Growth Hacking: Ein toller Trick für Unternehmer – und für Franchisenehmer?

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Für ein Unternehmen, das gerade gegründet wurde, ist es wichtig, schnell am Markt bekannt zu werden und zu wachsen. Die Kunden müssen es registrieren und so kann sich das Unternehmen einen Kundenstamm aufbauen und sich etablieren. Als Franchisenehmer ist es wiederum etwas anderes. Man steigt in ein Unternehmensnetzwerk ein und übernimmt die Geschäftsidee von dem Franchisegeber. Als Franchisenehmer ist man zwar ein eigenständiger Unternehmer und man führt sein Unternehmen auf einer partnerschaftlichen Ebene mit dem Franchisegeber.

Allerdings muss man sich auch an bestimmte Vorgaben des Franchisegebers halten, damit das Unternehmen geschlossen und einheitlich am Markt auftritt. Dennoch profitiert man als Franchisenehmer natürlich davon, dass die Marke bereits bekannt ist am Markt und die Kunden diese kennen. Man muss also in der ersten Phase nach der Gründung weniger in Marketing investieren, da die Marke nicht erst bekannt gemacht werden muss. Aber muss man nicht auch als Franchisenehmer dafür sorgen, dass das Unternehmen wächst? Das tut dieses ja nicht von alleine.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, bestimmte Kennzahlen in einem Unternehmen zum Wachsen zu bringen. Eine davon ist Growth Hacking.

Was ist Growth Hacking?

Growth Hacking sind meist kostenlose unterschiedliche Taktiken, um Kennzahlen in einem Unternehmen zu steigern. Dabei geht es, darum die Viralität zu steigern. Diese fünf Schritte beachtet ein Growth Hacker, um neue Kunden zu gewinnen oder diese an das Unternehmen zu binden:

  • Akquisition
  • Aktivierung
  • Bindung
  • Monetarisierung
  • Weiterempfehlung

Zunächst müssen also bei der Akquisition die Kunden auf die Website gelockt werden. Dann folgt der Schritt, dass sich die Besucher registrieren und letztendlich auch aktiv werden. Diese aktiven Kunden versucht der Growth Hacker dann zu einem Kauf zu überreden beziehungsweise ihn davon zu überzeugen. Dann ist es noch wichtig, dass aktive Kunden das Unternehmen weiterempfehlen, damit neue Kunden auf die Website kommen. In der digitalen Zeit heutzutage, ist es eigentlich klar, dass Growth Hacking meistens im Online Marketing stattfindet. Es ist dabei wichtig, dass bestimmte Themen in einer Zielgruppe mit hoher Affinität dazu ausgespielt werden und sich damit dann fast von alleine und meistens kostenlos weiter verbreiten. Bei einem Growth Hack wird meistens

  • Content Marketing
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Websiteanalyse
    eingesetzt.

Es müssen kleine Ursachen erkannt werden, die allerdings eine große Wirkung haben. Dann muss ein Growth Hacker so handeln, dass er den größtmöglichen Gewinn erzielt. Dabei ist es immer wichtig, das Marketing Budget im Blick zu haben, da dieses vor allen Dingen bei Start-ups nicht immer sehr hoch ist. Dennoch kann man mit den Hacks auch bei einem geringen Budget eine große Wirkung erzielen. Bei Growth Hacking sollen eigentlich grundsätzlich drei Themen miteinander vereint werden:

  • Kreativität
  • Analytisches Denken
  • Social Media Techniken

Strategien beim Growth Hacking

Die wichtigste Strategie beim Growth Hacking ist natürlich zunächst das Wachstum. Dabei spielen Image und Bekanntheit erst mal eine nebensächliche Rolle. Es ist wichtig, eine große Zielgruppe anzusprechen und das Produkt dementsprechend gut zu positionieren. Dann sollte es sich viral weiter verbreiten, da die Zielgruppe von dem Produkt erzählt und damit die Informationen weitergetragen werden.
Es gibt verschiedene Methoden beim Growth Hacking, die genutzt werden können. Beispielsweise gehören folgende dazu:

Beim digitalen Empfehlungsmarketing geht es darum, dass gerade in Zeiten der sozialen Medien Empfehlungen ausgesprochen werden oder Ideen durch Fotos und Videos weitergegeben und inszeniert werden. Dabei spielt es auch eine wichtige Rolle, dass viele Kunden auf Empfehlungen in den sozialen Netzwerken anspringen und sich davon leiten lassen.

Auch ist Content Marketing ein wichtiger Punkt. Man informiert sich über Produkte und braucht ab einem gewissen Punkt mehr Informationen zu einem Produkt. Dann ist es wichtig, dass der Content informativ und seriös gestaltet ist. Denn man spricht die unterschiedlichen Kunden auf unterschiedlichen Wegen an. Auch ist es wichtig, dass die Produkte auf die Zielgruppe der Unternehmen abgestimmt sind und ihren Geschmack treffen.

Beim A/B-Testing geht es, darum zu testen, auf welchem Weg die Kunden am besten angesprochen werden. Dabei werden zwei Verfahren miteinander verglichen und letztendlich das bessere ausgewählt. Natürlich sollte auch jedes Produkt einen Wow-Effekt haben. Dabei kommt es oft auf Kleinigkeiten an, die verändert werden müssen, um dies zu erreichen. Außerdem sollten die Trigger identifiziert werden, die die Kunden bei einem bestimmten Produkt ansprechen.

Auch Social Media Marketing sollte genutzt werden. Gerade heutzutage bewegen sich viele Kunden auf den Plattformen und dort werden viele Erfahrungen und Meinungen geteilt. Auch E-Mail Marketing spielt noch eine wichtige Rolle und sollte von einem Unternehmen genutzt werden. Und auch die Suchmaschinenoptimierung sollte immer im Blick gehalten werden, damit das Unternehmen bei unterschiedlichen Suchanfragen möglichst weit oben erscheint.

Growth Hacking in bereits bekannten Unternehmen

Ist es denn auch ratsam, Growth Hacking in bereits bekannten Unternehmen einzusetzen? Als Franchisenehmer steigt man in ein Unternehmensnetzwerk ein, das bereits bekannt am Markt ist. Davon profitiert man als Franchisenehmer. Dennoch ist man ein eigenständiger Unternehmer und muss sein Unternehmen voran bringen und es an dem jeweiligen Standort etablieren. Growth Hacking wird mittlerweile nicht nur in Start-up Unternehmen verwendet.

Die Stärken von Growth Hacking wurden auch von großen und bereits bekannten Unternehmen erkannt und sie wenden die Strategien auch für ihre Produkte an. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass Growth Hacking auch auf Tests, Ergebnissen und den daraus resultierenden Zahlen beruht. Es ist also möglich, dass gewisse Ergebnisse durch vorangegangene Analysen leichter vorauszusehen sind und sich das Unternehmen auf dieses Ergebnis einstellen kann. Man kann also schon in etwa voraussagen, inwieweit eine Strategie im Growth Hacking einen Erfolg für das Unternehmen verspricht. Denn die Methoden sollten auch auf das Unternehmen abgestimmt sein. Nicht jede Strategie von Growth Hacking führt unweigerlich auch zum Erfolg. Auch das sollte bedacht werden. Manche Methoden funktionieren in einem Unternehmen besser als in dem anderen.

Dennoch ist es auch für Franchisenehmer ratsam, sich mit Growth Hacking zu beschäftigen. Man kann die Unternehmen nach der Gründung zwar nicht als Start-up im herkömmlichen Sinne bezeichnen. Dennoch kann man als Franchisenehmer von den Methoden des Growth Hackings für sein eigenes Unternehmen profitieren. Denn regional ist der Franchisenehmer dafür verantwortlich, sein Unternehmen bekannt zu machen und zu etablieren.

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