Head Hunter: Definition und wieso Franchising die bessere Wahl ist!

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Sie sind glücklich in Ihrem Job oder zumindest machen Sie den Anschein es zu sein. Plötzlich ändert sich Ihre Meinung schlagartig, als Sie der Anruf einer Person erreicht, der Ihnen ein lukratives Jobangebot unterbreitet: dem Head Hunter. Wie Sie sich auf einen eventuellen Anruf vorbereiten und warum Franchising dennoch der einfachere Weg zur Führungsposition ist, erfahren Sie hier.

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Was ist ein Head Hunter?

Wörtlich übersetzt stellt der Begriff Head Hunter einen Kopfjäger dar. Im übertragenen Sinne könnte man diese Bezeichnung durchaus gelten lassen. Schließlich kümmert er sich, entsprechend seiner Funktion, um die Akquise von hochqualifizierten Fach- und Führungspersonal.

Dabei bedient er sich Medien, wie Social Media, Internet und der Zeitung. Häufig werden die Dienste eines Head Hunters in Anspruch genommen, wenn die Personalsuche auf dem herkömmlichen Weg erfolglos geblieben ist. Dahingehend ersetzen sie das gesamte Einstellungsverfahren eines Unternehmens.

Der Ausblick auf ein hohes Honorar

Diese Dienstleistung lassen sie sich natürlich auch gut bezahlen. Im Fall einer erfolgreichen Positionsbesetzung winken ihnen ein Drittel des Jahresgehalts der besetzten Stelle ein. Vor diesem Hintergrund stürzt sich eine Vielzahl der Head Hunter auf eher gut bezahlte Führungspositionen. Nicht nur die Suche nach qualifizierten Führungskräften gehört zu ihrem Steckenpferd, sondern auch das Anwerben von Nachwuchstalenten. Da sich ihre Arbeit durch ganzheitliche Branchenkenntnis und Fachwissen kennzeichnet, stehen sie einigen Unternehmen als Berater, in Angelegenheiten wie Personalmarketing und Personalentwicklung, zur Verfügung.

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Bei Anruf – Jobempfehlung ruft nach Veränderung

Natürlich klingt es wie Musik in den Ohren, wenn Sie zu hören bekommen, dass Ihr qualifiziertes Profil zu einer zu besetzenden Führungsposition passt. Insbesondere dann, wenn Sie sich beruflich gerne weiterentwickeln möchten. Dementsprechend ist es wichtig das Gespräch mit Bedacht anzugehen.

Bloß nicht auffallen

Zuallererst sollten Sie sich vergewissern, dass Sie frei reden können. Weiterhin sollten Sie innerhalb des Gesprächs eine gewisse Neutralität wahren. Sofern sich zahlreiche Kollegen in Ihrer unmittelbaren Nähe befinden, bitten Sie den Headhunter um ein Gespräch zu einem später passenden Zeitpunkt.

Andernfalls lassen Sie sich die Nummer von ihm geben. Die Kunst, einen derartig unerwarteten Anruf zu tarnen, besteht darin, sich so zu verhalten wie immer.

Illoyales Verhalten fördert Schädigung des Arbeitsklimas

Sie fragen sich, warum das notwendig ist. Schließlich sollten Sie Ihren Kollegen und schon gar nicht Ihrem Vorgesetzten von dem bestehenden Kontakt zu einem Headhunter erzählen und durch unerwünschte Aufmerksamkeit auffallen. Dadurch könnte Ihnen in gewissem Maße eine Illoyalität zugesprochen werden, die Risse im Arbeitsverhältnis hinterlässt – selbst wenn Sie den Job nicht bekämen.

Ein offenes Ohr haben

Neben der Neutralität sollten Sie sich im Erstgespräch zunächst einmal anhören, welches Angebot Ihnen der Head Hunter unterbreiten möchte. Auch dann, wenn Sie keinerlei Interesse für die angebotene Stelle hegen.
Schließlich sagt ein Anruf von einem Head Hunter bereits sehr viel über Ihre wahrgenommene Person und Ihren Marktwert aus. Daher empfiehlt es sich, das Erstgespräch unter Einschluss einiger wichtiger Ratschläge zu führen:

• Coolness zeigen: Bloß nicht nervös werden, erst mal ist der Anruf als eine Art Kompliment aufzufassen. Denn der Head Hunter sieht in Ihrem bisherigen Werdegang Potenzial.
• Zurückhaltung wahren: Unabhängig davon, wie angetan Sie von der Stelle und dem bekundeten Interesse sind, ist es sinnvoll, sich bedeckt zu halten. Dementsprechend sollten Sie grundsätzliches Interesse an neuen Herausforderungen zum Ausdruck bringen.
• Aktiv werden durch Rückfragen: Innerhalb des Gesprächs ist es wichtig, Ihrem Gegenüber auch Interesse zu zeigen und nicht passiv zuzuhören. Somit sollten Sie nähere Fragen zur angebotenen Stelle stellen, wie Branche, Unternehmensgröße, Region und Hierarchiestruktur.
• Diskretion behalten: Entscheiden Sie sich möglichst schnell, ob Sie interessiert sind oder nicht. Wenn Sie nicht daran interessiert sind, sagen Sie es ruhig mit der Begründung, dass Sie eine andere Herausforderung anstreben. Einen Lebenslauf sollten Sie auch nicht so einfach übermitteln. Denn unter den Head Huntern gibt es einige Gauner, die einen regelrechten Handel damit betreiben. Aus diesem Grund sollte dieser erst beim persönlichen Gespräch vorgelegt werden.
• Lächeln: Lächeln Sie während des Gesprächs. Dadurch wirken Sie gleich noch aufgeschlossener und sympathischer. Auch das Aufstehen währenddessen zeugt von Entschlossenheit.

Tristen Büroalltag gegen neue Herausforderung eintauschen

Die sich daraus ergebende Festanstellung mag Ihnen Sicherheit geben, Ihren Lebensstil zu finanzieren. Ihnen wird auch ein gewisses Maß an Verantwortung überschrieben, jedoch findet Ihre Meinung bei Unternehmensentscheidungen keine Beachtung. Genau dieser Zustand stimmt Sie nachdenklich und Sie fragen sich, ob die jetzige Stelle Sie vollends erfüllt. Häufig erkennen viele das Gegenteil und wollen mehr Entscheidungsbefugnis.

Jedoch sollte die Entscheidung zur Selbstständigkeit wohlüberlegt sein. Schließlich bringen Sie sich damit in eine ganz neue Situation. Die sichere Gehaltsüberweisung Ihres Arbeitgebers fällt weg und Sie müssten für die Gründungsphase sämtliche Ersparnisse aufzehren. Darüber hinaus müssen Sie allerhand Verantwortungsbereiche, wie Kundenakquise etc. in Eigenregie übernehmen und verzeichnen mitunter unterschiedliche Einkommenshöhen jeden Monat.

Berufliche Neuorientierung mit Franchising

Ob nun Festanstellung oder Existenzgründung – beide Möglichkeiten offenbaren ihre Vor- und Nachteile. Die Chance - ein ausgewogenes Gleichgewicht beider Optionen zu erzielen - schafft das Franchising. Franchising erweist sich ebenso als vorteilhaft, wenn Sie der Existenzgründung in einem ganz neuen Tätigkeitsfeld nacheifern und als Quereinsteiger durchstarten möchten. Durch die Existenzgründung als Franchisenehmer greifen Sie auf das Geschäftskonzept des Franchisesystems zurück und sind mit dem Glück der erfolgreichen Markterprobung gesegnet.

Dadurch können Sie unmittelbar Ihre Tätigkeit als Unternehmer beginnen. Des Weiteren können Sie auf die umfassende Unterstützung und Branchenerfahrung des Franchisegebers zählen. Der vorgegebene rote Faden eines Franchisesystems führt dazu, dass Sie sich in eine nachhaltige Existenzgründung begeben, die schnellere Erfolgsumsätze verspricht.

Leidenschaft und Persönlichkeit als wichtigste Kriterien für das Franchising

Im Gegensatz zum gesuchten Profil des Head Hunters, müssen Sie beim Franchising keine bestimmten Voraussetzungen erfüllen. Somit werden Ihnen häufig keine spezifischen Branchenkenntnisse von den Franchisegebern abverlangt. Sie müssen lediglich eine gewisse Leidenschaft für das Thema des ausgewählten Franchisesystems mitbringen und Führungsqualitäten zeigen.

Alle für einen und einer für alle

Der große Vorteil, der Ihnen mit der Franchise-Gründung entsteht: Sie stehen niemals allein da. Durch die Unterzeichnung des Franchisevertrags werden Sie Partner eines großen Unternehmernetzwerkes. Dies favorisiert den gegenseitigen Austausch untereinander und schafft einen bemerkenswerten Wettbewerbsvorteil, verglichen mit der klassischen Existenzgründung.

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