Gründungszuschuss: So erhalten Sie finanzielle Unterstützung für Ihr Franchise!

24.04.2018 08:00 | Ein Unternehmen gründen

Selbst wer genügend hat, sollte auf materielle Hilfen nicht rundheraus verzichten. Das kann zwar belasten, aber durchaus auch von Vorteil sein. Anstatt in dieser Hinsicht auf das Wohlwollen des Franchisegebers zu setzen, lässt es sich auch durch eigene Initiative darum bemühen. Wenn sich der Staat schon so großzügig zeigt – warum sollte man darauf verzichten? Jedenfalls wäre das Unterfangen mit der Bewilligung von Mitteln erst einmal abgesegnet. Es schaut wohl jemand zu, doch das tut er ohnehin.

Der Gründungszuschuss ist nicht sehr beliebt im Franchising

So mancher scheut die behördliche Aufsicht von Anfang an, ihr kann man sich jedoch keinesfalls entziehen, sie sich nur so gut es geht vom Leibe halten. Legen Sie die Basis zur Verständigung mit öffentlichen Organen im Franchising durch einen Antrag auf Gründungszuschuss. Dann wird man Ihnen nicht unterstellen, dass Sie im Trüben fischen, schließlich haben Sie ja bereits alles offengelegt. Beschreiten Sie einen Weg, von dem viele wohlweislich Abstand nehmen, schon aus diesem Grund könnte es sein, dass man Sie bereitwillig empfängt. Billiges Geld ist nie verkehrt, das bisschen Papierkram bewältigen Sie im Handumdrehen. Womöglich können Sie sich sogar einen Berater leisten. Er sollte dafür sorgen, dass Sie schneller und auch unkompliziert an das Erwünschte kommen.

Franchising mit Gründungszuschuss? Welch eine Schande!

Sparen Sie nicht am falschen Platz, manches lohnt sich mehr als gedacht. Sie müssen nicht meinen

  • dass man mit Fingern auf Sie zeigt,
  • wenn Sie sich eine Mühe machen, die andere hochnäsig von sich weisen.

Die sind doch nur zu faul dazu und glauben, Sie müssten es ohne fremde Hilfe schaffen. Daraufhin verpflichten Sie sich anderwärtig und haben plötzlich zwei Klötze am Bein. Der Gründungszuschuss ist so bindend nicht, staatliche Vertreter bringen oftmals mehr Geduld auf als diejenigen, die ihr investiertes Kapital schnellstmöglich wachsen sehen wollen. Machen Sie Ihnen die Freude, ein anderes Opfer zu finden.

Statt weiterhin die zustehenden Leistungen zu beziehen

Von Emotionen muss man sich befreien, wenn es um das Vorankommen geht. Schließen Sie eine durchaus verlockende Möglichkeit nicht von vornherein aus. Suchen Sie lieber nach geeigneten Wegen dafür, den Aufwand in Grenzen zu halten und einen überraschenden Effekt zu erzielen. Besonders interessant ist das Objekt der Begierde natürlich für solche Menschen, die aus einer Arbeitslosigkeit heraus ein Unternehmen gründen wollen. Hierbei kommt es auf den guten Willen derer an, die sich damit Verpflichtungen ersparen oder auch draufzahlen könnten. Das Amt muss eine Risikoanalyse auf sich nehmen, ist dazu jedoch nicht immer sehr bereit und oftmals überfordert. Als ausschließende Bedingung seitens des Antragsstellers gilt ein verbleibender Anspruch auf Arbeitslosengeld, der sich auf fünf Monate erstreckt.

Qualifikationen müssen sicher nachgewiesen werden

Besagtes darf sich – und damit scheint es schwierig zu werden – jedoch nicht allein auf den dritten Absatz des Paragrafen 147 im dritten Sozialgesetzbuch beziehen. Ob dem so ist, lässt sich durch gezieltes Nachfragen allerdings schnell klären. Des Weiteren sind

  • die erforderlichen Fähigkeiten darzulegen und dabei
  • überzeugende Argumente vorzubringen.

Wenn diesbezüglich nämlich Zweifel aufkommen sollten, dann drohen Schulungen von der mitunter weniger direkt zum Ziel führenden Sorte. Das Beste ist ein vorzulegendes Testat von einer in dieser Hinsicht noch offizielleren Stelle, zum Beispiel der bekannten Industrie- und Handelskammer. Es kann wohl auch die Bank sein oder sonst jemand, der sich dazu berufen fühlt, Unternehmerqualitäten zu beurkunden.

Wer soll die Krankenversicherung bezahlen?

Als Belohnung für solche Unternehmungen in eigener Sache, die nicht ausarten müssen, winkt der Krankenkassenbeitrag für ein halbes Jahr, vielleicht bleibt davon auch noch etwas für die Rente übrig. Bewilligt wird der Antrag in der Regel aber nur, wenn eine von der Sozialversicherung zu tragende Tätigkeit absehbar nicht zustande kommen wird. Stehen die Chancen dafür aber einigermaßen gut, kann man sich den Versuch ruhig sparen. Als Alternativlösung zum Angestelltenverhältnis ist die zu fördernde Selbstständigkeit in den Augen der Behörde weniger geeignet, eher als ein Rettungsanker für schwer Vermittelbare. Nun könnte es aber sein, dass man dort in seiner Einschätzung danebenliegt, und aufgestellte Fallen sind auch zu umgehen.

Besonders schwierig oft beim Franchising

Die erstrebte Amtshilfe erweist sich somit als eine Art Erleichterung für die dort Tätigen und den von ihnen zu verwaltenden Etat. Sie müssen freilich auch was wagen, und da zeigt sich schon, wer sein Anliegen wirkungsvoll vertreten kann. Es kann als Bewährungsprobe für künftig ein anderes Publikum Motivierende verstanden werden; wer gelegentlich besonders Hartnäckige zur Einsicht zu bringen vermag, der schafft es auch in der freien Wirtschaft. Und das trifft leider noch immer zu, wenn die Sprache auf das Thema Franchising kommt. Hierbei wird dann einfach eingewendet, dass die unternehmerische Freiheit zur Entscheidung doch gewaltig eingeschränkt sei. Als könnte der Amtsschimmel dies bewiehern und das für die paar Kröten, die auf dem Spiel stehen!

Wer den Pfennig-Cent nicht ehrt …

Andererseits zählt jede müde Mark, wenn man Kärrnerarbeit leisten will, und es ließe sich auch mit vereinten Kräften zu Werke gehen. Eine entsprechend ausgeführte Stellungnahme durch den Franchisegeber nimmt dem einzigen Argument eventuell den Wind aus den Segeln, und damit wäre der Munitionsvorrat auch schon erschöpft, was zu ergebenem Abnicken führen könnte. Machen Sie ein Spiel draus, wenn Ihnen die Lage zu ernst erscheint, üben Sie ein wenig auf halbwegs unverfänglichem Boden, der Sie nichts kostet. Ihre Krallen schärfen können Sie dabei auch, ohne dass Sie sich die Finger verbrennen. Wer diesem Dschungel ungerührt und unter Umständen sogar erfolgreich entkommt, der ist für weitere Anfeindungen wahrlich gerüstet.

Vorrunde gestärkt absolvieren

Der werdende Unternehmer muss seine Zielstrebigkeit entwickeln dürfen, dafür können auf sich genommene Herausforderungen gar nicht garstig genug sein. Vor allem ist auch auf diesem Wege dem Franchisegeber gegenüber, sofern man jemanden findet, seine Eignung zu demonstrieren. Vielleicht erbarmt er sich ja und übernimmt seinerseits den Beitrag für die Krankenkasse oder stellt fest, dass Sie aufgrund Ihres, eindrucksvoll zum Ausdruck gebrachten besonnenen Taktierens für Anspruchsvolleres prädestiniert sind. Man sollte erst aufgeben, wenn alles getan ist, sich aber dennoch fragen, woran das Unternehmen scheitern musste. Das Bemühen um einen Gründungszuschuss ist in jedem Fall ein gutes Übungsfeld, man darf sich davon nur den Mut nicht nehmen lassen.

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