Gutscheine und Rabatte: Das sollten Franchisegeber wissen!

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Wer als Franchise-Unternehmen eine erfolgsversprechende Marketing-Strategie fährt, der setzt Gutscheine und Rabatte ein, um so Kunden anzulocken und diese nach Möglichkeit an sich zu binden. Dies wiederum sorgt dafür, dass man seinen Absatz maximieren oder aber die Umsätze optimieren kann. Wichtig ist hierbei jedoch, dass man die Rabattaktionen optimal designt, damit die Gewinne auch wirklich gesteigert werden. Geht man die Sache falsch an, so kann es schnell passieren, dass die Gutscheine und Rabatte die Marge ruinieren und der Schuss nach hinten los geht. Damit das in Ihrem Franchisesystem nicht der Fall ist, möchten wir Ihnen Tipps geben, wie Sie als Franchisegeber diese Instrumente optimal für Ihr Marketing einsetzen können.

Cleveres Marketing im Franchising: So sollten Sie Gutscheine und Rabatte einsetzen!

Während Verbraucher früher vor allem den Fokus auf den klassischen Sommer- und Winterschlussverkauf gelegt haben, gibt es heutzutage zig Rabattaktionen das ganze Jahr über. Vor allem in Zeiten des Onlinehandels hat sich der gesamte Handel stark verändert. Die verschiedensten Plattformen unterbieten sich gegenseitig, so dass der Zauber vom alt bekannten SSV und WSV verloren gegangen ist. Aber nicht nur in der digitalen Sphäre werden Gutscheine und Rabatte eingesetzt, auch im stationären Handel finden sie Anwendung.

>>> Erfahren Sie hier mehr zum top Thema Digitalisierung: Welche Auswirkungen haben Big Data und die künstliche Intelligenz auf das Franchising? Ihr Franchisesystem profitiert davon, wenn Sie die Online- mit der Offline-Welt verknüpfen!

Was für Rabattarten gibt es?

Es gibt unterschiedliche Arten von Vergünstigungen, die Kunden gewährt werden. Folgende Rabattvarianten gibt es:

  • Mengenrabatt: Kauft der Kunde eine bestimmte Menge, erhält er einen günstigeren Stückpreis.
  • Zeitrabatt: Hier spielt der Zeitraum eine wichtige Rolle, ein bekanntes Beispiel wäre der Frühbucherrabatt oder aber der klassische Sommer- oder aber Winterschlussverkauf.
  • Sonderrabatt: Dieser wird zu bestimmten Anlässen gewährt, zum Beispiel als Jubiläumsrabatt oder aber als Zeichen der Kundentreue in Form eines Treuerabatts.
  • Funktionsrabatt: Diese Rabattart trifft vor allem auf Händler zu, die den Vertrieb für den Hersteller übernehmen.
  • Barzahlungsrabatt: Wird ein Produkt bar bezahlt, so erhält der Käufer einen Preisnachlass.

Der Kunde – ein Schnäppchenjäger!

Und zwar kommen Gutscheine und Rabatte beim Kunden deshalb so gut an, weil er so weniger für den Erhalt eines Produktes oder aber einen Service zahlt. Es liegt in unserem Blut die besten Schnäppchen aufzusuchen, da eine Preisersparnis das Belohnungszentrum in unserem Hirn befriedigt. Indem ein Franchise-Unternehmen Gutscheine und Rabatte einsetzt, kann es so für ein spezielles Produkt werben und sich preistechnisch gegenüber der Konkurrenz durchsetzen, was sich wiederum in positiven Verkaufszahlen ausdrückt.

Unterschiedliche Rabatte, verschiedene Zielsetzungen

Je nach dem was für Instrumente ein Unternehmen einsetzt, so verfolgt es unterschiedliche Ziele. Ganz klassisch kann die Kundenbindung im Vordergrund stehen, es kann aber auch sein, dass man so seinen Umsatz optimieren oder aber den Absatz maximieren möchte. Franchisegeber können mithilfe von Gutscheinen und Rabatten schwer verkäufliche Produkte promoten. Denn ein Preisnachlass sorgt dafür, dass sonstige Ladenhüter attraktiver von den Kunden wahrgenommen werden. Auch bei der Produkteinführung spielen solche Maßnahmen eine wichtige Rolle, da man diese so vorteilhaft am Markt platzieren kann – schließlich kann man so ähnliche Konkurrenzangebote unterbieten. Steigt der Preis im Nachhinein wieder, so kann es der Fall sein, dass das Produkt dann sogar als Premiumware deklariert werden kann. Ein Preisanstieg kann dafür sorgen, dass Kunden das Produkt nun hochwertiger einschätzen. Darüber hinaus helfen einem Unternehmen preisliche Nachlässe, um ihre finanzielle Liquidität beizubehalten, da solche Aktionen zahlreiche Kunden zum Kauf von der Aktionsware anregen.

>> Erfahren Sie mehr rund um das Thema "Kunden":

Was ist der Nutzen von smart eingesetzten Rabatten?

Setzt man Gutscheine und Rabatte sinnvoll ein, so haben sie einen wertvollen preispsychologischen wie auch monetären Nutzen für ein Franchise-Unternehmen:

  • Sie locken Neukunden an und steigern Sie Ihre Marktanteile!
  • Sie erhöhen Ihren Gewinn!
  • Sie werden alte Ware und Ladenhüter effektiv los!
  • Sie füllen Ihre Kassen in wirtschaftlich schwachen Zeiten!
  • Sie erhöhen Ihre Kundenbindung!
  • Sie sorgen für Aufmerksamkeit und steigern Ihren Bekanntheitsgrad!

Wie können Sie als Franchisegeber Ihre Gutscheine und Rabatte bewerben?

Wer den klassischen Weg gehen möchte, der setzt auf die herkömmliche Anzeige, allerdings haben in Zeiten der Digitalisierung die sozialen Netzwerke immer mehr an Bedeutung gewonnen. Wenn ein Franchise-Unternehmen eine erfolgreiche Marketing-Strategie fahren möchte, dann ist das digitale Marketing unerlässlich! Mittels Social Media kann man seine Kunden bestens über die unterschiedlichen Aktionen informieren, die Werbetrommel rühren und sie so zum Kauf anreizen.

>>> Erfahren Sie hier mehr über Social Media im Franchising und wie Sie diese in Ihrem Franchise-Unternehmen implementieren können.

Lockt man die Kunden über Gutscheine, so wird den Kunden beim eCommerce in Form eines Gutscheincodes ein Preisnachlass beim Onlineshop gewährt.

Das gilt es bei Rabattaktionen zu beachten!

Als Franchisegeber sollten Sie nicht kopflos Gutscheine und Rabatte einsetzen, eine durchdachte Marketing-Strategie ist essentiell, damit es im Nachgang nicht zu schmerzhaften Umsatzeinbußen kommt. Denn ein Preisnachlass sorgt dafür, dass man Stammkunden an sich binden und Neukunden für sich gewinnen kann. Hat sich der Kunde jedoch einmal an den reduzierten Preis gewöhnt, kann es der Fall sein, dass er danach nicht mehr gewillt ist, mehr dafür zu bezahlen.

Ebenso sollten Sie Ihre eigenen Zahlen im Blick behalten: Geben Sie keine Rabatte, die Geld verbrennen. Das heißt unter anderem, dass gut überlegen sollte, in welchem Umfang man Preisnachlässe geben möchte. Wird 20 Prozent auf alles gegeben, dann ist es beispielsweise essentiell, das Sortiment vorher anzupassen, da man sich sonst ins eigene Fleisch schneiden könnte, es würde so unnötig und auf eine unglaublich unkreative Weise Geld verbrannt werden. Die Folge? Sie ruinieren sich Ihre eigene Marge! Wichtiger ist es, den preispsychologischen und monetären Nutzen strategisch geplant anzugehen! Machen Sie sich also vorher klar, welche Ziele Sie mit Ihrer Marketing-Aktion verfolgen möchten!

Tipps für profitable Rabattaktionen:

Abschließend ein paar grundlegende Tipps für den Einsatz von Gutscheinen und Rabatten:

  • Der Rabatt sollte nur einzelne, ausgewählte Produkte und nicht das ganze Sortiment umfassen.
  • Die Aktion sollte zeitlich klar limitiert werden, da Sie so ebenfalls das psychologische Instrument der Verknappung einsetzen können!
  • Bringen Sie Abwechslung in Ihre Rabattaktionen (zum Beispiel Mehrwertsteuertage oder spezielle Prozenten an gewissen Tagen, etc.)
  • Kombinieren Sie Aktionen mit bestimmten Anlässen, denn es macht preis- und verkaufspsychologisch einen Unterschied, wenn diese mit Aufhängern verbunden werden.
  • Klassisch aber dennoch bewährt: Geben Sie einen Rabatt auf den nächsten Einkauf.
  • Vermeiden Sie Mehrfachrabatte: Das ist vor allem relevant, wenn sich verschiedene Rabattaktionen überschneiden!
  • Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf: So gibt es Unternehmen, die teilweise sogar den Rabatt an das Alter der Kunden oder aber die Schulnote des Kindes gekoppelt haben.

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