zum Franchising

Einige dieser Punkte treffen nicht unbedingt auf ein Franchiseunternehmen zu. Hier spielt es immer eine Rolle, welche Position man in einem Franchiseunternehmen einnimmt. Ist man der Franchisegeber, sollte man alle diese Schritte beachten, denn man gründet das Unternehmen komplett neu. Als Franchisenehmer kann man allerdings von vielen Vorarbeiten profitieren. Dies ist einer der Vorteile eines Franchiseunternehmens. Das Unternehmen ist bereits bekannt und am Markt etabliert. Man muss als Franchisenehmer kein Geschäftskonzept von Grund auf neu erstellen, sondern übernimmt viele Punkte und Vorgaben vom Pilotbetrieb und Franchisegeber.

Der nächste große Schritt ist, dass man diese ganzen Ergebnisse der Recherche und Analyse leicht verständlich, aber professionell in dem Konzept formuliert. In dem Konzept sollte sowohl die Begeisterung für das Unternehmen zu spüren sein, als auch die Professionalität und konkrete Überlegungen. Denn ein Geschäftskonzept ist nicht nur heiße Luft, sondern die Grundlage für das Unternehmen und die Gründung. Mit dem Geschäftskonzept sollen beispielsweise auch potenzielle Geldgeber überzeugt werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Dokumentation zwar einfach ist, aber dennoch professionell gehalten wird. Nur so können sie begeistert und überzeugt werden.

Ein weiterer wichtiger Schritt in der Erstellung eines Geschäftskonzeptes ist der Finanzplan. Dieser sollte sehr detailliert und gründlich ausgearbeitet werden, da eine Gründung und ein Unternehmen mit der passenden Finanzierung steht und fällt. Auch Geldgeber können nur mit einer genauen und realistischen finanziellen Planung überzeugt werden. Durch eine detaillierte Kostenaufstellung können die Geldgeber, aber auch die Gründer oder Franchisenehmer den Erfolg des Unternehmens beurteilen. In der ersten Phase nach der Gründung ist es sehr wichtig, eine genaue finanzielle Planung zu haben, da sie auch ein wichtiges Steuerelement bildet. Folgende Fragen sollte man sich bei der Erstellung eines Finanzplans stellen:

  • Zu welchem Preis soll und kann das Produkt angeboten werden?
  • Welche Menge soll verkauft werden?
  • Wenn beide Planungspunkte zutreffen: Welcher Umsatz wird erzielt?
  • Welche Fixkosten hat das Unternehmen?
  • Welche Fixkosten / Lebenshaltungskosten hat der Gründer?
  • Welches Startkapital steht dem Gründer zur Verfügung? Wie setzt es sich aus Eigen- und Fremdkapital zusammen?

Diese Punkte gilt es zu kalkulieren. Daraufhin kann dann eine

  • Kapitalplanung
  • Absatz-, Umsatz-, Kostenplanung
  • Rentabilitätsvorschau
  • Liquiditätsplanung

angestellt werden.

Sie bilden die Grundsteine für ein neues Unternehmen. Zu jeder Gründung muss also ein Geschäftskonzept gehören. Es ist das A und O für eine potenziell erfolgreiche Gründung. Die Planung und Erstellung eines Geschäftskonzeptes nimmt natürlich erst mal Zeit in Anspruch. Dennoch kann sie letzten Endes das Unternehmen zum Erfolg führen und ist auch eine Sicherheit für den Gründer. Wenn man sich als Franchisenehmer einem Franchiseunternehmen anschließt, kommen nicht alle Punkte auf einen zu. Als neuer Franchisegeber allerdings muss ebenfalls ein vollständiges Geschäftskonzept erstellt werden. So wird eine Geschäftsidee zu einem Konzept und schließlich zu einem Unternehmen.

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