Gründungsunterstützung im Franchising: Wer kann mir bei der Finanzierung helfen?

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Wer sich als Existenzgründer selbstständig machen möchte, der sollte sich in jedem Fall informieren, was es für Fördermittel für Existenzgründer und Selbstständige gibt. Um für ein freundliches Gründungsklima hierzulande zu sorgen, bieten der Staat und Förderbanken Gründungsunterstützung an. Die öffentlichen Fördermittel können vergünstigte Kredite, Darlehen und andere Zuschüsse umfassen. Mit unserem heutigen Artikel möchten wir Ihnen Möglichkeiten zur Gründungsunterstützung vorstellen, damit Ihre Franchisegründung ein voller Erfolg wird!

Förderprogramme und Gründungsunterstützung: Das gibt es!

 

Es gibt eine Vielfalt an Förderprogramme und Fördermittel für Gründer, damit die Existenzgründung mit finanzieller Gründungsunterstützung über die Bühne gehen kann. Die wohl größte Herausforderung ist hier, das passende Förderprogramm für sich ausfindig zu machen.

Über 2.000 Förderprogramme: Aber welche Gründungsunterstützung kommt für Sie in Frage?

In der EU, vom Staat aber auch von den einzelnen Bundesländern werden die unterschiedlichsten Arten an Gründungsunterstützung zur Verfügung gestellt, um das Unternehmertum zu fördern. Der wohl bekannteste, bundesweite Ansprechpartner, wenn es um Fördermittel und Bezuschussungen geht, ist die KfW Bankengruppe mit ihrem KfW-Gründerkredit. Allerdings gibt es auch auf der Ebene der Bundesländer Förderbanken, die die Selbstständigkeit mit speziellen Förderprogrammen promoten. Für den Bereich der Start-ups haben sich zahlreiche Geldgeber im Bereich vom Venture Capital, dem Wagniskapital, etabliert, da disruptive, innovative Ideen es meist schwer haben, von klassischen Geldgebern finanzielle Unterstützung zu bekommen.

Welche öffentliche Gründungsunterstützung gibt es?

Die öffentlichen Fördermittel lassen sich in die Kategorien Kredite, Bürgschaften, Zuschüsse sowie Beteiligungs- und Risikokapital einteilen.

  • Kredite:

Viele öffentliche Fördermittel sind Kredite. Der Unterschied zu klassischen Krediten ist hier, dass es sich bei Förderkrediten um attraktivere – sprich: günstigere – Konditionen handelt, was sehr vorteilig für den Finanzplan frischer Existenzgründer und Franchise-Unternehmer ist. Die Förderkredite dienen dazu, dass Existenzgründer über ausreichend Kapital für die Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen verfügen. Dank der günstigen Konditionen, die mitunter auch eine tilgungsfreie Zeit umfassen, kommen die frischen Neu-Unternehmer in den Genuss von mehr Liquidität.

Der wohl bekannteste Förderkredit ist der KfW Gründerkredit, der über die Hausbank bei der bundesweit agierenden Förderbank beantragt werden kann. Allerdings bieten auch zahlreiche Förderbanken auf Länderebene umfangreiche Fördermittel an, um das Unternehmertum zu pushen. Da es sich bei dieser Art der Gründungsunterstützung um einen Kredit handelt, muss die Summe zurückgezahlt werden. Franchise-Unternehmer sollten also vor Beantragung eines Kredites einen sauberen Finanzplan erstellen, der Tilgung und Zins beachtet, damit ein konstanter Cash-Flow sichergestellt werden kann.

  • Bürgschaften:

Das Problem bei der Fremdkapitalbeschaffung ist oft, dass es den Gründern an Sicherheiten fehlt. Aus diesem Grund bieten Bürgschaftsbanken Bürgschaften an. Im Zuge dessen übernehmen Bürgschaftsbanken die Haftung für beantragte Förderkredite.

Oft fehlt Gründern, die in Eigenregie gründen, das nötige Vermögen sowie treffende Finanzzahlen über die Entwicklung ihrer Unternehmung, wenn sie Fremdkapital von einer Bank beantragen. Es sind daher zusätzlich Sicherheiten notwendig, um ihre Bonität zu erhöhen. Franchisenehmer in spe können hier glücklicherweise oft auf die Unterstützung von den erfahrenen Franchisegebern vertrauen, die Kennzahlen, Daten und Fakten zum System liefern können. Eine Bürgschaftsbank macht es möglich, dass Selbstständige trotz fehlender Sicherheiten Fördermittel erhalten können.

  • Zuschüsse für Gründer:

Zuschüsse können als Geldleistungen für einen bestimmten Zweck verstanden werden. Das Besondere an einem Zuschuss ist, dass man diesen nicht wie einen Kredit zurückzahlen muss. Der Staat leiht somit Geld ohne Rückzahlungsverpflichtung. Das klingt zu schön, um wahr zu sein! Allerdings sollte Ihnen bewusst sein, dass Zuschüsse geringer in der Höhe ausfallen als Kredite und diese natürlich auch zweckgebunden sind. Zuschüsse stellen also nur einen Teil Ihrer Gründungsfinanzierung dar.

  • Beteiligungs- und Risikokapital:

Diese Art von Gründungsunterstützung zählt nicht zu den klassischen Fördermitteln. Gerade für Start-ups hat sich eine neue Art von Finanzierungsunterstützung durchgesetzt. Jedoch gibt es hierzulande nicht allzu viel privates Risikokapital in Form von Business Angels und Venture Capital, so dass es nun auch von staatlicher Seite mehr Programme gibt, die sich mit der Vergabe von Eigenkapital auseinandersetzen.

Öffentliche Fördermittel: So gehen Sie am besten bei Beantragung einer Gründungsunterstützung vor

Wer in den Genuss öffentlicher Fördermittel kommen möchte, der sollte sich in jedem Fall frühzeitig mit den unterschiedlichen Arten auseinandersetzen und sich Zeit nehmen, seinen Investitionsbedarf zu ermitteln und einen sauberen Finanzierungsplan aufzustellen.

  • Bestimmen Sie Ihren Bedarf:

Zunächst gilt es, den Finanzierungsbedarf Ihrer Gründung zu planen. Informieren Sie sich hier direkt beim Franchisesystem, wie hoch die Investitionskosten sind und klären Sie für sich, wie hoch der voraussichtliche Finanzierungsbedarf für Ihre Gründung sein dürfte.

  • Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Fördermittel:

Je nach Zweck und Unternehmensphase können unterschiedliche Fördermöglichkeiten in Frage kommen. Benötigen Sie Gründungsunterstützung für die initiale Finanzierung von Betriebsmitteln oder Investitionen, geht es um die Finanzierung eines Gründungscoachings oder aber möchten Sie expandieren und weitere Mitarbeiter einstellen? Je nach Unternehmensphase und Zweck sind andere Fördermittel für Sie relevant.

  • Erfüllen Sie die Voraussetzungen für die Gründungsunterstützung?

Haben Sie die möglichen Fördermittel auf EU, Bundes- und Länderebene eingegrenzt, gilt es im nächsten Schritt zu prüfen, ob Sie überhaupt die Voraussetzungen für das Förderprogramm erfüllen. Sprechen Sie am besten direkt mit den Förderquellen und tauchen Sie tief in die Unterlagen ein, um in Erfahrung zu bringen, ob Sie für die Vergabe des Fördermittels überhaupt in Frage kommen.

Bedenken Sie auch, dass die Vergabe beispielsweise der KfW-Programme über die Hausbank stattfindet. Sprechen Sie also mit Ihrer Bank, ob diese solch ein Projekt unterstützt.

  • Die Antragsstellung wird ernst!

Achten Sie bei der Zusammenstellung der Unterlagen darauf, dass Sie an alles denken und Sie alle Formulare ausgefüllt haben. Lassen Sie hier in jedem Fall größte Sorgfalt walten, damit Sie einen positiven ersten Eindruck bei den potentiellen Geldgebern machen. Nehmen Sie sich Zeit, dass alles passt! Wird Ihnen die Gründungsunterstützung genehmigt, können Sie sich sicher sein, dass das Fördermittel sehr zuträglich für Ihr Gründungsvorhaben ist!

Profitieren Sie von staatlichen Fördermitteln und der Gründungsunterstützung

Da eine Existenzgründung mit großem finanziellem Aufwand verbunden ist, reichen oft die Ersparnisse der Franchisegründer nicht aus, so dass zusätzliches Fremdkapital benötigt wird. In der Startphase sind mitunter sehr große Summen nötig, um das Franchise-Unternehmen realisieren zu können, so dass vergünstigte Kredite, Zuschüsse und Bürgschaften den Traum von Ihrer Gründung wahr werden lassen können.

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