Fair Trade: Welche Gründungsmöglichkeiten sich Ihnen bieten

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fair trade produkte

In den letzten Jahren ist Fair Trade immer wichtiger geworden. Die Globalisierung hat zu vielen Vorteilen geführt: Viele Produkten sind so billiger für uns geworden und stets in unseren Supermärkten verfügbar. Der Endkunde bekommt allerdings in den wenigsten Fällen mit, zu welchen Bedingungen die Rohstoffe geerntet oder Produkte hergestellt werden. In der letzten Zeit ist das grüne und soziale Gewissen der Kunden immer wichtiger geworden: Franchise-Unternehmen, die sich mit Fair Trade Produkte von der Masse abheben, genießen ein ganz besonderes Image bei den Endkunden. Erfahren Sie heute anhand des SONNENTOR Franchise mehr zum Thema Fair Trade Produkte. Machen Sie sich nicht nur selbstständig, sondern setzen Sie sich auch für faire Bedingungen für alle ein. Nur so können Sie letztlich den entscheidenden Unterscheid machen!

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Seit 1940 auf dem Vormarsch: Die Geschichte der Fair Trade Produkte

In den USA waren die ersten Fair Trade Produkte bereits seit dem Ende der 1940er Jahre auf dem Vormarsch. Dabei handelte es sich bei den allerersten Aktivitäten primär um Wohltätigkeitsprojekte, bei denen man auf eine Einkommensverbesserung von einzelnen, ärmeren Produzentengruppen abzielte. In den 60er Jahren entstand die Idee von einer alternativen Importorganisation und eine niederländische Stiftung setzte sich für Produkte aus der sogenannten Dritten Welt ein. Dies stellten die ersten Vorläufer des Fair Trades in der Welt dar. In Deutschland begann die Entwicklung des Fair Trades erst in den 70er Jahren. Bei den ersten Bewegungen ging es primär um Entwicklungspolitik und das Lernen durch Handeln sowie die Hilfe zur Selbsthilfe.

Worum geht es bei Fair Trade?

Primär geht es bei Fair Trade Produkten um eine gerechte Entlohnung. Dies soll vor allem durch einen direkten Handel mit den Produzenten und Landwirten zu fairen Preisen geschehen, indem der Zwischenhandel möglichst ausgeschaltet wird. So wird das Risiko auf Preisspekulationen effektiv unterbunden. Die wichtigsten Rohstoffe im Bereich Fair Trade sind Bananen, Kaffee, Rohrzucker und Kakao. Beim fairen Handel geht es um das Einhalten von sozialen und ökologischen Mindeststandards bei der Herstellung von Produkten in Entwicklungsländern.

Fair Trade Produkte zielen darauf ab, dass auch die Kleinproduzenten ihre Produkte und Früchte unabhängig von großen Konzernen anbauen und vertreiben können. Vor allem in den 80er Jahren haben sich mehr Fairhandelsgenossenschaften in Deutschland gegründet, so dass die Produkte nun auch verstärkt in Supermärkten angeboten werden konnten.

Die Bedeutung von Fair Trade Produkten

Seit den 90er Jahren konnten die Fair Trade Produkte immer mehr an Bedeutung gewinnen, so dass Siegelorganisationen ins Leben gerufen wurden, um zu belegen, dass es sich um fair gehandelte Produkte handelt. Die Bundesregierung setzte zudem Anfang der 2000er Jahre Kampagnen und Verbraucherinitiativen ein, um die Endverbraucher über den Fairen Handel aufzuklären. Seit den 90er Jahren ist Fair Trade genauso massentauglich geworden wie Bio Produkte und der generellen Trend zu einem bewussteren Konsum.

>>> Erfahren Sie hier mehr über die Bedeutung der gesellschaftlichen Verantwortung von Franchise-Unternehmen.

Während der Umsatz an Fair Trade Produkten im Jahr 1993 gerade einmal 29 Millionen Euro betrug, wurde 2017 ein Umsatz von 1,33 Milliarden Euro durch den Verkauf von fair gehandelten Waren umgesetzt. Mehr als 14 Millionen Personen zählen zu der Zielgruppe der Endverbraucher, die Fair Trade Produkte einkaufen. Weltweit werden rund sechs Milliarden Euro im Fair Trade Bereich umgesetzt. Die fair gehandelten Produkte werden in Weltläden, Supermärkten, Bio- und Naturkostläden wie auch in Discountern vertrieben.

Das SONNENTOR Franchise und der Vertrieb von Fair Trade Produkten

Die Marke SONNENTOR wurde bereits im Jahre 1988 von einem jungen Mann in Österreich gegründet, der die Vision eines Unternehmens mit biologisch angebauten Produkten verfolgte. Der Gründer wollte einen Bio-Fachhandel eröffnen, der für einen sorgsamen Umgang mit der Natur steht. Das Konzept setzte auf ein Sortiment, was aus Tees, Kaffee, Gewürzen und Kakao besteht – wichtig war dabei vor allem, dass es sich hierbei um Fair Trade Produkte handelte, die aus einem biologischen und nachhaltigen Anbau stammten.

Das SONNENTOR Franchise: Nachhaltigkeit, Regionalität und Fairness

Auch wenn das Konzept damals noch belächelt wurde, so ist das Konzept heutzutage der Renner! Fair gehandelte Produkte aus biologischem Anbau werden stark von den bewussten Endverbrauchern nachgefragt. Heutzutage produzieren rund 300 Landwirte in Österreich wie auch in der Welt für das SONNENTOR. Hierbei wird vor allem auf gerechte und faire Arbeitsbedingungen vor Ort sowie einen nachhaltigen, landwirtschaftlichen Anbau geachtet. Solch ein Einsatz liegt voll im Trend zutage, so dass sich immer mehr Unternehmen und Produzenten an einer Zusammenarbeit mit dem SONNENTOR Franchise interessieren. Das SONNENTOR ist in zahlreichen Anbauprojekten in der gesamten Welt involviert.

Warum ist das SONNENTOR Franchise nicht zertifiziert?

Und zwar hat das einen ganz einfachen Grund: Das Franchise-Unternehmen möchte sich nicht auf die Aussagekraft eines Logos oder Siegels verlassen. Der Franchisegeber bevorzugt es, selbst in Kontakt mit den Produzenten zu treten und direkt mit den Landwirten zu handeln. Mit wertvollen Rohstoffen soll schließlich sorgsam umgegangen werden und das Unternehmen möchte sichergehen, dass stets höchste Qualitäts- und Biostandards eingehalten werden.

Das SONNENTOR Franchise möchte das Beste für seine Landwirte und deren Anbauregionen, um die regionale Wertschöpfung zu steigern. Die meisten Früchte werden von Hand geerntet und direkt vor Ort weiterverarbeitet, um so die Existenzen der Bauernfamilien zu schützen. Der Vorteil am biologischen Anbau ist, dass die Böden geschützt werden, was langfristige, gute Ernten möglich macht. Der direkte Handel ist daher entscheidend für Fair Trade Produkte wie auch Bio-Produkte – eine gerechte Entlohnung ist dabei der erste Schritt für eine wertschätzende Kooperation.

Möchten Sie mit gutem Gewissen gründen? Das SONNENTOR Franchise macht’s möglich!

Wer sich gerne mit einem Bio-Fachhandel aus Überzeugung anschließen möchte, der sollte über eine Gründung mit dem SONNENTOR Franchise nachdenken. Als zukünftiger Franchisenehmer sollten Sie zu 100 Prozent hinter der Unternehmensphilosophie des SONNENTOR Franchise stehen und Freude am Einzelhandel und der Beratung haben. Franchisenehmer führen ihre eigenen Läden inklusive Mitarbeiter. In der Regel sind die Ladenflächen zwischen 70 bis 120 Quadratmeter groß und sie befinden sich in der Altstadt oder aber in Citylage. Als Gründer sollten Sie viel Spaß am Beraten von Kunden und der Zusammenarbeit mit Kollegen haben, einsatzfreudig wie auch teamfähig sein. Es versteht sich sicherlich von selbst, dass Sie über Führungsfähigkeiten besitzen, sehr selbst diszipliniert und ein Organisationstalent sind.

Finanzielle Voraussetzungen für eine Gründung

Franchisenehmer, die sich für das SONNENTOR Franchise interessieren, sollten über 140.000 Euro Investitionskapital verfügen. Mindestens ein Drittel dieser Summe sollten Ihnen in Form von Eigenkapital zur Verfügung stehen. Die einmalige Lizenzgebühr beläuft sich auf 10.000 Euro. Monatlich sollten Sie sich auf laufende Franchisegebühren in Höhe von 4 Prozent des Nettoumsatzes einstellen. Die Höhe des Investitionskapitals sollte die Kosten decken, um Ihren eigenen Laden nach Vorgaben des Franchisegebers einzurichten und Ihnen ausreichend finanziellen Puffer für die ersten Monaten in der Startphase zur Verfügung stellen. Worauf warten Sie noch? Machen Sie sich mit Fair Trade Produkten selbstständig und setzen Sie sich für eine gerechtere, nachhaltigere Welt ein!

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