Familienunternehmen: 5 Gründe, die für ein familiengeführtes Franchise sprechen

familienunternehmen beim franchising

Eine Gründung ist meist ein Unterfangen, dem sich Soloentrepreneure oder Franchisenehmer alleine stellen. Als Einzelperson zieht man seinen eigenen Betrieb hoch und stellt sich dem Unternehmertum auf eigene Faust. Franchisenehmer haben natürlich noch das Glück, dass sie einen erfahrenen Franchisegeber an ihrer Seite haben, so dass sie sich auf umfassende Unterstützung verlassen können. Allerdings tragen sie letzten Endes doch die gesamte Verantwortung für den Betrieb auf ihren eigenen Schultern. Wussten Sie, dass Sie sich auch mit Ihrem Partner oder einem weiteren Familienmitglied selbstständig machen können? Denn das Franchising bietet auch attraktive Gründungsmöglichkeiten für Ihr eigenes Familienunternehmen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Hier erfahren Sie mehr über die Vorteile eines familiengeführten Franchise-Unternehmens.

Die Gründung mit den Liebsten: Franchising macht Familienunternehmen möglich!

Anstatt dass Sie sich als Einzelkämpfer selbstständig machen, sollten Sie vielleicht über eine Gründung mit Ihren Familienangehörigen nachdenken. Für viele stellt dieses Modell der Gründung eine sehr interessante Chance dar, da man sich so mit einer Vertrauensperson selbstständig machen kann. Allerdings muss ein Familienunternehmen nicht für jeden das perfekte Modell sein. Hier möchten wir Ihnen heute 5 Vorteile nennen, die für Franchising als Familienunternehmen sprechen. Werden Sie Chef und managen Sie Ihren eigenen Betrieb als familiäres Team!

5 Vorteile, die für die Gründung eines Familienunternehmens mit Franchising sprechen!

1. Sie verfügen über mehr Gründungskapital als familiäres Duo!

Franchisenehmer müssen meist eine größere Summe an Eigenkapital für ihre Gründung aufbringen. Sollten Sie sich mit einem Familienunternehmen selbstständig machen wollen, schultern Sie also auch gemeinsam die Kosten, die für die Investition anfallen. Der große Vorteil an einer Gründung als Franchisenehmer ist, dass man vorab weiß, wie hoch die Kosten für das Unterfangen sind. Demgegenüber können Gründer, die sich in Eigenregie selbstständig machen, die Höhe der Gesamtkosten vorab nur schwer abschätzen. Dadurch dass die meisten Franchisesysteme klare Angaben zu den finanziellen Voraussetzungen machen, wissen Sie, worauf Sie sich einlassen. Zu zweit ist die Chance daher höher, dass Sie nicht auf Fremdkapital angewiesen sind und Ihre Gründung aus eigenen Kräften stemmen können.

2. Sie wissen, mit wem Sie sich auf eine Gründung einlassen!

Verglichen mit anderen Geschäftspartnern kennen Sie Ihre eigenen Familienmitglieder natürlich in- und auswendig. Sie kennen ihre Stärken und Schwächen, wissen, was sie auf die Palme bringt und können klare Worte finden, ohne dass Sie danach ein schlechtes Gewissen haben. Familie ist nun einmal Familie.

Allerdings sollten Sie von Anfang an klare Rollen verteilen, damit nicht unnötig Konfliktpotential entsteht: Wer ist für was zuständig? Wem obliegen welche Aufgaben? Sie kennen sich gut, teilen Sie sich also auch die Aufgaben und Verantwortlichen zu, die wie für Sie gemacht sind. Das macht ein effizientes Arbeiten für Sie selbst, aber auch für Ihre Mitarbeiter leichter. So weiß man, wer für was zuständig ist und die Mitarbeiter haben ihre festen Ansprechpartner.

Schließlich werden ja auch im Rahmen des Franchisevertrages die Aufgaben zwischen Franchisenehmer und Franchisegeber klar aufgeteilt. Alle finanziellen und rechtlichen Belange werden in dem Vertrag klar und deutlich geregelt. Das räumt Unklarheiten aus dem Weg. Machen Sie es mit Ihrer Gründung identisch: Jeder übernimmt seine speziellen Rollen im Betrieb!

3. Mit Franchising steht das Unternehmenskonzept bereits fest!

Wer in Eigenregie gründet, dem steht offen, wie er sein Unternehmenskonzept gestaltet. Getreu dem Motto: Alles kann, nichts muss. Diese Freiheit kann allerdings auch zur Herausforderung werden, wenn man im Team gründet. Jeder hat unterschiedliche Vorstellungen und letzten Endes streitet man über sämtliche Details, was die Gestaltung des Geschäftskonzeptes angeht.

Das Gute beim Franchising ist: Hier kann es Ihnen nicht passieren, da alle unternehmerischen Entscheidungen, die das Geschäftskonzept betreffen, bereits gefällt wurden. Gerade auch bei den kreativeren Aspekten wie dem Namen des Unternehmens oder aber der Ausgestaltung des Logos ersparen Sie sich somit stundenlange Diskussionen. Als Franchisenehmer werden Sie das Konzept ausführen, was der Franchisegeber entworfen hat – selbst wenn Sie sich als Familienunternehmen selbstständig machen!

4. Teilen Sie sich Ihre Work-Life-Balance selbst ein!

Wenn man ein eigenes Business führt, dann hängt man nicht nur mit seinem Herzblut, sondern auch mit seiner gesamten wirtschaftlichen Existenz in beziehungsweise an dem Betrieb. Das führt automatisch dazu, dass man oft Überstunden schieben muss und nur kurze Nächte zur Erholung hat. Führen Sie einen Betrieb als Familienunternehmen so haben Sie die Gewissheit, dass Sie diese Mammutaufgabe zusammen stemmen können. Auch müssen Sie sich nicht vor Ihren Liebsten wegen der zahlreichen Überstunden rechtfertigen, da Ihnen diese oft sogar gemeinsam blühen.

Als Team können Sie sich so gegenseitig unterstützen und motivieren. Auch das macht die Gründung eines Familienunternehmens attraktiv. Wenn Sie klare Rollen verteilt haben und die stressige anfängliche Gründungszeit überstanden ist, können Sie meist gemeinsam von einer ausgeglicheneren Work-Life-Balance profitieren. Dank der klaren Vorgaben eines Franchisesystems können Sie so alles unter einen Hut bekommen: Die Ziele für Ihr Unternehmen, Ihre familiären Verpflichtungen sowie Ihre persönlichen Ziele und Bedürfnisse.

5. Ziehen Sie die nächste Generation an Franchisenehmern auf!

Alles hat ein Ende, selbst eine Gründung mit Franchising. Entweder läuft ohnehin der Franchisevertrag aus oder aber Sie möchten sich zur Ruhe setzen und Ihr Rentenalter genießen. Daher sollte man sich bei seiner Gründung als Franchisenehmer direkt über seine möglichen Austrittoptionen bewusst sein und diese mehr oder weniger bewusst planen. Denn nur so können Sie eine Unternehmensnachfolge planen, die möglichst geschmeidig vonstatten geht.

Und wer weiß, Familienbetriebe haben es so an sich, dass das Zepter früher oder später an die Nachkommen übergeben wird. Wer weiß, vielleicht ziehen Sie gemeinsam mit Ihren Liebsten ein Franchise-Imperium hoch, was Sie letztlich Ihren Kindern vermachen? Aber selbst wenn diese kein Interesse daran haben, das Familienunternehmen später einmal zu übernehmen, es ist in jedem Fall hilfreich, wenn sie als Heranwachsende in den Alltag eines Unternehmens hineinschnuppern können. Das bereitet sie bestens auf ihre eigene berufliche Zukunft später vor. Und wer weiß, vielleicht geben Sie durch Ihr Dasein als Unternehmen den entscheidenden Anstoß, dass sie sich später auch selbstständig machen und zu Entrepreneuren werden?!

Wenn Sie also überlegen, sich mit einem eigenen Betrieb selbstständig zu machen, dann ist Franchising eine sehr attraktive Möglichkeit. Und wer weiß, vielleicht möchten Sie ja Ihren Partner, Bruder oder die Mutter mit ins Boot holen und gemeinsam ein erfolgreiches Familienunternehmen aufziehen?! Gemeinsam ist man ja bekanntlich stärker!

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